Süd-Auswahl gewinnt Allstar-Premiere mit 3:1
Für Joao Jose ist es als Kapitän des Triple-Siegers VfB Friedrichshafen ein gewohntes Ritual, Trophäen überreicht zu bekommen. Doch ein Pokal für den Sieg bei einem Allstar-Match fehlte noch in der Sammlung des Portugiesen. Am Samstag im Düsseldorfer Burgwächter Castello vor 1800 Zuschauern war es dann so weit. Die Süd-Auswahl gewann mit 3:1 (25:22, 22:25, 30:28, 25:23) gegen das Nord-Team und Jose nahm aus der Hand von Michael Evers, Vorsitzender der Deutschen Volleyball-Liga, den gläsernen Pokal für den Sieg bei der Premiere des Allstar Day entgegen. „Wir bedanken uns auch bei den Zuschauern für die Unterstützung”, sagte Joao Jose, „uns allen hat es Spaß gemacht und die Veranstaltung war tolle Werbung für Volleyball.”
„Ich hoffe, dass wir das noch mal erleben können”, sagte Patrick Steuerwald, normalerweise Zuspieler bei Generali Haching, am Samstag einer von zwei Regisseuren im Süd-Team. Es sei zwar eine ungewohnte Aufgabe gewesen, so Steuerwald, „aber bei so vielen guten Spielern ist das letztlich kein Problem.”
Aus den zwölf Erstliga-Klubs hatten die Fans die Kader für die Nord- und Süd-Auswahlen gewählt. 26 Spieler aus 13 Nationen, von Polen, über Portugal, Brasilien, die USA bis nach Australien, standen dann am Samstag auf dem Spielfeld und repräsentierten nicht nur die Vielfalt der höchsten deutschen Spielklasse, sondern auch die Attraktivität Volleyballs.
Begonnen hatte der Allstar Day mit drei Zusatzwettbewerben, die perfektes volleyballerisches Können erforderten. Erst gewann der für den SCC Berlin spielende Kanadier Mark Dodds den Titel als „hardest hitter”. Sein schnellster Sprungaufschlag flog mit 98 Stundenkilometern über das Netz. Dann holte sich Gergely Chowanski (SV Bayer Wuppertal) den Titel als „goldfinger”, in dem er in zwei Mal 30 Sekunden einen Volleyball 23 Mal durch einen Zielring pritschte. Titel Nummer drei ging an Steve Keir (Generali Haching), dessen Angriffe in puncto Auschlaghärte und spektakulärer Ausführung von einer fünfköpfigen Experten-Jury die besten Noten bekamen. Der Australier erhält damit einen Eintrag als erster „spiking champion” beim Allstar Day der Deutschen Volleyball-Liga.
Dann folgte das erste Duell einer Nord- gegen eine Süd-Auswahl der Bundesliga. Und das war gespickt mit attraktiven, langen Ballwechseln, so ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Zu den Höhepunkten zählten die Schlußphasen in Satz drei und vier. Der Norden lag im dritten Durchgang mit 24:21 in Führung, vergab aber sieben Satzbälle, während der Süden seinen ersten zum 30:28 verwandelte. Der vierte Durchgang verlief bis zum 22:22 ausgeglichen, dann zog das Süd-Team von Trainer Mihai Paduretu (Generali Haching) davon und Jaromir Zachrich (SG Eschenbacher Eltmann) beendete das Allstar-Match mit einem erfolgreichen Angriff zum 25:23. Kleiner Trost für den Norden: Milan Vasic vom SCC Berlin hatte 25 Punkte erzielt und wurde als „most valuable player” ausgezeichnet.
Nach der Siegerehrung zogen die Macher des ersten Allstar Day eine erste Bilanz. „Nach den Pokalendspielen in Halle/Westfalen hat die DVL für ein weiteres Highlight gesorgt”, sagte Michael Evers, „an dem wir konsequent weiter arbeiten werden.” Im Gespräch ist die Einbeziehung der Frauen-Bundesliga in das Allstar-Konzept. DVL-Geschäftsführer Thorsten Endres freute sich über das großartige Engagement der Spieler beider Teams: „Sie haben demonstriert, welche Qualität die Liga hat. Diese Begeisterung ist auch gut auf die Zuschauer übergesprungen.” So kann sich denn wohl der Hachinger Patrick Steuerwald berechtigte Hoffnungen auf eine Neuauflage des Allstar Days im kommenden Jahr machen.
Für die Nord-Auswahl von Trainer Mirko Culic (evivo Düren) spielten:
Gergely Chowanski (SV Bayer Wuppertal), Ilja Wiederschein (evivo Düren), Thilo Späth (SV Bayer Wuppertal), Heriberto Quero (evivo Düren), Tuukka Anttilla (Moerser SC), Artur Augustyn (SV Bayer Wuppertal), Ralph Bergmann (Moerser SC), Aleksander Spirovski (SCC Berlin), Milan Vasic (SCC Berlin), Mads Ditlevsen (SV Bayer Wuppertal), Mark Dodds (SCC Berlin), Sven Glinker (Hamburg Cowboys), Jan Umlauft (evivo Düren).
Für die Süd-Auswahl von Trainer Mihai Paduretu (Generali Haching) spielten:
Patrick Steuerwald (Generali Haching), Lukas Tichacek (VfB Friedrichshafen), Vernon Podlewski (VC Leipzig), Alexander Mayer (SG Eschenbacher Eltmann),
Jason Octave (rhein-main volley), Juliano Bendini (VfB Friedrichshafen), Jan Günther (VC Leipzig), Joao Jose (VfB Friedrichshafen), Jaromir Zachrich (SG Eschenbacher Eltmann), Lukas Divis (VfB Friedrichshafen), Steve Keir (Generali Haching), Johann Löwen (rhein-main volley), David Steffan (Generali Haching).
Aus den zwölf Erstliga-Klubs hatten die Fans die Kader für die Nord- und Süd-Auswahlen gewählt. 26 Spieler aus 13 Nationen, von Polen, über Portugal, Brasilien, die USA bis nach Australien, standen dann am Samstag auf dem Spielfeld und repräsentierten nicht nur die Vielfalt der höchsten deutschen Spielklasse, sondern auch die Attraktivität Volleyballs.
Begonnen hatte der Allstar Day mit drei Zusatzwettbewerben, die perfektes volleyballerisches Können erforderten. Erst gewann der für den SCC Berlin spielende Kanadier Mark Dodds den Titel als „hardest hitter”. Sein schnellster Sprungaufschlag flog mit 98 Stundenkilometern über das Netz. Dann holte sich Gergely Chowanski (SV Bayer Wuppertal) den Titel als „goldfinger”, in dem er in zwei Mal 30 Sekunden einen Volleyball 23 Mal durch einen Zielring pritschte. Titel Nummer drei ging an Steve Keir (Generali Haching), dessen Angriffe in puncto Auschlaghärte und spektakulärer Ausführung von einer fünfköpfigen Experten-Jury die besten Noten bekamen. Der Australier erhält damit einen Eintrag als erster „spiking champion” beim Allstar Day der Deutschen Volleyball-Liga.
Dann folgte das erste Duell einer Nord- gegen eine Süd-Auswahl der Bundesliga. Und das war gespickt mit attraktiven, langen Ballwechseln, so ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Zu den Höhepunkten zählten die Schlußphasen in Satz drei und vier. Der Norden lag im dritten Durchgang mit 24:21 in Führung, vergab aber sieben Satzbälle, während der Süden seinen ersten zum 30:28 verwandelte. Der vierte Durchgang verlief bis zum 22:22 ausgeglichen, dann zog das Süd-Team von Trainer Mihai Paduretu (Generali Haching) davon und Jaromir Zachrich (SG Eschenbacher Eltmann) beendete das Allstar-Match mit einem erfolgreichen Angriff zum 25:23. Kleiner Trost für den Norden: Milan Vasic vom SCC Berlin hatte 25 Punkte erzielt und wurde als „most valuable player” ausgezeichnet.
Nach der Siegerehrung zogen die Macher des ersten Allstar Day eine erste Bilanz. „Nach den Pokalendspielen in Halle/Westfalen hat die DVL für ein weiteres Highlight gesorgt”, sagte Michael Evers, „an dem wir konsequent weiter arbeiten werden.” Im Gespräch ist die Einbeziehung der Frauen-Bundesliga in das Allstar-Konzept. DVL-Geschäftsführer Thorsten Endres freute sich über das großartige Engagement der Spieler beider Teams: „Sie haben demonstriert, welche Qualität die Liga hat. Diese Begeisterung ist auch gut auf die Zuschauer übergesprungen.” So kann sich denn wohl der Hachinger Patrick Steuerwald berechtigte Hoffnungen auf eine Neuauflage des Allstar Days im kommenden Jahr machen.
Für die Nord-Auswahl von Trainer Mirko Culic (evivo Düren) spielten:
Gergely Chowanski (SV Bayer Wuppertal), Ilja Wiederschein (evivo Düren), Thilo Späth (SV Bayer Wuppertal), Heriberto Quero (evivo Düren), Tuukka Anttilla (Moerser SC), Artur Augustyn (SV Bayer Wuppertal), Ralph Bergmann (Moerser SC), Aleksander Spirovski (SCC Berlin), Milan Vasic (SCC Berlin), Mads Ditlevsen (SV Bayer Wuppertal), Mark Dodds (SCC Berlin), Sven Glinker (Hamburg Cowboys), Jan Umlauft (evivo Düren).
Für die Süd-Auswahl von Trainer Mihai Paduretu (Generali Haching) spielten:
Patrick Steuerwald (Generali Haching), Lukas Tichacek (VfB Friedrichshafen), Vernon Podlewski (VC Leipzig), Alexander Mayer (SG Eschenbacher Eltmann),
Jason Octave (rhein-main volley), Juliano Bendini (VfB Friedrichshafen), Jan Günther (VC Leipzig), Joao Jose (VfB Friedrichshafen), Jaromir Zachrich (SG Eschenbacher Eltmann), Lukas Divis (VfB Friedrichshafen), Steve Keir (Generali Haching), Johann Löwen (rhein-main volley), David Steffan (Generali Haching).






