RPB Berlin verliert gegen Stralsund und verschenkt Vize-Titel
Eigentlich sollte es eine Wiederholung des Vorjahreserfolges werden. Stattdessen mussten sich die RPB-Mädels dem Viertplatzierten aus Stralsund mit einem 3:2 (25:12, 23:25, 22:25, 25:12, 7:15) geschlagen geben. Damit belegen die Berlinerinnen zu Saisonende aber immer noch einen ausgezeichneten dritten Platz.
Dennoch ist diese letzte Niederlage schwer nachzuvollziehen. Zunächst spielte die Mannschaft so, wie man es von ihr erwarten konnte. Druckvolle Aufgaben, insbesondere von Insa Brychzy und Romy Richter, verhinderten einen ruhigen Aufbau bei den Gästen. Und wenn doch mal ein Ball auf der Gastgeberseite ankam, ist dieser zu einigen sehenswerten Angriffen verarbeitet worden. Ein deutlicher 25:12-Satzgewinn war das Ergebnis.
Leider konnten die Berlinerinnen dieses druckvolle Spiel nicht fortsetzen und haben wohl auch nicht mit Kampfgeist der Gäste gerechnet. Es war, als stünde plötzlich eine andere Mannschaft auf dem Spielfeld. Weder Annahme, noch Zuspiel und Angriff klappten, so dass die beiden Folgesätze knapp mit 23:25 und 22:25 abgegeben werden mussten.
Im vierten Satz sahen die Zuschauer plötzlich wieder die Mannschaft des ersten Satzes. Wiederum deutlich wurde dieser mit 25:12 gewonnen und man konnte für den anstehenden Tiebreak optimistisch sein. Aber wieder dieser Bruch im Team Berlin. Ehe diese den ersten Punkt machten, waren die Gäste schon fast uneinholbar enteilt. Glückwunsch an Stralsund – Kampfeswille hat über Routine triumphiert.




