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Die Endspielwochen beginnen

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Der TSV Friedberg eröffnet am Sonntagnachmittag den Endspurt um den Klassenerhalt gegen den VC Eintracht Mendig. Es folgen drei weitere Partien gegen unmittelbare Konkurrenten im Abstiegskampf. Startschuss zum Nervenkitzel ist 15 Uhr.



Friedberg – es ist soweit. Ein knappes halbes Jahr haben sich die Spieler des Volleyball - Zweitligisten TSV 1862 Friedberg um Punkte bemüht, und zum Saisonfinale wollen sie sich den Lohn für ihren Einsatz sichern: den Klassenerhalt. Dieses Unterfangen wird gestaffelt in die letzten vier Spiele, die allesamt gegen ebenfalls noch abstiegsbedrohte Mannschaften stattfinden. Den Startschuss zu den Endspielwochen gibt die Partie gegen den VC Eintracht Mendig am kommenden Sonntag in der heimischen TSV – Halle. Es folgen noch Auswärtsaufgaben gegen die VSG Coburg / Grub und den TSV Georgii Allianz Stuttgart bevor es im Saisonfinale Ende April gegen den aktuellen Tabellenvorletzten aus Grafing vor heimischem Publikum in die Vollen geht.

Die Männer aus der Vulkaneifel um Trainer Bernd Werscheck schafften vor Wochenfrist das schier Unmögliche indem sie gegen das bis dahin sieglose Internatsteam aus Kempfenhausen verloren. Die Umstände jedoch könnten für Aufklärung sorgen, denn Mendig war aus verschiedenen Gründen gänzlich ohne Zuspieler oder Libero angereist und der Kader zählte an diesem Tag auch nur sieben Mann. Auch der Trainer konnte der Leistung nicht beiwohnen, somit war das Debakel aus personeller Sicht komplettiert und folgte dann auch spielerisch. Gegen den TSV Friedberg will sich der VC mit Sicherheit wieder beweisen, dass die Niederlage gegen das Starnberger Internat nur ein Ausrutscher war. Aktuell stehen die Mendiger mit 18:28 Punkten auf Platz acht der Tabelle mit vier Punkten Vorsprung auf den TSV (14:30) auf Rang elf. Durch eine erneute Niederlage jedoch könnte man der Abstiegszone wieder gefährlich nahe kommen, was man als Vorjahresmeister natürlich nach Möglichkeit vermeiden will.

Der TSV will sich im Gegenzug ein wenig Luft verschaffen. Ein Sieg gegen Mendig ist keinesfalls ein Ding der Unmöglichkeit, wie neben dem Punktekonto des Vorjahresmeisters auch das unglücklich verlaufene Hinspiel zeigt, in dem die Schwaben lediglich in den letzten Punkten jeden Satzes das Glück verließ. Die Friedberger haben darüber hinaus aus der letzten Saison noch ein gutes Gefühl im Heimspiel gegen Mendig, als es gelang die damals souverän agierenden Tabellenführer mit einem überzeugenden 3:0 wieder nach Hause zu schicken. „Forsch aufspielen, clever agieren, kämpfen bis zum Schluss - das war letzte Saison der Schlüssel. Das müssen wir am Sonntag auch wieder zeigen, dann behalten wir die Punkte hier“, erläutert Max Krumbholz. Sein Trainer Stefan Meingast führt ferner aus: „Wir werden riskieren und versuchen Mendigs Schwächen konsequent auszunutzen. Es ist das vorletzte Heimspiel in Friedberg in dem jeder TSV – Spieler seine Qualitäten vor heimischem Publikum noch einmal unter Beweis stellen kann.“

Will sich diesmal wieder konstruktiv den gegnerischen Angriffen in den Weg stellen: der Friedberger Block. Foto: Peter Kleist. Will sich diesmal wieder konstruktiv den gegnerischen Angriffen in den Weg stellen: der Friedberger Block. Foto: Peter Kleist.



Auch wenn Volleyball und Fußball nicht viel gemeinsam haben, eine Weisheit ist durchaus übertragbar: Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Dementsprechend werden Zuschauer und Fans am kommenden Sonntag ab 15 Uhr in der TSV – Halle aufgeklärt. Erneut stellt die Rosenapotheke zum Zweck einer gut gefüllten Halle ein Kontingent an Karten für freien Eintritt zur Verfügung, die von Interessenten und Fans jederzeit in der Rosenapotheke und in der Rothenbergapotheke abgeholt werden können (maximal zwei Karten pro Person).
 
TSV Friedberg
http://www.volleyball-bundesliga.de
erstellt am 31.03.2012

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