Volleyballkrimi statt sichere Nummer
Es waren wieder nur 434 Zuschauer, die den Weg in die Generali Sportarena fanden, aber die wurden nicht enttäuscht. Moers und Haching boten ein dramatisches Volleyballspektakel, das die Bayern letztlich mit 3:2 (20:25, 23:25, 25:14, 25:21, 15:11) gewannen. Damit steht Haching im Finale um die deutsche Meisterschaft, das am Karsamstag (7. April, 19.30 Uhr) mit dem ersten Spiel der best of five –Serie beginnt.
Während sich im anderen Halbfinale Friedrichshafen und Berlin darüber streiten, ob VfB-Kapitän José am letzten Sonntag die Wasserflasche, die umfiel und zur Rhythmusunterbrechung der Berliner führte, absichtlich oder versehentlich umstieß, kann sich Generali Haching aufs Wesentliche konzentrieren. Eine Woche hat man nun Zeit, sich auf die Finalspiele vorzubereiten.
Die Moerser waren allerdings weit mehr als nur ein Sparringspartner und verlangten den Oberbayern alles ab. Der erste Durchgang begann unglücklich für Haching. Brano Skladany erlitt beim Stand von 8:9 nach einem Zusammenprall eine Fußverletzung. Für ihn kam der werdende Vater Huib den Boer aufs Feld. Doch schon nach wenigen Ballwechseln konnte Hachings Stammspielmacher wieder mitwirken. „Die Muskulatur war noch warm, da konnte er durchaus spielen. Letztlich wissen wir aber erst morgen oder übermorgen was genau los ist. Ich vermute, er hat eine Prellung oder Muskelverletzung. Wie lange er dann letztlich ausfällt, wird man sehen“, so Mihai Paduretu nach der Partie. Durch die Umstellung begünstigt, aber auch mit viel Druck konnten die Adler nun einen Vorsprung herausholen und letztlich ins Ziel retten.
Auch den zweiten Satz begann Moers mit einem Punktgewinn. Ein Block von Brano Skladany, der später MVP wurde, brachte die erste Zwei-Punkte-Führung des Satzes (12:10), doch nach einer Aufschlagserie von Dirk-Jan van Gendt drehten die Gäste den Satz. Viele Eigenfehler der Hausherren und ein wie aufgedreht wirbelnder Gast sorgten für den zweiten Satzgewinn der Rheinländer. „Wir waren zu Beginn nicht konsequent genug, hatten zu wenig Druck im Aufschlag, haben Fehler gemacht. Aber dann hast du Wut im Bauch, und die konnten wir in positive Energie umwandeln“, beurteilte Sebastian Prüsener diese Spielsituation. „Ich war auch beim 0:2 immer davon überzeugt, dass wir das Spiel noch drehen, aber trotzdem ein großes Kompliment an Moers. Die kamen hier nicht als Touristen her, sondern haben uns einen großen Kampf geliefert“, so Mihai Paduretu.
„Dann haben wir einen grandiosen dritten Satz gespielt“, blickte Max Günthör zurück. „Das ist das positive des Spiels. Wir haben einen Rückstand gedreht. Diese Form müssen wir bis zum Saisonende halten.“ Ähnlich sah es sein Coach: „Wir sind schwer ins Spiel gekommen, aber gerade so ein harter Kampf gibt Selbstvertrauen.“ Tatsächlich spielte Haching plötzlich groß auf. Gerade die Außenangreifer Shafranovich und Kaliberda punkteten nach Belieben, beim Gegner sanken sichtlich Kräfte und Moral.
Im vierten Satz versuchten die Adler noch mal die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden, konnten den Durchgang lange offen halten, bis eine Aufschlagserie von Shafranovich den Satz für Haching regelte.
Der nun folgende Tie-Break entwickelte sich nun zur schnellen Formsache. „Das war unsere ausgeglichenste Leistung bisher. Es waren alle gut. Das ist auch im Blick aufs Finale wichtig. Meister wird, wer als Team am besten funktioniert, nicht wer die besseren Individualisten hat.“
Das erste Finalspiel gegen Berlin oder Friedrichshafen findet am 7. April (19.30) statt, die weiteren Heimspiele am 15. und evtl. 22. April (jeweils um 16 Uhr).
Die Moerser waren allerdings weit mehr als nur ein Sparringspartner und verlangten den Oberbayern alles ab. Der erste Durchgang begann unglücklich für Haching. Brano Skladany erlitt beim Stand von 8:9 nach einem Zusammenprall eine Fußverletzung. Für ihn kam der werdende Vater Huib den Boer aufs Feld. Doch schon nach wenigen Ballwechseln konnte Hachings Stammspielmacher wieder mitwirken. „Die Muskulatur war noch warm, da konnte er durchaus spielen. Letztlich wissen wir aber erst morgen oder übermorgen was genau los ist. Ich vermute, er hat eine Prellung oder Muskelverletzung. Wie lange er dann letztlich ausfällt, wird man sehen“, so Mihai Paduretu nach der Partie. Durch die Umstellung begünstigt, aber auch mit viel Druck konnten die Adler nun einen Vorsprung herausholen und letztlich ins Ziel retten.
Auch den zweiten Satz begann Moers mit einem Punktgewinn. Ein Block von Brano Skladany, der später MVP wurde, brachte die erste Zwei-Punkte-Führung des Satzes (12:10), doch nach einer Aufschlagserie von Dirk-Jan van Gendt drehten die Gäste den Satz. Viele Eigenfehler der Hausherren und ein wie aufgedreht wirbelnder Gast sorgten für den zweiten Satzgewinn der Rheinländer. „Wir waren zu Beginn nicht konsequent genug, hatten zu wenig Druck im Aufschlag, haben Fehler gemacht. Aber dann hast du Wut im Bauch, und die konnten wir in positive Energie umwandeln“, beurteilte Sebastian Prüsener diese Spielsituation. „Ich war auch beim 0:2 immer davon überzeugt, dass wir das Spiel noch drehen, aber trotzdem ein großes Kompliment an Moers. Die kamen hier nicht als Touristen her, sondern haben uns einen großen Kampf geliefert“, so Mihai Paduretu.
„Dann haben wir einen grandiosen dritten Satz gespielt“, blickte Max Günthör zurück. „Das ist das positive des Spiels. Wir haben einen Rückstand gedreht. Diese Form müssen wir bis zum Saisonende halten.“ Ähnlich sah es sein Coach: „Wir sind schwer ins Spiel gekommen, aber gerade so ein harter Kampf gibt Selbstvertrauen.“ Tatsächlich spielte Haching plötzlich groß auf. Gerade die Außenangreifer Shafranovich und Kaliberda punkteten nach Belieben, beim Gegner sanken sichtlich Kräfte und Moral.
Im vierten Satz versuchten die Adler noch mal die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden, konnten den Durchgang lange offen halten, bis eine Aufschlagserie von Shafranovich den Satz für Haching regelte.
Der nun folgende Tie-Break entwickelte sich nun zur schnellen Formsache. „Das war unsere ausgeglichenste Leistung bisher. Es waren alle gut. Das ist auch im Blick aufs Finale wichtig. Meister wird, wer als Team am besten funktioniert, nicht wer die besseren Individualisten hat.“
Das erste Finalspiel gegen Berlin oder Friedrichshafen findet am 7. April (19.30) statt, die weiteren Heimspiele am 15. und evtl. 22. April (jeweils um 16 Uhr).





