Friedrichshafen: Revanche, zweiter Teil
Nach dem Champions-League-Highlight gegen Rumäniens Meister Remat Zalau wartet auf den VfB Friedrichshafen am Samstag (17. Dezember, 19.30 Uhr) die nächste Herausforderung: Der ungeschlagene Tabellenführer Generali Haching ist zu Gast am Bodensee, um Spitzenposition zu verteidigen. Doch die Häfler wollen alles daran setzen, sich den fünften Sieg im fünften Heimspiel zu sichern und sich so für die Auftaktniederlage der Bundesliga zu revanchieren
Will beweisen, dass der VfB Friedrichshafen gegen Haching mithalten kann: Außenangreifer Thomas Jarmoc / Foto Kram
Friedrichshafen (rep). Ein Kracher nach dem anderen beim Deutschen Meister VfB Friedrichshafen: Nach den Berlin Recycling Volleys (3:1) und Rumäniens Champion Remat Zalau (3:0) kommt am Samstag (17. Dezember, 19.30 Uhr) Pokalsieger Generali Haching in die ZF Arena. In der Ligapartie des Tabellenersten gegen den Tabellenzweiten wird sich zeigen, ob der VfB dem Titelaspiranten aus Haching im zweiten Aufeinandertreffen der Saison gewachsen ist.
Die beiden Siege über Berlin und Zalau geben dem Team von Trainer Stelian Moculescu zwar Rückenwind für die Partie gegen Haching, doch die Volleyballprofis sehen in dem anstehenden Spiel den größten Prüfstein im Dezember. Schließlich war es der Pokalsieger aus Bayern, der den Häflern bereits im ersten Saisonspiel die erste von zwei Bundesliga-Niederlagen beibrachte. Ohne Niederlage führt Haching seitdem das Klassement an. Friedrichshafen folgt mit vier Minuspunkten auf Rang zwei.
„Haching hat uns bereits gezeigt, dass sie ein starkes Team haben“, sagt VfB-Außenangreifer Thomas Jarmoc. „Wir müssen jetzt beweisen, dass wir mithalten können.“ Auch für Mittelblocker Marcus Böhme wäre ein Erfolg über Haching, der gleichbedeutend mit dem fünften Sieg im fünften Dezember-Heimspiel wäre, das schönste aller Weihnachtsgeschenke. „Ein Sieg wäre natürlich das Beste für uns“, so Böhme.
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