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Rote Raben stehen im Viertelfinale

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Die Roten Raben sind durch ein 3:0 (25:18, 25:5, 26:24) beim FC Junkersdorf Köln in die Viertelfinalrunde des DVV-Pokals eingezogen. Im Achtelfinale setzte sich der Bundesliga-Spitzenreiter gegen sein Pendant aus der Regionalliga West durch.



Es sollte allerdings kein Spaziergang werden: Zu Beginn lief bei den Roten Raben noch nicht alles rund, die Kölnerinnen agierten hochmotiviert und auch das Publikum feierte jeden Punkt wie einen Satzgewinn. So hielt der FCJ noch bis zum 7:7 gut mit und zeichnete sich vor allem durch eine hervorragende Feldabwehr aus. Erst bei der zweiten Technischen Auszeit konnten sich Lena Möllers und Co. auf 16:10 absetzen. Mit 25:18 ging der erste Satz schließlich an die Roten Raben.

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Durchgang Nummer zwei entwickelte sich dann doch schnell zu einer klaren Sache: 25:5 für die Gäste aus Vilsbiburg. Ganz anders wieder der folgende Satz: Der Drittligist kämpfte beherzt um jeden Ball, nutzte Schwächephasen der Roten Raben aus, sodass zwei Vier-Punkte-Führungen der Gäste zunichte gemacht wurden: Nach dem 8:4-Vorsprung kamen die Kölnerinnen auf 12:12 heran, bei 22:18 für den Erstligisten punktete das Team von Trainer Jimmy Czimek gar fünf Mal in Folge, dank einer hohen Eigenfehlerquote der Roten Raben (23:22). Diese benötigten schließlich zwei Matchbälle, um mit 26:24 den Sack zu zu machen.

„Ich hatte so etwas fast erwartet", gesteht Guillermo Gallardo. „Die Kölnerinnen waren hochmotiviert und es hat mit diesem Publikum sehr viel Spaß gemacht. Sie haben wirklich um jeden Punkt wie die Löwen gekämpft. Für uns ist heute wichtig, dass wir 3:0 gewonnen haben", erklärt der Argentinier, der diese Partie nutzte, Neuzugang Yessica Maria Paz Hidalgo in die Mannschaft zu integrieren.

Allerdings musste Trainer Guillermo bereits im Vorfeld verletzungsbedingt auf Mittelblockerin Renata Cristina de Jesus Benedito sowie auf die von einem Magen-Darm-Virus außer Gefecht gesetzten Lina Meyer und Mona El-Wassimy verzichten. Sie reisten nicht nach Köln an. Nachgekommen sind allerdings die beiden Nachwuchs-Talente Sandra Ittlinger und Anna Pogany, da sie morgens noch in der Schule Klausuren schreiben mussten. Leider stellte sich auf der Fahrt ebenfalls ein Infekt heraus, sodass sie nicht eingesetzt werden konnten.

Jimmy Czimek, FCJ-Trainer und DSHS-Dozent, war sehr stolz auf die Leistung seiner Mannschaft: „Das war einfach unglaublich, vor allem wie die Mädels nach dem zweiten Satz zurückgekommen sind. Schade, dass es nicht zum Satzgewinn gereicht hat."

Am 12. Dezember findet das Pokal-Viertelfinale statt. Die Roten Raben müssen auswärts entweder beim VfB Suhl oder envacom volleys sinsheim (Partie wird am 24.11. gespielt) antreten. Die Roten Raben bleiben noch bis Freitag in Köln, um von dort nach Mecklenburg aufzubrechen, wo sie am Samstag, 26. November, vom amtierenden Deutschen Meister empfangen werden.

Die Auslosung:
USC Münster - Smart Allianz Stuttgart
VC Wiesbaden - Dresdner SC
VfB Suhl/envacom volleys sinsheim - Rote Raben
Schweriner SC - VT Aurubis Hamburg

Rote Raben: Dürr, Lanner Mapeli, Mesa Luaces, Möllers, Paz Hidalgo, Petrausch, Schoot, Stigrot, Todd
 
Rote Raben Vilsbiburg
http://www.volleyball-bundesliga.de
erstellt am 23.11.2011

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