Am letzten Spieltag für Klassenerhalt alles zu spät
Warnemünder Volleyballer zwischen Wollen und dem Können in der Realität / Nach sportlichem Abstieg genaue Analyse und dann Kampf um Wiederaufstieg
Nach exakt 60 Minuten Spielzeit waren für die Volleyballmänner des SV Warnemünde beim VV Humann Essen alle Hoffnungen auf den Klassenerhalt in der zweiten Bundesliga Nord dahin. Zwar gewann Kiel gegen Lüneburg mit 3:2, aber ohne den eigentlich erwarteten großen Widerstand verloren die Warnemünder glatt mit 0:3 (19:25, 15:25, 17:25) und sind nun nach fünfjähriger ununterbrochener Zugehörigkeit zur zweiten Liga als Tabellenzwölfter sportlich abgestiegen.
Dieser Weg in die Regionalliga ist nicht unbedingt an der Niederlage beim Tabellendritten festzumachen. Aber bei einem Sieg war eine Rettung durchaus noch möglich. Der Erfolg stand in Essen aber nie an. Zunächst kam das Warnemünder Team fast direkt aus dem Stau auf das Spielfeld. Dann wurde aus dem Wollen nichts, die letzte Chance mit Kampf und Einsatz zu nutzen. Nur in wenigen Phase war so etwas wie Motivation zu erkennen. Schon im ersten Satz liefen die Ostseestädter über ein 3:6, 10:14 und 13:19 einen immer größer werdenden Rückstand hinter, der bis zum 19:25 nie annähernd aufgeholt werden konnte. Noch schlechter sah es dann beim 15:25 im zweiten Spielabschnitt aus. Und auch in Teil drei dieses traurigen Abends vor 250 Zuschauern in der Sporthalle „Wolfskuhle“ von Essen war Warnemünde mit dem 17:25 chancenlos, hatte hier beim 10:11 und 13:14 aber zumindest Chancen auf ein Break.
Der SV Warnemünde, bei dem Ole Schwerin, Konrad Jagusch und Marc Engelmann fehlten, war gegenüber dem 3:2 –Sieg über den USC Braunschweig ein Schatten seiner selbst. In Auswertung der Saison 2009/2010 wird es jetzt viele Fragen geben. So zu allen Dingen der Professionalität in der zweiten Liga, zur Zuverlässigkeit der Spieler und Trainer, zum Management und Marketing eines Teams, das die zweihöchste Spielklasse auf Dauer sichern will und anderes. Diese müssen dann vor der neuen wirklich Regionalligasaison beantwortet werden. Klaus-Peter Kudruhs
Dieser Weg in die Regionalliga ist nicht unbedingt an der Niederlage beim Tabellendritten festzumachen. Aber bei einem Sieg war eine Rettung durchaus noch möglich. Der Erfolg stand in Essen aber nie an. Zunächst kam das Warnemünder Team fast direkt aus dem Stau auf das Spielfeld. Dann wurde aus dem Wollen nichts, die letzte Chance mit Kampf und Einsatz zu nutzen. Nur in wenigen Phase war so etwas wie Motivation zu erkennen. Schon im ersten Satz liefen die Ostseestädter über ein 3:6, 10:14 und 13:19 einen immer größer werdenden Rückstand hinter, der bis zum 19:25 nie annähernd aufgeholt werden konnte. Noch schlechter sah es dann beim 15:25 im zweiten Spielabschnitt aus. Und auch in Teil drei dieses traurigen Abends vor 250 Zuschauern in der Sporthalle „Wolfskuhle“ von Essen war Warnemünde mit dem 17:25 chancenlos, hatte hier beim 10:11 und 13:14 aber zumindest Chancen auf ein Break.
Der SV Warnemünde, bei dem Ole Schwerin, Konrad Jagusch und Marc Engelmann fehlten, war gegenüber dem 3:2 –Sieg über den USC Braunschweig ein Schatten seiner selbst. In Auswertung der Saison 2009/2010 wird es jetzt viele Fragen geben. So zu allen Dingen der Professionalität in der zweiten Liga, zur Zuverlässigkeit der Spieler und Trainer, zum Management und Marketing eines Teams, das die zweihöchste Spielklasse auf Dauer sichern will und anderes. Diese müssen dann vor der neuen wirklich Regionalligasaison beantwortet werden. Klaus-Peter Kudruhs





