• Endlich Wochenende: Saisonstart 2. Bundesliga Süd
    VBL | Pressemitteilungen
    Vorfreude Teil II: Auch die 2. Bundesliga Süd startet an diesem Wochenende in die Saison 2018/19. Mit welchen Erwartungen gehen die Teams in die Saison? Wie haben sich die Kader verändert? Und wer ist neu in der Liga? Die Volleyball Bundesliga (VBL) stellt die Teams und Begegnungen des ersten Spieltags vor.

    Vorfreude Teil II: Auch die 2. Bundesliga Süd startet an diesem Wochenende in die Saison 2018/19. Mit welchen Erwartungen gehen die Teams in die Saison? Wie haben sich die Kader verändert? Und wer ist neu in der Liga? Die Volleyball Bundesliga (VBL) stellt die Teams und Begegnungen des ersten Spieltags vor.

    2. Bundesliga Frauen Süd

    Auch in diesem Jahr gehen die Offenburgerinnen wieder als Titelfavorit in die Saison (Foto: VC Printus Offenburg)

    TSV 1860 Ansbach – VCO Dresden

    Premiere in der 2. Bundesliga: Der TSV 1860 Ansbach geht in seine erste Zweitliga-Saison. Dieses Abenteuer soll möglichst nicht schon nach einem Jahr beendet sein. Um den Klassenerhalt zu schaffen, ist Lea Bomsdorf nach einem Jahr Pause zurückgekehrt. Die Libera soll für mehr Annahmestabilität sorgen. Die zweite Neuverpflichtung Christin Heim ist mit ihren 1,84 Meter die Größte im Team. Zudem wurden die Strukturen rund ums Team aufgebaut. Voll auf den Nachwuchs setzt das Bundesstützpunktteam vom VCO Dresden, das mit einem Sonderspielrecht in die neue Saison geht. Zwar wollen sie in dieser Saison besser abschneiden als in der letzten, im Fokus aber steht die Entwicklung ihrer Talente. Dafür ist mit Andreas Renneberg ein neuer Trainer verpflichtet worden.

    VC Neuwied 77 - Rote Raben Vilsbiburg II

    Der Klassenerhalt hat oberste Priorität. Dafür hat sich der VC Neuwied 77 gleich mit vier Spielerinnen verstärkt: Sarah Funk, Hannah Dücking, Zoe Liedtke und Lisa Bartsch sind neu im Team. Doch auch wenn im Kader für die kommende Saison neue Gesichter zu sehen sein werden, sollen die alten Tugenden gepflegt werden: Teamspirit und Kampfgeist. Damit das Ziel Klassenerhalt erreicht wird, wünschen sich die Neuwieder möglichst wenig Verletzungspech. Mit dem gleichen Wunsch geht der erste Gegner aus Vilsbiburg in die Saison. Zudem wollen sie den Nachwuchs an das Niveau in der 2. Bundesliga heranführen. Mit Michaela Bertalanitsch ist eine Nachwuchsspielerin neu zum Team gestoßen, zudem zwei Spielerinnen aus den USA. Ziel ist es, die Saison unter den Top sechs zu beenden. Konkurrenz wähnen die Roten Raben II im eigenen Bundesland: „In diesem Jahr gibt es neue bayrische Vertreter in der Liga, die heiß darauf sind, die zweite Mannschaft aus Vilsbiburg zu ärgern,“ sagt Trainer Luca Tarantini.

     

    TV Planegg-Krailling - TV 05 Waldgirmes

    Auch als Neuling in der 2. Bundesliga will der TV Planegg-Krailling für Furore sorgen. Dabei hoffen sie auf ihre Fans, die schon in der vergangenen Drittliga-Saison „so manches Auswärtsspiel zu einem Heimspiel gemacht haben“, wie die PR-Verantwortliche Chantal Martin sagt. Das Team konnte weitestgehend zusammengehalten werden und wird durch fünf Neuverpflichtungen noch verstärkt. Sportlich will sich Planegg-Krailling in der 2. Liga etablieren und vor allem die Lokalderbys gegen Lohhof gewinnen. Am ersten Spieltag aber gilt es, gegen Mitaufsteiger TV 05 Waldgirmes zu bestehen. Die haben sich mit Anna Borowek und Pamela Blazek verstärkt und wollen ebenfalls die Klasse halten. Dafür hat das Team an der mentalen Einstellung gearbeitet, um zukünftig auch knappe Fünf-Satz-Matches zu gewinnen. Am liebsten gegen Wiesbaden. „Das ist schon seit Jahren ein Lokal-Hessen-Derby,“ sagt Teammanager Friedhelm Rücker. „Hier entscheidet sich wer zu den stärksten Aufsteigern gehört.“

     

    VC Printus Offenburg - SV Lohhof

    Die meisten Vereine aus der Liga sehen den aktuellen Meister auch als den Zukünftigen. Und der VC Printus Offenburg nimmt die Favoritenrolle an. Saisonziel: Titelverteidigung. Dazu haben sich die Offenburger gleich mit vier Spielerinnen verstärkt, zudem wurden die Strukturen rund ums Team ausgebaut. Teammanager Florian Scheuer sieht die Stärken der Mannschaft in Zusammenhalt und Kampfgeist. Auch das Team des SV Lohhof will mit Teamspirit punkten, um sich sportlich zu verbessern. Ein Platz unter den ersten drei ist das Ziel. Dafür wurden nicht nur zwei neue Spielerinnen verpflichtet, sondern auch ein neuer Trainer und ein Leiter Marketing und Sponsoring.

    TSV 1860 Ansbach - VV Grimma

    Einen großen personellen Umbruch muss in dieser Spielzeit der VV Grimma verkraften. Die namenhaften Abgänge wurden durch vier Spielerinnen aus unteren Spielklassen kompensiert. Daher fällt das Saisonziel eher defensiv aus. Die ersten Punkte für den Klassenerhalt sollen direkt im ersten Spiel eingefahren werden. „Wir werden unseren Fokus auf die Begegnungen gegen die fünf Aufsteiger legen“, sagt Trainer Jorge Munari. In diesen Partien sollen die nötigen Punkte geholt werden. Für Ansbach ist es bereits das zweite Spiel an diesem Wochenende.

    VC Wiesbaden II - ProWIN Volleys TV Holz

    Aufsteigerduell zum Auftakt: Der Liganeuling aus Wiesbaden will sich in der 2. Bundesliga etablieren, das Ziel ist Platz acht. Dafür wurden mit Pauline Schultz, Lia-Tabea Mertes, Vanessa Stricker, Merle Bouwer und Helena Heinrich gleich fünf neue Spielerinnen verpflichtet. Und auch sonst hat sich einiges getan: Neues Trikot, neuer Ausrüster, neuer Teamarzt, neue Heimspiel-Crew. Die Strukturen sind geschaffen, in der kommenden Saison hofft Trainer Niels Hoffmann auf „eine steile Lernkurve“ bei seinem Team. Mit sechs Neuzugängen geht Aufsteiger ProWIN Volleys TV Holz in die Saison. Freuen würde sich das Team über einen Platz im gesicherten Mittelfeld. Verlassen können sich die Volleys dabei auf den Support aus dem Umfeld. „Diese Unterstützung hilft uns enorm, das Abenteuer 2. Volleyball Bundesliga anzugehen“, sagt Teammanager Steven Weber. Zwei Aufsteiger mit ähnlichen Ambitionen. Das erste Duell könnte bereits richtungsweisend sein.

    AllgäuStrom Volleys Sonthofen - TSV 1860 Ansbach

    In Sonthofen kommt es auf den richtigen Mix an. Mit Caro Tiegel wurde eine erfahrene Spielerin verpflichtet. Dazu kommen mit Lena Mendler, Nikola Ziegmann, Lilian Engemann und der Juniorennationalspielerin Elisabeth Kettenbach vier junge Spielerinnen dazu. „Diese Mischung aus erfahrenen und sehr jungen Spielerinnen ist unsere große Stärke“, sagt Teammanager Achim Flick. Mit den vielen Neulingen in der Liga fällt eine sportliche Prognose schwer. Mit Ansbach geht es beim Saisonauftakt für die Sonthofenerinnen direkt gegen einen Klub, der zum ersten Mal in der 2. Bundesliga aufschlägt. Während das Spiel am 22. September für Sonthofen die erste Begegnung dieser Zweitliga-Saison ist, hat Ansbach bereits zwei Spiele mehr auf dem Konto.

    Allianz MTV Stuttgart II - ProWIN Volleys TV Holz

    Ebenfalls eine Woche später steigt Allianz MTV Stuttgart II in die Zweitliga-Saison ein. Die Stuttgarterinnen peilen einen Platz im oberen Tabellendrittel an. Mit Zuspielerin Jana Grathwohl und Libera Magdalena Fischer sind zwei Jugendspielerinnen fest verpflichtet worden, die auch schon in der vergangenen Saison ausgeholfen hatten. Mit einem guten Mix aus erfahrenen und jungen Spielerinnen soll der Spielstil weiter optimiert werden. Dafür wurde das Trainerteam mit Athletik-Trainer Guiseppe „Pepsi“ d’Apote verstärkt. Für den Aufsteiger ProWIN Volleys TV Holz ist es bereits das zweite Spiel dieser Saison.

    2. Bundesliga Männer Süd

    Vom Jäger zum Gejagten - Grafing geht als Titelverteidiger in die Saison (Foto: Marc Geisler)

    TSV Grafing - AlpenVolleys Haching II

    „Fighting Bayrisch“ lautet das Motto des TSV Grafing. Und das wird das Team brauchen, geht der letztjährige Meister doch in die kommende Saison erstmals als Gejagter. Eine neue Situation, für die sich die Grafinger mit drei neuen Spielern verstärkt haben: die beiden Mittelblocker Michael Wehl und Jan Wenke sowie Außenangreifer Benedikt Doranth. Ziel ist es, perspektivisch weitere Jugendspieler an die Mannschaft heranzuführen. Besondere Spiele erwartet Manager Johannes Oswald gegen den Rivalen aus Eltmann. Zu Beginn aber geht es gegen die AlpenVolleys Haching II. Die haben mit Jürgen Pfletschinger nicht nur einen neuen Trainer, sondern gleich sieben neue Spieler in ihren Reihen. „Wir wollen die Klasse halten“, sagt Teamamnager Christoph Mayser, „und möglichst viele junge Spieler an den Kader der ersten Mannschaft heranführen.“

     

    TGM Mainz-Gonsenheim - SSC Karlsruhe

    Mainz ist im Umbruch. Nach zahlreichen Abgängen und Änderungen auf der Trainerposition ist das Saisonziel der Klassenerhalt. Es wird ein Jahr, in dem der deutlich verjüngte Kader möglichst viele Erfahrungen sammeln soll. Ihrem Spielstil wollen die Mainzer dabei treu bleiben: Es soll wieder bedingungslos um jeden Ball gekämpft werden. Die erste Möglichkeit dazu bietet sich im Spiel gegen den SSC Karlsruhe. Dort hat seit Juli der neue Cheftrainer Stefan Bräuer das Sagen. Mit Alexander Spintzyk und Yannik Erpelding sind zwei neue Mittelblocker im Team. Jugendnationalspieler und Außenangreifer Simon Gallas ist ebenfalls neu dabei. „Wir wollen in einer vollen Halle unseren besten Volleyball zeigen“, sagt Teammanager Alexander Burchartz, „und einen besseren Start als letzte Saison erwischen.“

     

    Blue Volleys Gotha - Volley Youngstars Friedrichshafen

    Neue Liga, neuer Name: Gotha will sich als Aufsteiger in der 2. Bundesliga festsetzen. Wenn am Ende sogar ein Platz im Mittelfeld herausspringen würde, wäre es für Gotha eine fantastische Saison. Um das zu schaffen, wurden fünf neue Spieler verpflichtet. Als Stärken nennt Trainer Jörg Schulz den Trainingsfleiß und die starken Aufschläge. Ganz so viel hat sich beim Bundesligastützpunktteam der Volley Youngstars Friedrichshafen, die auch in diesem Jahr mit einem Sonderspielrecht in die Saison gehen, nicht geändert. Allerdings hat der Co-Trainer Florian Mack den Verein nach 18 Jahren verlassen. Für ihn übernimmt Jürgen Jammer. Der darf sich auf fünf neue Spieler und einen motivierten Nachwuchs freuen. Cheftrainer Adrian Pfleghar wäre zufrieden, „wenn sich die Jungs maximal weiterentwickeln und dies in den jeweiligen Auswahlteams auch zeigen können.“ Als Ziel für die Liga haben sie den Klassenerhalt ausgegeben.

    SV Schwaig - FT 1844 Freiburg

    Im letzten Jahr hat Schwaig den siebten Platz belegt. Und auch in diesem Jahr wäre das Team mit einem soliden Mittelfeldplatz zufrieden. Neben Mittelblocker Jan Kolakowski ist die spannendste Personalie der Trainer: Milan Maric kehrt nach seinem Abschied 2010 wieder zurück auf den Trainerstuhl in Schwaig. Abteilungsleiter Hans-Peter Ehrbar sieht die Mannschaften der Liga sehr ausgeglichen. Diese Meinung teilt Freiburg-Trainer Jakob Schönhagen. „Wir wollen möglichst früh in die Lage kommen, jedes Team theoretisch schlagen zu können“, sagt er. Es wird die letzte Saison in der alten Halle sein. „Wir wollen unsere Heimspiele zu noch größeren Events machen und einen Stamm an Zuschauern erspielen, der auch die neue Halle, die deutlich mehr Zuschauer fast, füllen kann“, sagt Schönhagen.

    TV/DJK Hammelburg - TSV Mimmenhausen

    In Hammelburg hat sich einiges getan: Neuer Trainer, vier neue Spieler. Nicht verwunderlich also, dass Trainer Karl Kadens Saisonprognose eher defensiv ausfällt: „Nach dem Weggang zahlreicher Routiniers läuten wir einen Umbruch ein. Unser Ziel heißt Klassenerhalt“, sagt er. Besonders freuen sie sich in Hammelburg auf die Derbys gegen Eltmann. „Das sind immer faire und stimmungsvolle Duelle, bei denen es in der Halle wahnsinnig laut wird“, sagt Hallensprecher Olly Wendt. Zuerst aber geht es gegen den TSV Mimmenhausen. Dort ist die Aufstiegsmannschaft zusammengeblieben. Die einzige Neuverpflichtung hat für Furore gesorgt: Ex-Nationalspieler Christian Pampel wagt als Spielertrainer den Sprung in die 2. Liga. Die Hoffnung ist, dass man über den Zusammenhalt in der Liga bestehen wird.  Es wäre ein Erfolg für die „harmonische Volleyball-Familie“.

    TG 1862 Rüsselsheim II - #RotesRudel Fellbach

    Rüsselsheim setzt auf Kontinuität. Die Mannschaft konnte weitestgehend zusammengehalten werden, Nachwuchsspieler sollen nach und nach integriert werden. „Wir wollen die Klasse halten“, sagt Cheftrainer Luis Ferradas, „und gleichzeitig jeden einzelnen Spieler in seiner Entwicklung weiter voranbringen – technisch wie taktisch.“ Eine Strategie, mit der die Rüsselsheimer in der Vergangenheit Erfolg hatten. Warum also etwas ändern? Diese Frage stellte sich beim Gegner aus Fellbach nicht. Dort ist die halbe Mannschaft neu. Mit Alexander Benz, Marian Epple, Max von Berg, Yannick Blötscher, Mario Maser und Ivaylo Spasov sind gleich sechs neue Spieler verpflichtet worden. Viele Fragezeichen also, die am Ende kein optimistischeres Saisonziel als den Klassenerhalt zulassen.

    Blue Volleys Gotha - HEITEC Volleys Eltmann

    Gotha hat am ersten Spieltagswochenende gleich zwei Heimspiele. Am Sonntag sind die HEITEC Volleys Eltmann zu Gast, die für viele in der Liga als Topfavorit auf die Meisterschaft gelten. Diese geben die Favoritenrolle gekonnt an Grafing ab, wollen aber doch unter die ersten drei kommen. Dabei helfen sollen die beiden Mittelblocker Clay Couchman und Mariusz Wacek sowie Außenangreifer Georgi Stoyanov. Zudem ist Marco Donat neuer Trainer in Eltmann. Und der hat eine klare Vorstellung: „Wir müssen immer das Optimum aus uns herausholen.“ Die erste Chance dazu haben sie beim Auswärtsspiel in Gotha.

    14.09.2018 10:37
  • Das Warten hat ein Ende: Saisonstart 2. Bundesliga Nord
    VBL | Pressemitteilungen
    An diesem Wochenende startet die Volleyball Bundesliga mit den ersten Zweitliga-Partien. Welche Spieler sind gewechselt, welcher Verein ist neu in der Liga und wie sehen die Verantwortlichen die Chancen ihrer Mannschaft? Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat alle Klubs der 2. Bundesliga Nord unter die Lupe genommen:

    An diesem Wochenende startet die Volleyball Bundesliga mit den ersten Zweitliga-Partien. Welche Spieler sind gewechselt, welcher Verein ist neu in der Liga und wie sehen die Verantwortlichen die Chancen ihrer Mannschaft? Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat alle Klubs der 2. Bundesliga Nord unter die Lupe genommen:

    2. Bundesliga Nord Frauen


    Auch in der kommenden Saison streben die Kölnerinnen die Meisterschaft an (Foto: Anna Kadlec)

    VCO Schwerin – SF Aligse

    „Zurück in die 2. Bundesliga“, heißt es bei den Sportfreunden Aligse. Diesmal schlagen allerdings die Frauen auf und treffen in ihrer ersten Partie auf das Bundesstützpunktteam VCO Schwerin. Die selbsternannten Gallierinnen aus Aligse fürchten sich nicht. „Wir wollen so viele Spiele wie möglich gewinnen“, sagt Trainer Michi Meyer. Und das getreu dem Motto „SFA: Schnell – Frech – Athletisch“. Das Team aus Schwerin hingegen will seine Spielerinnen für die 1. Bundesliga fit machen und sich von Spiel zu Spiel steigern. Deshalb wurde im Organisationsbereich viel getan, um für die jungen Talente bessere Bedingungen zu schaffen. Neben diesen Ambitionen soll aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen.

    Stralsunder Wildcats – DSHS SnowTrex Köln

    Mit vier Neuzugängen, von denen zwei aus der 1. Bundesliga stammen, sind die Stralsunder Wildcats gewappnet für eine Saison, die sie möglichst im oberen Tabellendrittel beenden wollen. Als Favorit auf den Titel sehen die Wildcats ihren ersten Gegner aus Köln. Dieser konnte die Meisterschaft in der vergangenen Saison erfolgreich verteidigen. Und die Ziele der Kölnerinnen sind weiter hoch gesteckt: „Zweimal Meister war sehr schwer – nun soll in Köln das Triple her“, sagt Trainer Jimmy Czimek. Erreichen will er das mit einem seit Jahren stabilen Kader, in dem nahezu alle Spielerinnen an Bord geblieben sind. Trotzdem: Die Liga ist sehr ausgeglichen, jeder kann jeden schlagen. So bleibt auch spannend, welches der beiden Teams im ersten Spiel das Rennen macht.

    TSV Bayer 04 Leverkusen – VfL Oythe

    In den letzten beiden Spielzeiten ging der Titel an Leverkusens Rivalen DSHS SnowTrex Köln. Der TSV will das in diesem Jahr gerne ändern und gibt als Saisonziel Platz eins bis drei aus. Mit den vier Neuverpflichtungen Sarah Overländer (TV Gladbeck GIANTS), Sarah Wolfschläger (VC SFG Olpe), Annika Stenchly (FC Junkersdorf Köln) und Noa-Linn Brach (VCO Münster) wurde der Grundstein für eine erfolgreiche Saison gelegt. Aber auch der VfL Oythe hat nachgerüstet und sich mit vier Spielerinnen aus den USA und Kanada international verstärkt. Gemeinsam mit drei weiteren Neuverpflichtungen ist eine neue Mannschaft entstanden, die frischen Wind in die Liga bringen will. Damit geht die Punktejagd beider Klubs in die nächste Runde. Die letzte Saison konnte der TSV mit einem Punkt Vorsprung gegenüber dem VfL für sich entscheiden.

    Skurios Volleys Borken – Rotation Prenzlauer Berg

    Ging es in der Saison 2016/17 noch um den Klassenerhalt, konnten sich die Skurios Volleys Borken in der vergangenen Saison einen Platz im Mittelfeld sichern und sich für die kommende Saison noch einmal stärker aufstellen. Am 15. September kann sich die Mannschaft aus dem westlichen Münsterland zum ersten Mal gegen Rotation Prenzlauer Berg beweisen. Die Berlinerinnen gehen als Aufsteiger in die Zweitligasaison und haben sich als Ziel die möglichst schnelle Sicherung des Klassenerhalts gesetzt. „Alles ist neu, die Spielerinnen sind jung und hungrig auf die zweite Liga“, sagt Mannschaftsverantwortlicher Andreas Seidenglanz.

    SV Bad Laer – SV Blau-Weiß Dingden

    SV Bad Laer und SV Blau Weiß Dingden – zwei Mannschaften, die auf Nachwuchsspielerinnen aus der Region setzen. Bad Laer hat fünf Neuzugänge im Team, Dingden drei: „Wir sind ein Team mit großem Zusammenhalt und Teamspirit, der seinesgleichen sucht“, sagt Blau-Weiß-Trainer Olaf Betting, „Neuzugänge werden immer sofort integriert.“ Ziel ist es, in der kommenden Saison die Klasse zu halten und bestenfalls einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Stefan Bertelsmann, Teammanager beim SV Bad Laer, hat ähnliche Ambitionen: „Erneut den Klassenerhalt zu schaffen, würde zeigen, dass man mit eigener Nachwuchsarbeit und Talenten nachhaltig in der 2. Bundesliga bestehen kann.“ Am 15. September findet das erste Spiel der beiden Teams statt, bei dem sie zeigen können, wie gut sich die Neuverpflichtungen bereits in die jeweilige Mannschaft integriert haben.

    BBSC Berlin – SF Aligse

    Für die Berlinerinnen ist es die zweite Saison, für die SF Aligse das zweite Spiel an einem Wochenende in der 2. Liga. Beim BBSC Berlin findet in dieser Spielzeit ein Umbruch statt: Mit Anna-Lena Voigt (Z), Tara Jenßen (AA), Marie Holstein (D), Marie Dreblow (U), Antonia Lutz (MB) und Caroline Eggert (L) schlagen gleich sechs neue Spielerinnen in der Hauptstadt auf. Neun Spielerinnen haben die Mannschaft verlassen. Das Ziel ist klar: „Frühzeitig mit dem neuen Kader einspielen, gut zusammenspielen und dann punkten“, sagt Trainer Robert Pultke. Eins ist sicher: Mit dem neuen Team wollen die Berlinerinnen für die ein oder andere Überraschung sorgen – vielleicht schon am 16. September.

    SCU Emlichheim – VT Hamburg

    Nach Platz fünf in der Vorsaison geht SCU Emlichheim mit einem neuen Trainer in die Saison: Pascall Reiß wird das Team in der neuen Spielzeit betreuen. Neu dabei sind auch fünf Spielerinnen. Mit diesem Team wollen die Emlichheimerinnen am Ende möglichst im oberen Tabellendrittel stehen. Mit acht Neuzugängen gehen die Hamburgerinnen in die neue Saison. „Ziel ist es, die Klasse zu halten, die Spielerinnen zu fördern, um dann in der nächsten Saison anzugreifen“, sagt Mannschaftsverantwortlicher Matthias Krause. Einen ersten Eindruck des Potentials der jungen Mannschaft soll das Spiel am Sonntag vermitteln.

    2. Bundesliga Nord Männer

     
    Meister CV Mitteldeutschland will in diesem Jahr zum dritten Mal die Meisterschaft holen (Foto: CV Mitteldeutschland)

    CV Mitteldeutschland – SV Lindow-Gransee

    Aller guten Dinge sind drei: Dieses Motto gilt für Chemie Volley Mitteldeutschland. Das Ziel ist, den Meistertitel auch in der Saison 2018/19 zu holen – und damit das Meisterschafts-Triple perfekt zu machen. Die Konkurrenz innerhalb der 2. Liga sollte dabei allerdings nicht unterschätzt werden. Mit den beiden Neuzugängen Robin Hafermann und Matti Binder sowie einer gestärkten Mannschaft wollen die Lindower angreifen und sich am Ende einen Podiumsplatz sichern. „Die Liga ist stark, es wird keinen eindeutigen Favoriten geben“, sagt Dirk Schmidt, PR- und Marketingverantwortlicher bei Lindow-Gransee, „Es wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen wie schon 2015.“

    Moerser SC – DjK Delbrück

    Das zweite Jahr in einer höheren Liga ist das Schwierigste. Diese These will der Moerser SC widerlegen und strebt an, die Leistungen des Vorjahres (Platz sieben) zu verbessern. Es dürfte ein Spagat werden: Mit den Top-Teams mithalten und gleichzeitig Spaß am Spiel haben. Die Voraussetzungen dafür stimmen zumindest: Eine gute Balance im Team, klare Zielsetzungen und große Motivation. „Und dann heißt es einzig und allein nur noch, den größten Rivalen – den inneren Schweinehund – zu besiegen“, sagt Trainer Martin Schattenberg. Große Ziele hat auch der erste Gegner der neuen Saison. Die DjK Delbrück feiert 2020 ihr 100-jähriges Jubiläum. Vereinsvorsitzender Rudolf Fraune hat schon jetzt einen Wunsch für das Jubiläum: „Wir möchten auch in zwei Jahren mit unseren Volleyballern in der 2. Bundesliga vertreten sein.“ Damit ist klar, was für das kommende Jahr gilt: Angreifen und die Klasse halten. Die erste Möglichkeit Punkte zu holen, bietet sich am 15. September.

    USC Braunschweig – VV Humann Essen

    Mit vier Neuverpflichtungen, darunter Co-Trainer Michael Finnmann, startet der USC Braunschweig in die neue Spielzeit. Eine erfolgreiche Saison wäre es, wenn „man nicht nach unten gucken muss, sondern nach oben gucken darf“, sagt Teammanager Volker Ernst. Ziel ist es, die Klasse zu halten und in der oberen Tabellenhälfte mitzuspielen. In der oberen Hälfte landete in der Vorsaison auch der VV Humann Essen. Das Team sicherte sich Platz fünf, punktgleich mit dem viertplatzierten FC Schüttorf 09. Es dürfte klar sein, was sich die Essener für die kommende Spielzeit vorgenommen haben: Platz vier oder besser.

    Kieler TV – SV Warnemünde

    Nordderby in der Volleyball Bundesliga: Die beiden Lokal-Rivalen Kieler TV und SV Warnemünde treffen aufeinander. Der Kieler TV geht als Aufsteiger in die 2. Bundesliga, der SV Warnemünde konnte in der letzten Saison knapp den Abstieg verhindern. Nun heißt es für beide Mannschaften: Alles geben und auf keinen Fall absteigen. Ein Platz im Mittelfeld wäre für beide Klubs ein Erfolg. Der Kieler TV hat sich mit zwei Neuzugängen verstärkt: Florian Arnold soll als Mittelblocker die Bälle abwehren, während Diagonalspieler Sebastian Fuchs den Angriff komplettiert. In Warnemünde setzt man gleich auf fünf neue Spieler, die zum Teil schon in der 1. Bundesliga gespielt haben.

    FC Schüttorf 09 – VC Bitterfeld Wolfen

    Mit sechs Neuzugängen hat der FC Schüttorf 09 ordentlich für die kommende Saison nachgerüstet und sich zudem international aufgestellt. Kein Wunder, dass Mannschaftskapitän Philipp Lammering für diese Spielzeit mindestens Platz vier als Ziel ausgibt. Auch VC Bitterfeld-Wolfen will bereits im ersten Match den eigenen Grundstein für eine erfolgreiche Saison 2018/19 legen. Ziel ist ein Platz in der oberen Tabellenhälfte. Dabei setzen die Bitterfeld-Wolfener auf die Unterstützung ihrer Fans: Vereinsmitglieder können sich alle Heimspiele kostenlos anschauen.

    TuB Bocholt – TV Baden

    „Den Klassenerhalt so früh wie möglich klar machen und schauen, was dann noch geht“ – das ist die Vision von Bocholts Mannschaftskapitän Lars Günther. In der letzten Spielzeit ist dies dem Team bereits gelungen und der Mannschaftszusammenhalt konnte gestärkt werden. In Bocholt wird nicht umsonst von der TuB-Familie gesprochen, sind die Spieler doch seit Jahren befreundet. Aber auch in Baden ist man sich über das Saisonziel einig:  „Die Klasse halten und nach Möglichkeit nicht gegen den Abstieg spielen“, sagt Trainer Fabio Bartolone. Zusammenhalt, Wille, Leidenschaft und das große Potenzial der „jungen Wilden“ sollen dies möglich machen.

    12.09.2018 16:02
  • „Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist"
    VBL-News
    Ines Bathen vom USC Münster im Interview über Vereinstreue, Zukunftspläne und Teamspirit in Krisenzeiten

    Ines Bathen im Interview über Vereinstreue, Zukunftspläne und Teamspirit in Krisenzeiten


    Ines Bathen über ihre Zeit beim USC Münster und ihren zukünftigen Weg in der (Volleyball-)Welt.

    Du hast elf Jahre ohne Unterbrechung bei USC Münster gespielt. Wenn Du heute auf Deine Karriere zurückblickst: Was waren die Highlights?

    Ein Highlight war allein die Tatsache, dass ich professionell Volleyball gespielt habe. Für den Sport bin ich mit 1,72 Meter eher klein. Deswegen hatte ich es mir anfangs nicht zugetraut. Aber in Münster habe ich es geschafft. 2009 gab es noch ein absolutes Highlight: der Juniorenweltmeistertitel. Das werde ich nie vergessen. Aber auch die Erfolge in der Bundesliga mit dem USC Münster waren schöne Erlebnisse. Wir sind in meiner Zeit zwei Mal Dritter geworden.

     

    Du sprichst es selbst an: Kritiker sagten, Du seist zu klein für die Halle. Wie hast Du Dich durchgesetzt?

    Als ich damals nach Münster gekommen bin, wollte ich mich auf Beachvolleyball konzentrieren. Das war im Sommer 2007, die Beachsaison war fast gelaufen. Ich bin dann in die Halle gegangen, wie das eigentlich alle Beachvolleyballerinnen tun. Der Plan war: Zuerst ein bisschen Hallenluft schnuppern und mich ab Winter auf die neue Beachsaison vorzubereiten. Die erste Mannschaft vom USC Münster hatte genau in dieser Phase großes Verletzungspech. Ich hatte damals als einige der wenigen Spielerinnen aus der zweiten Liga ein Doppelspielrecht. Zuerst bin ich bei der ersten Mannschaft zu Trainingsspielen mitgefahren, aber das Verletzungspech hielt an. Und so war ich plötzlich auch bei den Ligaspielen dabei. Den Trainer habe ich vielleicht mit meiner Unbekümmertheit überzeugt – ich habe nicht so viel darüber nachgedacht, wie ich spiele.  

    Du bist trotz deiner Größe Außenangreiferin. Wie ist es dazu gekommen, dass dich dein Trainer auf dieser Position eingesetzt und nicht zur Libera ausgebildet hat?

    Diese Debatte gab es und es waren sich viele Leute einig, dass das eine gute Position für mich wäre. Ich habe mich aber schwer getan. Die Libera-Position ist sehr wichtig, aber die Position der Angreiferin mit Block und Angriff ist vielfältiger. Und ich war immer jemand, der Punkte machen wollte – das ist als Libera eher die Ausnahme. Letztlich habe ich regelmäßig gespielt. Hätte ich als Außenangreiferin nur auf der Bank gesessen, hätte ich mir mit Sicherheit überlegt, auf Libera umzuschulen.  

    Du bist erst 27 Jahre alt, viele Spielerinnen haben da ihre Hochphase. Was war der Grund, die Karriere jetzt zu beenden?

    Es heißt ja, man solle aufhören, wenn es am Schönsten ist. Das ist bei mir der Fall: Ich hatte eine unfassbar geile letzte Saison und ein großartiges Team um mich herum. Leicht gefallen ist es mir trotzdem nicht. Aus körperlichen Gesichtspunkten hätte ich weiter spielen können, ich bin noch fit. Im Volleyball verdient man zwar so, dass man davon gut leben kann. Aber nicht so viel, dass man für die Zukunft ausgesorgt hätte. Ich habe gerade mein Studium beendet und es tut sich eine berufliche Chance auf, die ich nutzen will.

    Mit der Jugendnationalmannschaft bist du U-20 Weltmeisterin geworden. Warum hat es nie für die A-Nationalmannschaft gereicht?

    Ganz genau weiß ich es nicht. Es mag an meiner Leistung gelegen haben, das kann ich nicht einschätzen. Aber ich gehe stark davon aus, dass es in diesem Fall wirklich mit der Größe zusammenhängt, weil ich im Block deutlich niedriger bin als andere. Im Angriff kann ich das vielleicht noch wettmachen, indem ich schlau spiele, aber das ist im Block mit fehlender Größe schwierig. Es war klar, dass der Schritt schwierig werden würde. Ich habe das realistisch eingeschätzt und es war für mich in Ordnung. Ich war einfach glücklich, dass ich in der Bundesliga so viel zum Einsatz gekommen bin.

    Du hast etliche Gesichter beim USC kommen und gehen sehen, bist aber trotzdem immer geblieben. Oft wechseln ja gerade junge Spielerinnen den Verein oder wollen ins Ausland. Bei dir war das anders. Wieso?

    Ein Faktor war mein Studium. Das hätte ich zwar auch woanders machen können, aber hier in Münster hat alles für mich gepasst. Im Verein war es sportlich und zwischenmenschlich immer top. Das Ausland hat mich nie gereizt. Ich bin eher ein bodenständiger Typ und sehr heimatverbunden. Das Sauerland ist meine Heimat und nur etwa eine Stunde von Münster entfernt. Es gibt also nicht den einen Grund, eher mehrere:  Ich habe mich weiterentwickelt und das Umfeld war so, dass ich mich immer sehr, sehr wohl gefühlt habe.

    Wie ist das, wenn sich das Team Jahr für Jahr neu formatiert?

    Aus sportlicher Sicht ist es eine Herausforderung. Die Mannschaft muss sich jedes Mal wieder finden.  Es hat mich in meiner Entwicklung geprägt, dass ich sehr unterschiedliche Menschen und Spielertypen kennengelernt habe. Im letzten Jahr war der Umbruch bei uns extrem und eine sehr große Herausforderung. Aber es war auch hilfreich, dass ich nie die einzige war, die im Team geblieben ist. Das macht es einfacher.

    Im April hat sich in Münster die schreckliche Amokfahrt ereignet, bei der auch deine Mitspielerin Chiara Hoenhorst schwer verletzt wurde. Wie seid ihr als Mannschaft mit diesem Vorfall umgegangen?

    Es war ein einschneidendes Erlebnis. Für uns als Team war das eine schwere Phase, hat uns aber letztlich als Team zusammengeschweißt. Wir haben bewusst versucht, noch mehr Zeit miteinander zu verbringen.  Am Ende waren wir natürlich unfassbar froh, dass die Sache für Chiara verhältnismäßig glimpflich ausgegangen ist.

    Hast du Pläne dem USC in anderer Form erhalten zu bleiben?

    Es ist mein Wunsch, aber ob es klappt, weiß ich noch nicht. Aber: Wenn ich in Münster bleibe, dann werde ich dem Volleyball und dem USC definitiv in irgendeiner Weise treu blieben. Und selbst wenn ich wegen meines Berufs Münster irgendwann verlassen sollte, werde ich sicherlich die Kontakte pflegen. Also: Ich kann ich mir nicht vorstellen, dass ich dem Volleyball untreu werde. Da müsste schon was Großes passieren.

    Du bist angehende Lehrerin, wirst also zukünftig mit jungen Menschen zusammenarbeiten. Welche Maßnahmen sind nötig, um die Jugend (wieder mehr) für den Volleyballsport zu begeistern?

    Wichtig ist, als Bundesligaspielerin den Kontakt zu den jungen Leuten zu suchen. Einfach mal beim Jugendtraining vorbeischauen oder den Saisonabschluss gemeinsam mit Profis und Jugendmannschaften organisieren. Und ich denke, dass viel mehr Werbung gemacht werden muss, um die Kinder und Jugendlichen anzusprechen. Ich merke das im persönlichen Austausch: An meiner Schule betreue ich eine Volleyall-AG. Die Kinder sind ganz fasziniert, wenn ich ihnen erzähle, dass ich in der ersten Bundesliga spiele. Es kommen viele Fragen und so entsteht ein Austausch, der vielleicht den einen oder die andere dazu bewegt, am Ball zu bleiben. Man muss als Profispieler Präsenz zeigen, klar machen, was hinter dem Volleyballsport steckt, wie toll der mannschaftliche Zusammenhalt ist.

    09.08.2018 09:14
  • Hannovers Oberbürgermeister und Profispieler schmettern sich warm für den Volleyball Supercup am 28.10.
    VBL | Pressemitteilungen
    Hannover. Am 28. Oktober findet der Volleyball Supercup in der TUI Arena in Hannover statt. Dort treffen sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern die amtierenden Deutschen Meister auf die Pokalsieger der abgelaufenen Bundesliga-Saison. Bei den Frauen spielt Meister SSC Palmberg Schwerin gegen Pokalsieger Dresdner SC. Bei den Männern kommt es zur Neuauflage des letztjährigen Aufeinandertreffens zwischen den Berlin Recycling Volleys und dem VfB Friedrichshafen.

    Hannover. Am 28. Oktober findet der Volleyball Supercup in der TUI Arena in Hannover statt.
    Dort treffen sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern die amtierenden Deutschen Meister auf die Pokalsieger der abgelaufenen Bundesliga-Saison. Ein erstes Kräftemessen zum Saisonstart und die Chance, vor einer großartigen Kulisse den ersten Titel der Saison zu gewinnen. Bei den Frauen spielt Meister SSC Palmberg Schwerin gegen Pokalsieger Dresdner SC. Bei den Männern kommt es zur Neuauflage des letztjährigen Aufeinandertreffens zwischen den Berlin Recycling Volleys und dem VfB Friedrichshafen.


    Katharina Schwabe (Dresdner SC) und Sebastian Kühner (BR Volleys) haben sich für den Supercup warm geschmettert.

    Am Montag schmetterten sich Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostock und die zwei Profispieler Katharina Schwabe (Dresden) und Sebastian Kühner (Berlin) gemeinsam vor dem Neuen Rathaus warm. „Hannover ist und bleibt eine Sportstadt, ich betone dies immer sehr gern und halte diesen Begriff nicht für abgedroschen. Im Gegenteil, er belebt sich immer wieder neu.
    Zu einer Sportstadt gehören viele Komponenten: Die Angebote, die Sportstätten, die Sportvereine, die Sportverbände“, sagt Hannovers Oberbürgermeister, der sich auf das Volleyball Highlight in seiner Stadt besodners freut.

    Socia Media-Aktion #HannoverSchmettert
    Gleich mehrere goldene Volleybälle wurden von den Dreien in die Stadt hinaus geschmettert.
    Sie sollen die Volleyballfans in ganz Hannover und Niedersachsen erreichen. Jeder, der einen Volleyball zur Hand hat, ist aufgerufen über Facebook und Instagram unter dem Hashtag #HannoverSchmettert ein Foto oder Video in Aktion zu posten. Zu gewinnen gibt es unter anderem VIP-Tickets und Freikarten für den Supercup sowie ein „Meet&Greet“ mit den Stars der Szene.
    Zwei Gewinner werden zudem die Möglichkeit erhalten, der besten Spielerin und dem besten Spieler des Supercups einen Pokal in Form eines goldenen Volleyballs zu überreichen. Der Supercup wird live auf Sport1 übertragen.

    Ziel der Aktion ist auch, zahlreiche Kinder und Jugendliche für den Volleyballsport zu begeistern. Kinder bis 12 Jahre erhalten zum Supercup daher ein kostenloses Ticket. Und es gibt ein besonders günstiges Familienticket.*

    „Ich finde die Freiticketaktion für alle jungen Volleyball-Fans unter 12 Jahren toll und hoffe, dass viele Familien und Kids zum Spiel kommen“, sagt Katharina Schwabe.

    Mit weit mehr als einem Dutzend Nationalspielern aus mehreren Ländern schlägt das Who is Who des deutschen Vereinsvolleyballs in Hannover auf. „Der Supercup ist die erste richtige Standortbestimmung der neuen Saison, auch wenn wir zu diesem Zeitpunkt schon in die VBL-Hauptrunde gestartet sind. Wir wollen in diesem Jahr endlich den Fluch besiegen und den Cup gewinnen. Wir haben richtig Bock auf den Supercup und freuen uns auf eine volle TUI-Arena mit einer großartigen Atmosphäre. Dass in diesem Jahr Kinder unter 12 Jahren kostenlos die Volleyball-Party in Hannover erleben können, finde ich gerade als Familienvater besonders toll“, erklärt Sebastian Kühner, WM-Dritter mit der deutschen Nationalmannschaft 2014 und mehrfacher deutscher Meister und Pokalsieger.

    „Pokalsieger gegen Meister, wenn das nichts ist! Wir freuen uns riesig auf den Supercup in Hannover. Es geht um den ersten Titel der Saison. Das ist ein Highlight für alle Volleyball-Fans, aber auch für uns als Mannschaft. Es ist etwas Besonderes, in solch einer großen Arena wie in Hannover zu spielen. Das liegt uns. Deshalb bin ich sicher, dass wir eine fantastische Atmosphäre erleben werden. Dabei zählen wir natürlich auf die Unterstützung unserer Fans und den roten DSC-Fanblock“, so Katharina Schwabe.

    Freikarten für Kinder bis zwölf Jahre: Supercup für die gesamte Familie
    Mit hochklassigem Sport, einem abwechslungsreichen Entertainment-Programm und ausgelassener Stimmung ist der Volleyball Supercup ein Highlight für alle Volleyballfans und die ganze Familie.

    Reguläre Tickets sind ab 15,- Euro über www.eventim.de oder www.ticketmaster.de sowie an allen bekannten VVK-Stellen erhältlich. Auch Familientickets (80,- Euro) und Premiumtickets (42,- Euro) sind im Angebot.

    *Die Freikarten müssen regulär online über www.eventim.de oder www.ticketmaster.de und an allen bekannten VVK-Stellen sowie telefonisch über die Tickethotlines (Ticketmaster: 01806-9990000**; Eventim: 01806-570070**) gebucht und zur Veranstaltung mitgebracht werden. Pro Buchung dürfen maximal vier Freitickets und mindestens ein Zahlticket gebucht werden. Diese sind für alle Kategorien gültig (außer VIP), die ÖPNV- und Systemgebühr wird vom Veranstalter getragen. Alle Kinder bis 12 Jahre werden gebeten, sich am Veranstaltungstag beim Einlass auszuweisen. Kinder unter fünf Jahren dürfen die Veranstaltung auch kostenfrei besuchen, benötigen aber kein eigenes Ticket.

    Außerdem erhalten Kinder zwischen 13 und 17 Jahren, Auszubildende, Schüler, Studenten, und Rentner eine Ermäßigung auf den regulären Preis (Kategorien 2 und 3). Entsprechende Nachweise sind beim Einlass vorzuzeigen.

    **(0,20 €/Anruf inkl. MwST. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den deutsche Mobilfunknetzen)

    Der Volleyball Supercup im Web:
    www.vbl-supercup.de
    www.facebook.com/vbl/
    www.instagram.com/volleyball_bundesliga_official/

    07.08.2018 13:45

Spiele

Mittwoch, 31. Oktober 2018

18:00
Suhl VfB Suhl LOTTO Thüringen
VCO Berlin VCO Berlin
-:-
19:00
Erfurt Schwarz-Weiß Erfurt
Aachen Ladies in Black Aachen
-:-
19:30
Münster USC Münster
Dresden Dresdner SC
-:-
19:30
Straubing NawaRo Straubing
Schwerin SSC Palmberg Schwerin
-:-

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

DVV-Pokalfinale der Frauen: Dresdner SC holt sich nach drei Sätzen den Sieg

VBL | Pressemitteilungen

Der DVV-Pokal 2018 der Frauen geht an den Dresdner SC. In einem spannenden und abwechslungsreichen Match setzten sich die Dresdnerinnen gegen das Team vom VC Wiesbaden mit 3:0 25-21, 25-22, 25-18) durch. Trotz der eindeutig anmutenden Zahlen lieferten sich beide Teams über weite Strecken einen sehenswerten Schlagabtausch auf Augenhöhe. Wiesbadens erfolgreichste Angreiferin war Kimberly Drewniok mit acht Punkten, die auch zum comdirect player of the match gewählt wurde.


Wunschlos glückliche Dresdnerinnen nach dem Pokalsieg (Foto: Sebastian Wells).

DSC-Spielerin Saša Planinšec in Angriffslaune

Einen Favoriten hatte zumindest dem Namen nach auch das Pokalfinale der Frauen. Bereits viermal hat der Dresdner SC die begehrte Trophäe in die Höhe stemmen dürfen, zuletzt 2016. Auf der anderen Seite des Feldes stand mit dem VC Wiesbaden ein Team, das bisher noch keinen Titel im Pokalwettbewerb verzeichnen konnte.

Und so brauchte der VC Wiesbaden auch im ersten Satz zunächst eine ganze Weile, um sich auf die beeindruckende Kulisse und die Dimensionen in der Mannheimer SAP-Arena einzustellen. Sowohl in der Annahme als auch im Angriff fehlte es zu Beginn des ersten Satzes an der nötigen Präzision, um Dresdens Abwehr unter Druck zu setzen. Die Dresdnerinnen fanden schneller zu ihrem Spiel und punkteten mehrfach mit Schnellangriffen der gut aufgelegten Saša Planinšec, die auch im Block fleißig zupackte (am Ende standen neun Blocks und insgesamt 18 Punkte zu Buche) und einigen Anteil an der 7:3 und 15:10 Führung ihres Teams hatte.

Wiesbaden kommt in Fahrt

Wiesbaden arbeitete sich immer besser in die Begegnung, verringerte die Fehlerquote und gewann Sicherheit in Annahme und Aufschlag. Das zeigte Wirkung. Dresden geriet in der Annahme unter Druck, war folglich im Angriff nicht mehr so durchschlagstark und büßte nach 16:13 den Vorsprung bis zum 21:20 fast vollständig ein. Gerade noch rechtzeitig fand das Team von DSC Coach Alexander Waibel zurück in die Spur und markierte per Block das 24:21. Bei der Entscheidung über den Satzball leistete das neu eingeführte Videochallenge-System erneut gute Dienste. Ein Dresdner Angriff, der offensichtlich im Aus landete, war vorher vom Wiesbadener Block noch hauchdünn berührt worden und lieferte so den Punkt zum 25:21 Satzgewinn für den DSC.

Ein packendes Duell auf Augenhöhe bekamen die 11354 Zuschauer über weite Strecken des zweiten Satzes hinweg geboten. Zwar erwischte Dresden abermals den besseren Start (5:3) und Wiesbadens Trainer Dirk Groß musste beim 8:11 sogar mit einer ersten Auszeit reagieren, fand dort aber offenbar die passenden Worte. Seit Team belohnte sich mit mutigen Angriffen und einem Ass von Julia Osterloh mit dem 11:11 Ausgleich. Es folgte ein mitreißender Schlagabtausch, in dem Dresden zunächst mit 20:16 voran ging, beim 23:22 aber fast wieder eingeholt war. Ein Cleverer Lob an den Wiesbadener Block von Dresdens erfolgreichster Angreiferin Piia Korhonen (19 Punkte) bescherte Dresden den ersten Satzball, ein weiterer Block das 25:22.

Dresden am Ende das stärkere Team

Weiterhin mitreißenden Volleyball boten beide Mannschaften im dritten Abschnitt der Partie. Diesmal gelang Wiesbaden der bessere Start zum 6:2, nur wenig später beim 12:12 folgte der Ausgleich. Danach war es ein absolut offenes Match zweier gleichwertiger Teams. Dresden wirkte insgesamt etwas frischer und münzte das in Punkte um. Dem 15:13 folgte das 18:15. Egal was Wiesbaden versuchte, Dresden fand die besseren Antworten und nach dem Endstand von 25:18 durfte der DSC seinen fünften Pokalgewinn feiern.

Stimmen zum Spiel:

Alexander Waibl:

„Unser Gegner heute hat Stuttgart und Schwerin geschlagen, wir wussten schon, dass es nicht leicht wird gegen Wiesbaden. Das hat sich auch bewahrheitet. Der Schlüssel heute war, dass wir nicht hektisch geworden sind, wenn Wiesbaden ins Rollen kam oder wir zurück lagen. Daher ein Kompliment an meine Mannschaft, die sich auch von der Kulisse und der Situation nicht hat beeindrucken lassen.“

Katharina Schwabe:

„Ich bin super zufrieden. Es war für uns nach den verlorenen Spielen zuletzt in Stuttgart nicht einfach hier befreit aufzuspielen, vor allem weil wir unbedingt gewinnen wollten. Wiesbaden hat gute Einzelspielerinnen und agieren auch als Mannschaft stark, das hat auch der Sieg in Schwerin zuletzt gezeigt.  Ich bin einfach mega froh, dass wir das heute in einem guten Spiel so hinbekommen haben.

Dirk Groß:

„In erster Linie bin ich stolz und zufrieden mit meiner Mannschaft. Wir haben heute Silber gewonnen. Es war unser Ziel so gut es geht dagegen zu halten. Das geht nur, wenn wir mit viel Druck aufschlagen und wenig Fehler machen, das hat heute nicht immer geklappt. Zum einen lag das an der individuellen Klasse der Dresdner Spielerinnen, zum anderen sind wir in Summe noch zu unerfahren und haben entsprechende Schwankungen.

Tanja Großer:

„Ich bin in erster Linie glücklich, dass wir es bis ins Finale des DVV-Pokals geschafft haben. Natürlich ist auch ein wenig Enttäuschung dabei, weil wir am Ende nicht den letzten Schritt machen konnten. In Mannheim zu spielen, ist einfach genial, unsere Fans haben uns großartig unterstützt. Wir haben in den entscheidenden Momenten zu wenig Druck aufgebaut und dann war die Luft irgendwann raus. Aber: Den zweiten Platz werden wir natürlich feiern.“

veröffentlicht am Sonntag, 4. März 2018 um 19:27; erstellt von Hoppe, Madeleine
letzte Änderung: 04.03.18 19:28