• Free-TV-Premiere für die Volleyball Bundesliga: SPORT1 zeigt Vilsbiburg gegen Schwerin
    VBL-News
    Am Mittwoch, 18.10. bricht um 19:00 Uhr eine neue Ära für die Volleyball Bundesliga an. Erstmals werden Spiele aus dem Oberhaus der Frauen live im Free-TV übertragen. SPORT1 präsentiert zwischen Mitte Oktober und Mitte März zehn Spitzenspiele. Dirk Berscheidt wird alle Übertragungen als SPORT1-Volleyball-Experte kommentieren. Den Auftakt macht die Begegnung zwischen den Roten Raben Vilsbiburg und dem Deutschen Meister und Supercupsieger SSC Palmberg Schwerin.

    Am Mittwoch, 18.10. bricht um 19:00 Uhr eine neue Ära für die Volleyball Bundesliga an. Erstmals werden Spiele aus dem Oberhaus der Frauen live im Free-TV übertragen. SPORT1 präsentiert zwischen Mitte Oktober und Mitte März zehn Spitzenspiele. Dirk Berscheidt wird alle Übertragungen als SPORT1-Volleyball-Experte kommentieren. Den Auftakt macht die Begegnung zwischen den Roten Raben Vilsbiburg und dem Deutschen Meister und Supercupsieger SSC Palmberg Schwerin.


    #BLOCKdeineZeit: Erstmals werden Spiele aus dem Oberhaus der Frauen live im Free-TV übertragen. SPORT1 präsentiert zwischen Mitte Oktober und Mitte März zehn Spitzenspiele.

     

    Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga, erklärt zum Auftakt: „Die Volleyballfamilie hat sich seit Jahren dafür eingesetzt, dass unser Sport im Fernsehen läuft. jetzt ist es so weit. Bei den Europameisterschaften haben die Fans das Engagement von SPORT1 mit guten Einschaltquoten honoriert.“ Jetzt sollten alle gemeinsam am Ball bleiben, so Evers. „Einschalten und weitersagen“ sei die Devise, damit Volleyball dauerhaft einen festen Sendeplatz findet.

    „Mit dieser Premiere von Live-Übertragungen kommt die Volleyball Bundesliga einem übergeordneten Ziel des Masterplans – eine deutschlandweite wöchentliche TV-Präsenz im frei empfangbaren Fernsehen zu erreichen – sehr nahe. Das ist eine gute Chance um die öffentliche Aufmerksamkeit für den Volleyballsport in Deutschland deutlich zu vergrößern“, freut sich Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga, über den Erfolg.

    Dirc Seemann, Chefredakteur und Director Content von SPORT1: „Wir zeigen die Volleyball Bundesliga der Frauen als Premiere live im TV – und bereichern unser attraktives TV-Programm um einen weiteren hochklassigen Wettbewerb. Die Volleyball-Frauen bieten Dynamik, Athletik und Leidenschaft auf höchstem Niveau.“

    #BLOCKdeineZeit
    Die Sendezeiten für die Volleyball Bundesliga der Frauen im Free-TV auf SPORT1:

    Mittwoch, 18.10.2017 19:00 Uhr live Rote Raben Vilsbiburg - SSC Palmberg Schwerin 1. Spieltag
    Mittwoch, 25.10.2017 19:00 Uhr live SSC Palmberg Schwerin - SC Potsdam 2. Spieltag
    Mittwoch, 08.11.2017 19:00 Uhr live Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart 4. Spieltag
    Mittwoch, 06.12.2017 19:00 Uhr live Dresdner SC - SSC Palmberg Schwerin 6. Spieltag
    Dienstag, 26.12.2017 19:15 Uhr live SSC Palmberg Schwerin - Allianz MTV Stuttgart 9. Spieltag
    Mittwoch, 17.01.2018  19:00 Uhr live Dresdner SC - SC Potsdam 10. Spieltag,
    Mittwoch, 31.01.2018 19:00 Uhr live SC Potsdam - SSC Palmberg Schwerin 11. Spieltag
    Mittwoch, 07.02.2018 19:00 Uhr live VC Wiesbaden - SC Potsdam 14. Spieltag
    Mittwoch, 14.02.2018 19:00 Uhr live SSC Palmberg Schwerin - Dresdner SC 15. Spieltag
    Samstag, 10.03.2018 19:30 Uhr live Allianz MTV Stuttgart - SSC Palmberg Schwerin, 18. Spieltag

    17.10.2017 07:55
  • Supercup in Hannover war großartiges Volleyballerlebnis
    VBL-News
    Für die TUI Arena war es Premiere - noch nie zuvor wurde in der Hannoveraner Multifunktionsarena ein Volleyballspiel ausgetragen. Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga (VBL), bilanziert die zweite Auflage des Supercups und berichtet über die Planungen für das Jahr 2018.

    Für die TUI Arena war es Premiere - noch nie zuvor wurde in der Hannoveraner Multifunktionsarena ein Volleyballspiel ausgetragen. Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga (VBL), bilanziert die zweite Auflage des Supercups und berichtet über die Planungen für das Jahr 2018.


    VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung: "Das Publikum aus Hannover und dem Umland, die mitgereisten Fans aus ganz Deutschland haben die Veranstaltung zu einem großartigen Volleyballerlebnis gemacht." (Foto: R. Felgentreu)

    Herr Jung, welcher Eindruck vom Supercup in Hannover hat sich bei Ihnen vier Tage nach der Veranstaltung festgesetzt?
    Mich hat vor allem die phantastische Stimmung in der Halle begeistert. Das Publikum aus Hannover und dem Umland, die mitgereisten Fans aus ganz Deutschland haben die Veranstaltung zu einem großartigen Volleyballerlebnis gemacht. Die TUI Arena bietet durch ihre steilen Tribünen sehr gute Voraussetzungen, um als Zuschauer ganz nah dabei zu sein.

    Rund 5.800 Zuschauer sind in die Halle gekommen. Sind Sie zufrieden?
    Ich denke, dass dies eine gute Ausgangslage ist, um weiter zu wachsen. Man darf nicht verkennen, dass in Hannover – trotz großer Volleyballtradition – seit Ewigkeiten kein Spitzenvolleyball präsentiert wurde. Wir haben hier keine gefestigten Fanstrukturen. Daher bin ich zufrieden mit der Premiere, vor allem weil wir deutlich mehr Karten verkauft haben als im Vorjahr. Unser Ziel ist es natürlich, wie beim Pokalfinale in Mannheim auch für den Supercup eine fünfstellige Zuschauerzahl zu aktvieren.

    Die Premiere des Supercups fand 2016 in Berlin statt. Hat die Veranstaltung mit Hannover jetzt einen dauerhaften Veranstaltungsort gefunden?
    Wir wollen kein „Standort-Hopping“. Hannover hat sich gut präsentiert und sein Potenzial als Austragungsort für dieses Event gezeigt. Wir werden zeitnah mit unseren Partnern 7Sports, der TUI Arena und der Stadt Hannover über eine Neuauflage im Herbst 2018 sprechen.


    Der Supercup war eine gute Mischung aus Sport und Unterhaltung (Foto: Sebastian Wells)

    Wie wollen Sie die Veranstaltung weiterentwickeln?
    Ich bin der Überzeugung, dass wir in diesem Jahr eine gute Mischung aus Sport und Unterhaltung präsentiert haben. Wir haben aus den Fehlern des Vorjahres gelernt. Dafür haben wir viel positives Feedback erhalten. Die Weiterentwicklung des Events kann man nicht isoliert betrachten. Der ganze Volleyballsport muss sich modern aufstellen, das betrifft unsere Bundesligaspiele gleichermaßen. Ich denke hier vor allem daran, dass wir den Sport für den „normalen“ Zuschauer noch erlebbarer machen und die Zuschauer noch stärker einbinden müssen.

    Wo siedeln Sie den sportlichen Wert des Supercups an?
    Allen Unkenrufen zum Trotz: Die Wertigkeit des Supercups steht für mich nicht zur Debatte. Die Teams waren heiß, den ersten Titel in der Saison zu holen und eine Duftmarke im Meisterschaftsrennen zu setzen. Dass im Vorwege alle Trainer tief stapeln ist auch klar. Was die Mannschaften auf dem Spielfeld gezeigt haben war gute Werbung für unseren Sport. Natürlich merkte man den Mannschaften auch an, dass hier und da noch die Abstimmung fehlt. Ich jedenfalls freue mich auf eine spannende Bundesligasaison. Wir haben bei Frauen und Männern mindestens je vier Teams, die reelle Chancen auf einen Titel in Meisterschaft oder Pokal haben.

    13.10.2017 10:31
  • Saisonvorschau 1. Volleyball Bundesliga Männer
    VBL-News
    Welche elf Mannschaften kämpfen in diesem Jahr um den Titel in der 1. Volleyball Bundesliga der Männer? Die VBL gibt einen Einblick vor dem Ligastart am Wochenende, der gleich mit einem Kracher beginnt: Der VfB Friedrichshafen empfängt die HYPO TIROL AlpenVolleys Haching.

    Historisch: Das war das Wort, das in beinahe allen Medien fiel, wenn es um den Silbermedaillen-Gewinn der Männer-Nationalmannschaft bei der Volleyball-Europameisterschaft in Polen ging. Der Triumph ist erst wenige Wochen her, besser könnte der Zeitpunkt nicht sein, um in die neue Saison der Volleyball Bundesliga zu starten – die beginnt am kommenden Wochenende mit fünf Partien in den Arenen in Rottenburg (vs. Netzhoppers KW), Düren (vs. BR Volleys), Bühl (vs. United Volleys), Friedrichshafen (vs. Haching) und Solingen (vs. Lüneburg).

    „Ich denke, dass auf jeden Fall Friedrichshafen und Berlin große Favoriten auf den Titel sind. Das sind zwei Teams von denen ich denke, dass sie das Finale unter sich ausmachen werden – sie haben zumindest das Potential dazu. Aber es ist wie immer, die Saison ist so lang, der Weg ist so lang, es ist nicht einfach“, sagt Andrea Giani, der als Bundestrainer großen Anteil am Silber-Triumph seines Teams hatte.


    Kann Supercup-Gewinner VfB Friedrichshafen in diesem Jahr auch die Meisterschaft an den Bodensee holen? Foto: Sebastian Wells

    „In der Bundesliga gibt es einige gute Spieler, die sehr talentiert sind. Es gibt ein paar Spieler, von denen ich glaube, dass sie sich in dieser Saison unheimlich gut entwickeln werden: Jakob Günthör und David Sossenheimer aus Friedrichshafen zum Beispiel. Ich hoffe außerdem, dass sich ein neuer Zuspieler aufdrängt. Bühl hat einen sehr interessanten jungen Spieler, der erst 19 Jahre alt ist (Mario Schmidgall, d. Red.). Solche Spieler würde ich gerne auf dem Spielfeld sehen. Für die Entwicklung des Nationalteams ist eine starke Bundesliga sehr wichtig“, so der Italiener weiter.

    Aber welche elf Mannschaften kämpfen in diesem Jahr um den Titel? Die Volleyball Bundesliga (VBL) gibt einen Einblick die erste Liga der Männer.

    Die Männer-Mannschaften der Volleyball Bundesliga im Überblick

    BERLIN RECYCLING Volleys

    Zwei Meisterschaften feierten die Berliner zuletzt in Folge – und mussten doch zum Saisonbeginn eine Schlappe beim Supercup gegen Dauerrivale Friedrichshafen (1:3) hinnehmen. Vor allem der Wechsel zum noch jungen Cheftrainer Luke Reynolds (32) braucht wohl noch Zeit. Trotzdem sind die Ziele klar: „Natürlich wollen wir - wie in jedem Jahr - um alle drei Titel - Meisterschaft, Pokal und Champions League - mitspielen. Als amtierender Meister ist es unser Anspruch, diesen Titel nach Möglichkeit erneut zu verteidigen. Ich sehe unsere Mannschaft dafür gut gerüstet“, sagt Manager Kaweh Niroomand.

    Dafür kam Georg Klein vom Ligakonkurrenten aus Friedrichshafen, Klein gilt als Nachfolger der zurückgetretenen Vereinslegende Felix Fischer. Der Australier Adam White ist zudem als wichtiger Mann im Außenangriff eingeplant und soll den nach Italien gewechselten Ruben Schott ersetzen. Die BR Volleys wollen sich auch international beweisen, wie Niroomand betont: „Die Champions League ist für uns seit vielen Jahren eine wichtige Plattform, um unseren Namen und die Marke BR Volleys zu stärken.“ Beim Team aus der Hauptstadt erwartet man mit den Alpenvolleys, den United Volleys und Friedrichshafen einen Vierkampf um die Meisterschaft.

    Bergische Volleys

    Die Bergische Volleys treten mit einem neuen Gesicht an, in der Vorsaison hieß das Team noch Solingen Volleys. Kapitän Oliver Gies ist der einzige Spieler, der aus dem letztjährigen Kader noch dabei ist. Mit Johannes Tille haben die Volleys einen sehr talentierten Zuspieler vom VCO Berlin verpflichtet. Die weiteren Neuzugänge wie die beiden Australier Sam Boehm und Gerrard Lipscombe gehörten in der vergangenen Saison in Tschechien und in der Schweiz zu den Top-Scorern ihrer Teams.

    Geschäftsführer Helmut Weissenbach hofft im zweiten Bundesligajahr auf eine Leistungssteigerung der Volleys. „Das Erreichen der Playoff-Runde wäre ein großer Erfolg. Wichtigstes Ziel wird es sein, dass unser Team weitestgehend verletzungsfrei bleibt, dann sind wir für Überraschungen gut." Mit der Verpflichtung von Daniel Mey im Management wollen die Bergischen Volleys den Standort Bergisches Land weiter stärken.

    HYPO TIROL AlpenVolleys Haching

    Die AlpenVolleys sind eines der spannendsten Projekte im deutschen Volleyball – und eines mit historischer Dimension. Denn zum ersten Mal überhaupt startet ein Team mit der neu eingeführten Wildcard in der Volleyball Bundesliga, darüber hinaus ist das Team ein deutsch-österreichischer Zusammenschluss: Der ehemalige Spitzenclub TSV Unterhaching verschmilzt mit Österreichs Volleyball-Branchenführer aus Innsbruck. Sieben der zehn Hauptrunden-Heimspielen tragen die Alpenvolleys in Innsbruck aus, drei werden in Unterhaching ausgespielt.

    „Das Projekt ist vorerst für drei Jahre angelegt, in der ersten Saison peilen wir Platz fünf an – wollen aber unbedingt ab nächster Saison international spielen. In welchem Wettbewerb spielt dabei keine Rolle“, sagt Alpenvolleys-Manager Hannes Kronthaler. Cheftrainer Stefan Chrtiansky hat sechs Spieler aus dem Hypo Tirol-Aufgebot der abgelaufenen Saison im Kader, der Rest ist neu und international breit aufgestellt: Die insgesamt zwölf Spieler kommen aus sieben verschiedenen Nationen.

    Netzhoppers SolWo Königspark KW

    Die Netzhoppers-Fans durften in der Sommerpause aufatmen, denn der Volleyball-Star Björn Andrae hat erneut einen Vertrag bei den Brandenburgern unterschrieben. Der 280-fache Nationalspieler wurde in der vergangenen Saison in zehn Spielen zum MVP gewählt, was ihn auch zum ‚Most Valuable Player‘ der gesamten Liga machte. Die Zuspiele für seine Angriffe bekommt er nun von Luke Herr aus Kanada. Er ist der neue Spiel-Lenker bei den Netzhoppers, bei denen Chefcoach Mirko Culic schon in seine zehnte Saison geht.

    Im Vorjahr schaffte das Team den historischen Sprung ins Pokal-Halbfinale und schrammte im Playoff-Viertelfinale nur knapp an einer Sensation vorbei: Gegen den späteren Vize-Meister aus Friedrichshafen verloren die Netzhoppers nur knapp im Tiebreak. „Nach dem Erfolg in der Pokalrunde in der Saison 2016/2017 wollen wir daran anknüpfen. Ziel ist es, wieder das Halbfinale zu erreichen und natürlich das Playoff-Viertelfinale", sagt Vereinspräsident Dr. Hans-Jochen Rodner.

    SVG Lüneburg

    Die „Lüne-Hünen“ gehen in ihre vierte Erstliga-Saison und in die vielleicht letzte in der so gut wie immer ausverkauften Heimspiel-Stätte: In der Sommerpause ist von der Lüneburger Politik in Stadt und Kreis der Bau einer Multifunktions-Arena beschlossen worden. „Damit bekommt die SVG Lüneburg eine langfristige Perspektive und wird für Spieler und Sponsoren noch attraktiver“, freut sich SVG-Geschäftsführer Andreas Bahlburg. Schon kurzfristig dürfen die Lüneburger Fans in der Noch-Heimspielstätte Gellersenhalle vor allem auf die Neuzugänge Ryan Sclater (Universal) und Tyler Koslowsky (Libero) aus Kanada gespannt sein.

    Und sich natürlich auf Mittelblocker Noah Baxpöhler freuen – den Nationalspieler angelten sich die Lüneburger aus Bühl und statteten ihn mit einem Zwei-Jahres-Vertrag aus. „Wir haben unser Team weiter verjüngt. Es besteht aus siegeshungrigen Spielern, die als starke Gemeinschaft auftreten", sagt SVG Trainer Stefan Hübner. Traditionell will sich der ehemalige Weltklasse-Spieler nicht auf ein konkretes Saisonziel festlegen: „Wir arbeiten inhaltlich und zeitlich mit vielen kleinen, individuellen Bausteinen, um insgesamt Verbesserungen für das Team zu erzielen. Wozu das reicht, wird man dann im sportlichen Wettkampf mit den anderen Teams feststellen", sagt Hübner.

    SWD powervolleys DÜREN

    Als Bronzemedaillen-Gewinner der abgelaufenen Saison haben sich die Powervolleys aus Düren für den CEV Cup qualifiziert und dürfen international starten. „Unser Ziel ist es, zwei Runden zu überstehen. Dann sehen wir weiter“, sagt der sportliche Leiter Goswin Caro. In die kommende Saison werden die Volleyball-Profis von dem neuen Trainergespann um Cheftrainer Stefan Falter und Co-Trainer Justin Wolff geführt.

    Einen echten Coup auf dem Transfermarkt landeten die Nordrhein-Westfalen mit der Verpflichtung des ehemaligen Nationalspielers Dirk Westphal, der nach vielen Stationen im Ausland in die Bundesliga zurückkehrt. Aber auch von den weiteren Zugängen Stijn D’Hulst (Belgien, Zuspiel), Karli Allik (Estland, Außenangriff), Julius Firkal (Slovakei, Außenangriff), Edvarts Buivids (Lettland, Diagonal) und Gilles Braas (Luxemburg, Zuspiel) erhoffen sich die Dürener viel. „Wir haben einen guten Mix aus gestandenen deutschen Spielern und jungen Spielern mit Potential. Platz sechs oder besser nach der Normalrunde peilen wir als Saisonziel an“, sagt Caro.

    TSV Herrsching

    Der selbsternannte „Geilste Club der Welt“ (GCDW) aus Herrsching geht in die vierte Bundeligasaison und kann nach einem etwas größeren Umbruch viele neue Gesichter am Ammersee begrüßen. Neben den drei deutschen Youngsters Martin Krüger, Christoph Marks und Tim Peter, die ein große Perspektive haben und auch längerfristig an den Verein gebunden werden sollen, konnte mit Michal Sladecek ein absoluter Top-Mann aus der polnischen Plusliga geholt werden. Er soll mit seiner Erfahrung auf der Zuspiel-Position das Team führen. Außerdem gibt es zwei neue Mittelblocker: Andre Brown aus Kanada, den besten Blocker der Finnischen Liga der Vorsaison, sowie den 2,05 Meter großen Wilhelm Nilsson aus Schweden.

    „Wir sind ziemlich neu aufgestellt und neues Team heißt immer auch ein wenig Wundertüte. Nach einer richtig guten Saison 2016/2017 werden wir natürlich alles daran setzen, diese Leistung zu bestätigen. Wobei es in erster Linie darum geht, dass sich dieses neu formierte Team findet und gut einspielt“, sagt Cheftrainer Max Hauser, der mit Sepp Wolf einen neuen Co-Trainer an seiner Seite hat.

    TV Rottenburg

    'Idi' ist zurück in der Bundesliga: Der 38 Jahre alte Idner Faustino Lima Martins, mit dem VfB Friedrichshafen dreimal Deutscher Meister (2007 – 2010) und zweimal Pokalsieger (2008, 2012), wechselte im Sommer zum TV Rottenburg und soll Routine und Erfahrung ins junge Team bringen, das im Vorjahr in der Hauptrunde auf Rang neun landete und in Pre-Playoffs ausschied. Zusammen mit dem Routinier Dirk Mehlberg, der auf die Liberoposition wechselt, sowie der Vertragsverlängerung von Ferenc Németh (30) setzt der TVR auf mehr Erfahrung und Konstanz im Spiel. In dieser Konstellation sollen sich die jüngeren Spieler des TV Rottenburg optimal weiterentwickeln.

    „Unser Saisonziel ist es, besser abzuschneiden als in der letzten Saison, also die Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale", sagt TVR-Manager Philipp Vollmer, der den Liga-Rivalen vom Bodensee als Titelfavoriten einstuft: „Friedrichshafen geht in die zweite Saison mit Vital Heynen und wird eingespielter in die Saison gehen als Berlin - die 'Häfler' sind unser Favorit auf den Meistertitel in diesem Jahr und man darf gespannt sein, wie Berlin, aber auch Frankfurt und Innsbruck in das Titelrennen eingreifen.“

    United Volleys Rhein-Main

    Das Erfolgsrezept der United Volleys bleibt auch im dritten Bundesligajahr das gleiche: Die richtige Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Größen des deutschen Volleyballs. So wird auch die Mannschaft für 2017/18 mit einigen Neuzugängen wieder zu den jüngsten der Liga zählen. „Den besten Nachwuchsspielern des Landes die Möglichkeit zu geben, ihr volles Potenzial auszuschöpfen, ist weiterhin die oberste Maxime. Wie schnell das gehen kann, haben mit Tobias Krick und Julian Zenger zwei Uniteds als Stammspieler beim EM-Silbermedaillengewinn der Nationalmannschaft gezeigt“, sagt Manager Henning Wegter.

    Der Abgang von Kapitän Christian Dünnes soll gleich mehrfach kompensiert werden. Zusätzliche Abgeklärtheit und Stabilität bringen die erfahrenen Ex-Nationalspieler Patrick Steuerwald und Sebastian Schwarz ins Team. Auf der Dünnes-Position sollen der Australier Lincoln Williams, Olympiateilnehmer in London 2012, sowie Issei Otake aus Japan einschlagen. Die United Volleys starten erneut im CEV Cup. „Mit dem Halbfinaleinzug im CEV Cup 2016/17 haben wir die Messlatte mehr als hoch gelegt. Das zu wiederholen, dürfte schwer werden, wie schon der erste Gegner zeigt: In der Runde der besten 32 wartet mit Montpellier eines der stärksten Teams aus der ausgeglichen und hochklassig bestückten französischen Liga“, sagt Cheftrainer Michael Warm.

    VfB Friedrichshafen

    Nach der Titelverteidigung beim Supercup ist man in Friedrichshafen nun heiß auf den Deutschen Meistertitel. „Das ist mein wichtigstes Ziel: Ich will Friedrichshafen wieder zum Meister machen“, sagt der belgische Cheftrainer Vital Heynen vor seiner zweiten Saison bei den Häflern. Er sieht sein Team dabei aber in der Rolle des Außenseiters: „Berlin ist für mich der eindeutige Favorit - wirtschaftlich ist die Mannschaft einfach die Beste in Deutschland und ich hoffe, dass die Berliner auch so weiter machen. Dazu kommt die große Spielerqualität, die das Team hat.“

    Der VfB selbst hat mit dem 66-fachen Nationalspieler Philipp Collin (Mittelblock), dem Bulgaren Martin Atanasov (Außenangriff), dem US-Amerikaner Scott Kevorken (Mittelblock, aus Lüneburg) und in Bartłomiej Bołądź aus Polen (Diagonal) vier Neuzugänge im Team, das sich möglichst über die Qualifikation in die Gruppenphase der Champions League spielen soll.

    „Ich denke, dass wir gutes Volleyball spielen werden. Jeder weiß, dass ich ein Liebhaber von Block und Verteidigung bin und ich hoffe, dass wir jede Woche die Auszeichnung ‚bester Rallyepunkt‘ bei der Liga bekommen. Das ist mir wichtig. Es soll den Leuten Spaß machen, unser Spiel zu gucken. Ich möchte, dass die Zuschauer aus der Halle gehen und mit Begeisterung von unserem Spiel sprechen“, sagt Vital Heynen. Sein Team ist bei Bundestrainer Andrea Giani der Favorit auf den Meistertitel.

    Volleyball Bisons Bühl

    Die Bisons haben zugeschlagen auf dem Transfermarkt, und wie. Der 1,86 Meter große Außenangreifer Masahiro Yanagida wird wie auch Otake bei den United Volleys der erste Japaner in der Geschichte der Volleyball Bundesliga der Männer. Neben seiner „Sprunggewalt und dem sehr guten Spielüberblick“ (Trainer Ruben Wolochin) bringt er auch seine eigene ‚Medienmaschine‘ aus Japan mit – er hat eine Fanbase von mehr als 160.000 Followern auf Twitter.

    Auch auf der Diagonalposition haben die Neuzugänge Iurii Kruzhkov und Anton Qafarena bereits jetzt sehr großes Potential gezeigt, große Hoffnungen ruhen zudem auf dem erst 19 Jahre alten und 2,06 Meter großen Zuspieler Mario Schmidgall. „Wir sprechen von einem jungen Team, das im Vergleich zum Vorjahr bereits jetzt gezeigt hat, dass es sich lohnt, Zeit und Energie in die Mannschaft zu investieren. Das Motto 2017/18 lautet ‚Formen und Zusammenwachsen‘, denn diese Saison ist der erste Schritt in eine längerfristige Zusammenarbeit mit dem aktuellen Kader“, sagt Bisons-Geschäftsführer Manohar Faupel.

    Spielmodus

    In der Volleyball Bundesliga (VBL) der Männer treten elf Mannschaften gegeneinander an. Die Meisterschaft wird über eine Hauptrunde und anschließende Playoffs entschieden. Letztere werden ab der Saison 2017/18 im neuen Spielmodus ausgetragen: Die Endrunde mit den besten acht Teams startet direkt mit den Playoff-Viertelfinals, die bisher im Vorfeld ausgespielten Pre-Playoffs entfallen.

    11.10.2017 11:59
  • Saisonvorschau 1. Volleyball Bundesliga Frauen
    VBL-News
    Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat sich im Vorfeld der Saison 2017/18 alle Vereine der 1. Bundesliga Frauen angesehen. Beste Nachrichten für alle Volleyballfans: SPORT1 zeigt am Mittwoch, 18. Oktober, den Auftritt des amtierenden Meisters aus Schwerin bei den Roten Raben Vilsbiburg im Free-TV und wird darüber hinaus weitere neun Spiele live senden. Doch schon vorher geht es mit dem ersten Spieltag los: Am kommenden Samstag (14.10.) starten die ersten fünf Spiele der neuen Saison

    Ins Viertelfinale der Europameisterschaft flogen die ‚Schmetterlinge‘, die Damen-Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes, im vergangenen Monat. Erfreulich für die Fans hierzulande: Zehn der vierzehn Nationalspielerinnen verdienen ihr Geld bei den Profi-Vereinen in der Volleyball Bundesliga. Schon beim ersten Saisonhighlight – dem Supercup zwischen SSC Palmberg Schwerin und Allianz MTV Stuttgart (3:0) – standen zehn EM-Starterinnen aus mehreren Nationen auf dem Feld.



    Meister SSC Palmberg Schwerin setzte beim Supercup das erste Ausrufezeichen für die Mission Titelverteidigung. Foto: Sebastian Wells

    „Das zeigt: Die Volleyball Bundesliga ist eine starke Liga, in der deutsche und europäische Nationalspielerinnen in ihren Teams herausragende Leistungen bringen“, sagt Nicole Fetting, Vizepräsidentin der Volleyball Bundesliga und Sprecherin der Frauen-Bundesliga. Das zeigt sich nun auch anhand der TV-Zeiten: Denn SPORT1 präsentiert ab der neuen Saison erstmals Spiele der Volleyball Bundesliga der Frauen live und exklusiv im Free-TV.

    Einen regelmäßigen Sendeplatz für die Volleyball Bundesliga gibt es auch: Mittwochabend, ab 19.00 Uhr. Zum Saisonauftakt zeigt SPORT1 am Mittwoch, 18. Oktober, den Auftritt des amtierenden Meisters aus Schwerin bei den Roten Raben Vilsbiburg und wird darüber hinaus weitere neun Spiele live senden. Doch schon vorher geht es mit dem ersten Spieltag los: Am kommenden Samstag (14.10.) starten die ersten fünf Spiele der neuen Saison. Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat sich im Vorfeld alle Vereine angesehen.  

    Die Frauen-Mannschaften der Volleyball Bundesliga im Überblick

    Allianz MTV Stuttgart

    Das Stuttgarter Volleyballteam geht mit einer Neubesetzung an der Seitenlinie in die Saison - Giannis Athanasopoulos wurde beim amtierenden Pokalsieger vom Co- zum Cheftrainer befördert. „Ich denke, wir sind in der Liga schon bekannt für unseren Kampfgeist und die Tatsache, dass wir gerne auch einmal für Überraschungen sorgen, 0:2-Rückstände aufholen können und nie aufgeben. Das wird sich auch in dieser Saison nicht ändern, wir wollen alles rausholen, was nur geht“, sagt der Grieche. Dabei kann er auf drei EM-Stars in den eigenen Reihen bauen: Teodora Pusic aus Serbien sowie Femke Stoltenborg und Nika Daalderop aus den Niederlanden holten mit ihren Nationalteams bei der Europameisterschaft in Aserbaidschan vor Saisonbeginn Gold (Pusic) und Silber.

    Außerhalb des Spielfeldes leitet Kim Renkema nun die Geschicke als Sportdirektorin – die ehemalige MTV-Spielerin hat einen Kader zusammengestellt, der einer Dreifachbelastung aus Bundesliga, DVV Pokal und CEV Cup standhalten muss: „Inzwischen sind wir daran gewöhnt, trainieren gezielt darauf hin und wissen, wie wir mit englischen Wochen umgehen müssen. International nehmen wir uns vor, uns wieder von unserer besten Seite zu zeigen und uns weiterhin einen Namen auf dem europäischen Parkett zu machen“, so Renkema.

    Dresdner SC

    Nach drei Meisterschaften in Folge standen die Dresdner Volleyballerinnen nach dem verlorenen Playoff-Halbfinale gegen Stuttgart am Ende der vergangenen Saison mit leeren Händen da. Für Cheftrainer Alexander Waibl, seit nunmehr 2009 im Amt, ist das eine Motivation. „Wir wissen, dass auch andere Teams das Ziel Meisterschaft verfolgen, aber wenn du in den vergangenen vier Jahren dreimal die Meisterschale in den Händen gehalten hast, kann es nur dieses eine Ziel geben.“

    Auch Waibl hat zwei Athletinnen in seinem Kader, die mit viel Selbstvertrauen in die neue Saison starten dürften: Die niederländischen Nationalspielerinnen Marrit Jasper und Myrthe Schoot kehrten mit Silber dekoriert von der Europameisterschaft nach Dresden zurück. „Wir haben eine interessante Mischung aus jungen Wilden und erfahrenen Spielerinnen, die den DSC bereits länger kennen“, sagt Waibl. Auch der erfahrene Coach muss mit seinem Team eine Dreifachbelastung schultern, denn neben Bundesliga treten die Volleyballerinnen aus Sachsen auch im DVV-Pokal und international im CEV-Cup an.

    „Die Belastung durch den internationalen Wettbewerb wirkt sich vor allem in der zweiten Saisonhälfte aus. Die Anzahl an potentiellen ‚Englischen Wochen‘ in 2018 ist sehr hoch. Das sind wir aber bereits gewohnt und in der Vergangenheit haben wir aus den Erfahrungen im internationalen Wettbewerb spätestens in den Playoffs profitiert“, sagt Waibl.

    Ladies in Black Aachen

    Zehn Jahre in der 1. Bundesliga – die Ladies in Black Aachen bestreiten in diesem Jahr ihre Jubiläumssaison und haben sich ein großes Geschenk schon selbst gemacht. Nach vielen Umbrüchen im Kader in den abgelaufenen Spielzeiten, können die Ladies in der neuen Saison mit vielen bekannten Gesichtern auf dem Feld punkten. „Das Wichtigste für uns ist, dass wir gerade mal zwei Neuzugänge haben: Karolina Pisla und Jelena Sunjic. Mit Britt Bongaerts kehrt zudem nach einer Saison beim USC Münster eine bereits bekannte Spielerin zurück. Der Großteil der Mannschaft konnte also gehalten werden“, sagt Mannschaftsverantwortlicher Dirk Heinhuis.

    Mit der einzigen Frau auf der Position des Cheftrainers in den ersten Bundesligen, wollen die Ladies in Black Aachen mit Saskia van Hintum direkt in die Playoffs. Aufwind dafür soll vor allem die fantastische Atmosphäre in der Sporthalle Neuköllner Straße geben – die Stimmung in der Heimspielstätte der Aachener ist legendär.

    Rote Raben Vilsbiburg

    Erst im entscheidenden dritten Viertelfinalspiel gegen den Serien-Meister aus Dresden mussten sich die Roten Raben Vilsbiburg in der vergangenen Saison aus den Playoffs verabschieden. Dementsprechend ehrgeizig sind die Saisonpläne bei dem Team aus Niederbayern für 2017/18. „Wir wollen in der Bundesliga an die Top 3 anschließen und im Pokal eine Runde weiterkommen als in der letzten Saison“, sagt Geschäftsführer André Wehnert vom Pokal-Halbfinalisten der Vorsaison.

    Dafür holte man sich mit dem Schweizer Timothy Lippuner einen neuen Cheftrainer und mit Jennifer Pettke und Leonie Schwertmann zwei neue deutsche Nationalspielerinnen. „Sie sind hinsichtlich unserer höher gesetzten Ziele und der Strategie, vermehrt auf deutsche Spielerinnen zu setzen, zwei sehr wichtige Neuzugänge, womit wir zusammen mit Lena Stigrot auf ein starkes Nationalmannschaftstrio bauen“, sagt Lippuner. Neu im Team sind außerdem die Zuspielerinnen Ilka Van de Vyver aus Belgien und Clarisa Sagardia aus Argentinien, die beide langjährige internationale Erfahrung mitbringen.

    SC Potsdam

    Tabellenplatz vier nach der Hauptrunde und im Pokal im Halbfinale: Die Volleyballerinnen vom SC Potsdam feierten 2016/17 eine der erfolgreichsten Saisons der Vereinsgeschichte. „An die Leistung von letzter Saison anzuknüpfen, das ist unser Ziel. Da aber die Konkurrenz stärker geworden ist, ist erst einmal eine gute Platzierung für die Playoffs wichtig“, sagt Sportdirektor Toni Rieger.

    Nach dem Abgang der in der abgelaufenen Saison so starken Roslandy Acosta kommt die 22-jährige Serbin Natasa Cikiriz als Ersatz. Zudem soll die vom Liga-Konkurrenten Erfurt verpflichtete Antonia Stautz, 24 Jahre alt, die Annahme verstärken. Cheftrainer Davide Carli stehen zwölf Spielerinnen für die kommende Saison zur Verfügung, zwei davon wurden aus der eigenen Jugend zu den Profis befördert. Bei den Heimspielen in der Potsdamer MBS-Arena wird sogar der Münzwurf zum Highlight: Dafür gibt es eine einzig dafür designte Münze.

    SSC Palmberg Schwerin

    Nach einer drei Jahre andauernden Durststrecke holte der Schweriner SC unter Trainer Felix Koslowski 2017 den Deutschen Meistertitel wieder in die Landeshauptstadt – und kurz vor Saisonstart auch noch den Supercup. Trotzdem steht der elfmalige Meister vor der schweren Aufgabe, die Nationalspielerinnen Lenka Dürr und Maren Fromm (ehem. Brinker) zu ersetzen – das sollen möglichst die Neuzugänge Luna Carocci aus Italien (Libera) und die ungarische Nationalspielerin Gréta Szakmáry (Außenangriff) kompensieren.

    Die beiden Neuzugänge dürfen mit dem SSC im CEV Cup auch international starten, im Vorjahr kamen die Volleyballerinnen aus dem Norden bis ins Halbfinale des Challenge Cups. „Der CEV Cup ist stärker besetzt als der Challenge Cup in der letzten Saison. Es wird nicht leicht für uns - dennoch ist es das Ziel, das Viertelfinale zu erreichen“, sagt Geschäftsstellen-Leiter Andreas Burkard.

    In Jennifer Geerties, Denise Hanke, Louisa Lippmann und Marie Schölzel hat Coach Koslowski noch immer vier deutsche Nationalspielerinnen in seinem Kader, mit denen er im Sommer in seiner Doppel-Funktion als Bundestrainer im EM-Viertelfinale landete. „Wir spielen jetzt noch in drei Wettbewerben und wollen so viele Medaillen sammeln wie möglich“, sagt er. Dennoch: Koslowski stuft den Konkurrenten aus Stuttgart als Meisterschaftsfavoriten ein.

    Schwarz-Weiß Erfurt

    Mit drei Siegen aus 22 Spielen haben die Erfurterinnen in der vorigen Premieren-Saison in der Volleyball Bundesliga Lehrgeld bezahlt. Und hoffen nun, dass sie mit einem großen Umbruch im Kader eine bessere Rolle in der neuen Saison spielen können. „Wir hoffen, dass alle neuen Spielerinnen eine Verstärkung für uns sind und uns dabei helfen, unsere sportlichen Ziele zu erreichen“, sagt Manager Heiko Herzberg.

    Welche diese sind, bringt Trainer Jonas Kronseder auf den Punkt: „Wir wollen den sportlichen Klassenerhalt diesmal schaffen und daran arbeiten wir tagtäglich. Dazu gehört auch, dass wir unserem sehr geduldigen Heimpublikum mehr Erfolge bescheren als im Vorjahr.“ Den Titelkandidaten sieht man bei den Thüringerinnen weiter nördlich angesiedelt. „Der Schweriner SC ist für uns der Topfavorit und hat aus unserer Sicht beste Chancen, seinen Titel zu verteidigen. Die Mecklenburgerinnen verfügen über eine starke, gewachsene Mannschaft, mit hervorragender Struktur im Umfeld und dürften wohl das gefestigtste unter den Spitzenteams sein“, meint Teammanager Heiko Herzberg.

    USC Münster

    Neun neue Spielerinnen hat der elfmalige Deutsche Meister (vorerst letzte Meisterschaft: 2005) vom USC Münster für die anstehende Saison in seinem Kader. „Wir haben ein hoch motiviertes, neues Team zusammen, das sich zudem durch einen großen Willen und Teamgeist auszeichnet. Wir sind bereit für jede Herausforderung", sagt Cheftrainer Teun Buijs.

    Der Niederländer ist ein erfahrener Trainer und weiß, wie man Titel gewinnt: Mit dem Schweriner SC wurde Buijs zweimal in Folge Meister und Pokalsieger (2012 und 2013). In seinem ersten Jahr in seinem neuen Verein legt er sich aber nicht auf ein konkretes Saisonziel fest, will aber „dass seine USC-Frauen „in diesem Jahr eine wichtige Rolle in der 1. Bundesliga“ spielen.

    VC Wiesbaden

    Auf Rang fünf landete der VC Wiesbaden in der abgelaufenen Saison, in den Playoffs scheiterte das Team erst im Halbfinale am späteren Meister Schwerin. „Wir gehen mit sieben Leistungsträgern aus der letzten Spielzeit (u. a. Tanja Großer, Irina Kemmsies und Karolina Bednářová, der Red.) in die neue Saison und konnten unser Team gezielt um fünf junge, aber bereits bundesligaerfahrene Spielerinnen ergänzen“, sagt Trainer Dirk Groß. Das sind gute Voraussetzungen, um an die Erfolge aus der Saison 2016/17 anzuknüpfen.

    Zudem hat Groß genaue Vorstellungen davon, was sein Team in der neuen Spielzeit ausmachen soll: „Ich denke, dass wir uns durch mannschaftliche Geschlossenheit, eine gewisse Zielstrebigkeit und große Spielfreude auszeichnen werden. Unsere Mannschaft ist talentiert, clever, jung und dynamisch.“ Er selbst darf auf einen großen Rückhalt aus der Vereinsführung setzen. „Uns ist Kontinuität auf und neben dem Spielfeld sehr wichtig. Deshalb haben wir den Vertrag mit unserem Chefcoach Dirk Groß und unserem Co-Trainer Christian Sossenheimer vor der Saison um gleich zwei weitere Jahre verlängert“, sagt VCW- Geschäftsführerin Nicole Fetting.

    VC Olympia Berlin

    Der VC Olympia Berlin ist die Nachwuchsschmiede des Deutschen Volleyball-Verbandes und ein in vielerlei Hinsicht einzigartiges Projekt in den deutschen Ballsportarten: Bei dem Bundesstützpunktteam mit Sonderspielrecht steht die Nachwuchsarbeit an erster Stelle. Hier sollen die Stars von Morgen für Furore sorgen – der Altersdurchschnitt des Teams von Martin Frydnes aus Norwegen liegt gerade mal bei 18 Jahren.

    Nach einigen wenigen Abgängen rücken einige Spielerinnen aus den Jahrgängen 2000 und 2001 in das Erstligateam - unter anderem Emma Cyris, Josepha Bock und Romy Jatzko. „Das sind Namen, die man sich merken sollte“, sagt Manager Jörg Papenheim, „als Ausbildungsteam gibt es nur ein Saisonziel: Bestmögliche Ausbildung zur Vorbereitung der eigenen zukünftigen - hoffentlich erfolgreichen - Bundesligakarriere aller Spielerinnen.“ Ein Beispiel für die hervorragende Arbeit des VCO: Bei der diesjährigen Volleyball-EM der Damen standen gleich fünf ehemalige Spielerinnen des VCO im deutschen Kader.

    VfB Suhl LOTTO Thüringen

    Platz zehn nach der Hauptrunde, in den Pre-Playoffs war für die Volleyball-Profis aus Suhl Schluss. In diesem Jahr soll es weiter nach oben gehen: Platz acht und damit einen direkten Playoff-Platz nimmt man beim VfB ins Visier. „Wir haben ein in der Breite gut aufgestelltes Team. Glücklicherweise konnten wir für diese Saison frühzeitig drei Mittelblocker verpflichten, damit haben wir uns zur Vorsaison verbessern können“, sagt Manager Heiko Koch.

    Neben den sportlichen Herausforderungen wartet auf die Thüringerinnen aber auch in Sachen Heimspielstätte eine große Aufgabe. Die Sporthalle „Wolfsgrube“ in Suhl wird bundesligatauglich umgebaut, wegen baulicher Verzögerungen müssen die Heimspiele der Saison 2017/18 in der rund 30 Kilometer entfernten Meininger Multihalle stattfinden. Für die Arbeit im Verein hat der VfB in Stefan Mau einen ausgewiesenen Fachmann nach Thüringen lotsen können – Mau war jahrelang Manager beim VfB Friedrichshafen, dem Rekordmeister aus der Männer-Bundesliga.

    Spielmodus

    In der Volleyball Bundesliga (VBL) der Frauen treten elf Mannschaften gegeneinander an. Die Meisterschaft wird über eine Hauptrunde und anschließende Playoffs entschieden. Letztere werden ab der Saison 2017/18 im neuen Spielmodus ausgetragen: Die Endrunde mit den besten acht Teams startet direkt mit den Playoff-Viertelfinals, die bisher im Vorfeld ausgespielten Pre-Playoffs entfallen.

    10.10.2017 12:29
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Spiele

Mittwoch, 18. Oktober 2017

19:00
Vilsbiburg Rote Raben Vilsbiburg
Schwerin SSC Palmberg Schwerin
-:-

Samstag, 21. Oktober 2017

18:00
Erfurt Schwarz-Weiß Erfurt
Wiesbaden VC Wiesbaden
-:-
18:00
Aachen Ladies in Black Aachen
Vilsbiburg Rote Raben Vilsbiburg
-:-
19:00
Suhl VfB Suhl LOTTO Thüringen
Stuttgart Allianz MTV Stuttgart
-:-

Sonntag, 22. Oktober 2017

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

VfB und Stuttgart im Playoff-Finale

VBL-News

Es ist angerichtet: Allianz MTV Stuttgart setzt sich in einer nahezu dramatischen Best-of-3-Halbfinalserie der diesjährigen Playoffs gegen den Dresdner SC durch. Nachdem Spiel eins und zwei jeweils 3:2 für die Gastmannschaft endeten, gewann das Team von Trainer Guillermo Hernández das entscheidende Duell 3:0 (25:17, 25:19, 25:16). Stuttgart trifft im Finale um die Deutsche Meisterschaft auf den SSC Palmberg Schwerin, der sich in der Vorschlussrunde mit zwei glatten Siegen gegen den VC Wiesbaden durchgesetzt hatte.


Allianz MTV Stuttgart steht im Finale um die Deutsche Meisterschaft (Foto: Sebastian Wells)

In der restlos ausverkauften SCHARRena erwischte Allianz MTV Stuttgart einen Sahnetag und ließ den DSC-Damen keine Chance. "Sie haben uns mit ihrem Spiel überrascht und waren diesmal einfach auf allen Positionen ein Stückchen besser", sagte DSC-Libera Myrthe Schoot im Anschluss an die Partie.

Bei den Männern steht der VfB Friedrichshafen nach dem zweiten Sieg gegen die SWD powervolleys Düren in der Endrunde. Friedrichshafen setzte sich nach dem 3:0 im ersten Spiel der Best-of-3-Serie im zweiten Aufeinandertreffen gegen Düren mit 3:1 (25:23, 22:25, 25:21, 25:21) durch. Vor heimischem Publikum präsentierten sich die Powervolleys auf Augenhöhe mit dem 13-maligen Deutschen Meister. Friedrichshafen erwies sich jedoch letztlich als die abgeklärtere Mannschaft. Auf welchen Gegner sich das Team von Erfolgscoach Vital Heynen im Finale einstellen muss, ist noch offen.

Am Sonntag gewannen die United Volleys Rhein-Main gegen die Berlin Recycling Volleys mit 3:1 (25:21 25:23 23:25 25:23) und glichen die Best-of-3-Serie zum 1:1 aus. Die Entscheidung in diesem Duell fällt am 20. April, wenn sich die Kontrahenten in der Berliner Max-Schmeling-Halle erneut gegenüberstehen.

Das erste Finalspiel der Best-of-5-Serie bei den Frauen bestreiten der SSC und Stuttgart am 19. April, ab 19 Uhr, in Schwerin. Das Playoff-Finale der Männer beginnt am 23. April,14.30 Uhr, in der ZF Arena am Bodensee.

Die Playoffs der Männer im Überblick: www.volleyball-bundesliga.de/1blmplayoffs.

Die Playoffs der Frauen im Überblick: www.volleyball-bundesliga.de/1blfplayoffs.

veröffentlicht am Sonntag, 16. April 2017 um 20:37; erstellt von Wagener, Franziska
letzte Änderung: 19.04.17 08:52