• Düren macht Halbfinalteilnahme perfekt
    VBL-News
    Die SWD powervolleys Düren stehen im Playoff-Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft. Das Team von Trainer Tommi Tiilikainen setzte sich am Mittwoch mit 3:1 gegen die SVG Lüneburg durch.

    Die SWD powervolleys Düren stehen im Playoff-Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft. Das Team von Trainer Tommi Tiilikainen setzte sich am Mittwoch mit 3:1 (23:25, 25:22, 25:20, 25:19) gegen die SVG Lüneburg durch. Damit gelang den Volleyballern aus Nordrhein-Westfalen in der Arena Kreis Düren vor 1.800 Zuschauern im dritten Spiel der Viertelfinalserie (Modus Best of 3) der entscheidende zweite Sieg.

    Die SWD powervolleys Düren stehen im Playoff-Halbfinale um die Meisterschaft (Foto: Guido Jansen)

    Die SWD powervolleys Düren stehen im Playoff-Halbfinale um die Meisterschaft (Foto: Guido Jansen)

    Dabei hatte es zunächst nicht unbedingt nach einem Heimerfolg ausgesehen. Denn Düren gab den ersten Satz an die Gäste aus Niedersachsen ab. Doch dann kamen die SWD powervolleys immer besser in Tritt. Der lettische Außenangreifer Romans Sauss steuerte insgesamt 26 Punkte zum Sieg bei, ehe ein Fehlaufschlag von Carlos Mora Sabate abschließend das Ausscheiden der SVG Lüneburg besiegelte.

    Das erste Halbfinalspiel bestreiten die Dürener am 9. April um 14.30 Uhr beim VfB Friedrichshafen.

    Die Playoffs der Männer im Überblick: www.volleyball-bundesliga.de/1blmplayoffs.

    Die Playoffs der Frauen im Überblick: www.volleyball-bundesliga.de/1blfplayoffs.

    29.03.2017 21:47
  • #DURLUN - Topspiel auf Sportdeutschland.TV
    VBL-News
    Regelmäßig präsentiert die Volleyball Bundesliga in Zusammenarbeit mit Sportdeutschland.TV das Topspiel des Spieltags. Heute: SWD powervolleys Düren vs. SVG Lüneburg.

    Regelmäßig präsentiert die Volleyball Bundesliga in Zusammenarbeit mit Sportdeutschland.TV das Topspiel des Spieltags. Topspiel – das heißt, vollproduziert aus mehreren Perspektiven und mit Kommentar. Heute: SWD powervolleys Düren vs. SVG Lüneburg.


    Vor ausverkauftem Haus in Hamburg zwang die SVG Lüneburg den Kontrahenten aus Düren ins Entscheidungsspiel (Foto: Michael Behns)

    1:1 steht es nach zwei Spielen der Best-of-3-Viertelfinalserie der diesjährigen Playoffs zwischen Düren und Lüneburg. Nun muss also das dritte Aufeinandertreffen die Entscheidung bringen. Die Ausgangslage ist klar: Der Sieger spielt im Playoff-Halbfinale gegen den VFB Friedrichshafen, für den Verlierer ist die Saison beendet. „Das wird ein Volleyball-Fest. Lüneburg ist im zweiten Spiel in heißer Atmosphäre heiß gelaufen und hat verdient gewonnen. Jetzt steht das nächste Spiel an. Unser Selbstvertrauen ist groß“, sagt Dürens Trainer Tommi Tiilikainen vor dem Duell in der ARENA Kreis Düren.

    Drei von vier Duellen haben die Dürener in dieser Saison für sich entschieden. Doch das ist alles Makulatur, wenn Lüneburg heute den Bigpoint macht. Und es dürfte klar sein, dass die SVG Lüneburg zum dritten Mal in Folge das Halbfinale erreichen möchte. Doch Coach Stefan Hübner gibt sich gelassen: „Wir haben uns gemeinsam in den vergangenen Wochen intensiv mit Düren beschäftigt und kennen den Gegner gut. Deshalb geht es darum, die Anspannung in einem vernünftigen Maß zu halten."

    Sportdeutschland.TV zeigt das das entscheidende dritte Spiel des Viertelfinals zwischen Düren und Lüneburg heute ab 19 Uhr. Euer Kommentator ist Dirk Berscheidt. Vorher könnt ihr euch diesen Ballwechsel aus dem ersten Aufeinandertreffen anschauen.

    29.03.2017 09:50
  • Angriffswirbel bremst „Kinderkarussell“
    United Volleys Rhein-Main
    Die United Volleys haben ihre erste Niederlage überhaupt im Europapokal kassiert. Das 0:3 bei den Franzosen von Tours VB wäre als unangefochtener Favoritensieg dennoch nur unzureichend beschrieben.
    Engagierter Einsatz reichte den Uniteds (links Jan Zimmermann) nicht, um einen Satz zu gewinnen.
    Foto: CEV

    Die United Volleys haben ihre erste Niederlage überhaupt im Europapokal kassiert. Das 0:3 (21:25, 19:25, 21:25) am Dienstagabend bei den Franzosen von Tours VB wäre als unangefochtener Favoritensieg dennoch nur unzureichend beschrieben. Speziell in den Sätzen eins und drei waren die „jungen Wilden“ aus dem Rhein-Main-Gebiet bis kurz vor Schluss auf Augenhöhe mit ihren erfahrenen Kontrahenten, schafften es ein ums andere Mal, sich an das gastgebende Starensemble heranzuarbeiten oder sogar selbst mit mehreren Punkten in Führung zu gehen. Mit fast eineinhalb Stunden fiel die Nettospielzeit entsprechend lang aus.

    „Das war die erwartet schwere Aufgabe, Tours hat wirklich sehr stark gespielt“, konstatierte United-Cheftrainer Michael Warm. Phasenweise habe sein Team gut dagegengehalten, aber im Angriff nicht die gleiche Wucht und Dominanz entfalten können wie der Gegner. „Das reicht dann nicht, um eine derart defensivstarke Mannschaft zu bezwingen“, so Warm. Was der Erfolgscoach meinte, verdeutlicht ein Blick auf die Statistik: Während bei den Hausherren neben dem tschechischen Topscorer David Konecny (17 Zähler) auch noch der Kanadier Barnes (16) und der Brasilianer Alves Cabral (13) deutlich zweistellig punkteten, ließ United Volleys-Zuspieler Jan Zimmermann auf Außen das „Kinderkarussell“ mit Adrian Aciobanitei (19 Jahre) und Moritz Reichert (22) rotieren, während der angeschlagene Jan Klobucar geschont wurde.

    Unglückliche Satzenden: United Volleys bis 20:20 und 21:21 dran

    Beide setzten durchaus einige Glanzlichter, etwa als „Graf Attackula“ Aciobanitei im zweiten Satz per Ass die 7:5-Führung besorgte, oder als Jung-Nationalspieler Reichert für einen Hinterfeldangriff in Durchgang drei Szenenapplaus erntete. Mit jeweils sechs Punkten konnten sie ihrem Kapitän Christian Dünnes, der  15 Mal erfolgreich abschloss, an diesem Tag allerdings nicht das Wasser reichen. Dennoch machten es die Uniteds nach schwachem Beginn im ersten Satz lange spannend. Nach zeitweiligem Acht-Punkte-Rückstand und einer tollen Aufholjagd bei Aufschlag Zimmermann waren sie beim 21:21 plötzlich wieder dran, und hatten den Fans beim Public Viewing in der hessischen Heimat mehrfach Anlass zum Jubel geliefert.

    Gleich fünffach konnte sich dieser Phase der Tours-erfahrene Mittelblocker Lukas Bauer in die Scorer-Liste eintragen. Auch nachdem Satz zwei nach Zwischenstand von 18:19 mit einigen unglücklichen Aktionen und Situationen verloren gegangen war, steckten die Gäste nicht auf. Selbst die brachialen Angaben der Franzosen – Barnes legte gleich zu Beginn mit 3:0 vor, insgesamt gelangen Tours zehn Asse, doppelt so viele wie den United Volleys – beeindruckten Annahmechef Florian Ringseis und seine Nebenleute allenfalls kurz. 20:20 hieß es nach cleveren Bauer-Aufschlägen und explosiven Schnellangriffen von “2,11-Meter-Küken“ Tobias Krick (O-Ton HR-Kommentator Sebastian Rieth), bei denen die TVB-Blocker um DVV-Auswahlspieler Philipp Collin nur einmal auf dem Quivive waren.

    Heimspiel am Samstag live im Fernsehen: Hoffen auf den „Golden Set“

    Nachdem kurz darauf allerdings die Breakchance zum möglichen 22:22 ungenutzt blieb, konnte auf der anderen Seite Ryley Barnes mit erneutem Service Winner zum 25:21 vollenden. „Wir haben uns heute viel vorgenommen, auch einiges umgesetzt, aber eben nicht alles und sind entsprechend enttäuscht“, fasste Headcoach Warm zusammen, der einige Fehler gesehen hatte, „die uns sonst nicht passieren und sich auf diesem Niveau sofort rächen.“  Insgesamt sei die Mischung aus Lockerheit und Spannung nicht immer so ausgewogen gewesen wie erforderlich – abzulesen an einem für die Uniteds untypischen Phänomen: „Immer gegen Ende der Sätze haben wir Serien kassiert, das passiert uns sonst nicht. Es zeigt aber, wie hoch der Druck war und wie hart wir für jeden Punkt arbeiten mussten.“

    Abhaken müssen die United Volleys ihre Endspiel-Ambitionen – im zweiten Halbfinale setzten sich die Italiener aus Trient ebenfalls klar mit 3:0 gegen Fenerbahce Istanbul durch – freilich keineswegs. Bereits ein 3:1 Sieg am Samstagnachmittag in der Fraport Arena (Spielbeginn 15 Uhr, live im HR-Fernsehen) genügt, um vor eigenem Publikum eine Entscheidung im „Golden Set“ zu erzwingen. Dementsprechend setzen die hessischen Eurofighter auf die Unterstützung ihrer Anhänger aus der gesamten Region. „Dieses Halbfinale gegen einen solchen Gegner ist ein einmaliges Ereignis, das sich kein Volleyballfan entgehen lassen sollte. Ich wünsche mir mindestens 3.000 laustarke Zuschauer in der Halle, dann kann ich für nichts garantieren, denn meine Jungs haben schon oft Unmögliches möglich gemacht“, wirbt Michael Warm.

     

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    29.03.2017 01:25
  • SSC kämpft ums Finale im Challenge Cup
    SSC Palmberg Schwerin
    Nachdem der SSC Palmberg Schwerin relativ mühelos ins Halbfinale des CEV Challenge Cups vorgedrungen ist, wartet mit dem heutigen Hinspiel gegen BBSK Bursa (TUR) ein ganz harter Brocken.
    Vor dem SSC liegt mit Bursa BBSK ein hartes Stück arbeit im Europapokalhalbfinale an
    Foto: EH Foto

    Der derzeitige Fünftplatzierte in der 1. türkischen Volleyball-Division der Frauen hatte sich in den zurückliegenden Wochen gegen Teams aus der Slowakei, Rumänien und Spanien für das Halbfinale des drittgrößten europäischen Wettbewerbs qualifiziert, musste aber gegen Slavia Bratislava, Stiinka Bacau und Naturhouse Cludad de Logrono Satzverluste hinnehmen. Der SSC Palmberg Schwerin marschierte  gegen Orivesi und Kangasala (beide Finnland) sowie gegen das Schweizer Team Neuchatel ohne Verluste ins Halbfinale. SSC-Coach Felix Koslowski betrachtet BBSK Bursa als den klaren Favoriten des heutigen Matches im Semifinale. Doch er scheut sich auch nicht von Chancen gegen eines der besten Teams der Türkei zu sprechen. Erinnerungen werden wach an das Halbfinale im Challenge Cup 2015. Der Schweriner SC hatte das Heimspiel in Schwerin 3:1 gewonnen und musste sich vor über 3000 entfesselten Zuschauern in der Türkei im Golden Set 15:10 geschlagen geben. Bursa wurde Champion 2015. Heute allerdings muss sich Chefcoach Jan de Brandt von Bursa auf ein neues schlagkräftiges Schweriner Team einstellen, das vom europäischen Erfolg nicht nur träumt.

    Das Rückspiel dieser Halbfinal-Paarung findet am 2. April in der Türkei statt. Die zweite Halbfinalbegegnung bestreiten zum selben Zeitpunkt Olympiacos Piraeus aus Griechenland und Yenisei Krasnojarsk aus Russland.

     

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    28.03.2017 11:15
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Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

VolleyUpdate: Personalkarussell

VBL-News

Was ist los im Volleyball-Zirkus? Die Volleyball Bundesliga versorgt euch in regelmäßigen Abständen mit den aktuellen Neuigkeiten rund um den schönsten Sport Deutschlands. Heute mit einigen Personalentscheidungen, einer Namenssuche und einem Schulterschluss.

Kim Renkema: Stuttgarts Kapitänin wird Sportchefin

Kim Renkema, lange Zeit Kapitänin bei Allianz MTV Stuttgart, beendet mit sofortiger Wirkung ihre sportliche Laufbahn. Ein Abschied vom Verein ist es allerdings nicht. Die Niederländerin übernimmt den Posten der Sportchefin. Zuletzt hatte Renkema als Folge ihrer Erkrankung am Pfeifferschen Drüsenfieber immer wieder mit körperlichen Problemen zu kämpfen. „Mein Körper zeigt mir, dass ihm die Belastung im Hochleistungssport zu groß ist“, sagte Renkema der Stuttgarter Zeitung, „Die Ärzte haben mir gesagt, dass es nicht realistisch ist, noch einmal in kurzer Zeit schmerzfrei zu werden.“ Nun beginnt also die neue Ära der Kim Renkema bei Allianz MTV Stuttgart.


Durfte beim Pokalfinale den Pokal in die Höhe recken: Stuttgarts Kapitänin Kim Renkema (Foto: Conny Kurth)

VC Wiesbaden verlängert mit Trainer Groß

Der VC Wiesbaden und Cheftrainer Dirk Groß gehen auch in Zukunft gemeinsame Wege. Der Erstligist hat den Vertrag mit dem 52-Jährigen um zwei weitere Jahre bis 2019 verlängert. Groß ist seit 2015 Trainer in Wiesbaden und hat den Club seitdem zweimal ins Playoff-Viertelfinale der Bundesliga sowie einmal ins Europacup-Viertelfinale geführt.

L.E. Volleys: „El Phisto“, „Kurt“ oder „Chilli“?

Die L.E. Volleys haben seit Kurzem ein Maskottchen. In der Brüderhölle heizt ein Teufel Fans und Spielern richtig ein. Über den Namen kann auf der Facebook-Seite des Zweitligisten abgestimmt werden.

VBL-Teams international gefordert

Am heutigen Mittwoch stehen gleich drei Mannschaften auf internationalem Parkett. In der Runde der letzten zwölf müssen die Berlin Recycling Volleys in der Champions League bei Istanbul BBSK ran. Das türkische Team qualifizierte sich als einer der besten Gruppendritten für die KO-Runde. Die BR Volleys wittern eine Chance auf den Einzug in die Vorschlussrunde. Unterdessen sind die United Volleys nach eigenen Angaben „heiß wie Frittenfett“ auf das Rückspiel des CEV-Cup-Viertelfinals. Nach dem 3:0 im Hinspiel kann heute gegen Lindemans Aalst zum ersten Mal der Einzug ins Halbfinale gelingen. Bei den Frauen sieht die Ausgangsposition für Allianz MTV Stuttgart nicht ganz so rosig aus. Gegen den amtierenden Champions-League-Sieger VBC Casalmaggiore unterlag der Pokalsieger im Hinspiel 2:3. Auswärts ist das Ergebnis nur schwer zu drehen.

Benedikt Frank neuer Chefcoach bei NawaRo

Zweitligist NawaRo Straubing geht in der kommenden Saison mit Benedikt Frank als neuen Headcoach in die Saison. Er übernimmt das Amt des ausscheidenden Trainers Andreas Urmann. Der aus Altdorf bei Nürnberg stammende Frank bringt sowohl umfassende Erfahrung im Jugendbereich als auch in der Volleyball Bundesliga mit und hat einen Dreijahres-Vertrag unterschrieben. Das aktuelle Konzept des Klubs überzeugte den Trainer für ein langfristiges Engagement. „Ich arbeite gerne intensiv an Projekten und entwickle sie. Vor allem mag ich diese, wenn sie mittel- und langfristige Ziele haben.“

veröffentlicht am Mittwoch, 15. März 2017 um 09:47; erstellt von Wagener, Franziska
letzte Änderung: 21.03.17 15:25

Volleyball Supercup 2017