• VfB und BRV im Halbfinale, Solingen abgestiegen
    VBL-News
    Mit dem VfB Friedrichshafen und den BR Volleys lösen an diesem Sonntag die beiden Topmannschaften der Hauptrunde das Ticket für das Playoff-Halbfinale. Solingen steigt sportlich ab.

    Die Halbfinals der VBL-Playoffs der Männer nehmen Formen an. Mit dem VfB Friedrichshafen und den Berlin Recycling Volleys lösen an diesem Sonntag die beiden Topmannschaften der Hauptrunde das Ticket für die Vorschlussrunde. Bereits am Mittwoch waren die United Volleys aus Frankfurt ins Halbfinale eingezogen. Auch im Abstiegskampf ist eine Entscheidung gefallen.


    Markus Steuerwald steht mit dem VfB Friedrichshafen im Halbfinale der Playoffs (Foto: Conny Kurth)

    Der Hauptrundenzweite Berlin Recycling Volleys setzte sich gegen den TV Ingersoll Bühl mit einem 2:0 in der Best-of-3-Serie durch. Im zweiten Spiel gewannen die Hauptstädter in Bühl mit 3:0 (25:20, 25:18 und 25:17). Gegner im Halbfinale sind die United Volleys.

    Der Ligaprimus aus Friedrichshafen hatte bei den Netzhoppers SolWo Königspark KW einen deutlich schwereren Stand. Auch ohne ihren Kapitän Björn Andrae spielten die Netzhoppers stark auf. Am Ende setzten sich die hochfavorisierten Häfler um Coach Vital Heynen erst im Tiebreak (25:15, 24:26, 23:25, 25:12 und 15:8) durch. Wer der Gegner wird, entscheidet sich am Mittwoch, wenn die SWD Powervolleys Düren und die SVG Lüneburg den letzten Halbfinalplatz ausspielen.

    Indes setzte sich der TV Rottenburg im dritten Spiel der Playdown-Serie mit 3:1 (25:22, 21:25, 28:26 und 25:19) gegen die Solingen Volleys und bleibt erstklassig. Lange Zeit blieb das Spiel auf Messers Schneide - beiden Teams war die Nervosität anzumerken. Nach dem Matchball fielen sich die Rottenburger in die Arme oder sanken auf den Boden. Dem Ergebnis entsprechend geknickt gingen die Solinger vom Feld. Der Liganeuling verpasst den Klassenerhalt und steht als sportlicher Absteiger fest. 

    Das Playoff-Viertelfinale im Überblick:

    VfB Friedrichshafen vs. Netzhoppers SolWo Königspark KW 2:0
    Berlin Recycling Volleys vs. TV Ingersoll Bühl 2:0
    United Volleys vs. TSV Herrsching 2:0
    SWD powervolleys Düren vs. SVG Lüneburg 1:1.

    Der Playdown im Überblick:

    TV Rottenburg vs. SolingenVolleys: 2:1

    Den Krimi zwischen den Netzhoppers und dem VfB Friedrichshafen seht ihr bereits jetzt on demand bei Sortdeutschland.TV.

    26.03.2017 19:34
  • Dresden erreicht Playoff-Halbfinale
    VBL-News
    Den DSC Damen gelingt der Sprung ins Playoff-Halbfinale und trifft auf nun Stuttgart. Das Viertelfinal-Spiel gegen die Roten Raben gibt es on demand auf Sportdeutschland.TV.

    Der Dresdner SC hat den Einzug ins Halbfinale der VBL-Playoffs perfekt gemacht. Im dritten Spiel der Best-of-3-Viertelfinalserie setzte sich der amtierende Deutsche Meister gegen die Roten Raben aus Vilsbiburg durch.


    Zieht mit Dresden ins Playoff-Halbfinale ein: Katharina Schwabe (Foto: Denis Trapp)

    Es war von Beginn an ein hart umkämpftes Spiel. Der erste Satz ging direkt in die Verlängerung und endete mit 29:27 zu Gunsten der Gastgeberinnen. Die Damen um Kapitän Myrthe Schoot sicherten sich auch Satz zwei mit 25:21. Im dritten Durchgang führten die Roten Raben kurz vor dem Ende mit zwei Punkten, brachten den Vorsprung aber nicht durch. Mit 25:23 ging auch dieser Satz an Dresden.

    Im Halbfinale kommt es nun zu einem Aufeinandertreffen mit Vorjahresfinalist Allianz MTV Stuttgart. Der Pokalsieger hatte sein Best-of-3-Viertelfinale mit 2:0 gegen den USC Münster gewonnen. Ebenfalls im Halbfinale steht der SSC Palmberg Schwerin, der auf den SC Potsdam oder den VC Wiesbaden trifft. Dieses Duell wird am Montag (ab 19 Uhr, live auf Sportdeutschland.TV) in der MBS-Arena Potsdam entschieden.

    Das Viertelfinale im Überblick:

    SSC Palmberg Schwerin vs. Ladies in Black Aachen 2:0
    Allianz MTV Stuttgart vs. USC Münster 2:0
    Dresdner SC vs. Rote Raben Vilsbiburg 2:1
    SC Potsdam vs. VC Wiesbaden 1:1.

    Wer das Entscheidungsspiel zwischen dem DSC und den Roten Raben verpasst hat, findet es bereits jetzt auf Sportdeutschland.TV zum Nachschauen.

    25.03.2017 20:00
  • SSC Karlsruhe klopft an Zweitligatür
    VBL-News
    Der SSC Karlsruhe ist Meister der 3. Liga Süd und klopft an die Tür der 2. Bundesliga. Gemeinsam mit der VBL arbeiten die Baden-Württemberger am Aufstieg.

    Es war eine emotionale Saison in der 3. Liga Süd für den SSC Karlsruhe mit einem herausragenden Ende. Am 25. Februar sicherten sich die Baden-Württemberger mit einem 3:1 gegen den direkten Konkurrenten im Aufstiegskampf, den TSV Mimmenhausen, zwei Spieltage vor Saisonende den Meistertitel.


    Ein Saisonhighlight für Karlsruhe: DVV-Pokal-Achtelfinale gegen Bundesligist VfB Friedrichshafen (Foto: Andreas Arndt)

    „Wir wussten am Anfang der Saison, dass wir es mit harter Arbeit schaffen können. Das hat die Mannschaft sensationell gemacht“, sagte Meistercoach Diego Ronconi nach dem Sieg gegen Mimmenhausen. „Mit diesem Team könnten wir vermutlich im oberen Mittelfeld der 2. Bundesliga mithalten.“

    Nach der meisterlichen Saison will man in Karlsruhe jetzt den Aufstieg wahr machen und hat alle dafür notwendigen Schritte in die Wege geleitet. Denn der Gewinn der Meisterschaft ist nur eine von vielen Herausforderungen. „Karlsruhe hat an der Vorlizenzierung teilgenommen und ist sehr engagiert. Ich bin zuversichtlich, dass wir fristgerecht zum 2. Mai den Lizenzantrag vorliegen haben werden“, sagt Lisa Krieger, Managerin 2. Bundesligen bei der Volleyball Bundesliga (VBL).

    „Wir wollen in die 2. Bundesliga. Wir arbeiten derzeit daran, den Aufstieg möglich zu machen“, sagt SSC-Abteilungsleiter Philipp Schätzle, der direkt nach dem Meisterspiel angekündigt hatte, die Erfolgsgeschichte weiterschreiben zu wollen. „Für uns ist es wichtig, die Aufgaben im Management auf mehrere Schultern zu verteilen, um sich auch hier weiter zu professionalisieren und bundesligareif zu machen“, so Schätzle weiter. So wird der bisherige Hallensprecher Alexander Burchartz in der neuen Saison den Posten des Teammanagers übernehmen. 

    Burchartz, der seit 2009 selbst Volleyball beim SSC spielt, wird sich insbesondere um die Belange der Mannschaft kümmern. „Die vermehrte Organisation im Hintergrund der Mannschaft ist wichtig um den Spielern die Möglichkeit zu geben sich in der 2. Bundesliga voll und ganz auf das eigentliche Volleyballspielen zu konzentrieren“, so Burchartz.

    Und wie ernst es der Mannschaft ist, zeigt sie in einem Facebook-Post. So schnell wird aus der 3. Liga die 2. Bundesliga.

    24.03.2017 14:54
  • Volleyball Bundesliga erstrahlt in Hamburg
    VBL-News
    Ausverkauftes Haus, jubelnde Zuschauer, ausgelassene Stimmung – Fans der SVG Lüneburg kennen das. Die „Gellersenhölle“ ist berühmt und berüchtigt. Doch etwas war anders am Mittwochabend.

    Ausverkauftes Haus, jubelnde Zuschauer, ausgelassene Stimmung – Fans der SVG Lüneburg kennen das. Die „Gellersenhölle“ – Heimspielstätte der Nordlichter – ist berühmt und berüchtigt. Doch etwas war anders an diesem Mittwochabend. Nicht die Gellersenhalle wurde im zweiten Spiel der Viertelfinal-Playoffs gegen die SWD powervolleys Düren zum Tollhaus, sondern die CU Arena in Hamburg.


    Ausverkauftes Haus: Lüneburgs "Heim-Auswärtsspiel" in Hamburg war ein großer Erfolg (Foto: SVG Lüneburg)

    Weil die Halle in Lüneburg nicht den Statuten der Volleyball Bundesliga entspricht, wichen die „Lünehünen“ mit Sack und Pack nach Hamburg aus. Mit großem Erfolg. „Die Halle war voll bis unter das Dach“, sagt VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung. „Das zeigt das große Potenzial, das Volleyball in der Region hat und bestätigt die Richtung, in die sich unsere Sportart entwickelt.“ Die Gellersenhalle in Lüneburg fasst gerade einmal 800 Zuschauer. Mehr als 1700 waren es am Mittwoch. Nicht nur heimische Fans nahmen die rund 50 Kilometer Anfahrt in Kauf, auch viele Hamburger fanden den Weg in die Halle.

    „Ich denke, man kann sagen, dass wir die Arena gerockt haben“, sagt ein nahezu euphorischer Andreas Bahlburg, Vorstandsvorsitzender der SVG. „Wir sind sehr positiv überrascht von der Zuschauerresonanz.“ Kamerasystem, Boden, LED-Banden, Ausrüstung – all das reiste mit dem Team nach Hamburg. Unterstützung erhielten die Niedersachsen vom dort ansässigen Frauen-Zweitligisten VT Hamburg. „Der Aufwand hat sich ganz klar gelohnt“, schätzt Klaus-Peter Jung ein. „Wir hatten tolle Live-Bilder, eine perfekte Stimmung und natürlich Spitzensport.“

    Nicht nur in Lüneburg stoßen die Playoff-Viertelfinals zwischen dem Vierten und Fünften der Hauptrunde auf großes Zuschauerinteresse. Fast doppelt so viele Fans wie noch im letzten Jahr kamen zum Heimspiel nach Potsdam, der VC Wiesbaden stellte mit 2018 Zuschauern gar einen Saisonrekord auf. In Düren kamen 1800 Besucher. „Das sind natürlich die Spiele, die sportlich sehr eng sind. Bei den Begegnungen des Hauptrundenersten und des Letzten ist der Trend ein anderer“, sagt Klaus-Peter Jung.

    Die SVG Lüneburg arbeitet indes zusammen mit der Politik vor Ort und mit Unterstützung der Liga am Neubau einer neuen Halle. „Klar wollen wir in naher Zukunft diesem Fanpotenzial Rechnung tragen und dauerhaft in einer großen Halle spielen. Also in der Gellersenhölle 2.0“, sagt Bahlburg.

    Ob es die SVG Lüneburg in dieser Saison noch einmal nach Hamburg zieht, entscheidet sich am 29. März. Dann treffen die Niedersachsen im dritten Spiel der Best-of-3-Viertelfinalserie erneut auf Düren. Gelingt dort der Einzug ins Halbfinale erwartet die CU Arena am 05. April das nächste Topspiel. Nur die SWD powervolleys aus Düren dürften da etwas dagegen haben.

    23.03.2017 15:21
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Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Volleyball-Highlights beim NWVV

Supercup | VBL-News

Der Nordwestdeutsche Volleyball-Verband (NWVV) freut sich auf Spitzenvolleyball im Verbandsgebiet: Am 08. Oktober kommt die Volleyball Bundesliga mit dem Supercup 2017 in die niedersächsische Hauptstadt Hannover. Vorher gastieren noch die Nationalmannschaften des DVV im Norden Deutschlands.


Am 19. August gastiert die deutschen Männer-Nationalmannschaft in Bremen (Quelle: NWVV)

Am 21. Mai (16 Uhr) treffen die DVV-Schmetterlinge in Vorbereitung auf die so wichtige WM-Qualifikation in der Kleinen EWE Arena in Oldenburg auf Ungarn. „Das ist ein sehr wichtiges Spiel für uns, da es der einzige Test vor der WM-Qualifikation ist. Es ist immer schön, in Deutschland zu spielen, der letzte Auftritt war vor zwei Jahren“, sagt Bundestrainer Felix Koslowski.

Auch NWVV-Präsident Heinz Wübbena freut sich auf den Besuch der Nationalmannschaften: „ Es ist natürlich unser Ziel, Spitzenvolleyball in unserem Verbandsgebiet zeigen zu können. Wir haben hier ein sehr volleyballinteressiertes Publikum und viele aktive Spielerinnen und Spieler. Da ist es nur logisch, da auch was bieten zu wollen.“

Doch nicht nur die Damen spielen im NWVV-Bereich auf. Am 19. August (19.00 Uhr) kehren Deutschlands Volleyballer und Ex-Bundestrainer Vital Heynen zurück nach Bremen. Doch dann stehen sie sich erstmals als Gegner gegenüber. In der Vorbereitung auf die Männer-EM in Polen treffen die DVV-Männer auf ihren Ex-Bundestrainer, der nun die belgische Nationalmannschaft verantwortet. Im Oktober 2016 waren die deutschen Volleyballer letztmals in Bremen zu bewundern, damals siegte die Mannschaft um Zuspieler Lukas Kampa 3:2 gegen die Tschechische Republik.

Supercup und internationaler Spitzenvolleyball in Bremen und Niedersachsen – und nicht zu vergessen, Bundesligasport vom Feinsten an verschiedenen Standorten. Beim NWVV ist in Sachen Highlights einiges geboten.

Tickets für die DVV-Spiele gibt es bei ADticket.

Der Vorverkauf den Volleyball Supercup 2017 beginnt Ende März. Alle Infos findet ihr auf www.vbl-supercup.de.

veröffentlicht am Dienstag, 14. März 2017 um 10:59; erstellt von Wagener, Franziska
letzte Änderung: 12.03.17 11:39

MVP-Gewinnspiel