• Weg frei für Erfurt und Solingen
    VBL-News
    Gute Nachrichten für Schwarz-Weiß Erfurt und die Solingen Volleys: Beide Teams können weiter  konkret für die 1. Liga planen.

    Gute Nachrichten für Schwarz-Weiß Erfurt und die Solingen Volleys: Beide Teams können weiter konkret für die 1. Liga planen.

    Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga (Quelle: VBL)Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga (Quelle: VBL)

    Erfurt hat in der abgelaufenen Saison den 11. Tabellenplatz belegt. Aus sportlicher Sicht hätte es mit der Platzierung eine Etage tiefer gehen müssen. Doch da die Meister der 2. Ligen nicht von ihrem Aufstiegsrecht Gebrauch gemacht haben, hat Schwarz-Weiß Erfurt den Antrag auf einen freien Platz in der 1. Liga gestellt. Dieser wurde vom Vorstand der Volleyball Bundesliga mit Berufung auf ein nachhaltiges Strategiepapier des Vereins befürwortet.

    „Vorbehaltlich der positiv nachzuweisenden und zu bewertenden wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit hat der VBL-Vorstand dem Antrag zugestimmt“, erklärt Klaus-Peter Jung, der Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga. „Erfurt hat in der Spielzeit 2016/17 in einer starken Liga sehr viele positive Eindrücke hinterlassen. Wir glauben, das Team kann die gute Entwicklung in der kommenden Erstliga-Saison der Frauen fortsetzen.“

    Ähnliches gilt für die Solingen Volleys. Da es auch in der 1. Bundesliga der Männer freie Plätze gibt, will das Team aus Nordrhein-Westfalen unbedingt in der Eliteklasse des deutschen Volleyballs bleiben. „Das Konzept erntete in der VBL-Vorstandssitzung Zustimmung“, bestätigt Jung. Damit können sich auch die Solinger in den nächsten Tagen konkret auf die Einreichung der Unterlagen zur wirtschaftlichen Lizenzierung konzentrieren. Die Frist zur Abgabe ist der 2. Mai.

    Das Solinger Team, das 2016/17 erstmals in der 1. Volleyball Bundesliga gespielt hat, muss – genau wie Erfurt – in der neuen Saison auf einem fremdlinienfreien Boden spielen. Das ist eine Anforderung, die andere Teams sonst erst ab dem dritten Jahr der Erstligazugehörigkeit erfüllen müssen.

    28.04.2017 13:36
  • Nichts ist unmöglich
    BERLIN RECYCLING Volleys
    Am Samstag (29. April um 16.30 Uhr) trifft der Deutsche Meister im ersten Halbfinale auf niemand Geringeren als Titelverteidiger Zenit Kasan (RUS).
    Es kommt zum Wiedersehen zwischen Robert Kromm und Wilfredo Leon.
    Foto: Sebastian Wells

    Das Warten hat endlich ein Ende! Im Palalottomatica von Rom steht für die Berlin Recycling Volleys und ihre Fans am Wochenende das CEV Champions League Final Four an. Erstmals haben sich die Hauptstädter sportlich für das Turnier der besten Mannschaften des Kontinents qualifiziert. Was jetzt folgt, soll die Kirsche auf dem Sahnehäubchen sein: Am Samstag (29. April um 16.30 Uhr) trifft der Deutsche Meister im ersten Halbfinale auf niemand Geringeren als Titelverteidiger Zenit Kasan (RUS).

    Zenit-Cheftrainer Vladimir Alekno versammelt in seinem Team einige der besten Volleyballspieler der Welt. Das große Plus der Mannschaft aus Tatarstan: Anders als Berlins Playoff-6-Gegner Dynamo Moskau handelt es sich eben nicht nur um eine Auswahl russischer Topspieler. Weltklasse-Akteure wie der US-Amerikaner Matthew Anderson und der Kubaner Wilfredo Leon sind die perfekte Ergänzung für den russischen Stamm um Olympiasieger Maxim Mikhailov. Überhaupt verfügt Zenit über eine Angriffs- und Aufschlagqualität, die in der Champions League ihresgleichen sucht. Vor der individuellen Stärke der Russen hat auch BR Volleys Coach Roberto Serniotti großen Respekt: „Volleyball ist einfach. Man kann mit Taktik und Mentalität vieles ausgleichen, aber am Ende ist es entscheidend, wie hoch man springt und wie stark man angreift. Mit Leon, Anderson und Mikhailov verfügt Kasan über drei der besten acht Angreifer weltweit!“

    Der vierfache Champions-League-Gewinner nimmt in Rom zum siebenten (!) Mal in Serie am Final Four der Königsklasse teil. Und das Ziel ist klar: Zenit will sich nach 2015 (in Berlin) und 2016 (in Krakow) nun auch in der italienischen Hauptstadt im dritten Jahr in Folge die europäische Krone aufsetzen. Der bisherige Verlauf der Saison bestätigt den Favoritenstatus der Übermannschaft: National wie international ist Kasan bis zum heutigen Tag ungeschlagen. Den Russischen Pokal verteidigte das Zenit-Team bereits im Dezember, in der Meisterschaft ist man beim Finalturnier Anfang Mai klarer Titelanwärter und in der CEV Champions League marschierten die Stars aus Tartastan mühelos durch die Gruppenphase sowie die Playoffs. Bemerkenswert: Nicht nur, dass die Bilanz des Russischen Meisters makellos ist, es wurden zudem überhaupt nur zwei Sätze in der Königsklasse abgegeben. Einen davon gegen den VfB Friedrichshafen, was dessen Coach Vital Heynen so glücklich machte, dass er im Anschluss an das Match der gesamten ZF-Arena Freibier spendierte.

    In der Vergangenheit machten die BR Volleys in KO-Spielen keine guten Erfahrungen mit der Alekno-Truppe: In der Saison 12/13 hatten die Berliner in zwei hochklassigen Duellen jeweils knapp mit 2:3 das Nachsehen, in der darauffolgenden Spielzeit 13/14 siegte Zenit zweimal deutlich mit 3:0. Die gleiche Konstellation wie in diesem Jahr gab es auch beim unvergesslichen Heim-Final-Four 2015: Vor der Rekordkulisse von mehr als 9.300 Zuschauern bot das Team um Kapitän Robert Kromm dem haushohen Favoriten im Halbfinale einen großen Kampf, musste sich der enormen Durchschlagskraft der Russen letztlich aber mit 1:3 beugen. Kromm gehört zu Denjenigen, die alle jüngeren Duelle gegen Kasan miterlebten, formuliert ungeachtet dessen aber ein klares Ziel für das Wochenende: "Wir wollen eine Medaille gewinnen. Es wird schwierig, diese schon mit einem Erfolg im Halbfinale gegen Zenit klar zu machen, aber wenn sich die Chance bietet, gilt es diese beim Schopfe zu packen. Wir müssen selbstverständlich alle 100-prozentig wach und fokussiert sein, um als Team ein perfektes Match zu zeigen. Und dann werden wir sehen, was gegen die vielleicht beste Mannschaft der Welt möglich ist."

    Sein Trainer Roberto Serniotti geht ähnlich entspannt in die Partie. „In meinen Augen ist es wahrscheinlich das einfachste Spiel der gesamten Saison, denn gegen diesen Gegner haben wir absolut nichts zu verlieren“, erklärt der Italiener, will sich mit seinem Team aber keinesfalls kampflos geschlagen geben: „Normalerweise würde ich sagen, dass wir gegen Kasan keine Chance haben, aber die Champions-League-Siege gegen Lube, Rzeszow, Istanbul und Moskau lassen uns morgen an Alles glauben!“

    Laola1.tv überträgt das CL Final Four Wochenende aus Rom im Livestream und alle BR Volleys Fans können sich im Hotel Park Inn Alexanderplatz zum gemeinsamen Public Viewing einfinden.

     

    28.04.2017 02:06
  • Lippmann ist Sports&Travel MVP der Saison
    VBL-News
    Louisa Lippmann ist mit der Meisterschafts-Goldmedaille, der goldenen MVP-Medaille für das dritte Finalspiel und als Sports&Travel MVP der Saison 2016/17 ausgezeichnet worden.

    Was für eine Saison für Louisa Lippmann! Am Mittwochabend gab es für die junge Diagonalspielerin gleich dreimal Grund zur Freude. Denn neben der Meisterschafts-Goldmedaille mit dem SSC Palmberg Schwerin und der goldenen MVP-Medaille für das dritte Finalspiel ist die 22-Jährige als Sports&Travel MVP (Most Valuable Player) der Saison 2016/17 ausgezeichnet worden.

    MVP-Ehrung nach dem Spiel am Mittwoch: Burkard Wiebe (Teamleitung SSC Palmberg Schwerin), Louisa Lippmann (goldene MVP-Medaille), Renata Sandor (silberne MVP-Medaille) und Schwerins Maskottchen Volleo (Foto: SSC / Michael Dittmer, MidiGrafie)MVP-Ehrung nach dem Spiel am Mittwoch: Burkard Wiebe (Teamleitung SSC Palmberg Schwerin), Louisa Lippmann (goldene MVP-Medaille), Renata Sandor (silberne MVP-Medaille) und Schwerins Maskottchen Volleo (Foto: SSC / Michael Dittmer, MidiGrafie)

    Lippmann wechselte vor Beginn der Spielzeit aus Dresden nach Schwerin. Hier zeigt sie großes Selbstvertrauen. Und so hat es die in Herford geborene Spielerin im Laufe der Saison auf neun goldene MVP-Medaillen und einmal Silber gebracht. „Es ehrt mich unglaublich, diese Auszeichnung in einer Liga mit so vielen Topspielerinnen zu bekommen. Es ist gleichzeitig ein Ansporn für kommende Aufgaben“, freut sich Lippmann. Neben dem MVP-Pokal durfte sich die Volleyballerin auch über einen Reisegutschein von Sports&Travel, dem exklusiven Reisepartner der Volleyball Bundesliga, freuen. Denn die Reiseagentur spendiert der Erstplatzierten einen 5-Sterne-Urlaub (plus Begleitperson) im Coral Beach Hotel & Resort (inklusive Halbpensionen und Flug) auf Zypern.

    Auf Rang zwei landete bei den wertvollsten Spielerinnen der 1. Frauen-Bundesliga Libera Wanna Buakaew (7 x Gold, 1 x Silber) vom Allianz MTV Stuttgart. Den dritten Platz erreichte Naoko Hashimoto (6 x Gold, 1 x Silber) von den Roten Raben Vilsbiburg.

    27.04.2017 11:59
  • Schwerin beendet Titel-Durststrecke
    VBL-News
    Riesige Freude beim SSC Palmberg Schwerin: Nach drei Jahren ohne Titel ist das Team aus Mecklenburg-Vorpommern wieder Deutscher Meister.

    Riesige Freude beim SSC Palmberg Schwerin: Nach drei Jahren ohne Titel ist das Team aus Mecklenburg-Vorpommern wieder Deutscher Meister. Die Volleyballerinnen aus der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns haben die Playoff-Finalserie (Modus Best of 5) gegen den Allianz MTV Stuttgart mit 3:0 für sich entschieden. Der dritte Erfolg am Mittwoch fiel in der mit 2.000 Zuschauern restlos ausverkauften Palmberg Arena mit 3:0 (25:17, 25:14, 25:16) deutlich aus.

    Der SSC Palmberg Schwerin bejubelt die Deutsche Meisterschaft (Foto: SSC / Michael Dittmer)Der SSC Palmberg Schwerin bejubelt die Deutsche Meisterschaft (Foto: SSC / Michael Dittmer)

    Die Vorzeichen vor dem dritten Playoff-Finalspiel waren aus Schweriner Sicht gut. Denn der SSC Palmberg hatte die ersten beiden Partien der Serie mit 3:1 für sich entschieden. Und so nahmen die Dinge vor heimischer Kulisse dann auch ihren Lauf. „Wir haben von Anfang an sehr gut aufgeschlagen“, sagte Schwerins Außenangreiferin Maren Brinker hinterher. Deshalb schaffte es der Allianz MTV Stuttgart zunächst nur selten, mit schnellen Angriffsaktionen zum Erfolg zu kommen. Doch die Gäste verkürzten zwischenzeitlich auf 11:13. Danach zog Schwerin aber wieder davon, bis Maren Brinker den ersten Satz mit 25:17 für Schwerin entschied. Im nächsten Durchgang änderte sich das Bild kaum. Der SSC Palmberg führte zur zweiten technischen Auszeit mit 16:9. Nach einer vergeblichen Rettungstat von Valerie Nichol ging auch dieser Satz mit 25:14 an Schwerin. Im dritten Durchgang gelang dem SSC wieder fast alles. Schließlich war es dann wieder Maren Brinker, die den Satz - und damit auch das Match und die Meisterschaft - mit dem 25:16 entschied. Für Brinker (13 Punkte), die zusammen mit Jennifer Geerties (14) und Louisa Lippmann (15) an diesem Abend die meisten Zähler erzielte, war es der erste Meisterschaftsgewinn überhaupt. „Das ist ein supertolles Gefühl“, jubelte die 32-Jährige hinterher.

    Für Schwerin war es nach der Wiedervereinigung Deutschlands der elfte Meistertitel. Fünfmal holten sich die Volleyballerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern den DVV-Pokal. Die unterlegenen Stuttgarterinnen errangen zum dritten Mal in Folge die Vize-Meisterschaft. Ohne Titel blieben die Volleyballerinnen aus Baden-Württemberg aber in der  Saison 2016/17 nicht: Zu Beginn gewannen sie den Supercup, Ende Januar gelang gegen Schwerin der Sieg im DVV-Pokalfinale.

    „Das war eine sehr interessante Erstliga-Saison bei den Frauen“, so Klaus-Peter Jung, der Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga. „Am Ende hat sich Schwerin nach dreijähriger Unterbrechung wieder mit einem Titel belohnt. Aber auch Stuttgart hat allen Grund stolz zu sein. Eine Vize-Meisterschaft ist trotz Supercup- und DVV-Pokalsieg ein Erfolg.“

    26.04.2017 21:38
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Spiele

Mittwoch, 26. April 2017

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Volleyball-Highlights beim NWVV

Supercup | VBL-News

Der Nordwestdeutsche Volleyball-Verband (NWVV) freut sich auf Spitzenvolleyball im Verbandsgebiet: Am 08. Oktober kommt die Volleyball Bundesliga mit dem Supercup 2017 in die niedersächsische Hauptstadt Hannover. Vorher gastieren noch die Nationalmannschaften des DVV im Norden Deutschlands.


Am 19. August gastiert die deutschen Männer-Nationalmannschaft in Bremen (Quelle: NWVV)

Am 21. Mai (16 Uhr) treffen die DVV-Schmetterlinge in Vorbereitung auf die so wichtige WM-Qualifikation in der Kleinen EWE Arena in Oldenburg auf Ungarn. „Das ist ein sehr wichtiges Spiel für uns, da es der einzige Test vor der WM-Qualifikation ist. Es ist immer schön, in Deutschland zu spielen, der letzte Auftritt war vor zwei Jahren“, sagt Bundestrainer Felix Koslowski.

Auch NWVV-Präsident Heinz Wübbena freut sich auf den Besuch der Nationalmannschaften: „ Es ist natürlich unser Ziel, Spitzenvolleyball in unserem Verbandsgebiet zeigen zu können. Wir haben hier ein sehr volleyballinteressiertes Publikum und viele aktive Spielerinnen und Spieler. Da ist es nur logisch, da auch was bieten zu wollen.“

Doch nicht nur die Damen spielen im NWVV-Bereich auf. Am 19. August (19.00 Uhr) kehren Deutschlands Volleyballer und Ex-Bundestrainer Vital Heynen zurück nach Bremen. Doch dann stehen sie sich erstmals als Gegner gegenüber. In der Vorbereitung auf die Männer-EM in Polen treffen die DVV-Männer auf ihren Ex-Bundestrainer, der nun die belgische Nationalmannschaft verantwortet. Im Oktober 2016 waren die deutschen Volleyballer letztmals in Bremen zu bewundern, damals siegte die Mannschaft um Zuspieler Lukas Kampa 3:2 gegen die Tschechische Republik.

Supercup und internationaler Spitzenvolleyball in Bremen und Niedersachsen – und nicht zu vergessen, Bundesligasport vom Feinsten an verschiedenen Standorten. Beim NWVV ist in Sachen Highlights einiges geboten.

Tickets für die DVV-Spiele gibt es bei ADticket.

Der Vorverkauf den Volleyball Supercup 2017 beginnt Ende März. Alle Infos findet ihr auf www.vbl-supercup.de.

veröffentlicht am Dienstag, 14. März 2017 um 10:59; erstellt von Wagener, Franziska
letzte Änderung: 27.03.17 14:49