• DVV-Pokalfinale: Friedrichshafen und Bühl buchen das Ticket für Mannheim
    Pokal | News
    Der VfB Friedrichshafen und Volleyball Bisons Bühl bestreiten das Finale im DVV-Pokal der Männer am 4. März 2018 in der SAP Arena von Mannheim.

    Der VfB Friedrichshafen und Volleyball Bisons Bühl bestreiten das Finale im DVV-Pokal der Männer am 4. März 2018 in der SAP Arena von Mannheim.

    Friedrichshafen konzentriert bei United Volleys

    Nach 75 Minuten jubelte der Cup-Verteidiger vom VfB Friedrichshafen über einen klaren 3:0-Erfolg bei den United Volleys. Der Tabellenzweite der Volleyball Bundesliga konnte einzig im ersten Durchgang auf Augenhöhe mit den Häflern agieren, leistete sich j3eodh in der Schlussphase des Satzes zu viele leichte Fehler (25:23). Im zweiten Satz erarbeiteten sich die Gäste schnell einen Vorsprung und brachten den Satz sicher nach Hause (25:16). Die Uniteds mobilisierten noch einmal alle Kräfte und hielt den Satz zunächst offen. Doch die Mannschaft von Vital Heynen war an diesem Tag hoch konzentriert und nahezu fehlerfrei. Mit 25:17 sicherten sich die Gäste den 3. Satz und das Finalticket für Mannheim. „Im ersten Satz war United wirklich sehr stark und wir konnten keinen großen Druck machen“, so der VfB-Coach nach dem Spiel. „Vermutlich war das dann aber unser bestes Spiel der Saison. Ich muss den Jungs einfach sagen, dass ich sehr beeindruckt von Ihnen bin.“


    Friedrichshafen ließ in Frankfurt keine Zweifel am Finaleinzug aufkommen. (Foto: Kram) 

    Bisons Bühl auch im Pokal gegen Herrsching erfolgreich

    Vier Tage nach dem Erfolg in der Liga gewann die Mannschaft von Ruben Wolochin erneut mit 3:1 gegen die Gäste aus Bayern. Dabei mussten die Volleyball Bisons Bühl zunächst einen Satzrückstand verdauen (24:26), sicherten sich aber den zweiten und dritten Satz (25:20, 20:17) recht deutlich. Im vierten Satz mobilisierten die Hauser-Schützlinge noch einmal alle Kräfte und drehten einen 1:5-Rückstand zu einer 10:8-Führung. Danach ging es spannend bis zur Entscheidung des Satzes zu. Der TSV Herrsching führte lange knapp, leistete sich aber dann zu viele Angriffsfehler. Entgegen hatten die Hausherren ihre Nerven besser im Zaum, sicherten sich den Satz (25:22) und feierten nach 2016 den erneuten Einzug ins Pokalendspiel des DVV-Pokals.

    DVV-Pokal-App mit Update

    Großer Beliebtheit erfreute sich im letzten Jahr die DVV-Pokal-App. Die Fans in der Halle können untereinander kommunizieren, Fotos teilen und anzuschauen. Direkt innerhalb der App können die Zuschauer mit nur einem Klick die Aufnahmen unter dem Hashtag #MissionMannheim in den wichtigsten sozialen Netzwerken hochladen, auch gleichzeitig in mehrere soziale Netzwerke. Zudem gibt es in diesem Jahr bereits alle Informationen zu den Halbfinal-Teams und den Spielern. 

    >> Download im App Store
    >> Download im Google Play Store

    Das Ziel der Teams ist es, am 4. März 2018 im DVV-Pokalfinale zu stehen. Austragungsort für die Endspiele der Frauen und Männer im DVV-Pokal ist die SAP Arena in Mannheim.

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband ausgetragen wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

    13.12.2017 21:55
  • VBL International: Frauenteams im CEV-Cup unterwegs
    VBL-News
    Echte Highlights stehen unter der Woche für die Teams der Volleyball Bundesliga an. Während bei den Männern das Halbfinale im DVV-Pokal gespielt wird (Infos hier), sind bei den Frauen der Dresdner SC, Allianz MTV Stuttgart und der SSC Palmberg Schwerin auf internationalem Terrain gefordert.

    Echte Highlights stehen unter der Woche für die Teams der Volleyball Bundesliga an. Während bei den Männern das Halbfinale im DVV-Pokal gespielt wird (Infos hier), sind bei den Frauen der Dresdner SC, Allianz MTV Stuttgart und der SSC Palmberg Schwerin im CEV-Cup auf internationalem Terrain gefordert.

    VK UP Olomouc – Allianz MTV Stuttgart (Mittwoch, 13.12.2017 – 17:00 Uhr)

    Allianz MTV Stuttgart muss als einziger VBL-Vertreter reisen. Mit großem Selbstbewusstsein gehen die Stuttgarterinnen die Aufgabe beim tschechischen Vertreter vom VK UP Olomouc (z. dt. Olmütz) an. Und dies können die Spielerinnen von Giannis Athanasopoulos auch sein. Mit zwei klaren Siegen am Wochenende setzte sich der Allianz MTV Stuttgart an die Spitze der Volleyball Bundesliga. Nun soll der Rückenwind auf europäischem Parkett mitgenommen werden.


    DSC-Mittelblockerin Ivana Mrdak hat den Schritt nach Dresden keine Sekunde bereut. (Foto: Dresdner SC)

    Dresdner SC – Pays d’Aix Venelles VB (Mittwoch, 13. Dezember 2017 - 19:00 Uhr, Stream bei laola.tv)

    Am Mittwoch um 19 Uhr steht für den Dresdner SC gegen Pays d’Aix Venelles VB ein nächstes Highlight in der laufenden Saison auf dem Programm. Schließlich ist der Gegner kein geringerer als der amtierende französische Pokalsieger. Doch mit den eigenen Fans im Rücken ist der Dresdner SC bekanntlich eine Macht. Der DSC ist im Flow und hat seit der umkämpften 2:3-Niederlage beim Saisonauftakt in Potsdam in Liga und Pokal nicht mehr verloren. Inzwischen stehen acht Siege in Folge zu Buche.

    SSC Palmberg Schwerin – Rocheville Le Cannet (Mittwoch, 13. Dezember 2017 – 19:00 Uhr, Stream bei laola.tv)

    Nach drei Halbfinalteilnahmen in den letzten drei Jahren möchte der SSC Palmberg Schwerin im diesjährigen CEV-Cup wiederum eine gute Rolle spielen. Als erster Gegner wartet in der Runde der letzten 32 Mannschaften mit Rocheville Le Cannet aus Frankreich gleich ein ganz dicker Brocken. Aktuell hatte das Team des erfahrenen Dragutin Baltic mit einigen Verletzungssorgen zu kämpfen und ist nach gutem Saisonbeginn mittlerweile auf Rang 5 mit 5 Siegen und 5 Niederlagen abgerutscht.

    13.12.2017 08:11
  • DVV-Pokal: Der letzte Schritt nach Mannheim
    Pokal | News
    Das Halbfinale im DVV-Pokal der Männer steht am Mittwoch-Abend auf dem Programm. Während für zwei Vereine dann der Finaltraum platzen wird, dürfen die Gewinner vom Pokalsieg am 4. März 2018 in der SAP-Arena von Mannheim träumen

    Das Halbfinale im DVV-Pokal der Männer steht am Mittwochabend auf dem Programm. Während für zwei Vereine dann der Finaltraum platzen wird, dürfen die Gewinner vom Pokalsieg am 4. März 2018 in der SAP-Arena von Mannheim träumen.

    Spitzenteams im Kampf um Finalticket

    Wenn die United Volleys Rhein-Main den VfB Friedrichshafen am Mittwoch um 19:30 Uhr empfangen, stehen sich die aktuell besten Teams der Volleyball Bundesliga gegenüber. Die Häfler kommen als ungeschlagener Tabellenführer mit breiter Brust in die Messestadt. Sieben Ligasiege bei nur zwei Satzverlusten sprechen eine deutliche Sprache. Doch die United Volleys erstarren nicht in Ehrfurcht. Mit vier Liga-Siegen in Folge mauserte sich die Mannschaft von Michael Warm zum ersten Verfolger des amtierenden Pokalsiegers vom Bodensee. Dennoch sehen die Gastgeber den VfB Friedrichshafen in der Favoritenrolle. „Wer den VfB in der Bundesliga und der Champions League gesehen hat, weiß, dass wir krasser Außenseiter sind. Da brauchen wir eine große Kulisse, um unseren Traum von der Pokalsensation und vom Finaleinzug vielleicht doch wahrmachen zu können.“, so Michael Warm.

    Die Partie wird am Mittwoch, den 13. Dezember ab 19:30 Uhr auf Sportdeutschland.TV live übertragen. 


    Wollen den Titel verteidigen: VfB Friedrichshafen. (Foto: Nils Wüchner)

    Bühl und Herrsching mit schnellem Wiedersehen

    Vier Tage nach dem Liga-Duell stehen sich Volleyball Bisons Bühl und der TSV Herrsching am Mittwoch um 20 Uhr im Pokal erneut gegenüber. Die Gäste aus Bayern wollen dabei Revanche für die 1:3-Niederlage am Samstag nehmen und erstmals in der Vereinsgeschichte ins Pokalfinale einziehen. Und im Lager der Bisons ist man entsprechend gewarnt: „Wir haben Herrsching am Samstag optimal erwischt, das wird uns nicht mehr so einfach gelingen. Nach unserem 3:1 Sieg haben sie mit Sicherheit die Statistiken und Videos akribisch analysiert. Sie werden versuchen, uns ein neues Bild präsentieren und vor allem heiß auf die Revanche sein.“, so Bühl-Trainer Ruben Wolochin. Während Bühl bereits im Jahr 2016 im Finale stand, wäre es für den TSV Herrsching eine Premiere. Letztes Jahr scheiterte der selbsternannte „Geilste Club der Welt“ im Halbfinale an den BR Volleys, die sie im Viertelfinale diese Saison ausschalteten.  

    Die Partie wird am Mittwoch, den 13. Dezember ab 20:00 Uhr auf Sportdeutschland.TV live übertragen. 

    DVV-Pokal-App mit Update

    Großer Beliebtheit erfreute sich im letzten Jahr die DVV-Pokal-App. Die Fans in der Halle können untereinander kommunizieren, Fotos teilen und anzuschauen. Direkt innerhalb der App können die Zuschauer mit nur einem Klick die Aufnahmen unter dem Hashtag #MissionMannheim in den wichtigsten sozialen Netzwerken hochladen, auch gleichzeitig in mehrere soziale Netzwerke. Zudem gibt es in diesem Jahr bereits alle Informationen zu den Halbfinal-Teams und den Spielern. 

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    Das Ziel der Teams ist es, am 4. März 2018 im DVV-Pokalfinale zu stehen. Austragungsort für die Endspiele der Frauen und Männer im DVV-Pokal ist die SAP Arena in Mannheim.

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband ausgetragen wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

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    12.12.2017 10:43
  • VBL International: Männerteams auf europäischer Bühne
    VBL-News
    Am Mittwoch bzw. Donnerstag sind vier Männerteams der Volleyball Bundesliga in internationalen Wettbewerben aktiv. Dabei treten BERLIN RECYLING Volleys und VfB Friedrichshafen in der CEV Champions League an. Die SWD powervolleys Düren und United Volleys Rhein-Main sind im CEV Europapokal gefordert.

    Am Mittwoch bzw. Donnerstag sind vier Männerteams der Volleyball Bundesliga in internationalen Wettbewerben aktiv. Dabei treten BERLIN RECYLING Volleys und VfB Friedrichshafen in der CEV Champions League an. Die SWD powervolleys Düren und United Volleys Rhein-Main sind im CEV Europapokal gefordert. 

    Jastrzebski Wegiel vs. BERLIN RECYLING Volleys (Mittwoch ab 20:30 Uhr, Stream auf laola.tv)
    Die BR Volleys Schuhe sind geputzt für den Champions-League-Saisonstart bei Jastrzebski Wegiel in Polen. Ob der Deutsche Meister sich und seinen Fans am Mittwochabend ein Nikolausgeschenk bereiten kann, wird davon abhängen, wie Kapitän Robert Kromm & Co in der hitzigen Arena die Nerven bewahren und an ihr eigenes Leistungslimit gehen können. Die Berliner erwartet zum Auftakt der Königsklasse jedenfalls eine ganz hohe Hürde.  >> mehr lesen <<


    Bei Punkten gegen Ankara winkt den Fans Freibier (Foto: Kram)

    VfB Friedrichshafen vs. Halkbank Ankara (Donnerstag ab 20 Uhr, Stream auf laola.tv)
    Knapp 24 Stunden nach den BR Volleys startet der VfB Friedrichshafen zuhause in die Gruppenphase der CEV Volleyball Champions League. Gegner ist gleich zu Beginn die vermeintlich stärkste Mannschaft der Gruppe B - und zwar der Meister aus der Türkei - Halkbank Ankara. VfB-Trainer Vital Heynen bereitet allerdings sowohl Mannschaft als auch Zuschauer gewissenhaft auf das Spiel vor. Im Fall eines Punktgewinns lockt für Letztere Freibier in der ZF Arena. >> mehr lesen <<

    SWD powervolleys Düren vs. Abiant Lycurgus (Mittwoch ab 19 Uhr, Stream auf laola.tv)
    Zum zehnten Mal tragen Dürens Volleyballer den Namen ihrer Heimat nach Europa. Am Mittwoch um 19 Uhr starten die SWD powervolleys Düren mit einem Heimspiel in der Arena Kreis Düren in ihre europäische Jubiläumssaison. Gegner in der ersten Hauptrunde des CEV-Europapokals ist das stärkste Team aus den Niederlanden, Abiant Lycurgus aus Groningen. Das Team führt die Ehrendivision nach zehn Spieltagen ungeschlagen an. Das Rückspiel findet am 21. Dezember um 20 Uhr in Groningen statt. >> mehr lesen <<

    Montpellier Volley Université Club vs. United Volleys RheinMain (Mittwoch, ab 20 Uhr)
    Für gleich zwei Pokal-Aufgaben zur Vorweihnachtszeit hat Fortuna den United Volleys ordentliche Herausforderungen beschert: Eine Woche bevor es am 13. Dezember gegen den Rekord-Gewinner VfB Friedrichshafen um den heißersehnten Einzug ins DVV-Pokalendspiel geht, muss das Team aus dem Rhein-Main-Gebiet am Mittwochabend im europäischen CEV Cup beim hochgehandelten Montpellier Volley Université Club antreten. Anders als bei der Europacup-Premiere der Uniteds vor einem Jahr, als sie es sensationell bis ins Halbfinale schaffen sollten, wartet in der Runde der besten 32 Teams mit dem Meisterschaftsdritten aus Frankreichs Ligue A diesmal gleich zum Auftakt ein echter Hammer-Gegner auf die Hessen. >> mehr lesen <<

    06.12.2017 08:50
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Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Saisonvorschau 1. Volleyball Bundesliga Männer

VBL-News

Historisch: Das war das Wort, das in beinahe allen Medien fiel, wenn es um den Silbermedaillen-Gewinn der Männer-Nationalmannschaft bei der Volleyball-Europameisterschaft in Polen ging. Der Triumph ist erst wenige Wochen her, besser könnte der Zeitpunkt nicht sein, um in die neue Saison der Volleyball Bundesliga zu starten – die beginnt am kommenden Wochenende mit fünf Partien in den Arenen in Rottenburg (vs. Netzhoppers KW), Düren (vs. BR Volleys), Bühl (vs. United Volleys), Friedrichshafen (vs. Haching) und Solingen (vs. Lüneburg).

„Ich denke, dass auf jeden Fall Friedrichshafen und Berlin große Favoriten auf den Titel sind. Das sind zwei Teams von denen ich denke, dass sie das Finale unter sich ausmachen werden – sie haben zumindest das Potential dazu. Aber es ist wie immer, die Saison ist so lang, der Weg ist so lang, es ist nicht einfach“, sagt Andrea Giani, der als Bundestrainer großen Anteil am Silber-Triumph seines Teams hatte.


Kann Supercup-Gewinner VfB Friedrichshafen in diesem Jahr auch die Meisterschaft an den Bodensee holen? Foto: Sebastian Wells

„In der Bundesliga gibt es einige gute Spieler, die sehr talentiert sind. Es gibt ein paar Spieler, von denen ich glaube, dass sie sich in dieser Saison unheimlich gut entwickeln werden: Jakob Günthör und David Sossenheimer aus Friedrichshafen zum Beispiel. Ich hoffe außerdem, dass sich ein neuer Zuspieler aufdrängt. Bühl hat einen sehr interessanten jungen Spieler, der erst 19 Jahre alt ist (Mario Schmidgall, d. Red.). Solche Spieler würde ich gerne auf dem Spielfeld sehen. Für die Entwicklung des Nationalteams ist eine starke Bundesliga sehr wichtig“, so der Italiener weiter.

Aber welche elf Mannschaften kämpfen in diesem Jahr um den Titel? Die Volleyball Bundesliga (VBL) gibt einen Einblick die erste Liga der Männer.

Die Männer-Mannschaften der Volleyball Bundesliga im Überblick

BERLIN RECYCLING Volleys

Zwei Meisterschaften feierten die Berliner zuletzt in Folge – und mussten doch zum Saisonbeginn eine Schlappe beim Supercup gegen Dauerrivale Friedrichshafen (1:3) hinnehmen. Vor allem der Wechsel zum noch jungen Cheftrainer Luke Reynolds (32) braucht wohl noch Zeit. Trotzdem sind die Ziele klar: „Natürlich wollen wir - wie in jedem Jahr - um alle drei Titel - Meisterschaft, Pokal und Champions League - mitspielen. Als amtierender Meister ist es unser Anspruch, diesen Titel nach Möglichkeit erneut zu verteidigen. Ich sehe unsere Mannschaft dafür gut gerüstet“, sagt Manager Kaweh Niroomand.

Dafür kam Georg Klein vom Ligakonkurrenten aus Friedrichshafen, Klein gilt als Nachfolger der zurückgetretenen Vereinslegende Felix Fischer. Der Australier Adam White ist zudem als wichtiger Mann im Außenangriff eingeplant und soll den nach Italien gewechselten Ruben Schott ersetzen. Die BR Volleys wollen sich auch international beweisen, wie Niroomand betont: „Die Champions League ist für uns seit vielen Jahren eine wichtige Plattform, um unseren Namen und die Marke BR Volleys zu stärken.“ Beim Team aus der Hauptstadt erwartet man mit den Alpenvolleys, den United Volleys und Friedrichshafen einen Vierkampf um die Meisterschaft.

Bergische Volleys

Die Bergische Volleys treten mit einem neuen Gesicht an, in der Vorsaison hieß das Team noch Solingen Volleys. Kapitän Oliver Gies ist der einzige Spieler, der aus dem letztjährigen Kader noch dabei ist. Mit Johannes Tille haben die Volleys einen sehr talentierten Zuspieler vom VCO Berlin verpflichtet. Die weiteren Neuzugänge wie die beiden Australier Sam Boehm und Gerrard Lipscombe gehörten in der vergangenen Saison in Tschechien und in der Schweiz zu den Top-Scorern ihrer Teams.

Geschäftsführer Helmut Weissenbach hofft im zweiten Bundesligajahr auf eine Leistungssteigerung der Volleys. „Das Erreichen der Playoff-Runde wäre ein großer Erfolg. Wichtigstes Ziel wird es sein, dass unser Team weitestgehend verletzungsfrei bleibt, dann sind wir für Überraschungen gut." Mit der Verpflichtung von Daniel Mey im Management wollen die Bergischen Volleys den Standort Bergisches Land weiter stärken.

HYPO TIROL AlpenVolleys Haching

Die AlpenVolleys sind eines der spannendsten Projekte im deutschen Volleyball – und eines mit historischer Dimension. Denn zum ersten Mal überhaupt startet ein Team mit der neu eingeführten Wildcard in der Volleyball Bundesliga, darüber hinaus ist das Team ein deutsch-österreichischer Zusammenschluss: Der ehemalige Spitzenclub TSV Unterhaching verschmilzt mit Österreichs Volleyball-Branchenführer aus Innsbruck. Sieben der zehn Hauptrunden-Heimspielen tragen die Alpenvolleys in Innsbruck aus, drei werden in Unterhaching ausgespielt.

„Das Projekt ist vorerst für drei Jahre angelegt, in der ersten Saison peilen wir Platz fünf an – wollen aber unbedingt ab nächster Saison international spielen. In welchem Wettbewerb spielt dabei keine Rolle“, sagt Alpenvolleys-Manager Hannes Kronthaler. Cheftrainer Stefan Chrtiansky hat sechs Spieler aus dem Hypo Tirol-Aufgebot der abgelaufenen Saison im Kader, der Rest ist neu und international breit aufgestellt: Die insgesamt zwölf Spieler kommen aus sieben verschiedenen Nationen.

Netzhoppers SolWo Königspark KW

Die Netzhoppers-Fans durften in der Sommerpause aufatmen, denn der Volleyball-Star Björn Andrae hat erneut einen Vertrag bei den Brandenburgern unterschrieben. Der 280-fache Nationalspieler wurde in der vergangenen Saison in zehn Spielen zum MVP gewählt, was ihn auch zum ‚Most Valuable Player‘ der gesamten Liga machte. Die Zuspiele für seine Angriffe bekommt er nun von Luke Herr aus Kanada. Er ist der neue Spiel-Lenker bei den Netzhoppers, bei denen Chefcoach Mirko Culic schon in seine zehnte Saison geht.

Im Vorjahr schaffte das Team den historischen Sprung ins Pokal-Halbfinale und schrammte im Playoff-Viertelfinale nur knapp an einer Sensation vorbei: Gegen den späteren Vize-Meister aus Friedrichshafen verloren die Netzhoppers nur knapp im Tiebreak. „Nach dem Erfolg in der Pokalrunde in der Saison 2016/2017 wollen wir daran anknüpfen. Ziel ist es, wieder das Halbfinale zu erreichen und natürlich das Playoff-Viertelfinale", sagt Vereinspräsident Dr. Hans-Jochen Rodner.

SVG Lüneburg

Die „Lüne-Hünen“ gehen in ihre vierte Erstliga-Saison und in die vielleicht letzte in der so gut wie immer ausverkauften Heimspiel-Stätte: In der Sommerpause ist von der Lüneburger Politik in Stadt und Kreis der Bau einer Multifunktions-Arena beschlossen worden. „Damit bekommt die SVG Lüneburg eine langfristige Perspektive und wird für Spieler und Sponsoren noch attraktiver“, freut sich SVG-Geschäftsführer Andreas Bahlburg. Schon kurzfristig dürfen die Lüneburger Fans in der Noch-Heimspielstätte Gellersenhalle vor allem auf die Neuzugänge Ryan Sclater (Universal) und Tyler Koslowsky (Libero) aus Kanada gespannt sein.

Und sich natürlich auf Mittelblocker Noah Baxpöhler freuen – den Nationalspieler angelten sich die Lüneburger aus Bühl und statteten ihn mit einem Zwei-Jahres-Vertrag aus. „Wir haben unser Team weiter verjüngt. Es besteht aus siegeshungrigen Spielern, die als starke Gemeinschaft auftreten", sagt SVG Trainer Stefan Hübner. Traditionell will sich der ehemalige Weltklasse-Spieler nicht auf ein konkretes Saisonziel festlegen: „Wir arbeiten inhaltlich und zeitlich mit vielen kleinen, individuellen Bausteinen, um insgesamt Verbesserungen für das Team zu erzielen. Wozu das reicht, wird man dann im sportlichen Wettkampf mit den anderen Teams feststellen", sagt Hübner.

SWD powervolleys DÜREN

Als Bronzemedaillen-Gewinner der abgelaufenen Saison haben sich die Powervolleys aus Düren für den CEV Cup qualifiziert und dürfen international starten. „Unser Ziel ist es, zwei Runden zu überstehen. Dann sehen wir weiter“, sagt der sportliche Leiter Goswin Caro. In die kommende Saison werden die Volleyball-Profis von dem neuen Trainergespann um Cheftrainer Stefan Falter und Co-Trainer Justin Wolff geführt.

Einen echten Coup auf dem Transfermarkt landeten die Nordrhein-Westfalen mit der Verpflichtung des ehemaligen Nationalspielers Dirk Westphal, der nach vielen Stationen im Ausland in die Bundesliga zurückkehrt. Aber auch von den weiteren Zugängen Stijn D’Hulst (Belgien, Zuspiel), Karli Allik (Estland, Außenangriff), Julius Firkal (Slovakei, Außenangriff), Edvarts Buivids (Lettland, Diagonal) und Gilles Braas (Luxemburg, Zuspiel) erhoffen sich die Dürener viel. „Wir haben einen guten Mix aus gestandenen deutschen Spielern und jungen Spielern mit Potential. Platz sechs oder besser nach der Normalrunde peilen wir als Saisonziel an“, sagt Caro.

TSV Herrsching

Der selbsternannte „Geilste Club der Welt“ (GCDW) aus Herrsching geht in die vierte Bundeligasaison und kann nach einem etwas größeren Umbruch viele neue Gesichter am Ammersee begrüßen. Neben den drei deutschen Youngsters Martin Krüger, Christoph Marks und Tim Peter, die ein große Perspektive haben und auch längerfristig an den Verein gebunden werden sollen, konnte mit Michal Sladecek ein absoluter Top-Mann aus der polnischen Plusliga geholt werden. Er soll mit seiner Erfahrung auf der Zuspiel-Position das Team führen. Außerdem gibt es zwei neue Mittelblocker: Andre Brown aus Kanada, den besten Blocker der Finnischen Liga der Vorsaison, sowie den 2,05 Meter großen Wilhelm Nilsson aus Schweden.

„Wir sind ziemlich neu aufgestellt und neues Team heißt immer auch ein wenig Wundertüte. Nach einer richtig guten Saison 2016/2017 werden wir natürlich alles daran setzen, diese Leistung zu bestätigen. Wobei es in erster Linie darum geht, dass sich dieses neu formierte Team findet und gut einspielt“, sagt Cheftrainer Max Hauser, der mit Sepp Wolf einen neuen Co-Trainer an seiner Seite hat.

TV Rottenburg

'Idi' ist zurück in der Bundesliga: Der 38 Jahre alte Idner Faustino Lima Martins, mit dem VfB Friedrichshafen dreimal Deutscher Meister (2007 – 2010) und zweimal Pokalsieger (2008, 2012), wechselte im Sommer zum TV Rottenburg und soll Routine und Erfahrung ins junge Team bringen, das im Vorjahr in der Hauptrunde auf Rang neun landete und in Pre-Playoffs ausschied. Zusammen mit dem Routinier Dirk Mehlberg, der auf die Liberoposition wechselt, sowie der Vertragsverlängerung von Ferenc Németh (30) setzt der TVR auf mehr Erfahrung und Konstanz im Spiel. In dieser Konstellation sollen sich die jüngeren Spieler des TV Rottenburg optimal weiterentwickeln.

„Unser Saisonziel ist es, besser abzuschneiden als in der letzten Saison, also die Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale", sagt TVR-Manager Philipp Vollmer, der den Liga-Rivalen vom Bodensee als Titelfavoriten einstuft: „Friedrichshafen geht in die zweite Saison mit Vital Heynen und wird eingespielter in die Saison gehen als Berlin - die 'Häfler' sind unser Favorit auf den Meistertitel in diesem Jahr und man darf gespannt sein, wie Berlin, aber auch Frankfurt und Innsbruck in das Titelrennen eingreifen.“

United Volleys Rhein-Main

Das Erfolgsrezept der United Volleys bleibt auch im dritten Bundesligajahr das gleiche: Die richtige Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Größen des deutschen Volleyballs. So wird auch die Mannschaft für 2017/18 mit einigen Neuzugängen wieder zu den jüngsten der Liga zählen. „Den besten Nachwuchsspielern des Landes die Möglichkeit zu geben, ihr volles Potenzial auszuschöpfen, ist weiterhin die oberste Maxime. Wie schnell das gehen kann, haben mit Tobias Krick und Julian Zenger zwei Uniteds als Stammspieler beim EM-Silbermedaillengewinn der Nationalmannschaft gezeigt“, sagt Manager Henning Wegter.

Der Abgang von Kapitän Christian Dünnes soll gleich mehrfach kompensiert werden. Zusätzliche Abgeklärtheit und Stabilität bringen die erfahrenen Ex-Nationalspieler Patrick Steuerwald und Sebastian Schwarz ins Team. Auf der Dünnes-Position sollen der Australier Lincoln Williams, Olympiateilnehmer in London 2012, sowie Issei Otake aus Japan einschlagen. Die United Volleys starten erneut im CEV Cup. „Mit dem Halbfinaleinzug im CEV Cup 2016/17 haben wir die Messlatte mehr als hoch gelegt. Das zu wiederholen, dürfte schwer werden, wie schon der erste Gegner zeigt: In der Runde der besten 32 wartet mit Montpellier eines der stärksten Teams aus der ausgeglichen und hochklassig bestückten französischen Liga“, sagt Cheftrainer Michael Warm.

VfB Friedrichshafen

Nach der Titelverteidigung beim Supercup ist man in Friedrichshafen nun heiß auf den Deutschen Meistertitel. „Das ist mein wichtigstes Ziel: Ich will Friedrichshafen wieder zum Meister machen“, sagt der belgische Cheftrainer Vital Heynen vor seiner zweiten Saison bei den Häflern. Er sieht sein Team dabei aber in der Rolle des Außenseiters: „Berlin ist für mich der eindeutige Favorit - wirtschaftlich ist die Mannschaft einfach die Beste in Deutschland und ich hoffe, dass die Berliner auch so weiter machen. Dazu kommt die große Spielerqualität, die das Team hat.“

Der VfB selbst hat mit dem 66-fachen Nationalspieler Philipp Collin (Mittelblock), dem Bulgaren Martin Atanasov (Außenangriff), dem US-Amerikaner Scott Kevorken (Mittelblock, aus Lüneburg) und in Bartłomiej Bołądź aus Polen (Diagonal) vier Neuzugänge im Team, das sich möglichst über die Qualifikation in die Gruppenphase der Champions League spielen soll.

„Ich denke, dass wir gutes Volleyball spielen werden. Jeder weiß, dass ich ein Liebhaber von Block und Verteidigung bin und ich hoffe, dass wir jede Woche die Auszeichnung ‚bester Rallyepunkt‘ bei der Liga bekommen. Das ist mir wichtig. Es soll den Leuten Spaß machen, unser Spiel zu gucken. Ich möchte, dass die Zuschauer aus der Halle gehen und mit Begeisterung von unserem Spiel sprechen“, sagt Vital Heynen. Sein Team ist bei Bundestrainer Andrea Giani der Favorit auf den Meistertitel.

Volleyball Bisons Bühl

Die Bisons haben zugeschlagen auf dem Transfermarkt, und wie. Der 1,86 Meter große Außenangreifer Masahiro Yanagida wird wie auch Otake bei den United Volleys der erste Japaner in der Geschichte der Volleyball Bundesliga der Männer. Neben seiner „Sprunggewalt und dem sehr guten Spielüberblick“ (Trainer Ruben Wolochin) bringt er auch seine eigene ‚Medienmaschine‘ aus Japan mit – er hat eine Fanbase von mehr als 160.000 Followern auf Twitter.

Auch auf der Diagonalposition haben die Neuzugänge Iurii Kruzhkov und Anton Qafarena bereits jetzt sehr großes Potential gezeigt, große Hoffnungen ruhen zudem auf dem erst 19 Jahre alten und 2,06 Meter großen Zuspieler Mario Schmidgall. „Wir sprechen von einem jungen Team, das im Vergleich zum Vorjahr bereits jetzt gezeigt hat, dass es sich lohnt, Zeit und Energie in die Mannschaft zu investieren. Das Motto 2017/18 lautet ‚Formen und Zusammenwachsen‘, denn diese Saison ist der erste Schritt in eine längerfristige Zusammenarbeit mit dem aktuellen Kader“, sagt Bisons-Geschäftsführer Manohar Faupel.

Spielmodus

In der Volleyball Bundesliga (VBL) der Männer treten elf Mannschaften gegeneinander an. Die Meisterschaft wird über eine Hauptrunde und anschließende Playoffs entschieden. Letztere werden ab der Saison 2017/18 im neuen Spielmodus ausgetragen: Die Endrunde mit den besten acht Teams startet direkt mit den Playoff-Viertelfinals, die bisher im Vorfeld ausgespielten Pre-Playoffs entfallen.

veröffentlicht am Mittwoch, 11. Oktober 2017 um 11:59; erstellt von Sattler, Daniel
letzte Änderung: 10.10.17 12:53