• DVV-Pokalauslosung: Erste Runde mit Kracherpartie
    VBL | Pressemitteilungen
    Seit ein paar Minuten ist es offiziell: In Zeuthen ist die erste Runde des DVV-Pokals ausgelost worden. Und die hatte es in sich. Großes Raunen im Saal bei der Auslosung der Frauen. In der ersten Runde trifft Allianz MTV Stuttgart auf den Dresdner SC.

    Seit ein paar Minuten ist es offiziell: In Zeuthen ist die erste Runde des DVV-Pokals ausgelost worden. Und die hatte es in sich. Großes Raunen im Saal bei der Auslosung der Frauen. In der ersten Runde trifft Allianz MTV Stuttgart auf den Dresdner SC.


    Die Achtelfinals auf dem Weg zur #MissionMannheim stehen fest (Foto: Conny Kurth)

    Die erste Hauptrunde der Frauen im Überblick (03. und 04. November 2018):

    Sieger Nordwest - Nord  vs. NawaRo Straubing

    Sieger West-Nordost– Ladies in Black Aachen

    Sieger Ost-Südost vs. USC Münster

    Sieger Südwest vs. VfB Suhl LOTTO Thüringen

    Sieger Süd vs. SC Potsdam

    VC Wiesbaden vs. Schwarz-Weiß Erfurt

    SSC Palmberg Schwerin vs. Rote Raben Vilsbiburg

    Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC

    Die erste Hauptrunde der Männer im Überblick (03. und 04. November 2018):

    Sieger Nordwest – Nord vs. SVG Lüneburg

    Sieger West – Nordost vs. United Volleys Rhein-Main

    Sieger Ost Südost vs. HELIOS GRIZZLYS Giesen

    Sieger Südwest vs. BERLIN RECYCLING Volleys

    Sieger Süd vs. TSV Herrsching

    SWD powervolleys Düren  vs. HYPO TIROL AlpenVolleys Haching

    TV Rottenburg vs. VfB Friedrichshafen

    NETZHOPPERS SolWo Königspark KW vs. Volleyball Bisons Bühl

    Startschuss zur #MissionMannheim: Das DVV-Pokalfinale der Frauen und Männer wird am 24. Februar 2019 in der SAP Arena in Mannheim ausgetragen.

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband ausgetragen wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz

    15.06.2018 10:46
  • Volleyball Bundesliga und sporttotal.tv werden Partner
    VBL | Pressemitteilungen
    23 Vereine der 1. Volleyball Bundesligen erhalten ein automatisiertes Kamerasystem. Damit werden künftig alle Spiele live zu sehen sein. Für sporttotal.tv bedeutet die Kooperation mit der VBL einen weiteren Expansionsschritt. 
    • 23 Vereine der 1. Volleyball Bundesligen erhalten automatisiertes Kamerasystem
    • Alle Spiele künftig live zu sehen
    • sporttotal.tv gelingt weiterer Expansionsschritt

      
    Gemeinsam Richtung Zukunft: Die VBL und sporttotal.tv werden Partner (Foto: Tom Bloch)

    Die Volleyball Bundesliga (VBL) und die sporttotal.tv gmbh, eine 100prozentige Tochter der SPORTTOTAL AG, schließen für die nächsten drei Jahre einen Kooperationsvertrag zur Medialisierung der höchsten Volleyball-Spielklassen der Frauen und der Männer. Dabei ist geplant, den Volleyballsport ab der Saison 2018/2019 von der höchsten Liga an zu erschließen und die 1. Bundesligen erstmals komplett auf sporttotal.tv zu zeigen. Hierzu wird sporttotal.tv die Wettkampfstätten der 23 Bundesliga-Vereine mit seiner vollautomatisierten Kameratechnologie ausstatten und exklusiv alle Spiele der 1. Bundesligen der Frauen und der Männer übertragen – ausgenommen hiervon sind lediglich bis zu 80 TV-Live-Spiele, die auf SPORT1 weiterhin im klassisch linearen Fernsehen ausgestrahlt werden. Darüber hinaus wird sporttotal.tv – aus ausgewählten Spielstätten – mit seiner innovativen Kameratechnologie erstmals auch Spiele der 2. Bundesligen der Frauen und der Männer produzieren und übertragen. 

    Deutlich mehr Präsenz für den beliebtesten Mannschaftssport nach Fußball

    Peter Lauterbach, CEO der SPORTTOTAL AG: „Wir sind sehr stolz, dass wir die Verantwortlichen der Volleyball Bundesliga von unserem zukunftsweisenden Konzept der automatisierten Sportübertragung überzeugt haben. Die Partnerschaft mit einer der Top-Ligen Deutschlands ist ein Meilenstein in der jungen Historie von sporttotal.tv. Gemeinsam mit der Liga und den Vereinen werden wir die Medialisierung dieses faszinierenden Sports weiterentwickeln und auf ein neues digitales Level heben. Unser Team ist voll motiviert und kann es kaum erwarten loszulegen.“  Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga: „Damit wird sich der Volleyballsport künftig innovativer präsentieren. Automatisierte Produktion und Streaming sind die Zukunft. Und die wollen wir als Ligaverband der weltweit beliebtesten Mannschaftssportart nach Fußball aktiv mitgestalten.“

    Über die SPORTTOTAL AG:

    Die SPORTTOTAL AG (ISIN: DE000A1EMG56) mit Sitz in Köln ist ein Technologie- und Medienunternehmen, das im schnell skalierbaren Digitalgeschäft mit Video-Plattformen und Communities (DIGITAL), im margenstarken nationalen und internationalen Projektgeschäft (VENUES) sowie im Geschäft mit Live-Events (LIVE) wächst. Das 1979 gegründete Unternehmen betreibt mit sporttotal.tv ein hochfrequentiertes, wachstumsstarkes Portal für Online-Sportvideos und Live-Streaming. Dabei stattet das Unternehmen Amateurvereine mit einer speziellen Videotechnik aus, die es erlaubt, Sportereignisse in hoher Qualität und vollautomatisch live auf „sporttotal.tv“ zu übertragen. Zum weiteren Leistungsportfolio der SPORTTOTAL AG zählt die technische Ausrüstung von Rennstrecken und Sportstätten sowie die Produktion und Vermarktung von Sportevents wie dem ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. Darüber hinaus produziert die SPORTTOTAL AG Content für namhafte Unternehmen wie Porsche, Audi, Mercedes/AMG, Red Bull, VW oder Deutsche Post AG und veranstaltet hochwertige Live-Erlebnisse wie die Porsche Experience.

    Weitere Informationen:

    SPORTTOTAL AG

    Tel: +49 (0) 221_7 88 77_ 0
    Fax: +49 (0) 221_7 88 77_ 199
    info@sporttotal.com

    08.06.2018 11:01
  • Mehr Volleyball als je zuvor: Volleyball Bundesliga der Frauen und Männer bis zur Saison 2020/21 live auf SPORT1
    VBL | Pressemitteilungen
    Die Kooperation wird deutlich ausgeweitet: Pro Saison werden ab kommender Saison in der Volleyball Bundesliga der Frauen und der Männer mindestens 51 Partien live auf SPORT1 im Free-TV ausgestrahlt. Der Auftakt ist am 18. Oktober mit dem Spitzenspiel der 1. Volleyball Bundesliga der Männer zwischen Berlin Recycling Volleys und SWD powervolleys Düren. Die SPORTTOTAL AG stellt die Produktion zur Verfügung – damit kommt erstmals innovative Remote-Technik seriell im TV auf SPORT1 im Einsatz.
    • Kooperation deutlich ausgeweitet: Pro Saison in der Volleyball Bundesliga der Frauen und der Männer mindestens 51 Partien live auf SPORT1 im Free-TV
    • Auftakt am 18. Oktober mit dem Spitzenspiel der 1. Volleyball Bundesliga der Männer zwischen Berlin Recycling Volleys und SWD powervolleys Düren
    • Die SPORTTOTAL AG stellt Produktion zur Verfügung – damit erstmals innovative Remote-Technik seriell im TV auf SPORT1 im Einsatz


    Grund zur Freude: SPORT1 überträgt die Volleyball Bundesliga der Frauen und Männer bis zur Saison 2020/21 (Foto: Günter Kram)

    Aufschlag für Spitzenvolleyball auf SPORT1: Die Volleyball Bundesliga der Frauen und der Männer hat weiterhin auf SPORT1 ihr Zuhause – mit deutlich mehr Live-TV-Spielen als zuvor. In den Spielzeiten 2018/2019 bis einschließlich 2020/2021 wird SPORT1 Deutschlands höchster Volleyball-Liga eine große Bühne geben und regelmäßig Spiele der Hauptrunde und Playoffs live im Free-TV übertragen. Dazu hat die führende 360°-Sportplattform im deutschsprachigen Raum eine Lizenzvereinbarung mit der Volleyball Bundesliga (VBL) über die kommenden drei Jahre exklusiv für Deutschland, Österreich und die Schweiz geschlossen. 

    Die Kooperation beinhaltet pro Saison insgesamt mindestens 33 Hauptrunden- und Playoff-Partien der Volleyball Bundesliga der Frauen, Sendetermin wird in der Regel der Mittwochabend sein. Bei den Männern werden pro Saison mindestens zwölf Partien der Hauptrunde und Playoffs abgebildet, Sendetermin wird in der Regel der Donnerstagabend sein. Zum Rechtepaket gehören zudem die beiden Halbfinalspiele im DVV-Pokal, der Supercup vor Saisonstart und die Verwertung von Highlight-Clips auf SPORT1.de und den mobilen Plattformen von SPORT1. Den Auftakt der neuen Saison bildet das Spitzenspiel der 1. Volleyball Bundesliga der Männer am 18. Oktober zwischen Berlin Recycling Volleys und SWD powervolleys Düren. Alle Partien der Volleyball Bundesligen werden zudem auch auf sporttotal.tv zu sehen sein.

    Innovativer Vorreiter: Erstmals neuartige Remote-Technik in den Hallen
    Das Besondere: Für die neue Rechteperiode geht die VBL als erster deutscher Sportverband einen neuartigen Übertragungsweg und zeigt Spitzensport erstmals mithilfe vollautomatisierter Kameratechnik. Möglich macht diese Innovation eine Zusammenarbeit mit der Kölner sporttotal.tv gmbh, eine 100-Prozent-Tochter der SPORTTOTAL AG, die in Abstimmung mit Verbänden und Vereinen bereits über 260 Sportstätten mit ihrer speziell entwickelten Kameratechnik ausgestattet hat und regelmäßig sportliche Wettkämpfe in hoher Qualität und vollautomatisch live überträgt. 
    Technisches Herzstück von sporttotal.tv ist eine einzigartige 180°-Kamera-Technologie, die fest am Spielfeldrand installiert wird. Die besondere Innovation des Systems ist ihre Software, die in der Lage ist, dem Spielgeschehen automatisiert zu folgen – ohne Chip im Ball oder im Trikot eines Spielers. Der Zuschauer kann z.B. über die App (kostenlos im Store) selbst Regie führen, die Perspektive bestimmen und Szenen in den sozialen Medien teilen. 

    Olaf Schröder, Vorstandsvorsitzender der Constantin Medien AG und Vorsitzender der Geschäftsführung der Sport1 GmbH: „Mit dem Abschluss dieser langfristigen Kooperation weiten wir unsere erfolgreiche Partnerschaft mit der Volleyball Bundesliga aus. Die Volleyball Bundesliga kommt bei unserem Publikum sehr gut an und erfüllt die Erwartungen, die wir in die hochattraktive Sportart gesetzt haben. In der gewohnten, anerkannten 360°-Abbildung werden wir auch in der neuen Saison die Spiele über das Free-TV hinaus auch auf unseren digitalen Plattformen mit Videoclips und einer ausführlichen News-Berichterstattung begleiten.“ 

    Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga GmbH: „Für die Volleyball Bundesliga ist die Ausweitung der Zusammenarbeit mit SPORT1 ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft. In unserem aktuellen Masterplan ist der Bereich ,Free-TV live‘ eines der übergeordneten Ziele. Für deren Verwirklichung haben wir uns mit Dr. Johannes Ranke von der antesi media GmbH einen Top-Medienberater ins Boot geholt. Gemeinsam haben wir mit dem neuen Plattformpartner sporttotal.tv eine innovative Lösung für die Volleyball Bundesliga gefunden. Die VBL leistet Pionierarbeit und bringt die automatisierte Technik als erste Sportart in die Halle. Mit der Kombination aus automatisierter Plattformtechnik und der Ausweitung der Free-TV-Präsenz ist die Volleyball Bundesliga für die kommenden Jahre hervorragend aufgestellt. Während die Live-Partien auf SPORT1 ausgewählte Top-Spiele der ersten Bundesligen umfassen, zeigt sporttotal.tv alle Erstliga-Begegnungen und wird auch als Plattform für die zweiten Bundesligen aufgebaut.“

    Peter Lauterbach, CEO der SPORTTOTAL AG: „Wir sind sehr stolz, dass wir die Verantwortlichen der Volleyball Bundesliga von unserem zukunftsweisenden Konzept der automatisierten Sportübertragung überzeugt haben. Die Partnerschaft mit einer der Top-Ligen Deutschlands ist ein Meilenstein in der jungen Historie von sporttotal.tv. Gemeinsam mit der Liga und den Vereinen werden wir die Medialisierung dieses faszinierenden Sports weiterentwickeln und auf ein neues digitales Level heben. Unser Team ist voll motiviert und kann es kaum erwarten loszulegen.“

    Das Volleyball-Angebot auf SPORT1
    Neben der Volleyball Bundesliga der Frauen und Männer sind auch die Europameisterschaften 2019 und 2021 auf SPORT1, SPORT1+ sowie im Livestream auf SPORT1.de zu sehen. Zudem hat die Sport1 GmbH die plattformneutralen Verwertungsrechte an der Beachvolleyball-EM der Frauen und Männer bis zum Jahr 2021 erworben. Im Juni 2018 wird SPORT1 zudem sechs Partien der Volleyball Nations League auf seinen Plattformen zeigen. Den Startschuss gibt das Match der DVV-Frauen gegen Olympiasieger China am Dienstag, 12. Juni, live ab 20:25 Uhr auf SPORT1 im Free-TV. 


    Ansprechpartner für weitere Informationen und Rückfragen:

    Sport1 GmbH
    Michael Röhrig | Mathias Frohnapfel
    Kommunikation

    Tel. 089.96066.1244
    Fax 089.96066.1209

    E-Mail mathias.frohnapfel@sport1.de

    07.06.2018 11:08
  • CEV ändert Champions-League-Modus – gleich fünf VBL-Teams in der Königsklasse
    VBL | Pressemitteilungen
    Neue Saison, neue Regeln: Der Europäische Volleyball Verband (CEV) reformiert seine Wettbewerbe, allen voran die Champions League erscheint in der kommenden Saison in neuem Gewand. Die deutschen Teams dürfen sich über insgesamt fünf Startplätze in der Königsklasse freuen.

    Neue Saison, neue Regeln: Der Europäische Volleyball Verband (CEV) reformiert seine Wettbewerbe, allen voran die Champions League erscheint in der kommenden Saison in neuem Gewand. Die deutschen Teams dürfen sich über insgesamt fünf Startplätze in der Königsklasse freuen.


    Im letzten CEV-Cup waren mit Stuttgart, Schwerin und Dresden drei deutsche Teams unter den Top 5 (Foto: CEV)

    In der vergangenen Europacup-Saison haben sich die VBL-Teams in die Herzen der europäischen Volleyball-Fans gespielt. Bei den Frauen teilten sich der SSC Palmberg Schwerin und die Allianz MTV Stuttgart den dritten Platz im CEV-Cup, der Dresdener SC schaffte es auf Rang fünf. Bei den Männern wurde der VfB Friedrichshafen in der Champions League Fünfter, die Berlin Recycling Volleys belegten Platz acht. Insgesamt erfreuliche Platzierungen, die im kommenden Jahr womöglich noch besser ausfallen werden.

    Denn in der Saison 2018/19 werden insgesamt acht Teams aus der Volleyball Bundesliga europäisch spielen, davon fünf in der Champions League. Namentlich sind das:

    Frauen:

    SSC Palmberg Schwerin CL-Gruppenphase
    Allianz MTV Stuttgart CL-Qualifikations-Runde
    Dresdner SC CEV-Cup
    Ladies in Black Aachen Challenge-Cup

    Männer:

    Berlin Recycling Volleys CL-Gruppenphase
    VfB Friedrichshafen CL-Gruppenphase
    United Volleys Rhein-Main CL-Qualifikations-Runde
    HYPO TIROL AlpenVolleys Haching CEV-Cup

    Ein absoluter Spitzenwert, wie auch VBL-Präsident Michael Evers weiß: „Wir haben die große Chance, fünf VBL-Teams in den stärksten europäischen Wettbewerb zu schicken. So viele Slots gab es noch nie. Wir als Liga sind stolz darauf. Das haben sich die Teams durch ihre hervorragende Arbeit der vergangenen Jahre verdient.“

    Möglich macht das auch eine Regeländerungen der CEV. Statt die Gesamtpunktzahl in der Dreijahreswertung aus den Wettbewerben Champions League, CEV- und Challenge-Cup zusammenzuzählen, wird die Königklasse ausgekoppelt – und einzeln gewertet.

    Das kommt vor allem den deutschen Männerteams zugute. Wegen der guten Leistungen der vergangenen drei Jahre werden so aus den bisherigen zwei Startplätzen in der kommenden Spielzeit drei.

    Insgesamt bleibt es zwar bei einem Teilnehmerfeld von 20 Mannschaften in der Gruppenphase, aber die Zusammensetzung hat sich deutlich verändert. So gibt es künftig 18 feste Startplätze und nur noch zwei aus der Qualifikation (bisher: 12 und 8). Auch der Spielmodus wurde überarbeitet: Playoff-12 und -6 fallen weg, gespielt wird in klassischen Viertel- und Halbfinals. Statt wie bisher im Format „Final Four“ konzentriert sich das Finale auf ein Endspiel-Wochenende auf neutralem Boden. Dort werden Frauen und Männer ihr Finale gemeinsam an einem Ort spielen – nicht die einzige Reform, die eine Angleichung zwischen Männern und Frauen im europäischen Volleyballsport zum Ziel hat. Eine Tendenz, die VBL-Präsident Michael Evers begrüßt. „Mit unserem Slogan ‚Home of Respect‘ haben wir uns vor einigen Jahren klar den Themen Gleichberechtigung und Respekt verschrieben. Daher freuen wir uns besonders über diese Reform der CEV.“

    06.06.2018 11:01

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Saisonvorschau 2. Volleyball Bundesliga

VBL-News

Saisonvorschau 2. Volleyball Bundesliga Nord der Frauen

Mit der Partie Stralsund gegen Dingden fällt am Samstag um 17 Uhr der Starschuss für die neue Saison der 2. Volleyball Bundesliga Nord der Frauen. In insgesamt 156 Partien spielen 13 Teams um den Meistertitel. Steht am Ende der Saison wieder Köln ganz oben, schafft es doch Leverkusen oder welches Team spielt sonst noch eine Rolle im Kampf um den Titel? Warum sind die Gladbeck GIANTS jetzt Superhelden? Wie schlagen sich die Aufsteiger, Bad Laer, Berlin, und Essen-Borbeck? Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat sich alle Vereine angesehen.  


„Meister werden war sehr schwer – Meister bleiben noch viel mehr“, sagt Trainer Jimmy Czimek vom amtierenden Titelträger DSHS SnowTrex Köln. Foto: Martin Misere

Die Frauen-Mannschaften der 2. Bundesliga Nord im Überblick:

BBSC Berlin

Nach dem Aufstieg der Berliner Damen vom BBSC startet der Hauptstadt-Klub nun in der 2. Volleyball Bundesliga und mit einem weiteren Team auch eine Liga tiefer. Mit zwei Teams in den leistungssportorientierten Ligen bestehen die „Voraussetzungen, junge Spieler an das Niveau in der Bundesliga heranzuführen“ fasst Vorstandsmitglied Annette Klatt das erweiterte Konzept zusammen. Die Vize-Olympiasiegerin (1980 mit der DDR) ergänzt: „Wir freuen uns auf einen neuen, spannenden Abschnitt in der Vereinsgeschichte." Die wichtigsten Neuzugänge im BBSC-Team für die 2. Bundesliga sind einige Spielerinnen aus der ehemaligen Zweitligamannschaft des Köpenicker SC. Diese bringen Bundesligaerfahrung mit zum Aufsteiger und sorgen so für einen ausgeglichenen Kader aus jungen Talenten und erfahrenen Spielerinnen. Ziel ist laut Trainer Robert Pultke ein „guter Mittelfeldplatz“.

DSHS SnowTrex Köln

„Meister werden war sehr schwer – Meister bleiben noch viel mehr“, sagt Trainer Jimmy Czimek vom amtierenden Titelträger DSHS SnowTrex Köln, „wir werden alles geben, um unseren Titel zu verteidigen – aber dazu gehört neben einer guten Leistung auch immer ein bisschen Glück.“ Dabei setzt der Coach auf die Fähigkeiten seiner Spielerinnen, mit Spaß und Leidenschaft Volleyball zu spielen. Und auf die erst 14-jährige Emma Bernsmann als Absicherung auf der Position der Abwehrchefin (Libera) – sie ist die erste in Köln geborene Spielerin überhaupt im Team. Außerdem stößt noch Kirsten Tälkers aus der zweiten Mannschaft ins Bundesligateam. Die Zuspielerin spielte früher bereits bei Emlichheim in der der Liga.

SCU Emlichheim

Der Achte der Vorsaison SCU Emlichheim geht mit einem eingespielten Kader in die Saison, der punktuell verstärkt wurde. Der einzige Neuzugang von außerhalb des Vereins ist die US-Amerikanerin Anna Church, die als Außen- und Annahmespielerin das Emlichheimer Spiel stabilisieren soll. Sie ist die dritte US-Athletin im Kader. „Ein großes Plus des Teams ist die mannschaftliche Geschlossenheit. Der SCU tritt als echte Einheit auf. Besonders positiv bemerkbar macht sich dabei die traditionell gute Jugendarbeit, die unter Trainer Michael Lehmann noch einmal einen großen Schub bekommen hat. Davon zeugen mehrere Medaillengewinne bei deutschen Jugendmeisterschaften. Außerdem stammt ein Großteil des Teams aus dem eigenen Nachwuchs. Allein die drei US-Amerikanerinnen haben nicht in Emlichheim das Volleyball spielen gelernt“, sagt Manager Heino Konjer. Mannschaften wie Vorjahresmeister Köln und Vizemeister Leverkusen erwartet Trainer Michael Lehmann auch in dieser Saison wieder ganz oben. Er selbst gibt in einer „immer stärker gewordenen Nord-Staffel“ einen Platz „im gesicherten Mittelfeld der Liga“ als Ziel an.

SV Bad Laer

Mit 20 Siegen ins 22 Spielen holten sich die Volleyballerinnen vom SV Bad Laer den Titel der 3. Liga West und sicherten sich damit das Aufstiegsrecht. „Wir wollen mit 100 % Leidenschaft an das Saisonziel Klassenerhalt rangehen. Auch die Fans werden sicherlich Leidenschaft mitbringen müssen, denn der Sprung von der 3. Liga in die 2. Bundesliga ist ein Quantensprung“, sagt der zweite Trainer Frank Hörster. Ihm wurde in Danuta Brinkmann eine neue, aber erfahrene und hauptamtliche Trainerin an die Seite gestellt. „Aus ihrer langjährigen Erfahrung und insbesondere dem guten Händchen bei der Entwicklung von Talenten wollen wir profitieren“, sagt Teammanager Stefan Bertelsmann. Kein Wunder, denn Aufsteiger Bad Laer setzt auf den Nachwuchs: Zehn der elf Spielerinnen aus dem Kader sind aus der eigenen Nachwuchsarbeit hervorgegangen.

SV Blau-Weiß Dingden

In seinem ersten Jahr als verantwortlicher Trainer hat Pascall Reiß Blau-Weiß Dingden auf Platz sechs der Liga geführt. Jetzt kehrt sogar Kathrin Pasel nach einem Jahr in den USA, wo sie in Collegeteams gespielt hat, wieder in den Kader zurück. „Sie hat sich in den Staaten spielerisch weiterentwickelt und sorgt für eine weitere personelle Alternative“, sagt Reiß. Verkraften muss er allerdings den Abgang der jungen Greta Klein-Hitpaß, die zum Bundesstützpunkt nach Münster gewechselt ist. Trotzdem: „Das Team ist eingespielt, die Spielstärke ausgeglichen, die Stimmung in der Mannschaft ist gut“, berichtet Reiß, der den Klassenerhalt als Ziel ausgibt.

Skurios Volleys Borken

In einem mehr als spannenden Saisonfinale sicherten sich die Skurios Volleys Borken in der vergangenen Saison den Klassenerhalt – mit nur einem Punkt mehr als der zweite Absteiger. Jetzt hat das Team ordentlich aufgerüstet und startet mit gleich vier Neuzugängen in die kommende Saison. Sina Kostorz, Zuzana Buchlova und Maud van Koot bringen einen großen Erfahrungsschatz gerade auf den Angriffspositionen in die Mannschaft und schaffen so für Trainer Chang Cheng Liu die Möglichkeit eines variableren Spiels. Mit der 19-jährigen Polin Dominika Bilicka wechselte zusätzlich ein weiteres großes Talent ins westliche Münsterland. Die neuen Spielerinnen dürfen sich auf eine tolle Heimspiel-Kulisse freuen während auf die Gäste im VIP-Bereich ein aufgewertetes, moderneres Ambiente wartet. Die Zuschauer in der Mergelberg Sporthalle erhalten außerdem eine limitierte Auflage an Klatschpappen als Sammleredition – die werden für jeden Spieltag neu gestaltet, auch die Fans können sich daran beteiligen.

Stralsunder Wildcats

Weil die Heimstätte der Stralsunder Wildcats in der abgelaufenen Saison mehrfach ausverkauft war, gibt es jetzt Platzkarten für die Spiele in der Diesterweg-Sporthalle. Und die werden sich für die Zuschauer sicherlich lohnen, denn nach dem Überraschungs-Coup mit Rang drei in der abgelaufenen Saison schielen die Wildcats nach oben. Zumal mit Anne Domroese die wertvollste Spielerin der Spielzeit 2016/17 (zwölf MVP-Auszeichnungen) im Kader bleibt. Vier neue Spielerinnen stehen dort außerdem für die neue Saison, weil einige Abgänge zu verzeichnen waren. „Die kämpferischen Qualitäten der vergangenen Jahre sollen die Mannschaft weiter prägen. Wir wollen zudem die spielerischen und taktischen Möglichkeiten mit den neuen Spielerinnen weiter ausbauen“, sagt Teammanager Steffen Täubrich.

TSV Bayer 04 Leverkusen

Den Zuschauerrekord der Saison 2016/17 haben die Frauen vom TSV Bayer 04 Leverkusen mit 850 Besuchern zwar aufgestellt, der Zweitliga-Titel aber ging nach Köln - das hätte man beim Vize-Meister Leverkusen wohl lieber andersherum gehabt. Der Kader aus der vergangenen Saison wurde mit Malin Schäfer vom SVBW Aasee im Zuspiel verstärkt, Coach Zhong Yu Zhou steht damit ein auf allen Position stark und breit besetzter Kader zur Verfügung. „Unser Ziel ist einer der ersten drei Tabellenplätze. Wenn alle Spielerinnen von Verletzungen und Krankheit verschont bleiben, dann können wir vielleicht wieder vom Titel träumen", sagt Coach Zhou.

TV Gladbeck

Auf Rang sechs und damit genau im Mittelfeld der Liga landeten die TV Gladbeck GIANTS in der abgelaufenen Saison. Jetzt starten die GIANTS mit neuem Logo und Markenkonzept in die Saison, das an dem überzeichneten Comic-Stil der Marvel-Superhelden angelehnt ist. Alles andere als abgehoben, aber dafür umso klarer sind die Ziele von Trainer Til Kittel: „Wir wollen junge Spielerinnen an die Klasse heranführen, guten Volleyball bieten, früh nichts mit dem Abstieg zu tun haben und gucken, was nach oben geht.“ Dafür steht ihm in Marlene Möller (Mittelblock), eine „athletische, sehr präsente und positive Spielerin“ zur Verfügung, die in Münster ausgebildet wurde und nach vier Jahren auf dem College nun aus den USA zurückkehrte. Außerdem ist Hannah Becker (Diagonal, früher Borken) neu im Team, die nach einem Abstecher in die holländische Liga nun wieder in der 2. Bundesliga Nord spielt. Von ihr verspricht sich Kittel „Angriffspower und Höhe im Block“ – ganz wie die Superhelden eben.

VC Allbau Essen

Nach zwei Aufstiegen in Folge bleibt das Team der letzten beiden Jahre fast komplett zusammen. Auf den Schlüsselpositionen aber verstärkten die VC-Verantwortlichen das ohnehin bundesligaerfahrene Team mit Libero Gianna Castiglione, Mittelblockerin Ina Falk (beide Gladbeck GIANTS), Zuspielerin Natalie Wolter (Skurios Borken) und der Universalspielerin Isabelle Zwingmann (FdG Herne). „Wir setzen auf den Teamgeist, die mannschaftliche Geschlossenheit und streben so früh wie möglich den Klassenerhalt an“, sagt Trainer Marcel Werzinger vom Aufsteiger aus dem Ruhrgebiet.

VCO Schwerin

Für den VC Olympia Schwerin steht als Bundesstützpunktteam mit Sonderspielrecht die Nachwuchsarbeit an erster Stelle. Anna-Lena Vogel, Sarah Erchen und Eileen Krüger werden als Talente aus dem eigenen Nachwuchs die Mannschaft weiter verjüngen – auch wenn das die Schweriner Nachwuchsschmiede bei einem Altersdurchschnitt von 17 Jahren nicht wirklich nötig hat. Dementsprechend fallen auch die Ziele aus: „Wir wollen weiterhin junge Talente fördern und sie weiterentwickeln, damit sie perspektivisch in den Nationalmannschaften unseres Landes große Leistungen bringen können“, sagt der neue Teammanager Bernd Flörke und meint damit unter anderem auch Marie Schölzel, die im aktuellen Kader der Nationalmannschaft steht und beim VCO Schwerin ausgebildet wurde.

VfL Oythe

Der VfL Oythe verpflichtete Lara Spieß sowie erneut Burcu Kocak und Christine Aulenbrock. Insbesondere von den zwei letztgenannten verspricht sich der neue Trainer Ali Hobst aufgrund ihrer individuellen Klasse, dass sie dem Oyther Spiel schnell Stabilität verleihen und Verantwortung übernehmen. „Aufgrund der Neuausrichtung und Neuaufstellung der Abteilung wird der VfL in dieser Saison einen einstelligen Platz im Mittelfeld als Ziel ausgeben und schraubt im Vergleich zu den vergangenen Spielzeiten die Erwartungen deutlich herunter“, sagt Teammanager Matthias Schumacher. Zu den Topfavoriten zählen für Trainer Hobst in diesem Jahr Leverkusen, Köln, Stralsund und natürlich auch die sehr ambitionierten Volleyballerinnen aus Hamburg. Als Geheimtipp wird die BBSC-Truppe gehandelt: „Ich traue Trainer Robert Pulke und seinen Spielerinnen vom BBSC zu, dass sie für Furore in der Liga sorgen können.“

Volleyball-Team Hamburg

In der vergangenen Saison wurden die Hamburgerinnen nach dem Erstliga-Rückzug als Favorit auf die Meisterschaft angesehen und landete doch nur auf Rang neun. Trainer Jan Maier sieht sein Team für die neue Saison nun gut aufgestellt: „Mit ein wenig Glück haben wir es geschafft, die Leistungsspitze im Team zu verbreitern, dabei den Kader gleichzeitig zu verjüngen und auch noch Hamburger Nachwuchs zu integrieren. Das ist eine hervorragende Ausgangsbasis auch für mittel- und langfristige Ziele.“ Die sollen vor allem mit dem im Februar 2017 neu gegründeten ‚Leistungszentrum Volleyball-Team Hamburg‘ erreicht werden. „Mit dem von uns und unseren Kooperationspartnern gegründeten Leistungszentrum wollen wir zur Talentschmiede für das VTH werden“, sagt Volker Stuhrmann, Präsident des Volleyball-Teams Hamburg.


Saisonvorschau 2. Volleyball Bundesliga Süd der Frauen

Zehn Damen-Teams streiten sich um den Meistertitel in der 2. Volleyball Bundesliga Süd. Doch hört man sich bei den Mannschaften nach einem Meisterschaftsanwärter um, fallen immer wieder die Namen von Straubing und Offenburg. Was macht die beiden Teams so stark? Und warum verspricht die Liga trotzdem spannend zu werden? Die Volleyball Bundesliga (VBL) gibt einen Einblick in die Süd-Staffel der Frauen.

Die Frauen-Mannschaften der 2. Bundesliga Süd im Überblick:

AllgäuStrom Volleys Sonthofen

Beim Titelverteidiger stapelt man lieber erst einmal tief. „Sicherlich werden Offenburg und Straubing um die Meisterschaft kämpfen. Aber es gibt vielleicht auch die eine oder andere Überraschung, denn viele Teams haben sich gut verstärkt“, sagt Trainer Andreas Wilhelm von den AllgäuStrom Volleys Sonthofen. Dabei stand sein Team in der Vorsaison wortwörtlich unter Strom: Den Titel mit 17 Siegen aus 20 Spielen geholt, mit 1.280 Zuschauern Saisonrekord aufgestellt und mit Loraine Neumann auch noch die wertvollste Spielerin der Liga in den eigenen Reihen. Neumann allerdings steht nicht mehr im Kader, dafür „kommt mit Isabelle Liebchen eine erstligaerfahrene Spielerin zu uns, die für Stabilität in der Annahme und Abwehr sorgen wird. Mit Kathrin Keller freuen wir uns, eine Zuspielerin gefunden zu haben, die zu unserem Spielsystem passt. Gleiches gilt für Alex Kettenbach, die nicht nur mit ihrer positiven Art Akzente setzen wird“, sagt Wilhelm.

Allianz MTV Stuttgart II

Mit zwei Stuttgarter Eigengewächsen startet die Reserve der Bundesliga-Damen in die neue Saison. Lena Große Scharmann sammelte beim VCO Berlin ein Jahr Erstligaerfahrung und kann „direkt die Rolle einer Leistungsträgerin einnehmen“, hofft Trainer Johannes Koch. Außerdem integrieren die Stuttgarterinnen mit der 17 Jahre alten Sara Marjanovic eine aktuelle Jugendnationalspielerin in den Kader, der laut Koch „jung, dynamisch, mutig und taktisch diszipliniert“ auftreten soll. Einen klaren Liga-Favoriten kann er ebenfalls ausmachen: „Straubing ist mit dem Kader und dem neuen Trainer für mich Favorit auf den Titel“, sagt er.

NawaRo Straubing

Mittelfristig wollen die Volleyballerinnen von NawaRo Straubing wieder in die 1. Volleyball Bundesliga aufsteigen. Dafür haben die Niederbayern ein Team mit Spielerinnen zusammengestellt, die das Potential haben, in ein paar Jahren auch eine gute Rolle eine Liga höher zu spielen. Top-Transfer des Teams ist Celine Stöhr, die aus der ersten Bundesliga kommt und 2014 mit Vilsbiburg Pokalsiegerin wurde. Und es wurde in Benedikt Frank ein Trainer geholt, der als Förderer von jungen Talenten gilt. Der will in der kommenden Saison „schnellen, begeisternden und emotionalen Volleyball“ spielen lassen und rechnet mit einer Platzierung in den Top-3 der Liga.

Rote Raben Vilsbiburg II

Platz sechs in der Vorsaison konnte sich für die zweite Mannschaft der Roten Raben Vilsbiburg durchaus sehen lassen. Allerdings ging Chefcoach Ronny Johansson im Sommer nach vier Spielzeiten wieder zurück nach Schweden, seine Arbeit wird mit Luca Tarantini ein in Vilsbiburg altbekanntes Gesicht fortführen. Tarantini hat eine klare Vorstellung davon, was sein Team auszeichnen sollte: „Entscheidend wird es sein, aus der Mischung von jungen, motivierten Talenten einerseits und erfahrenen Spielerinnen andererseits eine Einheit zu formen, die sich durch Mentalität und Mannschaftsgeist auszeichnet.“ Vor allem die Talente Corina Glaab, Paula Hötschl und Naomi Janetzke sollen perspektivisch für das Erstligateam aufgebaut werden.

SV Lohhof

Mit Teamspirit und Kampfgeist peilt der SV Lohof nach Rang acht in der Vorsaison einen Platz in der oberen Tabellenhälfte an. Für Trainer Jürgen Pfletschinger ist Offenburg „Topfavorit auf die Meisterschaft. Sie haben viele spektakuläre Neuzugänge und werden durch den Wechsel auf der Trainerposition sicherlich noch gepusht“. In Carina Malescha steht Pfletschinger für sein eigenes Team eine aktuelle U18-Deutsche Meisterin neu im Team zur Verfügung, die Außenangreiferin ist eines der großen Nachwuchstalente des Klubs. Außerdem kehrt in Maja Hammerschmidt ein echtes Lohhofer Urgestein nach zwei Jahren Volleyballpause in den Kader zurück, die in Lohof ausgebildete Lisa Veronika Brandmeier ist ebenfalls neu im Team.

TG Bad Soden

Stefan Bräuer steht vor der schwierigen Aufgabe, sein runderneuertes Team für die 2. Bundesliga zu formen. „Die Mannschaft befindet sich im Neuaufbau, so dass es am Anfang noch nicht gleich rund laufen wird. Aber wir wollen vor allem über den Kampf um jeden Ball zu einem schnellen, dynamischen Spiel finden und so für die eine oder andere Überraschung sorgen“, sagt Bräuer vor seinem zweiten Trainerjahr in Bad Soden. Mit Sophia Beutel, Merle Bouwer, Fiona Dittmann, Hannah Hattemer und Elena Jass gibt es gleich fünf talentierte Neuzugänge mit „viel Potential für die Zukunft“, so Bräuer. Außerdem kommen in Pamela Blazek eine „sehr athletische und routinierte Mittelblockerin mit Vorbildfunktion“, in Eva Hoffmann eine „technisch versierte und erfahrene Außenangreiferin mit Führungs- und Vorbildfunktion“ und mit Angelina Schatz eine „erfahrene und sehr dynamische Außenangreiferin“ hinzu.

VC Neuwied 77

Auch der VC Neuwied 77 hat in der Sommerpause einen Umbruch hinter sich – nur fünf der dreizehn Spielerinnen blieben. Jede neue Spielerin wurde auf Wunsch des Trainers Bernd Werscheck von Sportdirektor Rolf Müller und VC-Geschäftsführer danach ausgesucht, ob sie menschlich und sportlich zum Team passt. Gesucht wurde außerdem verstärkt nach jungen Talenten in der Region. „Die Schwerpunktaufgabe wird sein, diese Talente schnell an das Leistungsniveau der 2. Bundesliga heran zu führen. Darum sind alle Neuzugänge für uns wichtig, da sie uns kurzfristig und mindestens mittelfristig weiterhelfen werden“, sagt Werscheck. Er ist daher auch vorsichtig, was eine Prognose angeht: „Das Saisonziel ist die Aufrechterhaltung eines Tabellenplatzes hinter den Topteams im gesicherten Mittelfeld. Der Mannschaftsumbruch lässt keine höher gesteckten Ziele zu.“

VC Printus Offenburg

2016 waren sie noch Meister, in der Vorsaison ging der Titel nach einer harten Saison an Sonthofen. Nach Platz zwei im Vorjahr und sieben erfolgreichen Jahren mit Tanja Scheuer an der Seitenlinie übernimmt nun Florian Völker das sportliche Zepter am Feldrand. Sein neuer Verein geht ambitioniert in die neue Spielzeit und will um den Titel mitspielen. Dafür holte man die Mittelblockerin Tylor Brisebois, die Kanadierin wechselte als dänische Meisterin nach Offenburg. Nele Iwohn kam vom Erstligisten Köpenicker SC, Alexandra Bura vom Liga-Konkurrenten Allianz MTV Stuttgart II und mit Chanelle Gardner angelte man sich eine athletische Mittelblockerin aus dem US-Bundestaat Louisiana.

VCO Dresden

Die Talente der Bundesligamannschaft aus Dresden gehen auch in der Saison 2017/18 in der 2. Bundesliga an den Start und wollen dort traditionell „jung, wild und dynamisch“ auftreten, wie Bundesstützpunk-Trainer Jens Neudeck sagt. In Elisabeth Kettenbach wechselte eine Junioren-Nationalkader-Spielerin nach Dresden und entschied sich gegen ein Angebot eines Liga-Konkurrenten. Außerdem verstärken Mia-Anna Stauß aus Erfurt und Juli Klause aus Nordhausen das Team. Während für den VCO Dresden ein Nichtabstiegsplatz das Ziel ist, rechnet Trainer Neudeck im Titelrennen mit „Offenburg und Sonthofen. Sie haben beide eine gute Qualität im Kader und sind dazu sehr breit aufgestellt“.

VV Grimma

Die Mannschaft aus Sachsen wird nahezu unverändert in die neue Saison starten. Zwei ‚alte‘ neue Gesichter mit Kristin Stöckmann und Diana Ceschia kompensieren die Abgänge von Nora Ebert und Steffi Kuhn. „Die Mannschaft ist mit sehr viel Routine und Erfahrung ausgestattet“, sieht Teammanager Frank Geißler die Vorteile seines Teams. Und ergänzt: „Ziel ist es, gut in die Saison zu starten, um nicht unter Druck zu geraten. In der heimischen Muldentalhalle wollen wir unsere absolute Heimstärke erneut unter Beweis stellen, attraktiven und natürlich erfolgreichen Volleyball anbieten.“ Im vergangenen Jahr schuf der Verein erstmals die Stelle eines hauptamtlichen Geschäftsstellenleiters und hofft darauf, nun im zweiten Jahr die Früchte dafür zu ernten.

veröffentlicht am Mittwoch, 13. September 2017 um 15:06; erstellt von Hoppe, Madeleine
letzte Änderung: 14.09.17 12:21