• SPORT1 präsentiert Volleyball Bundesliga der Frauen live und exklusiv im Free-TV
    VBL-News
    Live-Premiere im deutschen Fernsehen für die VBL-Frauen: SPORT1 präsentiert zehn Toppartien aus der Hauptrunde 2017/18 regelmäßig am Mittwochabend live im Free-TV. Zum Auftakt empfangen die Roten Raben Vilsbiburg am Mittwoch, 18. Oktober um 19:00 Uhr den Titelverteidiger Schwerinerr SC.

    SPORT1 präsentiert ab der neuen Saison erstmals Spiele der Volleyball Bundesliga der Frauen live und exklusiv im Free-TV

    Die Volleyball Bundesliga der Frauen startet Mitte Oktober in die Saison 2017/18 – und SPORT1 ist in der neuen Spielzeit mittendrin: Die führende 360°-Sportplattform im deutschsprachigen Raum wird im Rahmen einer Lizenzvereinbarung mit Sportdeutschland.TV insgesamt zehn Partien der Hauptrunde live im Free-TV übertragen – exklusiv in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zum ersten Mal wird damit die höchste deutsche Spielklasse der Volleyball-Frauen im frei empfangbaren deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Regelmäßiger Sendeplatz für die Volleyball Bundesliga wird Mittwochabend ab 19:00 Uhr. Beim Saisonauftakt zeigt SPORT1 am Mittwoch, 18. Oktober, den Auftritt des amtierenden Meisters SSC Palmberg Schwerin bei den Roten Raben Vilsbiburg.


    Grund zum Jubeln: Ab kommender Saison werden zehn ausgewählte Toppartien live bei SPORT1 im Free-Tv zu sehen sein. (Foto: Sebastian Wells, sebastianwells.de)

    Dirc Seemann, Chefredakteur und Director Content SPORT1: „Wir zeigen die Volleyball Bundesliga der Frauen als Premiere live im TV – und bereichern unser attraktives TV-Programm um einen weiteren hochklassigen Wettbewerb. Die EM der Männer hat gerade wieder auf beeindruckende Weise gezeigt, dass Volleyball eine äußerst attraktive Sportart ist, die bei herausragenden Leistungen deutscher Teams auch die Massen elektrisieren kann: Beim Finale zwischen der DVV-Auswahl und Russland fieberten im Free-TV auf SPORT1 in der Spitze eine halbe Million Zuschauer mit. Diese Erfolge bestätigen unseren Ansatz, der Sportart eine noch größere mediale Präsenz zu geben. Auch die Volleyball-Frauen bieten Dynamik, Athletik und Leidenschaft auf höchstem Niveau – wie unsere Zuschauer bei der Ende September beginnenden Volleyball-EM der Frauen, die wir umfangreich im Free-TV begleiten, und der Volleyball Bundesliga der Frauen erleben werden.“

    Klaus Peter Jung, Geschäftsführer Volleyball Bundesliga: „Mit dieser Premiere von Live-Übertragungen kommt die Volleyball Bundesliga einem übergeordneten Ziel – eine deutschlandweite wöchentliche TV-Präsenz im frei empfangbaren Fernsehen zu erreichen – sehr nahe. Zehn Hauptrundenspiele aus der Frauen-Bundesliga live auf SPORT1, sind ein hervorragender Anfang und eine gute Chance um die öffentliche Aufmerksamkeit für den Volleyballsport in Deutschland deutlich zu vergrößern. Wir freuen uns sehr, mit SPORT1 neben  Sportdeutschland.TV für den Onlinebereich und den öffentlich-rechtlichen Sendern für die Nachverwertung, einen weiteren starken Medienpartner an der Seite der Volleyball Bundesliga zu wissen.“

    Björn Beinhauer, Geschäftsführer DOSB New Media: „Als langjähriger Partner der Volleyball Bundesliga ist es uns wichtig, die Weiterentwicklung der Liga bestmöglich zu unterstützen. Der Schritt ins Free-TV ist für die VBL und für die Sportart Volleyball ein sehr wichtiger, von dem alle Beteiligten nur profitieren können. Sportdeutschland.TV zeigt online natürlich weiterhin live und kostenlos die kompletten Ligen der Männer und Frauen und bietet den Fans so die maximale Volleyball Power.“

    Spitzenvolleyball aus der höchsten deutschen Frauen-Spielklasse erstmals live im Free-TV

    In der Volleyball Bundesliga (VBL) der Frauen treten 11 Mannschaften gegeneinander an. Die Meisterschaft wird über eine Hauptrunde und anschließende Playoffs entschieden. Letztere werden ab der Saison 2017/18 im neuen Spielmodus ausgetragen: Die Endrunde mit den besten acht Teams startet direkt mit den Playoff-Viertelfinals, die bisher im Vorfeld ausgespielten Pre-Playoffs entfallen. Die Hauptrunde 2017/18 läuft vom 14. Oktober bis zum 10. März. Zum Saisonauftakt steht im Volleyball-Oberhaus gleich ein Spitzenspiel auf dem Programm: Der amtierende Deutsche Meister SSC Palmberg Schwerin tritt am Mittwoch, 18. Oktober, beim mehrfachen Titelträger und Pokalsieger Roten Raben Vilsbiburg an – live ab 19:00 Uhr auf SPORT1 (weitere Spielansetzungen in der Übersicht).

    Der SSC setzte sich in der Best-of-Five-Finalserie der Vorsaison glatt mit 3:0 gegen Allianz MTV Stuttgart durch und geht auch in die neue Spielzeit als Topfavorit ins Rennen. Hinter dem Rekordmeister reihen sich unter anderem erneut der MTV aus Stuttgart sowie der Dresdner SC als Vorjahresmeister ein. Viele Topteams bestreiten derzeit ihre Vorbereitung ohne einige Leistungsträgerinnen, die noch auf internationalem Parkett für ihre Heimatländer bei der Volleyball-EM (ab 22. September live auf SPORT1 und SPORT1+) unterwegs sind.

    Die Sendezeiten für die Volleyball Bundesliga der Frauen im Free-TV auf SPORT1:

    Mittwoch, 18.10.2017 19:00 Uhr live Rote Raben Vilsbiburg - SSC Palmberg Schwerin 1. Spieltag
    Mittwoch, 25.10.2017 19:00 Uhr live SSC Palmberg Schwerin - SC Potsdam 2. Spieltag
    Mittwoch, 08.11.2017 19:00 Uhr live Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart 4. Spieltag
    Mittwoch, 06.12.2017 19:00 Uhr live Dresdner SC - SSC Palmberg Schwerin 6. Spieltag
    Dienstag, 26.12.2017 19:15 Uhr live SSC Palmberg Schwerin - Allianz MTV Stuttgart 9. Spieltag
    Mittwoch, 17.01.2018  19:00 Uhr live Dresdner SC - SC Potsdam 10. Spieltag,
    Mittwoch, 31.01.2018 19:00 Uhr live SC Potsdam - SSC Palmberg Schwerin 11. Spieltag
    Mittwoch, 07.02.2018 19:00 Uhr live VC Wiesbaden - SC Potsdam 14. Spieltag
    Mittwoch, 14.02.2018 19:00 Uhr live SSC Palmberg Schwerin - Dresdner SC 15. Spieltag
    Samstag, 10.03.2018 19:30 Uhr live Allianz MTV Stuttgart - SSC Palmberg Schwerin, 18. Spieltag


    Die Volleyball-EM der Frauen ab 22. September live auf SPORT1 und SPORT1+

    Die DVV-Frauen kämpfen vom 22. September bis 1. Oktober in Georgien und Aserbaidschan um Europas Krone. SPORT1 und SPORT1+ zeigen bis zu 15 Partien des Turniers live und exklusiv. Deutschland startet in die Vorrunde am Freitag, 22. September, live ab 18:25 Uhr auf SPORT1 gegen Polen ins Turnier. Am Sonntag, 24. September, heißt es Deutschland gegen Ungarn; die Partie läuft ab 18:25 Uhr auf SPORT1.de im kostenlosen Livestream und zudem per Liveeinstieg ab 19:15 Uhr auf SPORT1 im Free-TV und ab 18:55 Uhr als Live-Einstieg auf SPORT1+. Zum Abschluss der Vorrunde misst sich das DVV-Team am Montag, 25. September, mit Aserbaidschan, die Partie ist ab 15:55 Uhr live auf SPORT1 im Free-TV zu sehen. Auch alle möglichen weiteren Spiele mit deutscher Beteiligung werden im Free-TV präsentiert. Das Endspiel steigt am Sonntag, 1. Oktober, live ab 16:55 Uhr.

    07.09.2017 10:25
  • Die EM-Stars der Volleyball Bundesliga
    Supercup | VBL-News
    Die meisten Spielerinnen des deutschen Kaders für die Volleyball Europameisterschaft verdienen in der Bundesliga ihr Geld. Allein die zwei Supercup-Teilnehmer Schwerin und Stuttgart stellen zehn EM-Starterinnen – das zeigt, wie stark die Volleyball Bundesliga derzeit ist.

    Die meisten Spielerinnen des deutschen Kaders für die Volleyball Europameisterschaft verdienen in der Bundesliga ihr Geld. Allein die zwei Supercup-Teilnehmer Schwerin und Stuttgart stellen zehn EM-Starterinnen – das zeigt, wie stark die Volleyball Bundesliga derzeit ist.

    Felix Koslowski, Bundestrainer und Vereinstrainer vom SSC Palmberg Schwerin, fiebert den Volleyball-Höhepunkten entgegen. (Foto: Conny Kurth) Felix Koslowski, Bundestrainer und Vereinstrainer vom SSC Palmberg Schwerin, fiebert den Volleyball-Höhepunkten entgegen. (Foto: Conny Kurth)

    „Volleyball Bundesliga ist eine starke Liga“

    An diesem Freitag beginnt die Volleyball-Europameisterschaft der Frauen in Aserbaidschan und Georgien. Deutschlands Volleyballerinnen gewannen bei Europameisterschaften bereits elf Mal Edelmetall und wollen auch in diesem Jahr groß aufspielen. Bei dem internationalen Höhepunkt zwischen den besten Auswahl-Mannschaften des Kontinents treten viele Spielerinnen an, die mit ihren Vereinsmannschaften in der Volleyball Bundesliga spielen.

    Vierzehn Frauen umfasst der Kader von Bundestrainer Felix Koslowski (im Übrigen auch Vereinstrainer vom SSC Palmberg Schwerin), zehn Spielerinnen verdienen ihr Geld bei den Profi-Vereinen in der Volleyball Bundesliga. Aber auch ausländische Stars schmettern in den Hallen hierzulande und ab Freitag in Baku, Tiflis oder Ganja.

    „Das zeigt: Die Volleyball Bundesliga ist eine starke Liga, in der deutsche und europäische Nationalspielerinnen in ihren Teams herausragende Leistungen bringen. Erfreulich ist zudem, dass die Spiele der deutschen Nationalmannschaft live im Free-TV zu sehen sind – somit können Fans ihre Stars auch während der EM live verfolgen, die sie in der VBL-Saison dann in den Hallen unterstützen“, sagt Nicole Fetting, Vizepräsidentin der Volleyball Bundesliga und Sprecherin der Frauen-Bundesliga.

    Zehn Supercup-Spielerinnen bei EM dabei

    Erfreulich für die Fans: Beim ersten nationalen Saisonhöhepunkt hierzulande, dem Supercup am 8. Oktober in der Hannoveraner TUI-Arena, können sie viele EM-Starterinnen spielen sehen. Allein die zwei Supercup-Teilnehmer Schwerin und Allianz MTV Stuttgart stellen zehn Spielerinnen für die Europameisterschaft. Ein Schweriner Quartett um Jennifer Geerties, Denise Hanke, Louisa Lippmann und Marie Schölzel startet für "Die Schmetterlinge" genannten DVV-Frauen in Baku in Gruppe A. Dabei treffen sie im zweiten Spiel am 24. September auf Ungarn und die Schweriner Teamkollegin Greta Szakmáry.

    Die Außenangreiferin stand mit ihrer ungarischen Auswahl im Sommer schon in zwei Spielen der deutschen Mannschaft gegenüber: Die Länderspiele in Münster und Oldenburg gewannen die DVV-Schmetterlinge mit 3:1 und 3:0. Außerdem spielt die Schwerinerin Beta Dumančić für Kroatien in Gruppe B. Die Mittelblockerin war die letzte Verpflichtung des Deutschen Meisters und wird sowohl bei der EM, als auch beim Supercup auflaufen.

    Aber auch die Stuttgarter Damen stellen vier Volleyballerinnen in Aserbaidschan und Georgien. Die Zuspielerin Femke Stoltenborg und Außenangreiferin Nika Daalderop spielen für den als großen Favoriten gehandelte Niederlande – das Team reist als Vize-Europameister und Olympiavierter an. Außerdem spielen Michaela Mlejnková (Außenangriff) für Tschechien und Teodora Pusic (Libera) für den Olympiazweiten Serbien aus dem Kader der Stuttgarterinnen. Kurios: Die Allianz-Damen treffen allesamt in Gruppe D aufeinander.

    Nur eine Woche liegt zwischen EM-Finale und Supercup

    Ein kleiner Vorteil für ihre Vereinsmannschaft ist das allemal: „Es steht eigentlich schon fest, dass wir eine oder mehrere Spielerinnen schon frühzeitig empfangen können, je nachdem wie die Tabellenplatzierung ausfällt“, sagt Giannis Athanasopoulos, Trainer des Allianz MTV Stuttgart. Dem Headcoach vom amtierenden Supercup-Gewinner und Pokalsieger stehen demnach vor dem ersten Saisonhöhepunkt am 8. Oktober in Hannover frühzeitig ein Großteil seiner Spielerinnen zur Verfügung.

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für den Volleyball Supercup 2017** in der TUI Arena Hannover sind über www.ticketmaster.de (Tickethotline 01806-999 0000*) und www.eventim.de (01806-570070*) erhältlich.

    * (0,20 €/Anruf inkl. MwSt aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt aus den deutschen Mobilfunknetzen)

    ** Die Eintrittskarten für den Supercup gelten ab drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis um 05.00 Uhr des Folgetages im Tarifgebiet des Großraum-Verkehr Hannover als Fahrausweise in den Verkehrsmitteln der GVH-Partner.

    19.09.2017 10:55
  • Saisonvorschau 2. Volleyball Bundesliga der Männer
    VBL-News
    Am Samstag startet die neue Saison der 2. Volleyball Bundesligen. Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat im zweiten Teil der Saisonvorschau die 13 Teams der Männer Nord sowie die 14 Mannschaften aus dem Süden analysiert. Wie schon bei den Frauenligen versprechen auch die beiden Ligen der Männer eine spannende Saison im Kampf um den Meistertitel.

    Saisonvorschau 2. Volleyball Bundesliga der Männer

    Am Samstag startet die neue Saison der 2. Volleyball Bundesliga Nord, das erste Duell ist eines zwischen zwei Aufsteigern: Um 16 Uhr eröffnet die Partie Moerser SC gegen SV Warnemünde (Sportpark Rheinkamp) die neue Spielzeit. Am ersten Spieltag steigen natürlich auch die großen Meisterschafts-Favoriten um die CV Mitteldeutschland und die Helios Grizzlys Giesen in den Spielbetrieb ein – zumindest sehen fast alle Konkurrenten diese beiden Teams als die heißesten Kandidaten um den Aufstieg.

    Wir haben die Liga unter die Lupe genommen und stellen die 13 Teams vor, die in insgesamt 156 Spielen bis zum letzten Spieltag am 21. April 2018 die Meisterschaft unter sich ausmachen werden.


    „Der Klub soll sich wie im Vorjahr die Meisterschaft sichern und dann nach zwei Jahren Abstinenz wieder in die erste Bundesliga aufsteigen", sagt Trainer Mircea Dudas vom Titelverteidiger CV Mitteldeutschland. Foto: Wolfgang Kubak

    Die Männermannschaften der 2. Bundesliga Nord im Überblick:

    CV Mitteldeutschland

    Cheftrainer Mircea Dudas hat ein klares Ziel für die Chemie Volleys Mitteldeutschland ausgegeben: „Der Klub soll sich wie im Vorjahr die Meisterschaft sichern und dann nach zwei Jahren Abstinenz wieder in die erste Bundesliga aufsteigen." Dudas weiß aber um die Konkurrenz: „Die Giesen Grizzlys sind einer der Top-Favoriten auf den Meisterschaftstitel, sie haben sich mit erfahrenen Spielern aus der ersten Bundesliga massiv verstärkt.“ Auch wenn sein eigenes Team eine Etage tiefer spielt, trainiert wird weiterhin auf Erstliga-Niveau mit bis zu zehn Einheiten pro Woche. Dafür steht Coach Dudas mit Diagonalangreifer Chris Warsawski ein Neuzugang zur Verfügung, der im Vorjahr noch beim Ligakonkurrent VC Bitterfeld-Wolfen spielte, aber aus der eigenen CVM-Jugend stammt. Neu sind außerdem der polnische Mittleblocker Alan Wasilewski (vorher Solingen Volleys) und Kevin Soo (Mittelblock), der seit 2014 Nationalspieler Estlands ist. 

    DJK Delbrück

    Die Mannschaft ist nach der erfolgreichen letzten Saison (Platz sechs) zu weiten Teilen zusammengeblieben, nur der Abgang von Alexander Bartosch schmerzt. Der Mittelblocker wechselte studienbedingt in die 3. Liga nach Münster. In die Lücke soll Thomas Konrad Cieslar stoßen, der nach einem Jahr Spielpause zurückkehrt. Zudem wechselte mit David Rietz (PSV Bielefeld) ein neuer Zuspieler zu den Westfalen. Das gibt dem Team mehr Optionen auf der Position. Auf den jungen Neuzugang Martin Steinbrück (VBC Paderborn) muss Delbrück noch verzichten. Der Diagonalspieler wird nach einer Verletzung erst im Oktober zurückerwartet. Trainer Uli Kussin gibt einen Platz im Mittelfeld als Ziel aus und meint: „Wir zeichnen uns durch Teamgeist und Erfahrung aus, die Mannschaft ist im Kern seit drei, vier Jahren zusammen und hat sich kontinuierlich entwickelt.“

    FC Schüttorf 09

    Der Vorjahres-Achte kann in der neuen Saison auf Außenangreifer Piotrek Adamovicz in seinem Kader setzen. Trainer Stefan Jäger schätzt dessen Stärke im Annahme-, Aufschlag- und Blockspiel, die dabei helfen sollen, den angestrebten Platz fünf zu erreichen. „Wir sind ein ausgewogenes Team auf allen Positionen und körperlich ein großer Kader. Der ist nahezu unverändert, eingespielt, hat hoffentlich aus der letzten Saison gelernt und verfolgt kompakt den Fokus auf die sportliche Herausforderung“, so Manager Diedrich Lammering. Sein Team hat sich in vielen Testspielen gut vorbereitet und erstmals auch ein Trainingslager abgehalten, um optimal vorbereitet in die Saison zu starten.

    HELIOS GRIZZLYS Giesen

    Die augenscheinlichste Neuerung beim TSV Giesen steht im Mannschaftsnamen: Der Verein ging eine dreijährige Namenspartnerschaft mit den HELIOS Kliniken ein und startet nun als HELIOS GRIZZLYS Giesen. Geht es nach den Grizzlys, soll der neue Mannschaftsname am Ende der Saison ganz oben in der Tabelle stehen. „Die Meisterschaft ist das offizielle Saisonziel, im Pokal wollen wir in die erste Hauptrunde“, sagt der sportliche Leiter Sascha Kucera. Dafür hat Cheftrainer Itamar Stein auch seine Wunschspieler bekommen: Mit den erstligaerfahrenen Mittelblockern Gjoko Josifov und Robert Schramm wurden zwei physisch starke Spieler verpflichtet. Außerdem wurde mit den jungen Spielern Stefan Thiel (Zuspieler), Andre Illmer (Libero) sowie Maximilian Ströbl (Außenangriff) der Kader breiter aufgestellt. Auch der wertvollste Spieler der vergangenen Saison, Kapitän Hauke Wagner (zwölf MVP-Ehrungen), blieb den Giesenern erhalten. Die tragen nach dem Liga-Rekord von 2016/17 mit 1.843 Zuschauern nun neun von zwölf Heimspielen in der Volksbank-Arena Hildesheim aus, wofür eigens ein mobiles Volleyballfeld angeschafft wurde.

    Moerser SC

    Ein ganz großer Name ist zurück im professionellen Volleyball: Der Moerser SC feierte zu Beginn der 1990er Jahre Deutsche Meisterschaft, Pokalsieg und sogar einen internationalen Titel. Nach dem Bundesliga-Rückzug 2014 startete der Verein in der Regionalliga West neu – und schaffte innerhalb von zwei Jahren den Durchmarsch in die 2. Bundesliga. Trainer Martin Schattenberg stapelt dennoch erst einmal tief: „Als Neuling sollten wir uns schnell an die Anforderungen anpassen“, der Klassenerhalt sei das Ziel. Dabei helfen sollen einige Neuzugänge: Lenard Exner (Diagonal), Daniel Wernitz (Außenangriff), Henning Hogenacker (Außenangriff), Philippe Scheiffarth (Libero) und Oskar Klingner (Mittelblock). „Wir haben nun einen breiteren Kader als in der vorigen Saison, der uns hilft, verletzungsbedingte Ausfälle besser zu kompensieren“, so Schattenberg.

    SV Lindow-Gransee

    Einen entscheidenden Wechsel hat es beim SV Lindow-Gransee auf der Trainerposition gegeben. Jan Phillipp Marks spielte im vergangenen Jahr noch selbst für die Brandenburger und wird nun seine geballte Erstliga-Erfahrung weitergeben, die er als Profi gesammelt hat. Lindow-Gransee hat sich zudem mit dem frischgebackenen Deutschen Vize-Meister im Beach-Volleyball, Eric Stadie, einen prominenten Neuzugang geangelt. Ebenfalls neu sind unter anderem der erstligaerfahrene Zuspieler Matthias Penk und Diagonalangreifer Felix Göbert, die viel Potential mitbringen. „Wir sind insgesamt flexibler geworden, um besser auf mögliche Ausfälle und Verletzungen reagieren zu können. Wir wollen ins obere Tabellendrittel, wenn wir von größerem Pech verschont bleiben, auch die Podestplätze angreifen“, sagt der Vereinsvorsitzende Frank Seeger. Investiert hat der Zweitligameister von 2015 außerdem in einen neuen Nachwuchstrainer, der die Jugend nachhaltig aufbauen soll.

    SV Warnemünde

    Der Aufsteiger aus dem Ostseebad will mit mannschaftlicher Geschlossenheit den Kampf um den Klassenerhalt angehen. „Wir haben eine gute Mischung zwischen erfahrenen  und ganz jungen talentierten Spielern, die erst seit einem Jahr höherklassig spielen“, sagt Trainer Christian Hinze. Nach der Meisterschaft in der dritten Liga Nord hat sich beim SVW einiges getan. „Management und Organisationsumfeld sind weiter gewachsen und werden es auch in naher Zukunft tun. Bei uns befindet sich fast alles im Umbruch und Neuaufbau. Das macht es sehr spannend“, berichtet Hinze. Für den Warnemünder Trainer gibt es klare Tendenzen, was die Lage der Liga angeht: „Giesen und Mitteldeutschland sind die Favoriten. Im Gegensatz zu uns arbeiten sie schon unter professionellen Bedingungen und fassen den Ball wahrscheinlich doppelt so häufig an wie wir das momentan noch tun können.“

    TVA Hürth

    Im Vorjahr spielte der TVA Hürth zum ersten Mal überhaupt in der 2. Volleyball Bundesliga, landete mit Rang sieben im Mittelfeld und hielt die Klasse.  Das Gesicht der Mannschaft wird sich im Gegensatz zur Vorsaison verändern, denn mit Tom-Julius Werschek (ehemals Solingen Volleys), Thorben Burda (2. Mannschaft und TVA-Eigengewächs), Florian Hannich (kehrt nach einem Sabbatjahr wieder zurück) und Lukas Kopfer (TVA II) gibt es einige neue Spieler. Zudem stoßen im Laufe der Saison noch Nils Becker und Jan-Eric Schneider hinzu. Beide Spieler starten in der 2. Mannschaft und sollen perspektivisch für die 2. Liga aufgebaut werden. Das passt zum TVA, der mit seinem Trainer Gerd Aurbach auf eine Förderung von Perspektivspieler setzt und den Klassenerhalt als Ziel ausgibt.

    TuB Bocholt

    Die ‚TuB-Schrauber‘, wie sich die Bocholter Volleyballer nennen, haben einen echten Königstransfer gelandet. Lennart Bevers kommt aus der Bundesliga und soll mit seiner Erfahrung vor allem in Annahme und Feldverteidigung eine große Bereicherung werden. Ebenfalls für diesen Bereich wechselte mit Nick Niemiec vom Ligakonkurrenten Moerser SC ein US-Amerikaner nach Bocholt. „Der Star ist das Team und das kann sich, wie im letzten Jahr, wieder an jede Situation und jeden Gegner anpassen. Wir sind weiterhin schwer auszurechnen“, sagt der sportliche Leiter Sven Böhme. An der Seitenlinie steht nun der erfahrene Trainer Henk Goor, der als akribischer Arbeiter den Spielstil des Teams und die Leistung jedes einzelnen Spielers weiterentwickeln soll.

    USC Braunschweig

    Die Mannschaft des USC Braunschweig läuft in der kommenden Saison nahezu unverändert auf. Mit Matthis Horstjan von den Tebu Volleys verzeichnet der Universität-Sport-Club einen Neuzugang. Der kleine Bruder von Mittelblocker Joscha Horstjan soll den erfahrenen Außenangreifern Druck machen und zeigte in der Vorbereitung bereits, dass er sich in die Startformation kämpfen will. Nachdem der USC vergangene Saison sportlich abgestiegen ist, arbeitete Trainer Markus Weber in der Vorbereitung intensiv an den Schwächen seines Teams: Weber legte den Arbeitsschwerpunkt mit seiner angriffsstarken Mannschaft auf die Einsatzbereitschaft in der Feldabwehr. Damit wollen die USCler schnell den Absprung von der unteren Tabellenregion schaffen.

    VC Bitterfeld-Wolfen

    Die für den Verein sechste Saison in der 2.Bundesliga ist gekennzeichnet von dem bisher größten Umbruch in der Mannschaft. Nur zwei Spieler blieben, insgesamt neun verließen aus den unterschiedlichsten Gründen das Bundesligateam des VC Bitterfeld-Wolfen. Nur Libero Michael Haßmann und der neue Kapitän und Außenangreifer Rene Menzel blieben. Alle anderen Positionen mussten neu besetzt werden. Eine große Hoffnung verbindet sich mit Zuspieler Travis Hudson aus den USA. Aber auch die beiden Mittelblocker John Pranger (USA) und Samual Alves (Australien) sollten Stabilität in das runderneuerte Team von Trainer Darko Despotovic bringen. Auch wenn man sich schon mehrfach mit dem Thema Aufstieg auseinandergesetzt hat, ist man beim Vorjahresdritten vorsichtig mit einem Saisonausblick: „Das primäre Saisonziel lautet diesmal Klassenerhalt. Sollte es gut laufen, könnte man im Verlauf das Saisonziel konkretisieren“, sagt Teammanager Michael Eisel.

    VC Olympia Berlin

    Für die Nachwuchs-Mannschaft vom Berliner Stützpunkt ist die 2. Volleyball Bundesliga eine gute Möglichkeit, sich im Wettkampf mit starken Teams zu messen. Hier sollen die Stars von Morgen in den Jahrgängen 1999 und 2000 für Furore sorgen. „Junge, ehrgeizige Spieler rücken in die 2. Bundesliga. Ihre wichtigste Qualität sind dann auch der Ehrgeiz und die Disziplin, Schule und Leistungssport unter einen Hut zu bringen", sagt Teammanagerin Saskia Kasten. Für den VCO steht die Entwicklung im Vordergrund: „Unser Saisonziel ist ausschließlich, die Jungen an das Niveau der Volleyball Bundesliga heranzuführen und ihnen die bestmögliche Unterstützung dabei zu gewähren", sagt Trainer Johann Verstappen.

    VV Humann Essen

    Der VVH war die Überraschung der vergangenen Saison. Platz vier erreichte der Essener Volleyballverein und will an die Erfolge nach Möglichkeit auch in der neuen Spielzeit anknüpfen. „Die Kern-Qualitäten des VVH werden auch in der neuen Spielzeit die alten sein. Leidenschaft und ein großer Kampfgeist – natürlich gepaart mit unseren technischen Qualitäten am Ball, werden hoffentlich vielen Gegner eine Hürde sein“, sagt Cheftrainer Jens Bräkling. Dafür steht ihm mit Leo Große-Westermann eine weitere spielerischere Option auf der Diagonalposition zur Verfügung. Auch im Verein hat sich einiges getan: Im Unterbau wurde ein Perspektivteam zusammengestellt, das ein Ergebnis der guten Jugendarbeit ist und vielleicht schon im Saisonverlauf erste Früchte tragen wird.


    Saisonvorschau 2. Bundesliga Süd der Männer

    Nach zwei Meisterschaften in Folge wurde der SV Fellbach von den Oshino Volleys Eltmann im vergangenen Jahr vom Thron gestoßen. Hört man sich bei den Trainern und Verantwortlichen der Teams aus der 2. Bundesliga Süd der Männer um, stehen auch in diese Saison die beiden Teams zusammen mit dem SV Schwaig ganz oben auf der Liste der Favoriten. Klar ist aber auch: Die Liga ist wieder einmal stärker geworden, das wird sich in den insgesamt 182 Saisonspielen sicherlich zeigen.

    Die Männermannschaften der 2. Bundesliga Süd im Überblick:

    FT 1844 Freiburg

    Das einstige Gründungsmitglied der 1. Bundesliga setzt in der kommenden Saison erneut stark auf die Jugend. Paul Botho, Tom Kaufhold und Luc Hartmann sind alle erst 17 Jahre alt und haben sich für das Bundesligateam empfohlen. Das ist nicht neu bei der Freiburger Turnerschaft: Die gute Arbeit des hauptamtlichen Jugendtrainers, Daniel Raabe, trägt Früchte, denn in den vergangenen beiden Jahren sind sechs Spieler aus der eigenen Jugend ins Bundesligateam aufgerückt. Dort holte man für diese Saison zudem den 23 Jahre alten englischen Nationalspieler Jordan Dalrymple mit dazu. „Jordan ist extrem motiviert, ein echter Teamplayer und bringt frischen Wind rein“, sagt Trainer Jakob Schönhagen. Und schätzt die starke Konkurrenz: „Die Liga ist extrem ausgeglichen, in der Südstaffel wird tolle Arbeit geleistet. Favoriten sind die alten Bekannten, am Ende macht es aber Schwaig. Mit vier bis sechs Profis hat der SV in unserer Liga einzigartige Bedingungen.“

    GSVE Delitzsch

    „Wir wollen unter die ersten drei Plätze. Nach dem fünften Rang im Vorjahr wollen wir am liebsten ganz an die Spitze“ – Trainer Frank Pietzonka hat klare Vorgaben von der Vereinsführung der GSVE Delitzsch bekommen. Dafür gibt es „riesen“ Verstärkung auf der Mitte: Der 2,12 Meter-Mann Lukas Maase kommt aus Dresden. Außerdem ist Ilja Büschel neu im Team und verstärkt die Außenpositionen im Angriff. Die Sachsen haben zudem die Nachwuchsarbeit intensiviert und wollen mit der 2. Mannschaft auch die jungen Spieler aus der Region an die Bundesliga heranführen.

    L.E. Volleys

    Die Volleyballer aus Leipzig haben sich im Vorjahr erst in einem Herzschlagfinale den Klassenerhalt gesichert. Aus diesem Team sind nun lediglich Martin Burgartz und Falk Köthen übriggeblieben. Trainer Christoph Rascher muss viele neue und junge Spieler in die Mannschaft integrieren. Insofern kommt der Verpflichtung des Routiniers Christopher Harpke (VC Bitterfeld-Wolfen) eine besondere Bedeutung zu. Die L.E. Volleys freuen sich zudem, mit Tjerk Dercksen einen jungen Außenangreifer aus Holland an die Pleiße geholt zu haben. Vereinspräsident Wiesinger gibt in der kommenden Saison vorerst den Klassenerhalt mit einer guten Platzierung als Ziel aus und hofft auf einen Neustart im Leipziger Team.

    Oshino Volleys Eltmann

    Nach der Vize-Meisterschaft 2016 holten die Oshino Volleys vom VC Eltmann im vergangenen Jahr den Meistertitel der Süd-Staffel. „Wir wachsen von Jahr zu Jahr als Team enger zusammen. Und gerade das wird uns in der kommenden Saison viel Kraft geben, um mit der neuen Situation – die Gejagten zu sein - zurecht zu kommen. Trotzdem gibt uns der Erfolg aus dem Vorjahr Kraft und Selbstvertrauen für die neue Saison“, sagt Kapitän Sebastian Richter. Neu zum Vorjahresmeister kommen Daniel Schmitt (Zuspieler, aus Dresden), der 18-jährige Max Bibrack (Universal, aus Kempfenhausen), Max Kessel (ehemals Coburg) und der 2,05 Meter große Rückkehrer Marko Knauer. Den Titel will Eltmann verteidigen, die Favoritenrolle gibt Trainer Milan Maric allerdings gerne ab: „Für mich sind Schwaig und Fellbach die klaren Favoriten. Es gibt aber bestimmt noch drei bis fünf weitere Mannschaften, die mit diesen Teams auf Augenhöhe spielen werden. Es wird spannend!“

    SSC Karlsruhe

    Vor rund einem Jahr machte der SSC Karlsruhe Schlagzeilen, als die Volleyballer als damaliger Drittligist mehr als 1.000 Zuschauer für den Pokal-Kracher gegen den VfB Friedrichshafen anlockte. Das Spiel ging verloren, die entstandene Volleyball-Euphorie nutzten die Baden-Württemberger dennoch und stiegen in die 2. Bundesliga Süd auf. Dort hat sich der SSC mit Jens Sandmeier, 22, vom TV Ingersoll Bühl erstligareif verstärkt. „Jens bringt trotz seines jungen Alters bereits viel Erfahrung in das Team und hebt die Qualität auf der Außenposition gewaltig an“, sagt Teammanager Alexander Burchartz. Auf ein konkretes Saisonziel will er sich nicht festlegen: „Wir wollen so oft wie möglich unser bestes Volleyball spielen und die Region für Spitzenvolleyball begeistern.“ Die Voraussetzungen dafür sind laut Abteilungsleiter Philipp Schätzle gegeben: „Das Umfeld in der Region Karlsruhe birgt ein hohes Potential für Spitzenvolleyball. Wir haben ein sehr engagiertes ‚Team um das Team‘ und Team-Management mit bereits jetzt semiprofessionellem Anspruch.“

    SV Fellbach

    Der Titel-Hattrick ist den Volleyballern vom SV Fellbach nicht gelungen, in der vergangenen Saison landete das #RoteRudel nach zwei Meisterschaften in Folge auf Rang vier. Mit Thiago Welter (Trainer) und Jan Lindenmair (Co-Trainer) ist es den Fellbacher nun gelungen, sehr viel hochklassige Volleyballerfahrung und Kompetenz in das Team zu holen. „Seit Jahren wird der SV Fellbach von seinem hervorragenden Teamgeist getragen. Wir erhoffen uns, dass uns dies auch weiterhin in diesem Maße auszeichnet. Des Weiteren verfügen wir über einen sehr breiten Kader, welcher es uns erlaubt, jeden einzelnen Spieler adäquat zu ersetzen“, sagt Teammanager Jonas Hanenberg. Neu im Team sind Manuel Harms (Außenangriff) und Felix Klaue (Zuspiel), sie „bringen Talent und Erfahrung mit und passen in unsere Zielgruppe: Jung, hungrig, ehrgeizig, motiviert“, so Hanenberg.

    SV Schwaig

    In seiner ersten Saison als Coach beim SV Schwaig führte der Slowake Jozef Janosik das Team im Vorjahr auf Anhieb auf den zweiten Rang. Die Mittelfranken stehen bei vielen Teams auf dem Zettel der Meisterschaftsfavoriten ganz oben – auch, weil die Mannschaft weitestgehend zusammengehalten und nur punktuell verstärkt wurde. So kommen im Mittelblock Phelipe Martins aus der ersten Liga Portugals und Christian Starosczik aus Kempfenhausen. Die Gelbblauen haben sich den herausragenden Erfolg des letzten Jahres als Beispiel genommen und streben eine gute Platzierung „ab Mitte aufwärts“ an, wie Chefcoach Janosik betont: „Es gibt viele Unwägbarkeiten, die eine neue Saison so mit sich bringt. Die Liga ist erneut stärker gewordenen, die Saison wird daher unglaublich spannend werden. Einen herausragenden Favoriten auf die Meisterschaft kann man auf alle Fälle nicht entdecken.“ Erfreulich ist zudem, dass Schwaig im Laufe der vergangenen zwei Jahre den Bundesliga-Etat mit Hilfe eines Förder-Netzwerks um 25% erhöhen konnte.

    TG 1862 Rüsselsheim II

    Sie sind ‚nur‘ die Reserve des großen Bundesligisten United Volleys RheinMain und wollen dennoch in der 2. Bundesliga Süd selbst für ordentlich Furore sorgen. Das soll mit der gleichen Philosophie gelingen, die auch die 1. Mannschaft eine Spielklasse höher auszeichnet: Die TG II-Volleyballer setzen auf die richtige Mischung von jungen Talenten und erfahrenen Spielern. Für die kommende Saison wurden deshalb gezielt einige Routiniers zur Verstärkung der jungen Wiederaufstiegs-Mannschaft des zurückliegenden Jahres an Bord geholt: Cheftrainer Luis Ferràdas stehen nun in Markus Jungman ein erfahrener Außenangreifer und in Paul Becker ein überaus erfolgreicher Beach-Volleyballer zur Verfügung. Auf die Fans wartet zudem ein besonderes Volleyball-Paket: „In der Saison 2017/18 finden einige Heimspiele in Form von Doppelspieltagen mit dem erfolgreichen Erstligateam der United Volleys statt – für die Fans im Rhein-Main-Gebiet eine tolle Gelegenheit, eine extragroße Portion Bundesliga-Volleyball auf einmal zu genießen“, sagt Klaus Jürgen Weber, Zweitliga-Verantwortlicher der TG-Volleyballabteilung.

    TGM Mainz-Gonsenheim

    Aline Reinhardt ist die einzige Trainerin im Zweitliga-Männervolleyball und sie ist sogar eine der derzeit erfolgreichsten in ihrem Fach. Auf Platz drei führte sie die TGM Mainz-Gonsenheim im Vorjahr. Die folgende Einschätzung ihres Teams darf man also als Kampfansage verstehen: „Wir haben einen breiten, flexiblen Kader und konnten uns zudem mit einigen Talenten verjüngen. Außerdem haben wir nach wie vor einen hohen Teamgeist, harmonieren als Mannschaft.“ Mit dem Außenangreifer Tobias Brand holte man sich einen Wunschspieler (Reinhardt: „Großes Talent“) und will so auch wieder in der oberen Tabellenhälfte mitspielen, mindestens. Das Umfeld wurde außerdem weiter gestärkt, „wir versuchen, uns immer weiter zu professionalisieren, haben zum Beispiel gute Nachfolger als Teammanager gefunden, die uns viel Arbeit abnehmen“, sagt Trainerin Reinhardt.

    TSV Grafing

    „Fighting Bayrisch“ – der TSV Grafing ist für jeden Gegner der Liga unangenehm, dort wird bis zum letzten Pfiff um jeden Ball gekämpft. Nachdem der TSV auf Rang neun im Vorjahr nur knapp dem Abstieg entging, haben die Bayern mit der Verpflichtung von Julius Höfer auf dem Transfermarkt ein frühes Ausrufezeichen gesetzt. Höfer kommt aus Liga eins vom TSV Herrsching, schmetterte sich dort mit 241 Punkten in der gesamten Saison auf Platz acht der Liste mit den besten Liga-Scorern. Doch auch die weiteren Neuzugänge haben Potential und sollen dem Team weiterhelfen: Pablo Karnbaum kommt vom ASV Dachau, Norbert Engemann aus der Nord-Staffel und mit Tim Noack (SC Freising) kommt ein erfolgreicher Beacher nach Grafing. Auch außerhalb des Spielfelds wächst der Klub beständig: In der laufenden Saison planen die Grafinger die Gründung einer Spielbetriebsgesellschaft und schaffen damit gute Voraussetzung für einen professionellen Volleyball. Die Bayern selbst halten sich mit konkreten Zielen zurück, sehen aber „den SV Fellbach als absoluten Favoriten. Sie haben das komplette Umfeld, sowie den Unterbau beneidenswert professionell aufgestellt“, sagt Teammanager Johannes Oswald.

    TSV Unterhaching II

    Mit 18 Siegen aus 22 Spielen ist der viermalige Pokalsieger TSV Unterhaching in der Vorsaison aus der 3. Liga Ost in die 2. Bundesliga aufgestiegen und damit in den Profi-Volleyball zurückgekehrt. Doch seitdem hat sich einiges getan: Die Hypo Tirol Alpenvolleys Haching starten mit der ersten Wildcard in der Geschichte der Bundesliga in Liga eins, es ist also die 2. Mannschaft, die nun in der 2. Bundesliga Süd spielt und dabei helfen soll, als Unterbau Talente zu entwickeln. Der TSV II hat mit Jonas Sagstetter, Christoph Mattes und Eric Paduretu gleich drei Spieler in den Reihen, die 2017 mit der U20 des Vereins Deutscher Meister wurden. Für die Erfahrung im Team stehen Spieler wie Roy Friedrich, der im Vorjahr noch beim TSV Herrsching in der ersten Liga spielte und mit dem früheren Hachinger Profi-Team dreimal den DVV-Pokal gewann. Ziel der Alpenvolleys-Reserve ist Platz acht und damit der Klassenerhalt.

    TV/DJK Hammelburg

    Die Hammelburger Volleyballer müssen den Abgang von Lorenz Karlitzek verkraften, die United Volleys haben das riesen Talent in die Bundesliga geholt. „Wir sind aber froh, dass mit Peter Wolf, Georg Wolf und Moritz Rauber drei Perspektivspieler mit Erstligaerfahrung bei uns aufschlagen“, sagt Trainer Tado Karlovic. Sein Ziel ist es, „ dass wir möglichst frühzeitig in der Saison nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben und oben mitspielen.“. Ganz oben sieht Karlovic sein Team eher nicht, dort werden am Ende der Saison eher Fellbach oder Schwaig stehen, die nach Ansicht des Hammelburger Trainers über die größte spielerische Klasse verfügen. Eine neue Qualität im Umfeld hat der TV/DJK mit der Installation von Jochen Hauke als Sportdirektor erreicht. „Damit konnten wir eine entscheidende Position in unserem Verein besetzten. Er war für unser bestens funktionierendes "Team hinter dem Team" das noch fehlende Puzzleteil“, sagt Pressesprecher Oliver Wendt.

    Volleyball Internat (VI) Frankfurt

    Die Nachwuchs-Mannschaft vom Volleyball Internat (VI) Frankfurt ist eine Bundesstützpunktmannschaft mit Sonderspielrecht. Die 2. Volleyball Bundesliga Süd bietet eine gute Möglichkeit, sich im Wettkampf mit starken Teams zu messen. „So wie es bei unserem Volleyball-Internat üblich ist, erfolgte nach der vergangenen Saison ein großer Umbruch. Unseren vier Abgängern stehen neun Neuzugänge gegenüber. Diese gilt es in das Team der neun verbleibenden Spieler zu integrieren und schrittweise an das Niveau der 2. Bundesliga heranzuführen“, sagt Cheftrainer Matus Kalny. Das vorrangige Ziel ist die Weiterentwicklung der jungen Talente (Jahrgänge 1999 – 2002), die in der Tradition des Volleyball Internats mit Kampfgeist und Leidenschaft auch die etablierten Zweitligisten ärgern wollen.

    VYS Friedrichshafen

    Auch die Volley YoungStars Friedrichshafen sind mit einem Sonderspielrecht ausgestattet und konzentrieren sich auf die Fortschritte der Einzelspieler, bei denen der Älteste im Laufe der Saison gerade mal 19 Jahre alt wird. Das freut besonders Stützpunktleiter Ralf Hoppe: „Es ist immer herzerfrischend, so viele junge und hochmotivierte Spieler in der Halle zu sehen.“ Dort ist die tägliche Arbeit für Trainer Adrian Pfleghar am wichtigsten: „Wir werden uns als Stützpunktteam darauf konzentrieren, uns von Spiel zu Spiel zu steigern und individuelle Fortschritte zu erarbeiten. Über die tägliche Trainingsarbeit möchten wir die Grundlagen schaffen, unsere Gegner in jedem Satz maximal zu fordern.“ Besondere Motivation für die YoungStars dürfte dabei das Beispiel Julian Zenger sein: Der war drei Jahre am Stützpunkt und gewann gerade erst mit der Nationalmannschaft EM-Silber als Stammkraft.

    14.09.2017 14:09
  • Saisonvorschau 2. Volleyball Bundesliga Nord der Frauen
    2. BL Nord Frauen I Vereinsnews
    Mit der Partie Stralsund gegen Dingden fällt am Samstag um 17 Uhr der Starschuss für die neue Saison der 2. Volleyball Bundesliga Nord der Frauen. In insgesamt 156 Partien spielen 13 Teams um den Meistertitel. Steht am Ende der Saison wieder Köln ganz oben, schafft es doch Leverkusen oder welches Team spielt sonst noch eine Rolle im Kampf um den Titel? Warum sind die Gladbeck GIANTS jetzt Superhelden? Wie schlagen sich die Aufsteiger, Bad Laer, Berlin, und Essen-Borbeck? Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat sich alle Vereine angesehen.  

    Mit der Partie Stralsund gegen Dingden fällt am Samstag um 17 Uhr der Starschuss für die neue Saison der 2. Volleyball Bundesliga Nord der Frauen. In insgesamt 156 Partien spielen 13 Teams um den Meistertitel. Steht am Ende der Saison wieder Köln ganz oben, schafft es doch Leverkusen oder welches Team spielt sonst noch eine Rolle im Kampf um den Titel? Warum sind die Gladbeck GIANTS jetzt Superhelden? Wie schlagen sich die Aufsteiger, Bad Laer, Berlin, und Essen-Borbeck? Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat sich alle Vereine angesehen.  


    „Meister werden war sehr schwer – Meister bleiben noch viel mehr“, sagt Trainer Jimmy Czimek vom amtierenden Titelträger DSHS SnowTrex Köln. Foto: Martin Misere

    Die Frauen-Mannschaften der 2. Bundesliga Nord im Überblick:

    BBSC Berlin

    Nach dem Aufstieg der Berliner Damen vom BBSC startet der Hauptstadt-Klub nun in der 2. Volleyball Bundesliga und mit einem weiteren Team auch eine Liga tiefer. Mit zwei Teams in den leistungssportorientierten Ligen bestehen die „Voraussetzungen, junge Spieler an das Niveau in der Bundesliga heranzuführen“ fasst Vorstandsmitglied Annette Klatt das erweiterte Konzept zusammen. Die Vize-Olympiasiegerin (1980 mit der DDR) ergänzt: „Wir freuen uns auf einen neuen, spannenden Abschnitt in der Vereinsgeschichte." Die wichtigsten Neuzugänge im BBSC-Team für die 2. Bundesliga sind einige Spielerinnen aus der ehemaligen Zweitligamannschaft des Köpenicker SC. Diese bringen Bundesligaerfahrung mit zum Aufsteiger und sorgen so für einen ausgeglichenen Kader aus jungen Talenten und erfahrenen Spielerinnen. Ziel ist laut Trainer Robert Pultke ein „guter Mittelfeldplatz“.

    DSHS SnowTrex Köln

    „Meister werden war sehr schwer – Meister bleiben noch viel mehr“, sagt Trainer Jimmy Czimek vom amtierenden Titelträger DSHS SnowTrex Köln, „wir werden alles geben, um unseren Titel zu verteidigen – aber dazu gehört neben einer guten Leistung auch immer ein bisschen Glück.“ Dabei setzt der Coach auf die Fähigkeiten seiner Spielerinnen, mit Spaß und Leidenschaft Volleyball zu spielen. Und auf die erst 14-jährige Emma Bernsmann als Absicherung auf der Position der Abwehrchefin (Libera) – sie ist die erste in Köln geborene Spielerin überhaupt im Team. Außerdem stößt noch Kirsten Tälkers aus der zweiten Mannschaft ins Bundesligateam. Die Zuspielerin spielte früher bereits bei Emlichheim in der der Liga.

    SCU Emlichheim

    Der Achte der Vorsaison SCU Emlichheim geht mit einem eingespielten Kader in die Saison, der punktuell verstärkt wurde. Der einzige Neuzugang von außerhalb des Vereins ist die US-Amerikanerin Anna Church, die als Außen- und Annahmespielerin das Emlichheimer Spiel stabilisieren soll. Sie ist die dritte US-Athletin im Kader. „Ein großes Plus des Teams ist die mannschaftliche Geschlossenheit. Der SCU tritt als echte Einheit auf. Besonders positiv bemerkbar macht sich dabei die traditionell gute Jugendarbeit, die unter Trainer Michael Lehmann noch einmal einen großen Schub bekommen hat. Davon zeugen mehrere Medaillengewinne bei deutschen Jugendmeisterschaften. Außerdem stammt ein Großteil des Teams aus dem eigenen Nachwuchs. Allein die drei US-Amerikanerinnen haben nicht in Emlichheim das Volleyball spielen gelernt“, sagt Manager Heino Konjer. Mannschaften wie Vorjahresmeister Köln und Vizemeister Leverkusen erwartet Trainer Michael Lehmann auch in dieser Saison wieder ganz oben. Er selbst gibt in einer „immer stärker gewordenen Nord-Staffel“ einen Platz „im gesicherten Mittelfeld der Liga“ als Ziel an.

    SV Bad Laer

    Mit 20 Siegen ins 22 Spielen holten sich die Volleyballerinnen vom SV Bad Laer den Titel der 3. Liga West und sicherten sich damit das Aufstiegsrecht. „Wir wollen mit 100 % Leidenschaft an das Saisonziel Klassenerhalt rangehen. Auch die Fans werden sicherlich Leidenschaft mitbringen müssen, denn der Sprung von der 3. Liga in die 2. Bundesliga ist ein Quantensprung“, sagt der zweite Trainer Frank Hörster. Ihm wurde in Danuta Brinkmann eine neue, aber erfahrene und hauptamtliche Trainerin an die Seite gestellt. „Aus ihrer langjährigen Erfahrung und insbesondere dem guten Händchen bei der Entwicklung von Talenten wollen wir profitieren“, sagt Teammanager Stefan Bertelsmann. Kein Wunder, denn Aufsteiger Bad Laer setzt auf den Nachwuchs: Zehn der elf Spielerinnen aus dem Kader sind aus der eigenen Nachwuchsarbeit hervorgegangen.

    SV Blau-Weiß Dingden

    In seinem ersten Jahr als verantwortlicher Trainer hat Pascall Reiß Blau-Weiß Dingden auf Platz sechs der Liga geführt. Jetzt kehrt sogar Kathrin Pasel nach einem Jahr in den USA, wo sie in Collegeteams gespielt hat, wieder in den Kader zurück. „Sie hat sich in den Staaten spielerisch weiterentwickelt und sorgt für eine weitere personelle Alternative“, sagt Reiß. Verkraften muss er allerdings den Abgang der jungen Greta Klein-Hitpaß, die zum Bundesstützpunkt nach Münster gewechselt ist. Trotzdem: „Das Team ist eingespielt, die Spielstärke ausgeglichen, die Stimmung in der Mannschaft ist gut“, berichtet Reiß, der den Klassenerhalt als Ziel ausgibt.

    Skurios Volleys Borken

    In einem mehr als spannenden Saisonfinale sicherten sich die Skurios Volleys Borken in der vergangenen Saison den Klassenerhalt – mit nur einem Punkt mehr als der zweite Absteiger. Jetzt hat das Team ordentlich aufgerüstet und startet mit gleich vier Neuzugängen in die kommende Saison. Sina Kostorz, Zuzana Buchlova und Maud van Koot bringen einen großen Erfahrungsschatz gerade auf den Angriffspositionen in die Mannschaft und schaffen so für Trainer Chang Cheng Liu die Möglichkeit eines variableren Spiels. Mit der 19-jährigen Polin Dominika Bilicka wechselte zusätzlich ein weiteres großes Talent ins westliche Münsterland. Die neuen Spielerinnen dürfen sich auf eine tolle Heimspiel-Kulisse freuen während auf die Gäste im VIP-Bereich ein aufgewertetes, moderneres Ambiente wartet. Die Zuschauer in der Mergelberg Sporthalle erhalten außerdem eine limitierte Auflage an Klatschpappen als Sammleredition – die werden für jeden Spieltag neu gestaltet, auch die Fans können sich daran beteiligen.

    Stralsunder Wildcats

    Weil die Heimstätte der Stralsunder Wildcats in der abgelaufenen Saison mehrfach ausverkauft war, gibt es jetzt Platzkarten für die Spiele in der Diesterweg-Sporthalle. Und die werden sich für die Zuschauer sicherlich lohnen, denn nach dem Überraschungs-Coup mit Rang drei in der abgelaufenen Saison schielen die Wildcats nach oben. Zumal mit Anne Domroese die wertvollste Spielerin der Spielzeit 2016/17 (zwölf MVP-Auszeichnungen) im Kader bleibt. Vier neue Spielerinnen stehen dort außerdem für die neue Saison, weil einige Abgänge zu verzeichnen waren. „Die kämpferischen Qualitäten der vergangenen Jahre sollen die Mannschaft weiter prägen. Wir wollen zudem die spielerischen und taktischen Möglichkeiten mit den neuen Spielerinnen weiter ausbauen“, sagt Teammanager Steffen Täubrich.

    TSV Bayer 04 Leverkusen

    Den Zuschauerrekord der Saison 2016/17 haben die Frauen vom TSV Bayer 04 Leverkusen mit 850 Besuchern zwar aufgestellt, der Zweitliga-Titel aber ging nach Köln - das hätte man beim Vize-Meister Leverkusen wohl lieber andersherum gehabt. Der Kader aus der vergangenen Saison wurde mit Malin Schäfer vom SVBW Aasee im Zuspiel verstärkt, Coach Zhong Yu Zhou steht damit ein auf allen Position stark und breit besetzter Kader zur Verfügung. „Unser Ziel ist einer der ersten drei Tabellenplätze. Wenn alle Spielerinnen von Verletzungen und Krankheit verschont bleiben, dann können wir vielleicht wieder vom Titel träumen", sagt Coach Zhou.

    TV Gladbeck

    Auf Rang sechs und damit genau im Mittelfeld der Liga landeten die TV Gladbeck GIANTS in der abgelaufenen Saison. Jetzt starten die GIANTS mit neuem Logo und Markenkonzept in die Saison, das an dem überzeichneten Comic-Stil der Marvel-Superhelden angelehnt ist. Alles andere als abgehoben, aber dafür umso klarer sind die Ziele von Trainer Til Kittel: „Wir wollen junge Spielerinnen an die Klasse heranführen, guten Volleyball bieten, früh nichts mit dem Abstieg zu tun haben und gucken, was nach oben geht.“ Dafür steht ihm in Marlene Möller (Mittelblock), eine „athletische, sehr präsente und positive Spielerin“ zur Verfügung, die in Münster ausgebildet wurde und nach vier Jahren auf dem College nun aus den USA zurückkehrte. Außerdem ist Hannah Becker (Diagonal, früher Borken) neu im Team, die nach einem Abstecher in die holländische Liga nun wieder in der 2. Bundesliga Nord spielt. Von ihr verspricht sich Kittel „Angriffspower und Höhe im Block“ – ganz wie die Superhelden eben.

    VC Allbau Essen

    Nach zwei Aufstiegen in Folge bleibt das Team der letzten beiden Jahre fast komplett zusammen. Auf den Schlüsselpositionen aber verstärkten die VC-Verantwortlichen das ohnehin bundesligaerfahrene Team mit Libero Gianna Castiglione, Mittelblockerin Ina Falk (beide Gladbeck GIANTS), Zuspielerin Natalie Wolter (Skurios Borken) und der Universalspielerin Isabelle Zwingmann (FdG Herne). „Wir setzen auf den Teamgeist, die mannschaftliche Geschlossenheit und streben so früh wie möglich den Klassenerhalt an“, sagt Trainer Marcel Werzinger vom Aufsteiger aus dem Ruhrgebiet.

    VCO Schwerin

    Für den VC Olympia Schwerin steht als Bundesstützpunktteam mit Sonderspielrecht die Nachwuchsarbeit an erster Stelle. Anna-Lena Vogel, Sarah Erchen und Eileen Krüger werden als Talente aus dem eigenen Nachwuchs die Mannschaft weiter verjüngen – auch wenn das die Schweriner Nachwuchsschmiede bei einem Altersdurchschnitt von 17 Jahren nicht wirklich nötig hat. Dementsprechend fallen auch die Ziele aus: „Wir wollen weiterhin junge Talente fördern und sie weiterentwickeln, damit sie perspektivisch in den Nationalmannschaften unseres Landes große Leistungen bringen können“, sagt der neue Teammanager Bernd Flörke und meint damit unter anderem auch Marie Schölzel, die im aktuellen Kader der Nationalmannschaft steht und beim VCO Schwerin ausgebildet wurde.

    VfL Oythe

    Der VfL Oythe verpflichtete Lara Spieß sowie erneut Burcu Kocak und Christine Aulenbrock. Insbesondere von den zwei letztgenannten verspricht sich der neue Trainer Ali Hobst aufgrund ihrer individuellen Klasse, dass sie dem Oyther Spiel schnell Stabilität verleihen und Verantwortung übernehmen. „Aufgrund der Neuausrichtung und Neuaufstellung der Abteilung wird der VfL in dieser Saison einen einstelligen Platz im Mittelfeld als Ziel ausgeben und schraubt im Vergleich zu den vergangenen Spielzeiten die Erwartungen deutlich herunter“, sagt Teammanager Matthias Schumacher. Zu den Topfavoriten zählen für Trainer Hobst in diesem Jahr Leverkusen, Köln, Stralsund und natürlich auch die sehr ambitionierten Volleyballerinnen aus Hamburg. Als Geheimtipp wird die BBSC-Truppe gehandelt: „Ich traue Trainer Robert Pulke und seinen Spielerinnen vom BBSC zu, dass sie für Furore in der Liga sorgen können.“

    Volleyball-Team Hamburg

    In der vergangenen Saison wurden die Hamburgerinnen nach dem Erstliga-Rückzug als Favorit auf die Meisterschaft angesehen und landete doch nur auf Rang neun. Trainer Jan Maier sieht sein Team für die neue Saison nun gut aufgestellt: „Mit ein wenig Glück haben wir es geschafft, die Leistungsspitze im Team zu verbreitern, dabei den Kader gleichzeitig zu verjüngen und auch noch Hamburger Nachwuchs zu integrieren. Das ist eine hervorragende Ausgangsbasis auch für mittel- und langfristige Ziele.“ Die sollen vor allem mit dem im Februar 2017 neu gegründeten ‚Leistungszentrum Volleyball-Team Hamburg‘ erreicht werden. „Mit dem von uns und unseren Kooperationspartnern gegründeten Leistungszentrum wollen wir zur Talentschmiede für das VTH werden“, sagt Volker Stuhrmann, Präsident des Volleyball-Teams Hamburg.

    13.09.2017 15:09

Spiele

Samstag, 23. September 2017

16:00
VCO Schwerin VCO Schwerin
Hamburg Volleyball-Team Hamburg
2:3
19:00
Berlin BBSC Berlin
Stralsund Stralsunder Wildcats
3:2
19:30
Gladbeck TV Gladbeck GIANTS
Emlichheim SCU Emlichheim
3:1
19:30
Dingden SV Blau-Weiß Dingden
Essen-Borbeck VC Allbau Essen
3:0
20:00
Leverkusen TSV Bayer 04 Leverkusen
Oythe VfL Oythe
0:3
20:00
Bad Laer SV Bad Laer
Borken Skurios Volleys Borken
2:3

Sonntag, 24. September 2017

16:00
VCO Schwerin VCO Schwerin
Stralsund Stralsunder Wildcats
0:3

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Netzhoppers lösen letztes Playoff-Ticket

VBL-News

Jetzt steht auch der letzte Teilnehmer der Playoff-Viertelfinals fest. Nachdem am Sonntag bereits der TV Ingersoll Bühl in die Runde der letzten Acht eingezogen ist, haben sich am Mittwochabend die Netzhoppers SolWo Königspark KW mit 3:1 (22:25, 29:27, 25:23, 25:21) gegen den TV Rottenburg im entscheidenden Pre-Playoff-Spiel der Männer durchgesetzt.

Björn Andrae kam aufgrund seiner Knieprobleme nicht während des kompletten Spiels zum Einsatz (Foto: Gerold Rebsch, www.beachpics.de)

Björn Andrae kam aufgrund seiner Knieprobleme kaum zum Einsatz (Foto: Gerold Rebsch, www.beachpics.de)

Vor 486 Zuschauern verzichteten die Gastgeber in der Landkost-Arena in Bestensee über weite Strecken auf ihren angeschlagenen Top-Außenangreifer Björn Andrae (Knieprobleme). Deshalb war es nicht verwunderlich, dass Rottenburg zunächst besser in die dritte Partie fand. Nachdem der erste Satz gewonnen wurde, sah es auch im zweiten Durchgang gut für die Gäste aus. Aber die Rottenburger verpassten den erneuten Satzgewinn. Die Netzhoppers kamen auf und gewannen schließlich das ganze Spiel.

Bereits am Wochenende war der TV Ingersoll Bühl ins Viertelfinale eingezogen. Nachdem das Team aus Baden-Württemberg gegen die Solingen Volleys am Mittwoch der Vorwoche schon im Heimspiel mit 3:0 gewonnen hatte, legten die Volleyballer von Trainer Ruben Wolochin am Sonntag auswärts mit einem 3:1-Erfolg (25:21, 25:22, 20:25, 25:15) nach. Während Bühl jetzt sogar noch Deutscher Meister werden kann, will Solingen in den Playdowns gegen Rottenburg den sportlichen Abstieg vermeiden.

Das Playoff-Viertelfinale (Best of 3) im Überblick:

18.03.17 I 19:30 Uhr I VfB Friedrichshafen vs. Netzhoppers SolWo Königspark KW

26.03.17 I 16:00 Uhr I Netzhoppers SolWo Königspark KW vs. VfB Friedrichshafen

29.03.17 I 20:00 Uhr I VfB Friedrichshafen vs. Netzhoppers SolWo Königspark KW (**)

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18.03.17 I 18:30 Uhr I BR Volleys vs. TV Ingersoll Bühl

26.03.17 I 16:00 Uhr I TV Ingersoll Bühl vs. BR Volleys

29.03.17 I 19:30 Uhr I BR Volleys vs. TV Ingersoll Bühl (**)

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18.03.17 I 19:30 Uhr I United Volleys Rhein-Main vs. TSV Herrsching

22.03.17 I 20:00 Uhr I TSV Herrsching vs. United Volleys Rhein-Main

26.03.17 I 16:00 Uhr I United Volleys Rhein-Main vs. TSV Herrsching (**)

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19.03.17 I 18:00 Uhr I SWD powervolleys Düren vs. SVG Lüneburg

22.03.17 I 20:00 Uhr I SVG Lüneburg vs. SWD powervolleys Düren

29.03.17 I 19:00 Uhr I SWD powervolleys Düren vs. SVG Lüneburg (**)

(**) Entscheidungsspiel: Dieses Spiel entfällt, wenn der Gesamtsieger vorzeitig feststeht.

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In den Playdowns um den sportlichen Abstieg (Modus Best of 3) stehen sich der TV Rottenburg (Heimspiel am 18. März um 19.30 Uhr) und die Solingen Volleys (am 22. März um 19.30 Uhr vor heimischer Kulisse) gegenüber. Falls ein drittes, entscheidendes Spiel nötig ist, findet dieses am 26. März in der Paul Horn-Arena in Tübingen statt.

veröffentlicht am Mittwoch, 15. März 2017 um 21:56; erstellt von Bleydorn, Frank
letzte Änderung: 17.03.17 12:40