• VolleyUpdate: Nationalteams, Annahme, Tickets
    VBL-News
    Was ist los im Volleyball-Zirkus? Heute geht es um die Nationalteams, starke Annahmen, Wechsel und Tickets für den Supercup.

    Was ist los im Volleyball-Zirkus? Die Volleyball Bundesliga versorgt euch mit aktuellen Neuigkeiten rund um den schönsten Sport der Welt.

    Bei den deutschen Frauen gab es in den letzten Wochen häufig Grund zur Freude (Foto: FIVB/Derek Stevens)Bei den deutschen Frauen gab es in den letzten Wochen häufig Grund zur Freude (Foto: FIVB/Derek Stevens)

    Alles oder nichts!

    Die Nationalmannschaft der Frauen tritt am Wochenende bei der Grand Prix Finalrunde im tschechischen Ostrava an. Im Halbfinale der Gruppe 2 trifft das Team von Bundestrainer Felix Koslowski am 29. Juli um 16.10 Uhr auf Südkorea. Im zweiten Semifinalspiel stehen sich Tschechien und Polen gegenüber. Sollte sich Deutschland gegen die favorisierten Koreanerinnen tatsächlich durchsetzen, winkt am 30. Juli um 18.10 Uhr das Finale. Sollte auch dies gewonnen werden, würden die deutschen Frauen wieder in die Grand Prix Gruppe 1 aufsteigen. Verlieren die Schmetterling im Halbfinale gegen Südkorea, treten sie am Sonntag um 15.10 Uhr im Spiel um Platz drei gegen den Verlierer der Partie Tschechien vs. Polen an.

    Starke Annahme

    Man hört es von den Trainern immer wieder: „Die Annahme war nicht stabil“ oder „die Annahme hat gewackelt“. Doch welche Spielerinnen und Spieler machen ihren Job in diesem Bereich besonders gut? In der Hauptrunde der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen stach Jennifer Geerties vom SSC Palmberg Schwerin hervor. Sie brachte es in der Saison 2016/17 bei 431 Annahmen auf eine Quote von 49,9 Prozent (Verhältnis der perfekten und guten Annahmen zur Summe aller Annahmen). In den Playoffs führt Claudia Steger vom VfB Suhl LOTTO Thüringen das Ranking an. 54,3 Prozent ihrer Annahmen waren perfekt oder gut. In der 1. Volleyball Bundesliga der Männer war Luke Perry von den BR Volleys in der Hauptrunde das Maß aller Dinge. Seine Quote: 65,2 Prozent! In den Playoffs musste sich der Australier aber knapp geschlagen geben. Da war Theo Zimmermann (Netzhoppers SolWo Königspark KW) mit 65,0 Prozent die Nummer eins.

    Tickets für den Volleyball Supercup begehrt

    Am 8. Oktober findet in der TUI Arena Hannover der Volleyball Supercup 2017 statt. Bei den Frauen kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen dem SSC Palmberg Schwerin (Deutscher Meister) und Allianz MTV Stuttgart (DVV-Pokalsieger und Supercup-Titelverteidiger). Bei den Männern stehen sich die Berlin Recycling Volleys (Deutscher Meister) und der VfB Friedrichshafen (DVV-Pokalsieger und Supercup-Titelverteidiger) gegenüber. Die Eintrittskarten sind begehrt. Schon jetzt sind über 2.000 Tickets verkauft – und das, obwohl das Volleyball-Spektakel erst in zweieinhalb Monaten stattfindet. Eintrittskarten (ab 15 Euro) für den Supercup sind über www.ticketmaster.de und www.eventim.de erhältlich.

    Das Wechselkarussell dreht sich weiter

    Auch in dieser Woche verkündeten die Teams aus der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen wieder einige interessante Neuverpflichtungen. Die Ladies in Black Aachen vermeldeten die Kroatin Jelena Sunjic (23) als Neuzugang für die Diagonale. Beim VfB Suhl LOTTO Thüringen sind die Amerikanerinnen Andie Malloy (Außenangriff) und Lauren Plum (Zuspiel) neu im Kader. Die Roten Raben Vilsbiburg sicherten sich die Dienste der kolumbianischen Diagonalspielerin Dayana Segovia und von der deutschen Mittelblockerin Mira Heimrich. Eine Übersicht der Wechsel in der 1. Bundesliga der Frauen gibt es hier. In der 1. Volleyball Bundesliga der Männer haben die SWD powervolleys Düren (Gilles Braas), der TV Rottenburg (Idner Faustino Lima Martins) und die SVG Lüneburg (Roy Ching) die nächsten Neuverpflichtungen verkündet. Die Wechselbörse der 1. Männer-Bundesliga finden Sie hier.

    Grozer bei der EM dabei!

    Nach der missglückten WM-Qualifikation konzentriert sich die Nationalmannschaft der Männer auf die Europameisterschaft. Diese findet vom 24. August bis zum 3. September in Polen statt. Das Team von Bundestrainer Andrea Giani kann dann auch wieder auf Georg Grozer bauen. Der wohl bekannteste deutsche Volleyballer wird auch schon am 19. August (Spielbeginn 19.00 Uhr) dabei sein, wenn Deutschland in Bremen in einem EM-Vorbereitungsspiel auf die Auswahl Belgiens trifft. „Georg ist ein Energiebündel, er ist so diszipliniert, er treibt sich und die anderen an, er fordert von sich und den anderen hundert Prozent. Er ist in einer guten physischen Form“, freut sich Bundestrainer Giani auf die Rückkehr Grozers.

    28.07.2017 13:04
  • #Kurzgefragt: Saskia van Hintum im Gespräch
    VBL-News
    Saskia van Hintum ist die einzige Frau, die als Cheftrainerin in der 1. Volleyball Bundesliga arbeitet. In der Serie #Kurzgefragt spricht die 47-Jährige über die Entwicklungen in Aachen und andere interessante Themen.

    Seit dem Juni 2016 ist Saskia van Hintum Trainerin der Ladies in Black Aachen. Die frühere Nationalspielerin (245 Länderspiele für die Niederlande) war für die deutschen Volleyballfans zuvor keine Unbekannte. Denn sie spielte während ihrer Laufbahn auch in der Bundesliga. Mit CJD Berlin wurde sie dabei Deutscher Meister und zweimal Pokalsieger. In unserer Serie #Kurzgefragt spricht die Aachener Cheftrainerin über die positiven Entwicklungen bei den Ladies in Black und andere interessante Themen.

    Saskia van Hintum ist die einzige Frau, die als Cheftrainerin in der 1. Volleyball Bundesliga arbeitet (Foto: Andreas Steindl)

    Saskia van Hintum ist die einzige Frau, die als Cheftrainerin in der 1. Volleyball Bundesliga arbeitet (Foto: Andreas Steindl)

    Als Sie im Juni 2016 als Chef-Trainerin bei den Ladies in Black unterschrieben haben, war das für viele Experten überraschend. Die finanzielle Lage in Aachen war damals nicht einfach. Dennoch haben Sie diesen Schritt gewagt. Sind Sie ein Mensch, der das Risiko liebt?

    Saskia van Hintum: Diese neue Herausforderung hat sich nie als ein Risiko angefühlt, da alle Probleme gelöst waren und ich selber meine eigene Mannschaft aufbauen konnte, so wie ich es mir wünschte. Da die Teambildung eine meiner Stärken ist, war es also kein Risiko. Und als Trainerin im Ausland zu arbeiten, stand noch auf meiner ‚To-do-Liste‘. 

    Das Konzept, mit vielen niederländischen Spielerinnen in der Volleyball Bundesliga zu spielen, ist aus sportlicher Sicht aufgegangen. Und auch die Fans stehen in der Sporthalle an der Neuköllner Straße wie eine Wand hinter dem Team. Würden Sie sagen, Aachen ist für Sie zur zweiten Heimat geworden?  

    Van Hintum: Ich fühle mich zurzeit sehr wohl in Aachen und freue mich immer wieder, da zu sein, weil es sich schon ein bisschen wie ‚Zuhause‘ anfühlt. Ich bin aber eine Weltenbummlerin und liebe es, neue Leute kennenzulernen. 

    Sie haben als Spielerin und Trainerin eine Menge erreicht. Und die völlig neu formierten Ladies in Black Aachen führten Sie in der Saison 2016/17 bis ins Playoff-Viertelfinale. Was können Sie in der kommenden Saison mit Ihrem Team erreichen?

    Van Hintum: Die Grundlage ist jetzt da: ‚Black is back‘. Aber wir wollen jetzt von Anfang an noch mehr bei den Heimspielen zeigen. Und wir wollen wieder um die Playoff-Plätze mitmischen.  

    Die 1. Volleyball Bundesliga der Frauen liegt bei den Etats, Zuschauer- und TV-Zahlen auf Augenhöhe mit der Männer-Bundesliga. Auch im sportlichen Vergleich liegen viele Teams dicht beisammen. Dennoch werden die anderen Erstligateams durchweg von Männern trainiert. Finden Sie das ungewöhnlich?

    Van Hintum: Ungewöhnlich sicherlich nicht, da ich seit Jahren als Trainerin arbeite und nur ein paar Mal weibliche Kolleginnen auf höchsten Niveau getroffen habe, die genauso ‚verrückt“ waren, wie ich es bin. Es ist schade, dass nicht mehr ehemalige Top-Spielerinnen Erfahrungen im Leistungssport weitergeben wollen. Wir Frauen haben nämlich viele Vorteile.

    27.07.2017 10:51
  • Supercup: Bei Stuttgart ist alles möglich!
    Supercup | VBL-News
    Am 8. Oktober tritt der Allianz MTV Stuttgart zur Supercup-Titelverteidigung gegen den SSC Palmberg Schwerin an. Gegen den Deutschen Meister sind die Baden-Württembergerinnen vielleicht in der Rolle als Underdog. 

    Am 8. Oktober tritt der Allianz MTV Stuttgart zur Supercup-Titelverteidigung gegen den SSC Palmberg Schwerin an. Gegen den Deutschen Meister aus Mecklenburg-Vorpommern sind die Baden-Württembergerinnen vielleicht in der Rolle als Underdog. Aber die Stuttgarterinnen wollen in der TUI Arena in Hannover auf bekannte Tugenden setzen: Über den Teamgeist zum Erfolg. Das soll sich auch unter der Regie vom neuen Chef-Coach Giannis Athanasopoulos nicht ändern.

    Chef-Coach Giannis Athanasopoulos steht in Hannover gleich mächtig unter Druck (Foto: Sebastian Wells, sebastianwells.de)Chef-Coach Giannis Athanasopoulos steht in Hannover gleich mächtig unter Druck (Foto: Sebastian Wells, sebastianwells.de)

    Mit seinem Vorgänger Guillermo Hernandez arbeitete Athanasopoulos drei Jahre intensiv und erfolgreich zusammen. Und dabei gelang Stuttgart durchaus der eine oder andere Coup. In der Vorsaison wurde zunächst beim Volleyball Supercup in Berlin der vorherige Double-Gewinner Dresdner SC mit 3:1 (25:20, 25:23, 24:26, 25:20) bezwungen. Im DVV-Pokalfinale in Mannheim gab es im Januar gegen den späteren Deutschen Meister aus Schwerin mit 3:2 (22:25, 21:25, 25:23, 25:15, 15:12) einen wichtigen Sieg.

    In der Meisterschaft musste sich der Allianz MTV mit Platz zwei begnügen. Und wie sich Stuttgart in der kommenden Saison aus der Affäre ziehen wird, ist schwer vorherzusehen. „Wir haben viele neue Spielerinnen im Team“, sagt Athanasopoulos. „Aber ich bin glücklich, dass wir zwölf Volleyballerinnen haben, die um ihren Platz in der Starting Six kämpfen werden. Sie müssen in jedem Training und jedem Spiel beweisen, dass sie ihre Nominierung verdienen. Das Team steht über allem. Es gibt keine Stammplatzgarantie.“

    Athanasopoulos will die Dinge, die gut funktioniert haben, beibehalten. „Aber ich werde auch ein paar neue Ideen einbringen“, so der 38-Jährige. Auf Kim Renkema als Leitfigur kann der Trainer in der kommenden Saison nicht mehr setzen. Denn die Außenangreiferin wechselte ins Management des Teams. „Kim war wirklich eine wichtige Spielerin, die wir auf dem Feld sehr vermissen werden. Jetzt müssen andere zeigen, dass sie in ihre Rolle schlüpfen können und dies auch auf dem Spielfeld beweisen“, weiß der Coach.

    Der Volleyball Supercup 2017 ist für Athanasopoulos gleich eine große Herausforderung. „Der Supercup wird meine erste richtige Bewährungsprobe als neuer Trainer sein. Deshalb will ich natürlich gewinnen und denke schon jetzt jeden Tag darüber nach.“ Natürlich ist der Druck riesig. „Aber wir sind sehr motiviert und ich weiß, dass jeder von uns hart arbeiten und sich auf den Supercup konzentrieren wird, sobald wir wieder zusammen trainieren. Wenn wir dann unseren Fokus beibehalten, ist alles möglich.“

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für den Volleyball Supercup 2017** (Frauen: SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart, Männer: Berlin Recycling Volleys vs. VfB Friedrichshafen) in der TUI Arena Hannover sind über www.ticketmaster.de (Tickethotline 01806-999 0000*) und www.eventim.de (01806-570070*) erhältlich.

    * (0,20 €/Anruf inkl. MwSt aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt aus den deutschen Mobilfunknetzen)

    ** Die Eintrittskarten für den Supercup gelten ab drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis um 05.00 Uhr des Folgetages im Tarifgebiet des Großraum-Verkehr Hannover als Fahrausweise in den Verkehrsmitteln der GVH-Partner.

    25.07.2017 09:22
  • VolleyUpdate: Jubel, Dämpfer und Beständigkeit
    VBL-News
    Was ist los im Volleyball-Zirkus? Heute geht es um Jubel, starke Mittelblocker, ein "Donau-Duell", einen Rückschlag und Beständigkeit.

    Was ist los im Volleyball-Zirkus? Die Volleyball Bundesliga versorgt euch mit aktuellen Neuigkeiten rund um den schönsten Sport der Welt.

    Jubel bei der Frauen-Nationalmannschaft (Foto: FIVB/Derek Stevens)Jubel bei der Frauen-Nationalmannschaft (Foto: FIVB/Derek Stevens)

    Schmetterlinge qualifizieren sich für Finalrunde

    Mit weiteren Siegen im kanadischen Richmond hat sich die Frauen-Nationalmannschaft endgültig für die Grand Prix Finalrunde in Ostrava (Tschechien) qualifiziert. Nach Siegen gegen Kanada (3:0), Tschechien (3:0) und Peru (3:0) rückte das deutsche Team in der Vorrundentabelle auf Rang zwei vor und sicherte sich die Finalrundenteilnahme in der Gruppe 2. Am 29. Juli trifft Deutschland im Halbfinale auf den Top-Favoriten Südkorea. Im zweiten Semifinale stehen sich Gastgeber Tschechien und Polen gegenüber. Am 30. Juli folgen das Spiel um den dritten Platz und das Finale.

    Starker Block

    “Molly” McCage war in der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen die Spielerin mit den meisten erfolgreichen Blocks. In der Saison 2016/17 holte sie auf ihrer Position für den VC Wiesbaden 73 Punkte (60 in der Hauptrunde, 13 in den Playoffs). Damit verwies die Spielerin, die in der kommenden Spielzeit für Stuttgart ans Netz geht, Ivona Svobodnikova (63) und Barbara Wezorke (61) auf die Plätze. In der 1. Volleyball Bundesliga der Männer führt Akhrorjon Sobirov die Block-Rangliste an. Für den TV Ingersoll Bühl holte der Usbeke 67 Blockpunkte (56 in der Hauptrunde, 11 in den Playoffs). Dahinter lagen in der abgelaufenen Spielzeit Tobias Krick und Graham Vigrass mit jeweils 52 Blockpunkten.

    Straubing mit Saisoneröffnungsparty

    Für NawaRo Straubing startet die Saison in die 2. Volleyball Bundesliga Süd der Frauen am 30. September mit einem Auswärtsspiel bei Allianz MTV Stuttgart II. Doch schon zuvor will es das Team aus Niederbayern vor heimischer Kulisse so richtig krachen lassen. Denn am 23. September ist vom früheren Erstligisten eine große Saisoneröffnungsparty mit einem Top-Gegner geplant. In der turmair Volleyballarena wird sich NawaRo Straubing eine Woche vor dem ersten Saisonspiel im „Donau-Duell“ gegen Österreichs Vizemeister ASKÖ Linz-Steg präsentieren.

    Späth-Westerholt steht für Beständigkeit

    Thilo Späth-Westerholt steht für Konstanz. Der 30-Jährige gehört seit vielen Jahren zum Kader des 13-maligen Deutschen Meisters VfB Friedrichshafen – und das, obwohl er Beruf und Sport unter einen Hut bekommen muss. Der Libero arbeitet bei der Sparkasse Bodensee als Firmenkundenberater und steht bei den Häfler Volleyballern als „Dienstältester“ auf dem Feld. „Mit einer guten Organisation klappt fast alles“, sagt Späth-Westerholt über die Doppelbelastung. Den Volleyballsport möchte der VfB-Spieler trotzdem nicht missen: „Wir haben letztes Jahr mit der jungen Mannschaft eine recht gute Saison gespielt und ich denke, dass nun jeder noch einen Schritt nach vorne macht und bei dieser Entwicklung möchte ich Teil des Teams sein.“

    Dritter Rang bei WM-Qualifikation reicht nicht

    Die Nationalmannschaft der Männer wird nicht bei der Weltmeisterschaft 2018 dabei sein. Nach den Spielen gegen Spanien (1:3), die Slowakei (3:0), Estland (3:2), Belgien (0:3) und Weißrussland (3:0) in Kortrijk (Belgien) reichte es im entscheidenden Qualifikationsturnier nur zu Rang drei. Nur der Erstplatzierte – in diesem Fall Belgien mit fünf Siegen aus fünf Spielen – konnte das WM-Ticket für Italien und Bulgarien im kommenden Jahr lösen. Für Deutschland ist die verpasste Qualifikation mit Sicherheit ein Rückschlag. Immerhin hatte sich das deutsche Team bei der WM 2014 in Polen die Bronzemedaille geholt.

    24.07.2017 11:17
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Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

VolleyUpdate: Starkes Finish und starke Typen!

VBL-News

Was ist los im Volleyball-Zirkus? Die Volleyball Bundesliga versorgt euch mit aktuellen Neuigkeiten rund um den schönsten Sport der Welt.

Blair Bann von den SWD powervolleys Düren spielte mit der kanadischen Nationalmannschaft eine ganz starke World League (Foto: _Neublick)

Blair Bann von den SWD powervolleys Düren spielte mit der kanadischen Nationalmannschaft eine ganz starke World League (Foto: _Neublick)

Deutsche Frauen mit starkem Finish

Die Nationalmannschaft der Frauen hat die Grand Prix Vorrundenspiele in Ruse (Bulgarien) mit einer Bilanz von zwei Siegen, fünf Punkten und 7:5-Sätzen beendet. Beim Auftakt am Freitag musste sich das Team von Bundestrainer Felix Koslowski mit 1:3 (25:19, 23:25, 18:25, 23:25) gegen Südkorea geschlagen geben. Am Samstag folgte ein souveräner 3:0-Erfolg (25:13, 25:21, 25:17) gegen Kasachstan. Zum Abschluss gelang am Sonntag gegen Gastgeber und Favorit Bulgarien ein 3:2 (25:22, 20:25, 25:20, 17:25, 15:13). Vom 14. bis zum 16. Juli treten die Schmetterlinge beim zweiten Vorrundenturnier in Almaty (Kasachstan) an.

Ganz stark: Blair Bann und Graham Vigrass

Libero Blair Bann von den SWD powervolleys Düren und Graham Vigrass von den BR Volleys ist im brasilianischen Curitiba eine ganz besondere Ehre zuteilgeworden. Zunächst bezwangen beide mit dem kanadischen Team beim Finalturnier der World League die USA mit 3:1 (18:25, 25:20, 25:22, 25:21) und holten somit eine historische Bronzemedaille für ihr Land. Dann wählte eine Expertenjury Blann zum besten Libero und Vigrass zum besten Mittelblocker des Wettbewerbs. Sieger des Finalturniers wurde übrigens Frankreich. Der Europameister aus dem Jahr 2015 bezwang im Finale Olympiasieger Brasilien mit 3:2 (21:25, 25:15, 25:23, 19:25, 15:13).

Erst der Fan-Shop, dann die Wildcard?

Ein paar Enthusiasten aus Husum sorgten zu Beginn des Jahres in der Volleyball-Szene für Aufregung. Sie fassten die Vision ins Auge, mit Hilfe einer Wildcard als WattVolleys in der 1. Volleyball Bundesliga der Männer an den Start zu gehen. Zwar wurde der Antrag auf eine Wildcard noch nicht für die kommende Saison gestellt, aber die Initiatoren hoffen, in der Spielzeit 2018/19 dabei zu sein. Ein paar Fans der WattVolleys gibt es aber trotzdem schon. Deshalb entschlossen sich die Verantwortlichen - nachdem ein Merchandising-Testlauf Mitte Juni auf großes Interesse gestoßen ist - schon jetzt mit ihrem Fanshop (hier klicken) online zu gehen.

Rieke zukünftig Jugendtrainer  

Die Netzhoppers SolWo Königspark KW können auch zukünftig auf starke Spieler aus der eigenen Jugend hoffen. Denn mit Manuel Rieke ist ein früherer Nationalspieler als Nachwuchstrainer verpflichtet worden. Der 34-Jährige, der in Potsdam geboren wurde, spielte viele Jahre in der Volleyball Bundesliga und präsentierte sich zwischen 2005 und 2016 im Trikot der Netzhoppers. In der abgelaufenen Saison arbeitete Rieke in der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen als Chefcoach für den Köpenicker SC. Jetzt beginnt für ihn eine neue Ära im Nachwuchsbereich. „Ich freue mich auf die Arbeit als Jugendtrainer in meinem alten Verein“, so Rieke.

Männer ab 19. Juli bei WM-Qualifikation

Die Nationalmannschaft der Männer tritt vom 19. bis zum 23. Juli im belgischen Kortrijk zur WM-Qualifikation an. Dabei geht es um alles oder nichts. Denn nur der Turniersieger erhält das letzte europäische Ticket für die WM-Endrunde im Jahr 2018 in Bulgarien und Italien. Das deutsche Team spielt gegen Spanien (19. Juli um 17.30 Uhr), die Slowakei (20. Juli um 15.00 Uhr), Estland (21. Juli um 20.00 Uhr), dann gegen Gastgeber Belgien (22. Juli um 20.10 Uhr) und abschließend gegen Weißrussland (23. Juli um 18.00 Uhr). Bei der Weltmeisterschaft 2014 in Polen erkämpfte sich Deutschland die Bronze-Medaille. Ein Scheitern in der Qualifikation wäre ein Rückschlag.

veröffentlicht am Mittwoch, 12. Juli 2017 um 15:18; erstellt von Bleydorn, Frank
letzte Änderung: 16.07.17 19:12