• Zahlreiche VBL-Trainer erhalten A-Lizenz
    VBL-News
    Fünf Trainer, die bereits im Bereich der VBL aktiv sind, haben ihre A-Lizenz erlangt. Damit gehörten sie zu insgesamt 17 Trainern, die den 45. A-Trainer-Lehrgang des DVV erfolgreich abgeschlossen haben.

    Mit Uwe Dienst (Co-Trainer SSC Karlsruhe), Katrin Kemper (Co-Trainerin DSHS SnowTrex Köln), Marvin Polte (Co-Trainer TSV Herrsching), Aline Reinhardt (TGM Mainz-Gonsenheim) und Florian Völker (Trainer VC Printus Offenburg, ehemals Trainer Köpenicker SC 2) haben fünf Trainer, die bereits im Bereich der VBL aktiv sind, ihre A-Lizenz erlangt. Damit gehörten sie zu insgesamt 17 Trainern, die den 45. A-Trainer-Lehrgang des DVV unter der Leitung von Chefausbilder Dr. Jimmy Czimek erfolgreich abgeschlossen haben.


    Der Klausurbeste Michael Dornheim (2.v.r.) nach dem Bestehen der mündlichen Prüfung mit Prüfer Berthold Kremer (2.v.l.), dem Prüfungsvorsitzenden Ralph Bösling (l.) und Chef-Ausbilder Dr. Jimmy Czimek (r.) (Foto: privat) 

    Im Rahmen ihrer Ausbildung haben die Kandidaten eine schriftliche Hausarbeit angefertigt sowie eine Präsentation darüber gehalten, eine vierstündige schriftliche sowie eine halbstündige mündliche Lernerfolgskontrolle erfolgreich absolviert.

    Die beste Klausur wurde vom ehemaligen Nationalspieler Michael Dornheim (siehe Foto) geschrieben, der 85 Prozent der möglichen Punktezahl erreichte. In der mündlichen Prüfung war Theorie-Prüfer Berthold Kremer vor allem vom Auftreten von Timo Timpe und Katrin Kemper angetan, die beide mit ihrem Fachwissen überzeugen konnten. Prüfungsvorsitzender war erstmals der neue DVV-Lehrwart Ralph Bösling, der vom insgesamt hohen Prüfungsniveau angetan war.

    Unter den erfolgreichen Absolventen waren auch in diesem Jahr einige prominente Gesichter. Neben dem ehemaligen Nationalzuspieler Michael Dornheim konnten auch die ehemaligen Ausnahme-Volleyballer Wolfgang Kuck und Christian Pampel den A-Trainerschein erwerben. Mit Matthias Pompe, der derzeit noch für die VSG Lüneburg ans Netz geht, war auch ein noch aktiver Erstligaspieler unter den neuen Trainern.

    „Dieser Lehrgang war extrem leistungsstark und unglaublich motiviert“, zeigte sich der Chefausbilder Dr. Jimmy Czimek begeistert vom 45. Lehrgang. „Häufig wurde bis tief in die Nacht gefachsimpelt und zudem wurden auch zahlreiche Freundschaften unter den Trainern geschlossen“, freute sich der Lehrgangsleiter über das Engagement seines Kurses.

    Ende Juni startet bereits der nächste A-Trainer-Lehrgang in Köln. Dieser ist mit 26 Teilnehmern, die unter den insgesamt 40 Bewerbern ausgewählt wurden, wieder bis auf den letzten Platz belegt.

    30.05.2017 10:07
  • Sieben deutsche Teams starten international
    VBL-News
    Die Volleyball Bundesliga ist auch in der Saison 2017/18 wieder mit sieben Teams auf internationalem Parkett vertreten.

    Die Volleyball Bundesliga ist auch in der Saison 2017/18 wieder mit sieben Teams auf internationalem Parkett vertreten. Vier Männer- und drei Frauen-Mannschaften werden die deutschen Farben in Europa repräsentieren.

    Die Berlin Recycling Volleys und der VfB Friedrichshafen gehen in der Champions League der Männer an den Start. Die Berliner sind als Deutscher Meister direkt für die Gruppenphase der 20 Top-Teams qualifiziert, die im Dezember beginnt. „Mit der Final-Four-Teilnahme haben wir uns als europäische Spitzenmannschaft etabliert und wollen dies auch in der Saison 2017/18 untermauern", sagt Kaweh Niroomand, Manager der BR Volleys. „Dass wir nun als Meister glücklicherweise direkt qualifiziert sind, kommt uns bei der hohen Belastung sicher zugute. Berlin freut sich auf ein weiteres Jahr in der Königsklasse."


    Repräsentieren die deutschen Farben in der Champions League: VfB Friedrichshafen und BR Volleys (Foto: Conny Kurth, www.kurth-media.de) 

    In die Gruppenphase der Champions League will auch der VfB Friedrichshafen einziehen. Doch dazu muss sich der Vize-Meister zunächst in den vorher stattfindenden Partien des K.o.-Systems behaupten.

    Darüber hinaus werden die United Volleys als Dritter der diesjährigen Meisterschaft erneut am CEV Cup teilnehmen. Bei der Premiere im internationalen Geschäft 2016/17 drang das Team von Trainer Michael Warm in der zweithöchsten europäischen Spielklasse bis ins Halbfinale vor und scheiterte knapp am späteren Sieger Tours VB aus Frankreich. Ebenfalls im CEV Cup mit dabei sind die SWD powervolleys Düren, die sich wie auch die United Volleys als Bronzemedaillen-Gewinner der abgelaufenen Saison qualifiziert haben.

    Bei den Frauen wird in der anstehenden Spielzeit kein Verein in der Champions League antreten. Der Deutsche Meister SSC Palmberg Schwerin verzichtet auf den Start, hofft aber auf die Teilnahme am CEV Cup. „Wir sind zu der Entscheidung gekommen, dass die Champions League in der kommenden Spielzeit für uns organisatorisch und auch finanziell nicht machbar ist“, sagt SSC-Manager Michael Evers. „Dennoch wollen wir unseren Spielerinnen eine europäische Perspektive bieten.“

    In welchem Wettbewerb der SCC antritt, will der europäische Verband in der zweiten Juniwoche entscheiden. „Entsprechend der Regularien ist Schwerin wegen des Champions-League-Verzichts im Challenge Cup gemeldet. Der Verein hat einen Antrag auf einen freien Platz im CEV Cup gestellt“, erklärt Jan Sienicki, Manager Internationales bei der Volleyball Bundesliga (VBL).

    Außerdem sind noch zwei weitere Mannschaften der Volleyball Bundesliga der Frauen auf europäischer Ebene vertreten: Pokalsieger Allianz MTV Stuttgart und der Meisterschafts-Dritte Dresdner SC starten im CEV Cup der Frauen und wollen auf internationaler Bühne Akzente setzen.

    26.05.2017 09:33
  • Zeichen gesetzt! Das Sommercamp kommt
    BERLIN RECYCLING Volleys
    Während die Profis der BR Volleys sich in einem packenden Endspurt den achten Meistertitel sicherten, wurde parallel auch das Crowdfunding-Projekt des Hauptstadtclubs erfolgreich ins Ziel gebracht.
    Auf dem herrlichen Gelände von BeachMitte Berlin wird das Sommercamp stattfinden.
    Foto: BR Volleys

    Die Initiative "Zeichen setzen für den Nachwuchs!" war ein voller Erfolg. Während die Profis der Berlin Recycling Volleys sich in einem packenden Endspurt den achten Meistertitel sicherten, wurde parallel auch das Crowdfunding-Projekt des Hauptstadtclubs erfolgreich ins Ziel gebracht. Dank der großartigen Unterstützung im Rahmen der vielfältigen Aktionen kann das große BR Volleys Sommercamp vom 31. Juli bis zum 04. August nun stattfinden - und noch ist die Anmeldung möglich!

    Getreu dem Slogan des Titelsponsors Berlin Recycling gaben Fans, Partner und Team des Deutschen Meisters alles, um das zuvor gesteckte, ambitionierte Ziel zu erreichen und die Finanzierung des Camps für 150 Kinder und Jugendliche aus dem Großraum Berlin zu stemmen. Während die Mannschaft um Kapitän Robert Kromm in der abgelaufenen Saison insgesamt 134 Punkte für den Ass-Counter sammelte - für jedes Ass wirft BR 50,- EUR in den Topf -, hatten die Fans mit ihren Spenden beim großen "Felix Fischer #500"-Match und der Aktion "Pappe für den Nachwuchs" ebenfalls einen großen Anteil.

    Zeitgleich trugen insgesamt 88 Unterstützer dazu bei, dass auch das Crowdfunding auf der Website www.fairplaid.org einen erfolgreichen Abschluss fand. So kam letztlich die überragende Spendensumme von rund 22.000 EUR zusammen - die BR Volleys bedanken sich an dieser Stelle bei jedem einzelnen Unterstützer! Auch die Ausschüttung der Prämien ist bereits angelaufen und wird in den kommenden Wochen weiter vorangetrieben.

    Das große Sommercamp auf dem Gelände von Beach Mitte Berlin kann also kommen! Kinder im Alter von 12 bis 16 Jahren haben jetzt noch die Möglichkeit, sich auf der Website www.zeichen-setzen.berlin als Teilnehmer zu bewerben. Das Camp bietet vom 31. Juli bis zum 04. August fünf Tage lang ein ausgewogenes Programm aus ganztätiger Betreuung durch professionelle Trainer und vielseitigen Freizeitaktivitäten. Selbstverständlich sind auch Verpflegung und einheitliche Teamausrüstung inbegriffen. Dabei ist das Camp längst nicht nur für Volleyballbegeisterte geöffnet, sondern für jedes Kind, das in der zweiten Woche der Sommerferien aktiv und abwechslungsreich Sport treiben möchte.

    Direkte Anmeldung zum großen BR Volleys Sommercamp: www.zeichen-setzen.berlin/sommercamp/

     

    24.05.2017 13:27
  • Unterhaching erhält VBL-Wildcard
    VBL-News
    Ein ehemals Großer seiner Zunft kehrt zurück ins Erstliga-Geschäft. Der TSV Unterhaching spielt in der Saison 2017/18 wieder in der 1. Volleyball Bundesliga der Männer.

    Ein ehemals Großer seiner Zunft kehrt zurück ins Erstliga-Geschäft. Der TSV Unterhaching, vielen noch als Generali Haching bekannt, spielt in der Saison 2017/18 wieder in der 1. Volleyball Bundesliga (VBL) der Männer. Der VBL-Vorstand hat einen Wildcard-Antrag des Stammvereins TSV Unterhaching positiv beschieden. Jetzt ist der Weg frei für die Weiterführung der Erfolgsgeschichte unter völlig neuen Vorzeichen.


    Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga (Quelle: VBL) 

    Als HYPO TIROL Alpenvolleys Haching geht der TSV an den Start. Möglich macht das eine grenzübergreifende Kooperation mit dem österreichischen Serienmeister HYPO TIROL Innsbruck – ein Novum in der Historie der Volleyball Bundesliga. Auf drei Jahre ist die Zusammenarbeit angelegt und soll die Alpenregion in ungeahnte Volleyball-Höhen schießen.

    „Die Wildcard haben wir mit dem Zweck auf den Weg gebracht, neue Volleyball-Standorte zu entwickeln. Wir freuen uns, dass mit Haching ein Verein diesen Weg beschreitet, der bereits eine große Volleyball-Geschichte vorzuweisen hat“, sagt VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung. „Wir wollten langfristig angelegte Projekte fördern und glauben, dass wir hier so ein Projekt gefunden haben.“ Nach drei Jahren wird Bilanz gezogen. „Natürlich ist das Ziel, dass sich Unterhaching dann wieder etabliert hat und auf eigenen Füßen steht“, so Jung weiter.

    Zuletzt hatte der österreichische Volleyballverband dem Ansinnen der VBL und des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) zugestimmt, Spiele in Innsbruck durchzuführen. Davon sollen beide Seiten profitieren. “Wir wollen spätestens im zweiten Jahr mit vier bis fünf österreichischen Nationalspielern antreten. Die Spiele teilen wir 50:50 auf die Standorte auf“, sagte Innsbrucks Manager Hannes Kronthaler, der auch die Geschicke des Erstligateams maßgeblich leiten wird, auf einer Pressekonferenz vergangene Woche.

    Die Hachinger hatten sich im Sommer 2014 nach dem Rückzug des damaligen Hauptsponsors nach 14 Jahren aus der Bundesliga abgemeldet. Das Team holte sich von 2009 – 2011 drei Mal in Folge den DVV Pokal, wurde im Zeitraum von 2009-2012 drei Mal deutscher Vizemeister und nahm ab der Saison 2010/2011 drei Mal an der CEV Champions League teil.

    24.05.2017 13:10
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Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Stellungnahme zum Wechsel von Ruben Schott

VBL-News

Mit folgendem Statement der Volleyball Bundesliga (VBL) zum Wechsel von Ruben Schott von den Berlin Recycling Volleys zu Revivre Powervolley Mailand wendet sich Andreas Bahlburg, Sprecher der 1. Bundesliga der Männer und Vize-Präsident der VBL, an die Öffentlichkeit:

 
Andreas Bahlburg, Sprecher der 1. Volleyball Bundesliga (Foto: Robert Felgentreu) 

"Seitens der Volleyball Bundesliga kann das Verhalten des neuen Bundestrainers Giani nicht toleriert werden. Die Verbindung seiner ausländischen Trainertätigkeit und seiner Bundestrainertätigkeit hier in Deutschland als Vorteil zu nutzen, um deutsche Nachwuchstalente zu seinem ausländischen Verein zu holen, ohne dies mit dem deutschen Verein im Vorfeld zu kommunizieren, ist schlechter Stil und provoziert einen Interessenkonflikt.

Ruben Schott ist als Berliner Eigengewächs integraler Bestandteil des Nachwuchskonzeptes der BR Volleys für die nächsten Jahre gewesen. Dies ist für sie ein enormer Rückschlag.

Im Kooperationsvertrag zwischen DVV und VBL wurde vereinbart, in einem Konzept den Anteil deutscher Spieler in den Teams zu erhöhen, um die deutschen Talente besser in die Bundesliga zu integrieren und dadurch u.a. die Nationalmannschaft zu stärken. Dies wird durch solche Aktionen ausgebremst."

veröffentlicht am Freitag, 12. Mai 2017 um 14:04; erstellt von Wagener, Franziska
letzte Änderung: 12.05.17 13:17