• DVV, VBL und SAP Arena verlängern Vertrag
    VBL | Pressemitteilungen
    Die Erfolgsgeschichte geht weiter: Der Deutsche Volleyball-Verband, die Volleyball Bundesliga und die SAP Arena in Mannheim haben ihre seit 2016 bestehende Partnerschaft um zwei Jahre bis 2020 verlängert. Damit bleibt eine der modernsten Arenen Europas auch in den nächsten Jahren die Heimat des größten Volleyball-Events in Deutschland. Der Termin für 2019 steht bereits: Am 24.02.2019 findet zum vierten Mal das DVV-Pokalfinale in Mannheim statt. Der Ticketvorverkauf startet in Kürze.

    Die Erfolgsgeschichte geht weiter: Der Deutsche Volleyball-Verband, die Volleyball Bundesliga und die SAP Arena in Mannheim haben ihre seit 2016 bestehende Partnerschaft um zwei Jahre bis 2020 verlängert. Damit bleibt eine der modernsten Arenen Europas auch in den nächsten Jahren die Heimat des größten Volleyball-Events in Deutschland. Der Termin für 2019 steht bereits: Am 24.02.2019 findet zum vierten Mal das DVV-Pokalfinale in Mannheim statt. Der Ticketvorverkauf startet in Kürze.

    Mutige Entscheidung wird belohnt

    „Wir haben 2015 großen Mut bewiesen und uns gemeinsam für den Schritt in die SAP Arena entschieden. Rückblickend muss man sagen, dass dies eine der besten Entscheidungen war, die wir für den Volleyball in Deutschland treffen konnten. Es macht uns wirklich stolz, diese großartige Erfolgsgeschichte fortschreiben zu können“, sagt DVV-Präsident Thomas Krohne. „In Mannheim haben wir das Event noch einmal auf eine völlig neue Stufe gehoben. Über 34.000 Zuschauer in drei Jahren verdeutlichen, welche Begeisterung Volleyball nicht nur bei den Fans der Finalteilnehmer, sondern auch in der Metropolregion Rhein-Neckar ausgelöst hat“, hebt VBL-Präsident Michael Evers die Bedeutung hervor.


    v.l.n.r.: Michael Evers (Präsident VBL), Jörg Ziegler (Generalsekretär DVV), Klaus-Peter Jung (Geschäftsführer VBL), Daniel Hopp (Geschäftsführer SAP Arena), Arne Dirks (Geschäftsführer DVS), Thomas Krohne (Präsident DVV) (Foto Conny Kurth).

    Zuschauerrekord im ersten Jahr

    2016 strömten insgesamt über 12.000 Fans zur Premiere nach Mannheim. Das war Rekord für ein Volleyballspiel in Deutschland. Das Interesse riss auch in den kommenden Jahren nicht ab. 2017 sowie 2018 lockte das Spektakel der besten vier Pokal-Teams jeweils über 11.000 Fans in die Quadratestadt an Rhein und Neckar. „Volleyball war für uns 2016 eine völlig neue Sportart und ein neues Terrain, auf dem wir uns bewegt haben. Mittlerweile muss man ganz klar sagen, dass das DVV-Pokalfinale aus der SAP Arena nicht mehr wegzudenken ist und auch für uns ein absolutes Highlight im Kalender darstellt. Umso mehr freuen wir uns über die Vertragsverlängerung“, sagt Daniel Hopp, Geschäftsführer der SAP Arena.

    SAP Arena eröffnet neue Möglichkeiten

    Nicht mehr wegzudenken sind auch die zahlreichen Neuerungen, die durch den Umzug ermöglicht wurden. Allein mit den VIP & Hospitality Bedingungen vor Ort machten DVV & VBL einen Quantensprung. Aber auch die zahlreichen LED-Screens in und um die Arena verwandeln das Pokalfinale zu einem Event, in dem die Fans vom Zuschauer zu einem aktiven Teil werden. Ein weiteres Highlight ist die Preisverleihung „Goldenes Händchen“ im VIP-Bereich der SAP Arena, die seit 2017 am Abend vor dem großen Finaltag Profis sowie Amateursportler in den Kategorien „Volleyball Story des Jahres“, „Bester Ballwechsel der Pokal-Saison“ und „Social Media Video des Jahres im Amateurbereich“ gleichermaßen für ihre herausragenden Leistungen auszeichnet.

    05.03.2018 14:23
  • Wiesbaden ist Vize-Pokalsieger
    VC Wiesbaden vs. Dresdner SC, 04.03.18, POK F
    Der VCW hat das Endspiel um den DVV-Pokal mit 0:3 gegen den Dresdner SC verloren. 11.354 Zuschauer, davon 1.150 VCW-Fans, erlebten ein engagiertes Wiesbadener Team, aber einen noch stärkeren DSC.
    Gekämpft, aber Dresden war zu stark: Irina Kemmsies und Simona Kosova beim Block
    Foto: Detlef Gottwald

    Die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden haben das Endspiel um den DVV-Pokal mit 0:3 (21:25, 22:25, 18:25) gegen den Dresdner SC verloren. 11.354 Zuschauer, davon 1.150 VCW-Fans, erlebten in der Mannheimer SAP Arena ein engagiertes Wiesbadener Team, aber einen noch stärkeren DSC

    Im ersten Satz waren den Hessinnen die Nervosität und der Respekt vor der großen Kulisse deutlich anzumerken. Erst in der zweiten Satzhälfte kämpfte sich Wiesbaden an die in Führung liegenden Dresdner heran und wurde zunehmend selbstbewusst. Beim Stand von 20:21 aus VCW-Sicht nahm die Partie richtig Spannung auf. Jedoch gelang dem VC Wiesbaden nicht mehr der Satzgewinn. Dresden sicherte sich den Durchgang mit 25:21.

    Der zweite Satz begann mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit leichten Vorteilen für die Sachsen. Dresden hielt einen Zwei-Punkte-Vorsprung hartnäckig. Der DSC war im Block gut auf Wiesbaden eingestellt und machte den Hessinnen so das Leben nicht leicht. Aber der VCW hielt stets dagegen und ließ sich nicht entmutigen. So gelang dem Team von Dirk Groß zunächst der Ausgleich und schließlich die umjubelte 15:14-Führung. Doch Dresden hatte in der Folge das Glück bei knappen Entscheidungen auf seiner Seite und lag plötzlich wieder 21:17 in Front. Auch wenn Wiesbaden sich nochmal stark heran kämpfte, der DSC entschied den Durchgang mit 25:22 erneut für sich.

    Den dritten Satz begannen die Hessinnen mit einem Mannschaftskreis, in dem man sich nochmal gegenseitig Mut zusprach, die Überraschung doch noch zu schaffen. Und der Durchgang begann vielversprechend. Der VCW erarbeitete sich eine 5:1 Führung, die Dresden im Satzverlauf zu 10:10 ausgleichen konnte. Danach spielten die Sachsen ihre ganze Endspielerfahrung aus, sodass Wiesbaden sich bald mit einem Vier-Punkte-Rückstand konfrontiert sah. Zu viel, um dem Durchgang noch eine positive Wendung geben zu können.

    VCW-Mannschaftskapitänin Karolina Bednářová war nach der Partie natürlich enttäuscht, aber auch stolz auf die Mannschaft: „Natürlich hätten wir uns wenigstens einen Satzgewinn gewünscht, aber auch wenn wir jetzt traurig sind, es wird der Moment kommen, in dem wir sagen: Wir haben es als junges Team ins Finale geschafft, darauf müssen wir stolz sein.“

    „Dresden hat sehr gut gespielt und verdient gewonnen, dazu kann ich nur gratulieren“, kommentierte VCW-Chef-Coach Dirk Groß nach dem Spiel. Natürlich ist meine Mannschaft erstmal frustriert, aber in ein paar Tagen wird das Team realisieren, dass es ein super Event gespielt hat.“ Sowohl Bednářova, als auch Groß dankten im Namen des Teams den über 1.100 Fans, die VCW-Heimspielatmosphäre in die SAP Arena gebracht haben.

    Freuen konnte sich der VCW außerdem über die Auszeichnung für Kimberly Drewniok. Sie wurde von den Zuschauern als comdirect Player of the Match gekürt, eine Auszeichnung die mit 1.000 Euro dotiert ist.

    Wiesbaden, das dank eines Coups im Halbfinale gegen Stuttgart das Endspiel erreichte, konnte wertvolle Erfahrung für das nun anstehende Hauptrundenfinale sammeln. Am 10. März trifft der VCW vor heimischen Publikum auf die Ladies in Black Aachen.

    04.03.2018 21:41
  • Dresden hat den Pott!
    VC Wiesbaden vs. Dresdner SC, 04.03.18, POK F
    An diesem Sonntag, dem 4. März, haben sie den verdienten Lohn selbst geerntet: Die DSC Volleyball Damen sind zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte deutscher Pokalsieger!
    Die DSC-Damen sind Pokalsieger
    Foto: Conny Kurth

    Seit Wochen haben sie auf diesen Tag hingearbeitet, haben Kritik und Niederlagen eingesteckt und an diesem Sonntag, dem 4. März, haben sie den verdienten Lohn selbst geerntet: Die DSC Volleyball Damen sind zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte deutscher Pokalsieger! 

    Das Team von Trainer Alexander Waibl sicherte sich den ersten Titel der Saison mit einem 3:0 (25:21, 25:22, 25:18)-Sieg vor 11.354 Zuschauern in der Mannheimer SAP-Arena gegen den VC Wiesbaden. 850 DSC-Fans hatten ihre Lieblinge zum Triumph gepeitscht und stiegen 19 Uhr überglücklich in den Sonderzug zurück nach Dresden. 

    Nach 82 Minuten war es Angreiferin Eva Hodanvá, die den zweiten Matchball zum Pokalsieg verwandelte. Top-Scorerin der Partie war Mittelblockerin Sasa Planinsec, die bei ihren 19 Zählern unglaubliche zehn Punkte im Block einsammelte. Piia Korhonen steuerte 17 Punkte zum tollen Erfolg bei. 

    „Ich war heute nervöser als sonst, als ich in die Halle gekommen bin. Am Ende bin ich froh, dass wir heute so eine Leistung abrufen konnten. Wir waren so konzentiert und fokussiert und jetzt feiern wir einfach nur noch“, sagte die Finnin nach dem Spiel. 

    Titel-Schmied Alexander Waibl war stolz: „Wir haben sehr hart dafür gearbeitet. Die Spiele in den vergangenen Wochen waren uns egal, wir wollten heute hier den Titel holen. Das haben wir geschafft. Das wird eine fechtfröhliche Rückfahrt“, sagte der erfolgreichste Trainer der Vereinsgeschichte nach seinem siebten Titel. 

    Der DSC startete mit seiner gewohnten Stammformation. Und die war sofort richtig on fire, zeigte sich extrem konzentriert und legte mit 11:5 vor. Gute Annahme, tolles Zuspiel, präzise Angriffe – es lief. Doch Wiesbaden packte das große Kämpferherz aus, holte Punkt um Punkt auf, auch weil der DSC in der Annahme ein paar Probleme hatte und sich im Angriff einige Fehler leistete. In einer extrem spannenden Endphase nahm Waibl beim 21:20 eine Auszeit, dann folgten drei bockstarke Aktionen zum 24:20, den zweiten Satzball nutzte Korhonen zur 1:0-Satzführung. 

    Auch im zweiten Satz war der DSC immer am Drücker. Beim 14:15 sicherte sich Wiesbaden die erste Führung überhaupt im Spiel. Doch in den engen Phasen war das Waibl-Team da, zeigte eine Mischung aus Ruhe und Emotionen. Nach dem 16:16 donnerte erst Korhonen den Ball ins Feld, dann blockte das Team Kimbery Drewniok und eine Video-Challenge, die zeigte, dass Mrdak ein Ass serviert hatte, brachte das 19:16. Dieser Vorsprung hielt bis zum Satzende, auch wenn Waibl beim 23:20 noch eine Auszeit nehmen musste. Mit einem Block gegen Tanja Großer krallte sich der DSC die 2:0-Satzführung. 

    Im dritten Durchgang kam Wiesbaden besser aus den Startlöchern, wollte sich nicht so einfach geschlagen geben. Beim 4:9-Rückstand nahm Waibl die erste Auszeit. Und die zeigte Wirkung, denn seine Mannschaft holte Punkt um Punkt auf, glich beim 10:10 aus. Und dann war der DSC wieder komplett da, spielte tollen Volleyball und Eva Hodanová war es vorbehalten, den Matchball zum fünften Pokalsieg der Vereinsgeschichte klarzumachen. 

    04.03.2018 19:38
  • DVV-Pokalfinale der Frauen: Dresdner SC holt sich nach drei Sätzen den Sieg
    VBL | Pressemitteilungen
    Der DVV-Pokal 2018 der Frauen geht an den Dresdner SC. In einem spannenden und abwechslungsreichen Match setzten sich die Dresdnerinnen gegen das Team vom VC Wiesbaden mit 3:0 25-21, 25-22, 25-18) durch. Trotz der eindeutig anmutenden Zahlen lieferten sich beide Teams über weite Strecken einen sehenswerten Schlagabtausch auf Augenhöhe.

    Der DVV-Pokal 2018 der Frauen geht an den Dresdner SC. In einem spannenden und abwechslungsreichen Match setzten sich die Dresdnerinnen gegen das Team vom VC Wiesbaden mit 3:0 25-21, 25-22, 25-18) durch. Trotz der eindeutig anmutenden Zahlen lieferten sich beide Teams über weite Strecken einen sehenswerten Schlagabtausch auf Augenhöhe. Wiesbadens erfolgreichste Angreiferin war Kimberly Drewniok mit acht Punkten, die auch zum comdirect player of the match gewählt wurde.


    Wunschlos glückliche Dresdnerinnen nach dem Pokalsieg (Foto: Sebastian Wells).

    DSC-Spielerin Saša Planinšec in Angriffslaune

    Einen Favoriten hatte zumindest dem Namen nach auch das Pokalfinale der Frauen. Bereits viermal hat der Dresdner SC die begehrte Trophäe in die Höhe stemmen dürfen, zuletzt 2016. Auf der anderen Seite des Feldes stand mit dem VC Wiesbaden ein Team, das bisher noch keinen Titel im Pokalwettbewerb verzeichnen konnte.

    Und so brauchte der VC Wiesbaden auch im ersten Satz zunächst eine ganze Weile, um sich auf die beeindruckende Kulisse und die Dimensionen in der Mannheimer SAP-Arena einzustellen. Sowohl in der Annahme als auch im Angriff fehlte es zu Beginn des ersten Satzes an der nötigen Präzision, um Dresdens Abwehr unter Druck zu setzen. Die Dresdnerinnen fanden schneller zu ihrem Spiel und punkteten mehrfach mit Schnellangriffen der gut aufgelegten Saša Planinšec, die auch im Block fleißig zupackte (am Ende standen neun Blocks und insgesamt 18 Punkte zu Buche) und einigen Anteil an der 7:3 und 15:10 Führung ihres Teams hatte.

    Wiesbaden kommt in Fahrt

    Wiesbaden arbeitete sich immer besser in die Begegnung, verringerte die Fehlerquote und gewann Sicherheit in Annahme und Aufschlag. Das zeigte Wirkung. Dresden geriet in der Annahme unter Druck, war folglich im Angriff nicht mehr so durchschlagstark und büßte nach 16:13 den Vorsprung bis zum 21:20 fast vollständig ein. Gerade noch rechtzeitig fand das Team von DSC Coach Alexander Waibel zurück in die Spur und markierte per Block das 24:21. Bei der Entscheidung über den Satzball leistete das neu eingeführte Videochallenge-System erneut gute Dienste. Ein Dresdner Angriff, der offensichtlich im Aus landete, war vorher vom Wiesbadener Block noch hauchdünn berührt worden und lieferte so den Punkt zum 25:21 Satzgewinn für den DSC.

    Ein packendes Duell auf Augenhöhe bekamen die 11354 Zuschauer über weite Strecken des zweiten Satzes hinweg geboten. Zwar erwischte Dresden abermals den besseren Start (5:3) und Wiesbadens Trainer Dirk Groß musste beim 8:11 sogar mit einer ersten Auszeit reagieren, fand dort aber offenbar die passenden Worte. Seit Team belohnte sich mit mutigen Angriffen und einem Ass von Julia Osterloh mit dem 11:11 Ausgleich. Es folgte ein mitreißender Schlagabtausch, in dem Dresden zunächst mit 20:16 voran ging, beim 23:22 aber fast wieder eingeholt war. Ein Cleverer Lob an den Wiesbadener Block von Dresdens erfolgreichster Angreiferin Piia Korhonen (19 Punkte) bescherte Dresden den ersten Satzball, ein weiterer Block das 25:22.

    Dresden am Ende das stärkere Team

    Weiterhin mitreißenden Volleyball boten beide Mannschaften im dritten Abschnitt der Partie. Diesmal gelang Wiesbaden der bessere Start zum 6:2, nur wenig später beim 12:12 folgte der Ausgleich. Danach war es ein absolut offenes Match zweier gleichwertiger Teams. Dresden wirkte insgesamt etwas frischer und münzte das in Punkte um. Dem 15:13 folgte das 18:15. Egal was Wiesbaden versuchte, Dresden fand die besseren Antworten und nach dem Endstand von 25:18 durfte der DSC seinen fünften Pokalgewinn feiern.

    Stimmen zum Spiel:

    Alexander Waibl:

    „Unser Gegner heute hat Stuttgart und Schwerin geschlagen, wir wussten schon, dass es nicht leicht wird gegen Wiesbaden. Das hat sich auch bewahrheitet. Der Schlüssel heute war, dass wir nicht hektisch geworden sind, wenn Wiesbaden ins Rollen kam oder wir zurück lagen. Daher ein Kompliment an meine Mannschaft, die sich auch von der Kulisse und der Situation nicht hat beeindrucken lassen.“

    Katharina Schwabe:

    „Ich bin super zufrieden. Es war für uns nach den verlorenen Spielen zuletzt in Stuttgart nicht einfach hier befreit aufzuspielen, vor allem weil wir unbedingt gewinnen wollten. Wiesbaden hat gute Einzelspielerinnen und agieren auch als Mannschaft stark, das hat auch der Sieg in Schwerin zuletzt gezeigt.  Ich bin einfach mega froh, dass wir das heute in einem guten Spiel so hinbekommen haben.

    Dirk Groß:

    „In erster Linie bin ich stolz und zufrieden mit meiner Mannschaft. Wir haben heute Silber gewonnen. Es war unser Ziel so gut es geht dagegen zu halten. Das geht nur, wenn wir mit viel Druck aufschlagen und wenig Fehler machen, das hat heute nicht immer geklappt. Zum einen lag das an der individuellen Klasse der Dresdner Spielerinnen, zum anderen sind wir in Summe noch zu unerfahren und haben entsprechende Schwankungen.

    Tanja Großer:

    „Ich bin in erster Linie glücklich, dass wir es bis ins Finale des DVV-Pokals geschafft haben. Natürlich ist auch ein wenig Enttäuschung dabei, weil wir am Ende nicht den letzten Schritt machen konnten. In Mannheim zu spielen, ist einfach genial, unsere Fans haben uns großartig unterstützt. Wir haben in den entscheidenden Momenten zu wenig Druck aufgebaut und dann war die Luft irgendwann raus. Aber: Den zweiten Platz werden wir natürlich feiern.“

    04.03.2018 19:27
  • DVV-Pokalfinale der Männer: Friedrichshafen krönt sich zum 15-fachen Champion
    VBL | Pressemitteilungen
    Der VfB Friedrichshafen hat zum 15. Mal in der Vereinsgeschichte das DVV-Pokalfinale gewonnen und sich vor 11.354 Zuschauern in der SAP Arena in Mannheim mit 3:0 (25-20, 25-8, 25-21) gegen die Bisons Bühl durchgesetzt. Einen kleinen Trost gab es für die unterlegenen Bühler trotzdem: Kapitän Masahiro Yanagida wurde von den Fans über die DVV-Pokal App zum comdirect Player of the Match gewählt.

    Der VfB Friedrichshafen hat zum 15. Mal in der Vereinsgeschichte das DVV-Pokalfinale gewonnen und sich vor 11.354 Zuschauern in der SAP Arena in Mannheim mit 3:0 (25-20, 25-8, 25-21) gegen die Bisons Bühl durchgesetzt. Einen kleinen Trost gab es für die unterlegenen Bühler trotzdem: Kapitän Masahiro Yanagida wurde von den Fans über die DVV-Pokal App zum comdirect Player of the Match gewählt.

    Die „Häfler“ feiern ihre Titelverteidigung in Mannheim (Foto: Conny Kurth). 

    Bühl zeigt sich kämpferisch

    Von einer Außenseiterrolle wollten die Bisons Bühl zu Beginn des ersten Durchgangs nichts wissen. Hellwach und ohne Respekt vor dem Favoriten vom Bodensee legten sie ordentlich und mit viel Durschlagskraft los. Bestes Beispiel war ein Angriff der Bühler zum 2:1, den der VfB nur noch bis an den über 20 Meter über dem Spielfeld hängenden Videowürfel abprallen lassen konnte.

    Neues Videochallenge-System sorgt für Klarheit

     Eine frühe Premiere gab es auch für die Fans in der Halle: VfB Coach Vital Heynen forderte beim Stand von 4-6 einen Übertritt der Drei-Meter-Linie zu überprüfen, wurde aber von der Zeitlupe widerlegt. Es war das erste Mal in der Geschichte des DVV-Pokals, dass ein Trainer eine Entscheidung challengen konnte. Mit laufender Spielzeit fanden die „Häfler“ schlussendlich immer besser in die Partie, Bühl leistete sich mehr Fehler und so folgte beim 12-12 der Ausgleich. Mehr und mehr nahmen die Häfler jetzt das Heft in die Hand, auch weil der Block jetzt deutlich effektiver agierte. Über 15:13 und 18:14 marschierte der VfB davon und markierte mit 25-20 den ersten Satzgewinn.

    Bühl ohne Chance in Satz zwei

    Das Friedrichshafner Getriebe lief  nun wie geschmiert, während Bühl mit eigenen Fehlern zu kämpfen hatte. Ob in der Annahme, beim Aufschlag oder im Angriff, Bühl bekam in dieser Phase keinen Zugriff auf das Spiel. Entsprechend komfortabel zogen die Häfler über 7-3, 18-5 und 22-6  ihre Bahnen und konnten sich hier und da Ungenauigkeiten leisten, ohne den 25-8 Satzerfolg zu gefährden.

    Am Ende entscheiden Kleinigkeiten

    Nach zwei verlorenen Sätzen und damit dem Rücken zur Wand fand Bühl den Spaß am Spiel im dritten Satz wieder. Mutige Angriffe und tolle Abwehraktionen wurden belohnt und so war es erneut die Bisons, die sich mit knappen Führungen beim 4-3 und 8-7 zurück ins Match bissen und auch danach nicht locker ließen. Der VfB sah sich unter Druck, behielt aber die Nerven und ließ Bühl nicht weiter davon ziehen. Zwei gleichwertige Mannschaften schenkten sich nun nichts mehr. Letztlich waren es Kleinigkeiten, die nach dem 20-20 den Unterschied ausmachten und am Ende mit 25-21 dem VfB Friedrichshafen das 3:0 und damit den 15. Pokalerfolg bescherten.

    Stimmen zum Spiel

    VfB Trainer Vital Heynen

    „Ich bin zufrieden, ich denke wir haben clever und geduldig gespielt, auch wenn wir mal zurück lagen. Unsere Stärken in der Abwehr waren auch heute zu erkennen. Bis zur Mitte war der erste Satz sehr interessant, dann hat Bühl mehr Fehler gemacht und wir waren die konstantere Mannschaft. Nach dem zweiten Satz waren wir uns dann etwas zu sicher und haben im dritten mehr Fehler gemacht als davor.“

    Zuspieler Simon Tischer

    „Wir sind riesig Stolz, dass wir heute den Pokal geholt haben und auf die tolle Unterstützung unserer Fans. Wenn man 31 Spiele in Folge gewonnen hat muss man schon die Euphorie etwas bremsen, denn wir wussten, dass das heute hier kein Selbstläufer wird. Ich denke wir haben nach dem zweiten Satz etwas die Spannung verloren, aber sind dann ruhig geblieben und Bühl musste mehr riskieren um zu Punkten. Das hat uns am Ende des dritten Satzes dann geholfen.“

    Bühl-Coach Ruben Wolochin

    „Ein bisschen sind wir enttäuscht, aber es überwiegt der Stolz, dass wir mit unserer jungen Mannschaft hier sein durften. Unzufrieden bin ich eigentlich nur mit dem zweiten Satz. Wir hatten im dritten dann sogar die Chance zum Satzgewinn, waren aber nicht konstant genug am Ende und die Erfahrung von Friedrichshafen hat den Unterschied gemacht.“

    Masahiro Yanagida

    „Es war uns klar, dass es ein ganz hartes Spiel für uns wird, aber wir sind vor allem Stolz, dass wir hier antreten durften. Ich glaube wir haben uns mit Ausnahme des zweiten Satzes gut präsentiert. Vor allem im dritten Satz haben wir gezeigt, dass wir mit der richtigen Einstellung und Spaß am Spiel mithalten können.“

    04.03.2018 17:51
  • Goldenes Händchen begeistert Profis und Amateursportler
    VBL | Pressemitteilungen
    Auch in diesem Jahr stand am Abend vor dem großen Finaltag die Pokalnacht an. 2017 wurde die Preisverleihung „Goldenes Händchen“ ins Leben gerufen, in der Profis sowie Amateursportler in den Kategorien „Volleyball Story des Jahres“, „Bester Ballwechsel der Pokal-Saison“ und „Social Media Video des Jahres im Amateurbereich“ gleichermaßen für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet werden.

    Auch in diesem Jahr stand am Abend vor dem großen Finaltag die Pokalnacht an. 2017 wurde die Preisverleihung „Goldenes Händchen“ ins Leben gerufen, in der Profis sowie Amateursportler in den Kategorien „Volleyball Story des Jahres“, „Bester Ballwechsel der Pokal-Saison“ und „Social Media Video des Jahres im Amateurbereich“ gleichermaßen für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet werden.


    Die stolzen Gewinner des Goldenen Händchens (Foto: Conny Kurth).

     Bester Ballwechsel der Pokalsaison

    Das erste „Goldene Händchen“ ging an die Volleyball Bisons Bühl und den TSV Herrsching. Die beiden Männer-Bundesligisten haben sich den besten Ballwechsel im diesjährigen Pokalwettbewerb geliefert und setzten sich im Fan-Voting mit 767 Stimmen klar gegen die Konkurrenz durch. Scout Michael Mattes (TSV Herrsching) und Spieler Tim Stöhr (Volleyball Bisons Bühl) nahmen die Trophäen stellvertretend für ihre Teams entgegen. Für Tim ist der Gewinn des „Goldenen Händchens“ nun noch mehr Anreiz, morgen mit zwei Auszeichnungen zurück nach Hause zu fahren.

    Bestes Social-Media-Video

    In der Kategorie „Social Media Video des Jahres im Amateurbereich“ ging das „Goldene Händchen“ in die Hauptstadt. Genauer gesagt an die Preußen Volleys, die mit ihrer Videoreihe „Volleyball im Alltag“ die teils komplizierten Volleyballregeln an Beispielen aus dem Alltag erklären und somit greifbar für jedermann machen. Den verdienten Applaus und das „Goldene Händchen“ nahmen PR-Verantwortlicher Tassilo Bade und Spieler Peter Große entgegen. Für Bade ein riesen Grund zur Freude: Volleyball ist eine tolle Sportart, über die mehr geredet werden muss. Wir wollen den Sport anschaulich darstellen und zeigen, wie viel Potenzial er hat. Die Preußen Volleys eigenen sich perfekt für diese Art von Bewerbung, sie machen jeden Spaß mit und zeigen, dass Volleyball mehr ist, als nur den Ball über die Leine zu pritschen." Bislang gibt es sechs Videos dieser Art, weitere sind schon in der Planung. „Mit der großen Volleyballbühne hatten wir bislang noch nicht so viel zu tun und jetzt haben wir es zum Highlight-Event des Jahres geschafft", konnte Große sein Glück kaum fassen.

    Volleyball Story des Jahres

    Den letzten Preis des Abends für die „Volleyball Story des Jahres“ sicherte sich „Snow-Volleyball“. Die 2008 von zwei Studenten ins Leben gerufene Sportart erobert immer mehr Ski-Gebiete Europas und feierte vor zwei Wochen mit den 1. Deutschen Meisterschaften in Winterberg eine historische Premiere in Deutschland. Gespielt wurde am weithin berühmten Sahnehang am Fuße des Kahlen Asten. Hart umkämpfte Ballwechsel, fliegende Körper auf dem weißen Untergrund und dazu eine coole Winteratmosphäre haben den Schnee zum Schmelzen gebracht und die erste Snow-DM zu einem vollen Erfolg gemacht. Volleyball im Schnee, eine Sportart, die definitiv großes Potenzial und ein Ziel hat: Ein Teil der Olympischen Winterspiele zu werden. Zum ersten Triumph gesellt sich der erste Preis, den Niclas Hildebrand, DVV-Sportdirektor für Beach- und Snow-Volleyball, und Spieler Paul Becker (1. Deutscher Meister im Snow-Volleyball) dankend entgegennahmen. "Wir sind der erste Deutsche Meister im Snow-Volleyball und freuen uns nun auf die EM in Österreich. Jetzt müssen wir schauen, dass wir die "dritte" Sportart neben Hallen- und Beachvolleyball pushen, um auch im Winter mit diesem tollen Sport vertreten zu sein", schwärmt Becker. 

    03.03.2018 22:45

DVV, VBL und SAP Arena verlängern Vertrag

VBL | Pressemitteilungen

Die Erfolgsgeschichte geht weiter: Der Deutsche Volleyball-Verband, die Volleyball Bundesliga und die SAP Arena in Mannheim haben ihre seit 2016 bestehende Partnerschaft um zwei Jahre bis 2020 verlängert. Damit bleibt eine der modernsten Arenen Europas auch in den nächsten Jahren die Heimat des größten Volleyball-Events in Deutschland. Der Termin für 2019 steht bereits: Am 24.02.2019 findet zum vierten Mal das DVV-Pokalfinale in Mannheim statt. Der Ticketvorverkauf startet in Kürze.

05.03.2018 14:23

Wiesbaden ist Vize-Pokalsieger

VC Wiesbaden vs. Dresdner SC, 04.03.18, POK F

Der VCW hat das Endspiel um den DVV-Pokal mit 0:3 gegen den Dresdner SC verloren. 11.354 Zuschauer, davon 1.150 VCW-Fans, erlebten ein engagiertes Wiesbadener Team, aber einen noch stärkeren DSC.

04.03.2018 21:41

Dresden hat den Pott!

VC Wiesbaden vs. Dresdner SC, 04.03.18, POK F

An diesem Sonntag, dem 4. März, haben sie den verdienten Lohn selbst geerntet: Die DSC Volleyball Damen sind zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte deutscher Pokalsieger!

04.03.2018 19:38

DVV-Pokalfinale der Frauen: Dresdner SC holt sich nach drei Sätzen den Sieg

VBL | Pressemitteilungen

Der DVV-Pokal 2018 der Frauen geht an den Dresdner SC. In einem spannenden und abwechslungsreichen Match setzten sich die Dresdnerinnen gegen das Team vom VC Wiesbaden mit 3:0 25-21, 25-22, 25-18) durch. Trotz der eindeutig anmutenden Zahlen lieferten sich beide Teams über weite Strecken einen sehenswerten Schlagabtausch auf Augenhöhe.

04.03.2018 19:27

DVV-Pokalfinale der Männer: Friedrichshafen krönt sich zum 15-fachen Champion

VBL | Pressemitteilungen

Der VfB Friedrichshafen hat zum 15. Mal in der Vereinsgeschichte das DVV-Pokalfinale gewonnen und sich vor 11.354 Zuschauern in der SAP Arena in Mannheim mit 3:0 (25-20, 25-8, 25-21) gegen die Bisons Bühl durchgesetzt. Einen kleinen Trost gab es für die unterlegenen Bühler trotzdem: Kapitän Masahiro Yanagida wurde von den Fans über die DVV-Pokal App zum comdirect Player of the Match gewählt.

04.03.2018 17:51

Goldenes Händchen begeistert Profis und Amateursportler

VBL | Pressemitteilungen

Auch in diesem Jahr stand am Abend vor dem großen Finaltag die Pokalnacht an. 2017 wurde die Preisverleihung „Goldenes Händchen“ ins Leben gerufen, in der Profis sowie Amateursportler in den Kategorien „Volleyball Story des Jahres“, „Bester Ballwechsel der Pokal-Saison“ und „Social Media Video des Jahres im Amateurbereich“ gleichermaßen für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet werden.

03.03.2018 22:45

DVV-Pokalfinale: Die Finalisten im Direktvergleich

VBL | Pressemitteilungen

Der Countdown läuft: Bevor die #missionmannheim am Sonntag mit den Finalspielen in der SAP Arena in Mannheim ihren Höhepunkt erreicht, können die Teams bereits heute im Training Finalluft schnuppern. Vor dem großen Showdown haben wir alle Teilnehmer im direkten Vergleich gegenüber gestellt. Wer sich das Spektakel nicht entgehen lassen möchte, kann noch vor Ort an der Tageskasse Tickets erwerben.

03.03.2018 12:40

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