• Termin für 2018 steht, Vorverkauf läuft!
    Pokal | News
    Das DVV-Pokalfinale 2018 findet am 4. März statt. Schon jetzt sind Tickets für das Top-Event in der Mannheimer SAP Arena erhältlich.

    Gerade erst ist das DVV-Pokalfinale vorüber, schon wirft das Volleyball-Highlight des Jahres die nächsten Schatten voraus! Nachdem der Allianz MTV Stuttgart (bei den Frauen) und der VfB Friedrichshafen (bei den Männern) am 29. Januar im Pokal triumphiert haben, steht bereits der Termin für das kommende Jahr fest: Das DVV-Pokalfinale 2018 findet am 4. März statt. Schon jetzt sind die Tickets für das Top-Event in der Mannheimer SAP Arena erhältlich.

    VBL-Präsident Michael Evers und DVV-Präsident Thomas Krohne (Foto: Nils Wüchner, nils-wuechner.de)

    VBL-Präsident Michael Evers und DVV-Präsident Thomas Krohne (Foto: Nils Wüchner, nils-wuechner.de)

    Insgesamt haben 121.000 Zuschauer das DVV-Pokalfinale in den letzten zwölf Jahren in Halle/Westfalen (2006 bis 2015) und Mannheim (2016/2017) live vor Ort erlebt. "Die beiden Finalspiele sind jedes Jahr ein Publikumsmagnet und ein Höhepunkt im nationalen Volleyballkalender. Sie zeigen, wie attraktiv der deutsche Volleyball für die Zuschauer ist", sagt DVV-Präsident Thomas Krohne. Mit der diesjährigen Veranstaltung war er sehr zufrieden. „Die erneut über 10.000 Zuschauer haben das DVV-Pokalfinale zu einem Happening gemacht.“

    Michael Evers, der Präsident der Volleyball Bundesliga, weist darauf hin, dass der Pokal-Wettbewerb auch für die Spielerinnen und Spieler eine ganz besondere Sache ist. „Weil die Pokalendspiele der Frauen und Männer an einem Tag und an einem Ort stattfinden, sind die Tickets heiß begehrt“, so Evers. „Jede Volleyballerin und jeder Volleyballer will unbedingt beim DVV-Pokalfinale auf dem Spielfeld stehen, um vor so einer großen Kulisse zu spielen. Und natürlich träumt jeder davon, den Pokal am Ende zum Zeichen des Sieges in die Höhe zu stemmen.“

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale, das gemeinsam vom Deutschen Volleyball-Verband und der Volleyball Bundesliga ausgetragen wird, sind ab sofort über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz

    13.02.2017 14:24
  • Verabschiedung, Ausbildung und Prominenz
    Pokal | News
    Der Rahmen hätte nicht besser und größer sein können, um zwei herausragende Trainerpersönlichkeiten seitens des Deutschen Volleyball-Verbandes offiziell zu verabschieden.

    Der Rahmen hätte nicht besser und größer sein können, um diese beiden herausragenden Trainerpersönlichkeiten seitens des Deutschen Volleyball-Verbandes offiziell zu verabschieden: Die ehemaligen Bundestrainer Giovanni Guidetti (2006 bis 2014) und Vital Heynen (2012 bis 2016) wurden während des Pokalfinals für ihre großen Verdienste ausgezeichnet und offiziell verabschiedet.

    VBL-Präsident Michael Evers, die Ex-Bundestrainer Vital Heynen und Giovanni Guidetti sowie DVV-Präsident Thomas Krohne (Foto: Conny Kurth, kurth-media.de)

    VBL-Präsident Michael Evers, die Ex-Bundestrainer Vital Heynen und Giovanni Guidetti sowie DVV-Präsident Thomas Krohne (Foto: Conny Kurth, kurth-media.de)

    Zwei Sympathieträger

    DVV-Präsident Thomas Krohne überreichte den beiden Erfolgstrainern die DVV-Ehrenmedaille, zudem erhielten Guidetti und Heynen jeweils eine Foto-Collage sowie ein Kartenspiel mit den Köpfen ihrer Nationalteams. Heynen bekam von seiner Männer-Nationalmannschaft ein Fotobuch mit persönlichen Widmungen, Guidetti, der eigens aus Istanbul angereist war, erhält von seinen ehemaligen Spielerinnen eine maßgeschneiderte Jeans. Unter Guidetti feierten die DVV-Frauen beispielsweise zweimal die Vize-Europameisterschaft, die DVV-Männer wurden Olympia-Fünfte, WM-Dritter und European Games-Sieger. Zur Verabschiedung kamen unter anderen Christian Fromm, Patrick Steuerwald, Max Günthör, Tanja Hart, Kerstin Tzscherlich, Lisa Thomsen und Cornelia Eichler (ehem. Dumler).

    Ehemalige und aktuelle Stars in der A-Ausbildung

    Patrick Steuerwald war aber nicht nur zum Spaß in Mannheim. Der Zuspieler des TSV Herrsching ist aktueller Teilnehmer der A-Trainer Ausbildung. Und dieser Lehrgang ist überragend besetzt: Die ehemaligen DVV-Kapitäne Wolfgang Kuck und Michael Dornheim zählen ebenso zu den Teilnehmern wie Ex-Nationalspieler Christian Pampel oder Matthias Pompe, Spieler des SVG Lüneburg. Und so fällt das Fazit von Dr. Jimmy Czimek, Leiter der A-Ausbildung im DVV, dementsprechend aus: „Die aktuellen und ehemaligen Weltklassespieler bereichern die Lehrgänge sehr mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung, deswegen sollten wir das unbedingt beibehalten, dass diese einen erleichterten Zugang dazu bekommen!“

    SAP Arena als „Dark Room“

    Pyrotechnik, Lichtershow und jede Menge Effekte. Sie SAP Arena macht es möglich. Die Halle in der Rhein-Neckar Region gehört zu den modernsten in Europa. Und ist natürlich dennoch nicht vor kleineren Pannen ausgenommen. So zu Beginn des Frauen-Finals, als es plötzlich aufgrund eines technischen Defekts während des Ballwechsels dunkel wurde. Der Ballwechsel wurde wiederholt, das Licht ging wieder an, aus dem „Dark Room“ wurde wieder die strahlende SAP Arena.

    Prominenz aus Land und Städten

    Das DVV-Pokalfinale zog nicht nur Tausende in Gelb, Orange und Blau gekleidete Fans in seinen Bann, sondern auch die Polit-Prominenz. Erwin Sellering, Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern und Edelfan der Schwerinerinnen, war ebenso in Mannheim wie der Oberbürgermeister aus Schwerin, Dr. Rico Badenschier, und Stuttgarts Sportbürgermeister, Dr. Martin Schairer. Christian Gäbler, Staatssekretär im Berliner Senat für Inneres und Sport, ließ sich das Spektakel ebenso wenig entgehen wie Dr. Peter Kurz, der als Oberbürgermeister der Stadt Mannheim die kürzeste Anreise hatte.

    31.01.2017 12:57
  • Die DVV-Pokal Social Media Review
    Pokal | News
    Über die DVV-Pokal App konnten die Fans den MVP wählen sowie unter dem Hashtag #missionmannheim mit etwas Glück auf der Social Wall landen. Hier sind die schönsten Schnappschüsse.

    Das DVV-Pokalfinale hatten nicht nur auf dem Spielfeld viel zu bieten. Auch abseits der unglaublich spannenden Spiele waren die Fans immer dabei und konnten über die DVV-Pokal App den MVP wählen sowie unter dem Hashtag #missionmannheim mit etwas Glück auf der Social Wall landen.


    Die Fans sind fleißig dem Aufruf gefolgt und haben unter #missionmannheim gepostet

    Da es nicht genug Platz für alle Fan-Fotos waren, haben wir noch einmal eine Auswahl zusammengestellt auf Facebook zusammen gestellt. 

    30.01.2017 16:48
  • Ein Event der Extraklasse
    Pokal | News
    Zum zweiten Mal traf sich Volleyball-Deutschland zum DVV-Pokalfinale in der SAP Arena in Mannheim. Zum zweiten Mal zelebrierten Teams und Fans ein Event der Extraklasse, feierten sich und den Volleyballsport. 

    Zum zweiten Mal traf sich Volleyball-Deutschland zum DVV-Pokalfinale in der SAP Arena in Mannheim. Zum zweiten Mal zelebrierten Teams und Fans ein Event der Extraklasse, feierten sich und den Volleyballsport. Und bereits jetzt können sich Fans Tickets für das DVV-Pokalfinale am 4. März 2018 sichern, der Ticketvorverkauf hat unter www.dvv-pokal.de begonnen.


    Allianz MTV Stuttgart und der VfB Friedrichshafen jubelten in Mannheim (Foto: Nils Wüchner, www.nils-wuechner.de)

    Im vergangenen Jahr siegten die „Gäste“ aus Sachsen (Dresdner SC) bzw. Berlin (BR Volleys), bei der zweiten Auflage in der SAP Arena schlugen die Baden-Württemberger zurück: In zwei an Spannung kaum zu überbietenden Spielen siegten der Allianz MTV Stuttgart und der VfB Friedrichshafen. Das Frauen-Finale ging über die volle Distanz und sah Stuttgarterinnen, die trotz eines 0:2-Rückstandes immer an sich glaubten: „Wir haben zu keinem Zeitpunkt daran gedacht, zum zweiten Mal das Finale in Mannheim zu verlieren“, so Mittelblockerin Jennifer Pettke. Und tatsächlich, nach 132 Minuten rissen die Stuttgarterinnen die Arme hoch, „unser Schlüssel war: Teamwork“, sagte Zuspielerin Karmen Kocar, die maßgeblich an der Wende beteiligt war.

    „Nur“ vier Sätze und 130 Minuten schlugen sich die Männer die Bälle um die Ohren, doch am Ende hatten sie mehr Punkte gespielt (113:107) als die Frauen-Teams (108:100). Ein Indiz für den erbitterten Kampf, den sich die beiden Aushängeschilder des deutschen Männer-Volleyballs lieferten. Gleich drei Sätze gingen weit in die Verlängerung, dreimal siegte der Pokalsieger vom Bodensee. „Die Mannschaft, die besser mit dem Druck am Ende umgehen konnte, hat heute gewonnen“, sagte Vital Heynen. „Wir müssen sehen, dass wir unseren Killerinstinkt in der entscheidenden Phase wiederfinden“, analysierte Robert Kromm.

    Rahmenbedingungen top

    Erneut strömten über 10.000 Zuschauer zur ersten nationalen Entscheidung des Jahres, insgesamt sahen somit 121.000 Zuschauer in den vergangenen zwölf Jahren die DVV-Pokalfinals in Halle/Westfalen (2006 bis 2015) und Mannheim (2016/2017). Der Mix aus Show und Sport stimmt, in keiner anderen Sportart werden an einem Finaltag die Pokalsieger bei Frauen und Männern ermittelt. Mit einer noch größeren Einbeziehung der Fans in die Veranstaltung (mit diversen Zuschauer-Cams, aber vor allem über die sozialen Netzwerke) haben DVV und VBL einen nächsten Schritt bei ihrem Premium-Produkt gemacht: „Ich bin sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Die erneut über 10.000 Zuschauer haben das Event zu einem Happening gemacht und 'Volleyball at its best' mit hochklassigen, spannenden Partien gesehen. Wir haben neue Dinge in den sozialen Medien aktiviert mit der App und der MVP-Wahl oder der Social Wall, das hat mir gut gefallen“, meinte DVV-Präsident Thomas Krohne. Und VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung sagte: „Das war eine großartige Veranstaltung mit einer fantastischen Atmosphäre. Für die Volleyballfans war es ein Highlight. Vom Finale der Frauen wird die unglaubliche Aufholjagd und Spannung in Erinnerung bleiben, bei den Männern ein hochklassiges Spiel. Ich gratuliere dem Allianz MTV Stuttgart und dem VfB Friedrichshafen zu ihren Pokalsiegen und freue mich schon jetzt auf das nächste Jahr."

    TV berichtet umfassend

    Das DVV-Pokalfinale ist auch im TV voll etabliert. Zum zweiten Mal übertrug SPORT1 fünf Stunden live aus Mannheim, musste aufgrund programmlicher Verpflichtungen und einem nicht absehbaren Ende des Männer-Finals dieses leider vorzeitig verlassen. Die Partie konnten die TV-Zuschauer immerhin weiter in den Live-Streams beim Sportsender und bei sportdeutschland.tv zu Ende sehen. Mit einer Quote von 200.000 Zuschauern erzielte der Sender erneut gute Werte. Und da auch die öffentlich-rechtlichen Sender umfassend über das Spektakel aus Mannheim berichteten, war das DVV-Pokalfinale 2017 auch aus TV-Sicht ein voller Erfolg.

    SPORT1
    ZDF-Morgenmagazin
    ARD-Sportschau

    rbb
    NDR 
    SWR (Spielbericht Männer)
    SWR (Liveschalte)

    Kim Renkema im Studio: Teil 1 / Teil 2

    Jetzt Tickets sichern

    Als der achte Matchball im Männer-Finale saß, bedeutete dies den Startschuss für das DVV-Pokalfinale 2018. Am 4. März trifft sich Volleyball-Deutschland zum dritten Mal in der SAP Arena, ab sofort können Tickets über die Pokal-Homepage www.dvv-pokal.de bestellt werden.

    30.01.2017 16:18
  • Stuttgart und Friedrichshafen nervenstark!
    Pokal | News
    Die DVV-Pokalsieger 2017 sind der Allianz MTV Stuttgart und der VfB Friedrichshafen. Stuttgart setzte sich vor 10.143 Zuschauern in Mannheim mit 3:2 gegen Schwerin durch. Friedrichshafen entthronte durch einen 3:1-Erfolg die BR Volleys.

    Die DVV-Pokalsieger 2017 sind der Allianz MTV Stuttgart und der VfB Friedrichshafen. Stuttgart setzte sich vor 10.143 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena mit 3:2 (22:25, 21:25, 25:23, 25:15, 15:12) gegen den SSC Palmberg Schwerin durch. Friedrichshafen entthronte durch einen 3:1-Erfolg (33:31, 25:21, 25:27, 30:28) die BR Volleys.

    Allianz MTV Stuttgart und VfB Friedrichshafen jubelten in Mannheim (Foto: Conny Kurth, www.kurth-media.de)

    Allianz MTV Stuttgart und der VfB Friedrichshafen jubelten in Mannheim (Foto: Conny Kurth, www.kurth-media.de)

    Stuttgart erwischte gegen Schwerin den besseren Start, machte den ersten Punkt. Dann verlief das Spiel zunächst recht ausgeglichen. Kein Team konnte sich im ersten Satz entscheidend absetzen. Nachdem Stuttgart lange in Führung gelegen hatte, erkämpfte sich Palmberg Schwerin durch zwei Punkte von Jennifer Geerties plötzlich die 24:22-Führung. Ariel Gebhardt entschied schließlich den ersten Durchgang zu Gunsten des Bundesliga-Tabellenführers. Stuttgarts Libera Wanna Buakaew hechtete dem Ball zwar hinterher, konnte ihn aber nicht im Spiel halten.

    Der SSC Palmberg nahm den Schwung mit in den zweiten Durchgang. Das Team von Trainer Felix Koslowski erarbeitete sich zu den technischen Auszeiten einen 8:3- und 16:10-Vorsprung. Besonders Louisa Lippmann und Jennifer Geerties blieben dabei aus Sicht der Volleyballerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern Punktegaranten. Die Entscheidung im zweiten Satz ließ dennoch etwas auf sich warten. Denn Palmberg Schwerin benötigte gleich acht Satzbälle, bis Geerties den Durchgang mit 25:21 abschloss.

    Stuttgart steckte nicht auf. In Abschnitt drei gelang beim Stand von 8:7 zur technischen Auszeit die Führung. Karmen Kocar agierte jetzt als Zuspielerin und Diagonalangreiferin Deborah van Daelen spielte sich in einen regelrechten Rausch, sodass ihr Team auf 17:9 davonzog. Es wurde noch einmal knapp, aber die Allianz-Volleyballerinnen entschieden den dritten Satz mit einem Angriff über Jennifer Pettke mit 25:23 für sich.

    Das Selbstbewusstsein beim Allianz MTV war jetzt zurück. Die Spielerinnen des Supercup-Gewinners kamen im vierten Durchgang durch Renata Sandor und Michaela Mlejnkova (die Außenangreiferin steuerte 20 Punkte bei) immer häufiger zum Erfolg. Der zweite Satzball führte schließlich zum 25:15. Tiebreak!

    Jetzt war der Allianz MTV Stuttgart nicht mehr zu bremsen. Über 6:1, 10:5, 14:10 kam das Team zum Matchball, den Außenangreiferin Sandor verwandelte.

    Stuttgarts Trainer Guillermo Hernandez war nach dem Pokalerfolg überglücklich: „Der Schlüssel war, dass wir die Rotation geändert haben und zwei neue Spielerinnen gebracht haben. Karmen Kocar hat super gespielt.“

    Das Pokalfinale der Männer verlief von Beginn an sehr ausgeglichen. 23:23 hieß es, dann holte sich Friedrichshafen mit 24:23 den ersten Satzball. Doch die BR Volleys, in der Vorsaison noch Triple-Sieger, glichen aus und lagen plötzlich sogar selbst mit 25:24 vorn. Doch es konnte sich erst einmal keine Mannschaft mit zwei Punkten absetzen, ehe Tomas Kocian mit seinem Aufschlag für das 33:31 und einen dramatischen Satzgewinn für die Volleyballer vom Bodensee sorgte.

    Berlin zeigte sich nicht geschockt. Allerdings ging es im zweiten Durchgang mit 8:7 und 16:15 für die Häfler in die technischen Auszeiten. Dabei spielte sich einmal mehr Armin Mustedanovic als Punktemacher in den Vordergrund. Nachdem sich lange Zeit keines der beiden Teams absetzen konnte, war der VfB Friedrichshafen schließlich nervenstärker und entschied auch den zweiten Satz mit 25:21 für sich.

    In Abschnitt drei waren dann die BR Volleys zurück. Mit 8:3 erspielte sich der Pokalsieger des Vorjahres einen recht komfortablen Punktevorteil. Die Angriffe von Paul Carroll, Robert Kromm und Steven Marshall hatten jetzt die nötige Durchschlagskraft. Berlins Kapitän Kromm sorgte schließlich für den 27:25-Satzgewinn.

    Nachdem das Team von Trainer Roberto Serniotti im vierten Satz zunächst Vorteile hatte, war Friedrichshafen wieder da. Außenangreifer Mustedanovic erzielte mit einem großartigen Block die 18:17-Führung. Jetzt war der Rekordpokalsieger vom Bodensee nicht mehr zu halten. Dabei erwies sich Michal Finger (insgesamt 26 Punkte) einmal mehr als großartiger Punktesammler. Doch es wurde noch einmal knapp, ehe Andreas Takvam zum 30:28 für den VfB Friedrichshafen verwandelte.

    VfB-Coach Vital Heynen zeigte nach dem 14. Pokalsieg für die Häfler Humor: „Ich schlage vor, dass wir die Sätze zukünftig immer bis 30 Punkte spielen, denn da sind wir gut, wir spielen gerne lange. Die Mannschaft, die besser mit dem Druck am Ende umgehen konnte, hat heute gewonnen.“

    29.01.2017 22:00
  • DVV-Pokalschreck hat wieder zugeschlagen
    SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart, 29.01.17, POK F
    Allianz MTV Stuttgart holt sich nach grandioser Aufholjagd erneut den Titel, zum dritten Mal nach 2011 und 2015!
    Was für ein unfassbares Pokalfinale - mit dem besseren Ausgang für Allianz MTV!
    Foto: www.tombloch.de

    In einer denkwürdigen Partie schlägt Allianz MTV Stuttgart den SSC Palmberg Schwerin beim Finale um den Deutschen Volleyball-Pokal 2017 mit 3:2-Sätzen. In der Mannheimer SAP-Arena zeigte das Team von Trainer Guillermo Hernandez am Sonntagnachmittag nach zwei bereits verlorenen Sätzen wieder einmal spektakulär auf, warum es als „Pokalspezialist“ und Kämpfertruppe par excellence gilt. Für Valerie Nichol & Co. ist es bereits der dritte Titel in diesem Wettbewerb nach 2011 und 2015.

    Dass es am Ende noch zu einem „Jubel in Blau“ kommen könnte, hatte nach zwei Sätzen in der UFO-ähnlichen Sportarena im Mannheimer Osten wohl kaum einer der 10.143 Zuschauer gedacht, vor allem nicht die jubelnde, gelbe Fan-Gemeinde aus Deutschlands Osten. Zwar gestaltete sich vor allem der erste Durchgang durchaus ausgeglichen und mit erstaunlich wenig Nervosität auf beiden Seiten des Netzes, aber Schwerin zeigte die etwas stabilere Spielanlage und lag auch bis zur Mitte des Satzes konstant vorn. Vor allem Louisa Lippmann und Jennifer Geerties schienen sich Einiges vorgenommen zu haben. Nicht einmal die ausgefallene Hallenbeleuchtung konnte die beiden Angreiferinnen zu diesem Zeitpunkt stoppen. Zur Mitte des Satzes ging Stuttgart dann nach einem Einzelblock von Renatá Sándor gegen Lippmann mit 17:16 in Führung. Jetzt – in der Crunchtime, wo es darauf ankommt – kroch dann aber doch so langsam in beiden Mannschaften die Nervosität hoch. Die Folge war eine Reihe von Aufschlag- und Annahmefehlern, wie man sie in den 20 Minuten zuvor wenig gesehen hatte. Dann schlug die „Stunde“ von Jennifer Geerties. Mit zwei Schnellangriffen (und Breaks) hintereinander über links brachte sie ihrem Team den Satzball, den Ariel Gebhardt gleich im Anschluss auch direkt verwandelte (22:25).

    Den zweiten Satz dominierte Schwerin dann relativ klar. Felix Koslowskis Team hatte sich in der Annahme weiter stabilisiert, die Aufschläge von Maren Brinker & Co. setzten die Feldabwehr des schwäbischen Teams zunehmend unter Druck. Die Fehlerquote bei den Frauen in Gelb lag quasi bei Null, Schwerin wusste auf jedes Minibreak von Stuttgart die richtige Antwort. Mehrere Breakserien brachten die Mecklenburgerinnen schließlich uneinholbar mit 10:18 und schließlich 14:24 in Front. Uneinholbar? Guillermo Hernandez brachte Jennifer Pettke aufs Feld, später wieder Deborah van Daelen für Aiyana Whitney und auch Kiki Kocar für Valerie Nichol, um neue Spielimpulse zu setzen. Schon zu diesem Zeitpunkt klappte dies überraschend gut; geführt von einer wütenden Renatá Sándor wehrte Allianz MTV insgesamt sieben Satzbälle ab, erst Satzball Nummer 8 konnte Jennifer Geerties dann über links longline auf die Linie setzen. Satzgewinn, 21:25. Doch in der scheinbaren Ausweglosigkeit hatte sich grob ein Stuttgarter Team gefunden, dass dem Schweriner Tatendrang anscheinend mehr entgegenzusetzen wusste, als die Starting Six.

    Hernandez schenkte zunächst trotzdem seiner Stamm-Zuspielerin Valerie Nichol wieder das Vertrauen für Satz 3. Doch sie hatte nicht wirklich ihren besten Tag. Nach einer Vierer-Breakserie von Schwerin, die Maren Brinker mit zwei Angriffspunkten über links durch den Stuttgarter Block krönte, brachte Hernandez dann bei 3:6 doch wieder Karmen Kocar. Zusammen mit Jenni Pettke, Debbie van Daelen und Nia Grant schien nun die „richtige“ Sechs auf dem Platz gefunden! Geführt von den Leistungsträgerinnen Sándor und Mlejnkova wurde die Schweriner Führung egalisiert und mit einer großartigen Serie in eine komfortable 17:9-Führung umgedreht. Ein krachender Danke-Ball von Renáta Sándor nach schlechter Annahme von Lousie Souza-Ziegler ließ die „blaue Fan-Wand“ in der Arena beben. Doch Geerties und Lippmann wollten mit aller Kraft die lange titellose Zeit des SSC beenden, schlugen mit zwei Breakserien und sogar der 22:21-Führung für Schwerin  zurück. Guillermo Hernandez konnte nur noch den Kopf schütteln angesichts des verspielten Vorsprungs, trotz klarer Blockhoheit auf dem Feld. Den entscheidenden Kick zum Satzgewinn für Stuttgart gab dann die Spielerin des 3. Durchgangs, Debbie van Daelen. Ein Ass bei ihrem Aufschlagsspiel brachte den ersten Matchball beim Stand von 24:22, nachdem sie das Team mit zahlreichen Punkten zu Beginn schon aus dem Rückstand und nachfolgend klar in Front geführt hatte. Ein Kurzangriff von Pettke über rechts beendete den Satz mit 25:23, Stuttgart war unter den tosenden Jubelstürmen seiner Fan-Kolonie wieder im Match.

    Im vierten Satz bekam dann der geneigte Volleyball-Fan Unglaubliches zu sehen. Schwerin kämpfte aufopferungsvoll um jeden Punkt – und konnte dem jetzt in neuer Besetzung rollenden und noch mehr kämpfenden „Allianz-MTV-Zug“ kaum noch etwas entgegensetzen. Unglaubliche Rettungstaten und spektakuläre Ballwechsel waren an der Tagesordnung. Eine überragende Michaela Mlejnkova, die gerade erst ihren Vertrag in Stuttgart verlängert hat, schoss Stuttgart mit 10:4 in Front – mit einem Außenangriff über links und genau durch die Hände von Denise Hanke. Felix Koslowski versuchte personell gegenzusteuern, das Drehen des Matchs zu verhindern. Doch alle Rochaden auf dem Feld (Dannemiller auf Zuspiel rein, Lohmann auf Außen rein und mehr) brachten nicht den gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: Sein Team wirkte zunehmend verunsichert, verhalf Stuttgart mit einem Aufschlagfehler und insgesamt drei direkten Annahmefehlern in Folge zu weiteren Breaks und beim Stand von 24:14 zum Satzball und der Chance zum Ausgleich. Bezeichnend war die Tatsache, dass Stuttgart zu diesem Zeitpunkt nicht mal um den Satz kämpfen musste. Ein Aufschlagfehler von Marie Schölzel brachte das 25:15. Das Momentum lag nun klar auf Stuttgarter Seite.

    Und im Gegensatz zur 2:3-Heimspielniederlage in der Bundesliga im Dezember 2016 blieb Stuttgart dieses Mal auf der Siegerstraße. Eine Aufschlagserie der immer selbstbewusster auftretenden Kiki Kocar brachte schnell die 6:2-Führung für Stuttgart im Tiebreak, später das 10:5 durch einen krachenden Hinterfeldangriff von Michaela Mlejnkova. Durch Konzentrationsschwächen brachten sich Nia Grant & Co. dann zwar wieder unnötig in Not – doch ein Aufschlagfehler zum 10:13 aus Schweriner Sicht ließ wohl die letzten Hoffnungen beim „Schweriner Bundestrainer“ Koslowski sinken. Ein krachender Block von Kocar/Grant gegen die heranfliegende Louisa Lippmann brachte insgesamt vier Matchbälle. Zwei davon konnte Schwerin abwehren – in die Pokalgeschichte eingehen wird aber der entscheidende Matchball zum 15:12, Dauer 45 Sekunden, bei dem erst im sechsten Angriffsversuch und nach unfassbaren Rettungstaten Renatá Sándor ihr Team und die Fans in den siebten Jubelhimmel schoss – direkt durch einen wirklich eng stehenden SSC-Block.

    Nachdem sich das blaue Jubelknäuel auf dem Feld wieder entwirrt und der ohrenbetäubende Lärm aus dem feiernden Stuttgarter Fanblock etwas nachgelassen hatte, machte eine den Tränen nahe Mittelblockerin Jennifer Pettke aus ihrem Herzen keine Mördergrube: „Wir haben uns grandios zurückgekämpft nach zwei höchstens mittelprächtigen Sätzen – und haben wirklich alles gegeben. So gewinnt man Titel! Die Serie abgewehrter Satzbälle im zweiten Durchgang war für mich entscheidend, das hat uns emotional wieder ins Match gebracht. Und ein Wort zu den Fans: Einfach unfassbar, unsere absoluten Ober-Unterstützer!!“ Auch Trainer Guillermo Hernandez musste auf Nachfrage erst nach Worten suchen, für das, was er in der Halle erlebt hatte: „Unglaublich, was die Mädels nach dem 0:2 auf die Beine gestellt haben! Wir hatten einfach nichts mehr zu verlieren, konnten fast frei aufspielen. Einige Auswechslungen haben heute das Team zueinander geführt, das für Schwerin die richtigen Antworten und die Tagesform parat hatte! Manchmal ist eben auch die angebliche „zweite Reihe“ die stabilere. Falls es sowas bei uns überhaupt gibt …“

    29.01.2017 19:18

Termin für 2018 steht, Vorverkauf läuft!

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VBL-Präsident Michael Evers und DVV-Präsident Thomas Krohne (Foto: Nils Wüchner, nils-wuechner.de) Das DVV-Pokalfinale 2018 findet am 4. März statt. Schon jetzt sind Tickets für das Top-Event in der Mannheimer SAP Arena erhältlich.

13.02.2017 14:24

Verabschiedung, Ausbildung und Prominenz

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VBL-Präsident Michael Evers, die Ex-Bundestrainer Vital Heynen und Giovanni Guidetti sowie DVV-Präsident Thomas Krohne (Foto: Conny Kurth, kurth-media.de) Der Rahmen hätte nicht besser und größer sein können, um zwei herausragende Trainerpersönlichkeiten seitens des Deutschen Volleyball-Verbandes offiziell zu verabschieden.

31.01.2017 12:57

Die DVV-Pokal Social Media Review

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Über die DVV-Pokal App konnten die Fans den MVP wählen sowie unter dem Hashtag #missionmannheim mit etwas Glück auf der Social Wall landen. Hier sind die schönsten Schnappschüsse.

30.01.2017 16:48

Ein Event der Extraklasse

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Zum zweiten Mal traf sich Volleyball-Deutschland zum DVV-Pokalfinale in der SAP Arena in Mannheim. Zum zweiten Mal zelebrierten Teams und Fans ein Event der Extraklasse, feierten sich und den Volleyballsport. 

30.01.2017 16:18

Stuttgart und Friedrichshafen nervenstark!

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Allianz MTV Stuttgart und VfB Friedrichshafen jubelten in Mannheim (Foto: Conny Kurth, www.kurth-media.de) Die DVV-Pokalsieger 2017 sind der Allianz MTV Stuttgart und der VfB Friedrichshafen. Stuttgart setzte sich vor 10.143 Zuschauern in Mannheim mit 3:2 gegen Schwerin durch. Friedrichshafen entthronte durch einen 3:1-Erfolg die BR Volleys.

29.01.2017 22:00

DVV-Pokalschreck hat wieder zugeschlagen

SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart, 29.01.17, POK F

Allianz MTV Stuttgart holt sich nach grandioser Aufholjagd erneut den Titel, zum dritten Mal nach 2011 und 2015!

29.01.2017 19:18

Pokalnacht mit „goldenen Händchen“

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Die Sieger der „goldenen Händchen“ 2017 (v.l.): Björn Fischer und Tobias Plewka (beide SV Warnemünde), Christine Weidl (Vilsbiburg), Lutz Kurth und Mehari Yacob (SVC Nordhausen) (Foto: Conny Kurth, kurth-media.de) Traditionell wird bereits am Abend vor dem DVV-Pokalfinale gefeiert! Natürlich nicht von den Finalteams, aber von der deutschen Volleyball-Familie, die zur „Pokalnacht“ in die SAP Arena kam.

28.01.2017 23:40

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