• Bühl macht Pokalfinale mit 3:1 perfekt
    Volleyball Bisons Bühl vs. TSV Herrsching, 13.12.17, POK M
    In einem hochdramatischen, aber von den Volleyball Bisons Bühl taktisch dominierten Spiel gegen den TSV Herrsching konnten sich die Bühler mit 3:1 den Einzug ins Pokalfinale im März 2018 sichern.
    Glückshormone in reinster Dosis: Die Bisons ziehen vor heimischer Kulisse erneut ins Pokalfinale ein
    Foto: Lucas Martin Photography

    In einem hochdramatischen, aber von den Volleyball Bisons Bühl taktisch dominierten Spiel gegen den TSV Herrsching konnten sich die Bühler mit 3:1 den Einzug ins Pokalfinale im März 2018 sichern.

    Das zweite Spiel gegen die Bayern nach nur 4 Tagen gewannen die Bisons mit 24:26; 25:20; 25:17; 25:22 und treten nach 2016 zum zweiten Mal im DVV-Pokal an (Sonntag, 04.März 2017). Gegner ist dann der 14fache Pokalsieger VfB Friedrichshafen.

    GOLD MVP bei Bühl wurde einmal mehr Masahiro Yanagida mit 20 Punkten im Gesamten. Der "Hunter Masa" wurde seinen Spitznamen wieder gerecht und zauberte 3 Aufschlag-Asse hervor. Jedoch konnte Zuspieler Mario Schmidgall auch seinen Mittelblocker David Pettersson in Szene setzen, der mit 13 Zählern, davon 6 Blockpunkten, ein überragendes Spiel machte.

    Der erst 19 Jahre alte Diagonalangreifer Anton Qafarena spielte sein bisher bestes Spiel: unbekümmert vom Punktestand hämmerte Qafarena "la bomba" einen Ball nach dem anderen ins Herrschinger Feld und erarbeitete sich 14 Zähler, davon 2 Aufschlag-Asse und 2 Blockpunkte.

    Wolochin profitierte von den starken Wechseloptionen auf seiner Bank: Außenangreifer Tim Stöhr brachte im vierten Satz mit seiner Annahme Ruhe ins Spiel der Bisons und ebnete den Weg zum Satz- und Matchgewinn.

    Extase und Emotionen nach dem Spiel: Die Zuschauer sahen jubelnde Spieler und Trainer auf dem Feld und eine Konfetti-Kanone machte die Stimmung perfekt!

    14.12.2017 04:09
  • Uniteds ohne Geduld, VfB ohne Gnade
    United Volleys Rhein-Main vs. VfB Friedrichshafen, 13.12.17, POK M
    „Wir sind nicht besser als die United Volleys, vielleicht etwas konstanter“, hatte Friedrichshafen-Coach Vital Heynen vor dem Pokal-Halbfinale am Mittwochabend in der Frankfurter Fraport...
    Engagierte Spieler, nachdenklicher Trainer – Trotzdem konnten die Uniteds das Aus nicht verhindern.
    Foto: Manfred Neumann

    „Wir sind nicht besser als die United Volleys, vielleicht etwas konstanter“, hatte Friedrichshafen-Coach Vital Heynen vor dem Pokal-Halbfinale am Mittwochabend in der Frankfurter Fraport Arena Sportdeutschland.TV-Moderator Dirk Berscheidt zu Protokoll gegeben. Eine gehörige Portion Understatement steckte in dieser Aussage des langjährigen Bundestrainers, im Kern brachte sie aber genau das auf den Punkt, was die Gäste vom Bodensee nach 76 Minuten reiner Spielzeit mit 3:0 (25:23, 25:16, 25:17) gewinnen ließ: eine ungeheure Beständigkeit und Zuverlässigkeit des gesamten VfB-Kollektivs, das sich über alle drei Sätze hinweg gerade einmal 14 Fehler erlaubte. „Friedrichshafen spielt fast nie Blödsinn“, hatte es United-Cheftrainer Michael Warm – ebenfalls schon vor der Partie – nur etwas anders formuliert.

    Umkämpfter erster Satz

    Dass auch sie grundsätzlich in der Lage sind, auf diesem hohen Niveau – nicht umsonst hatte der VfB eine Woche zuvor in der Champions League Gruppenfavorit Ankara klar geschlagen – mitzuhalten, stellten die hessischen Hausherren insbesondere im ersten Durchgang unter Beweis. Bis zum 19:19 stand es Spitz auf Knopf, nachdem Lincoln Williams und Moritz Karlitzek einen anfänglichen Mini-Rückstand mit starken Aufschlagserien schnell ausgeglichen hatten. Immer wieder konnten Friedrichshafener Angriffe  am Netz oder in der Abwehr entschärft werden, so dass die Uniteds zeitweise sogar mit zwei Punkten in Front lagen. Dann aber setzte sich der Rekord-Pokalsieger trotz eines wild entschlossenen Einerblocks von Rhein-Main-Regisseur Patrick Steuerwald im zweiten Anlauf vorentscheidend auf 21:19 ab.

    Da haben wir im entscheidenden Moment die Geduld verloren“, bedauerte Michael Warm, auch im Hinblick auf eine strittige Schiedsrichterentscheidung bei einem vom VfB aus der United-Freizone auf die eigene Seite zurückgespielten Ball: „Das hat uns zu lange beschäftigt.“ Obwohl sie bis dahin an ihrem Gegner „dran“ waren, konnten die Uniteds den aus dem 0:1 resultierenden Bruch im eigenen Spiel fortan nicht mehr kitten. Dabei begann auch Durchgang zwei noch ausgeglichen, bevor sich Friedrichshafen trotz spektakulärer Steuerwald-Fußabwehr erstmals mit zwei Zählern absetzte. Während die Häfler sich weiter in jedem Moment hellwach präsentierten und alle sich bietenden Möglichkeiten gnadenlos ausnutzten, schlichen sich in die Vorstellung der Gastgeber nun zunehmend Fehler ein.

     Aufbäumen in Durchgang drei

     Satz drei startete direkt mit einem 2:4-Rückstand der United Volleys, die sich danach jedoch ein letztes Mal aufbäumten. Herausragend war etwa ein Zuspiel von Moritz Karlitzek, der von der Grundlinie über Kopf auf Lincoln Williams stellte, welcher prompt den Ball mit der ihm eigenen Urgewalt auf der anderen Netzseite versenkte. Auch einen 8:11-Rückstand konnten die Uniteds dank durchschlagkräftiger Karlitzek-Angriffe und eines Asses des späteren „Sports&Travel MVP“ Ady Aciobanitei noch einmal ausgleichen. Danach waren die Gäste jedoch wieder konsequent und zuverlässig zur Stelle, wann immer das Heimteam auch nur die kleinste Schwäche zeigte. Auch die Einwechslungen von Kapitän Sebastian Schwarz, Issei Otake und Georg Escher brachten keine Wende mehr.

     „Es gab heute durchaus Positives, zum Beispiel die stabile Leistung von Ady Aciobanitei oder die Fortschritte, die unsere lange angeschlagenen Spieler weiter machen“, resümierte Michael Warm, „aber um den VfB Friedrichshafen zu besiegen, hat es diesmal nicht gereicht.“ Ein neuerlicher Versuch, sich einen der begehrten Plätze im Finale in der Mannheimer SAP Arena zu sichern, kann erst im kommenden Jahr unternommen werden. Die nächsten großen Herausforderungen stehen aber unmittelbar an. „Wir müssen jetzt sehen, wie wir die wenige Zeit bis zum Spiel am Sonntag bei den AlpenVolleys in Haching nutzen, die gerade jetzt das Niveau erreichen, auf dem ich dieses Champions League-erfahrene Team sehe“, so der United-Coach. Und am Donnerstag kommender Woche folgt das Europacup-Rückspiel (Hinspiel 2:3) gegen Montpellier in der Rüsselsheimer Großsporthalle – Diese Pokalchance steht den United Volleys noch offen.

     

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    14.12.2017 03:21
  • DVV-Pokalfinale: Friedrichshafen und Bühl buchen das Ticket für Mannheim
    Pokal | News
    Der VfB Friedrichshafen und Volleyball Bisons Bühl bestreiten das Finale im DVV-Pokal der Männer am 4. März 2018 in der SAP Arena von Mannheim.

    Der VfB Friedrichshafen und Volleyball Bisons Bühl bestreiten das Finale im DVV-Pokal der Männer am 4. März 2018 in der SAP Arena von Mannheim.

    Friedrichshafen konzentriert bei United Volleys

    Nach 75 Minuten jubelte der Cup-Verteidiger vom VfB Friedrichshafen über einen klaren 3:0-Erfolg bei den United Volleys. Der Tabellenzweite der Volleyball Bundesliga konnte einzig im ersten Durchgang auf Augenhöhe mit den Häflern agieren, leistete sich j3eodh in der Schlussphase des Satzes zu viele leichte Fehler (25:23). Im zweiten Satz erarbeiteten sich die Gäste schnell einen Vorsprung und brachten den Satz sicher nach Hause (25:16). Die Uniteds mobilisierten noch einmal alle Kräfte und hielt den Satz zunächst offen. Doch die Mannschaft von Vital Heynen war an diesem Tag hoch konzentriert und nahezu fehlerfrei. Mit 25:17 sicherten sich die Gäste den 3. Satz und das Finalticket für Mannheim. „Im ersten Satz war United wirklich sehr stark und wir konnten keinen großen Druck machen“, so der VfB-Coach nach dem Spiel. „Vermutlich war das dann aber unser bestes Spiel der Saison. Ich muss den Jungs einfach sagen, dass ich sehr beeindruckt von Ihnen bin.“


    Friedrichshafen ließ in Frankfurt keine Zweifel am Finaleinzug aufkommen. (Foto: Kram) 

    Bisons Bühl auch im Pokal gegen Herrsching erfolgreich

    Vier Tage nach dem Erfolg in der Liga gewann die Mannschaft von Ruben Wolochin erneut mit 3:1 gegen die Gäste aus Bayern. Dabei mussten die Volleyball Bisons Bühl zunächst einen Satzrückstand verdauen (24:26), sicherten sich aber den zweiten und dritten Satz (25:20, 20:17) recht deutlich. Im vierten Satz mobilisierten die Hauser-Schützlinge noch einmal alle Kräfte und drehten einen 1:5-Rückstand zu einer 10:8-Führung. Danach ging es spannend bis zur Entscheidung des Satzes zu. Der TSV Herrsching führte lange knapp, leistete sich aber dann zu viele Angriffsfehler. Entgegen hatten die Hausherren ihre Nerven besser im Zaum, sicherten sich den Satz (25:22) und feierten nach 2016 den erneuten Einzug ins Pokalendspiel des DVV-Pokals.

    DVV-Pokal-App mit Update

    Großer Beliebtheit erfreute sich im letzten Jahr die DVV-Pokal-App. Die Fans in der Halle können untereinander kommunizieren, Fotos teilen und anzuschauen. Direkt innerhalb der App können die Zuschauer mit nur einem Klick die Aufnahmen unter dem Hashtag #MissionMannheim in den wichtigsten sozialen Netzwerken hochladen, auch gleichzeitig in mehrere soziale Netzwerke. Zudem gibt es in diesem Jahr bereits alle Informationen zu den Halbfinal-Teams und den Spielern. 

    >> Download im App Store
    >> Download im Google Play Store

    Das Ziel der Teams ist es, am 4. März 2018 im DVV-Pokalfinale zu stehen. Austragungsort für die Endspiele der Frauen und Männer im DVV-Pokal ist die SAP Arena in Mannheim.

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband ausgetragen wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

    13.12.2017 21:55
  • DVV-Pokal: Der letzte Schritt nach Mannheim
    Pokal | News
    Das Halbfinale im DVV-Pokal der Männer steht am Mittwoch-Abend auf dem Programm. Während für zwei Vereine dann der Finaltraum platzen wird, dürfen die Gewinner vom Pokalsieg am 4. März 2018 in der SAP-Arena von Mannheim träumen

    Das Halbfinale im DVV-Pokal der Männer steht am Mittwochabend auf dem Programm. Während für zwei Vereine dann der Finaltraum platzen wird, dürfen die Gewinner vom Pokalsieg am 4. März 2018 in der SAP-Arena von Mannheim träumen.

    Spitzenteams im Kampf um Finalticket

    Wenn die United Volleys Rhein-Main den VfB Friedrichshafen am Mittwoch um 19:30 Uhr empfangen, stehen sich die aktuell besten Teams der Volleyball Bundesliga gegenüber. Die Häfler kommen als ungeschlagener Tabellenführer mit breiter Brust in die Messestadt. Sieben Ligasiege bei nur zwei Satzverlusten sprechen eine deutliche Sprache. Doch die United Volleys erstarren nicht in Ehrfurcht. Mit vier Liga-Siegen in Folge mauserte sich die Mannschaft von Michael Warm zum ersten Verfolger des amtierenden Pokalsiegers vom Bodensee. Dennoch sehen die Gastgeber den VfB Friedrichshafen in der Favoritenrolle. „Wer den VfB in der Bundesliga und der Champions League gesehen hat, weiß, dass wir krasser Außenseiter sind. Da brauchen wir eine große Kulisse, um unseren Traum von der Pokalsensation und vom Finaleinzug vielleicht doch wahrmachen zu können.“, so Michael Warm.

    Die Partie wird am Mittwoch, den 13. Dezember ab 19:30 Uhr auf Sportdeutschland.TV live übertragen. 


    Wollen den Titel verteidigen: VfB Friedrichshafen. (Foto: Nils Wüchner)

    Bühl und Herrsching mit schnellem Wiedersehen

    Vier Tage nach dem Liga-Duell stehen sich Volleyball Bisons Bühl und der TSV Herrsching am Mittwoch um 20 Uhr im Pokal erneut gegenüber. Die Gäste aus Bayern wollen dabei Revanche für die 1:3-Niederlage am Samstag nehmen und erstmals in der Vereinsgeschichte ins Pokalfinale einziehen. Und im Lager der Bisons ist man entsprechend gewarnt: „Wir haben Herrsching am Samstag optimal erwischt, das wird uns nicht mehr so einfach gelingen. Nach unserem 3:1 Sieg haben sie mit Sicherheit die Statistiken und Videos akribisch analysiert. Sie werden versuchen, uns ein neues Bild präsentieren und vor allem heiß auf die Revanche sein.“, so Bühl-Trainer Ruben Wolochin. Während Bühl bereits im Jahr 2016 im Finale stand, wäre es für den TSV Herrsching eine Premiere. Letztes Jahr scheiterte der selbsternannte „Geilste Club der Welt“ im Halbfinale an den BR Volleys, die sie im Viertelfinale diese Saison ausschalteten.  

    Die Partie wird am Mittwoch, den 13. Dezember ab 20:00 Uhr auf Sportdeutschland.TV live übertragen. 

    DVV-Pokal-App mit Update

    Großer Beliebtheit erfreute sich im letzten Jahr die DVV-Pokal-App. Die Fans in der Halle können untereinander kommunizieren, Fotos teilen und anzuschauen. Direkt innerhalb der App können die Zuschauer mit nur einem Klick die Aufnahmen unter dem Hashtag #MissionMannheim in den wichtigsten sozialen Netzwerken hochladen, auch gleichzeitig in mehrere soziale Netzwerke. Zudem gibt es in diesem Jahr bereits alle Informationen zu den Halbfinal-Teams und den Spielern. 

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    Das Ziel der Teams ist es, am 4. März 2018 im DVV-Pokalfinale zu stehen. Austragungsort für die Endspiele der Frauen und Männer im DVV-Pokal ist die SAP Arena in Mannheim.

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband ausgetragen wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

    12.12.2017 10:43
  • Traumziel Pokalendspiel
    United Volleys Rhein-Main vs. VfB Friedrichshafen, 13.12.17, POK M
    „Alles oder nichts“ heißt es am Mittwoch in der Fraport Arena für die beiden Teams, die ab 19.30 Uhr um den Einzug ins Endspiel des DVV-Pokals kämpfen – die United Volleys und den VfB Friedrichshafen.
    2015 konnten sich Georg Escher und die Uniteds schon einmal gegen Friedrichshafen durchsetzen.
    Foto: Gregor Biskup

    „Alles oder nichts“ heißt es am Mittwochabend in der Fraport Arena für die beiden Teams, die ab 19.30 Uhr um den Einzug ins Endspiel des DVV-Pokals kämpfen – die gastgebenden United Volleys und den Deutschen Rekordmeister und Rekord-Pokalsieger VfB Friedrichshafen. Gar keine so häufige Konstellation für die Uniteds, denn wenn die Mannschaft aus dem Rhein-Main-Gebiet in ihrer noch jungen Erfolgsgeschichte bisher die Chance hatte, in ein großes Finale einzuziehen, war die Entscheidung meist auf mehrere Begegnungen verteilt. Zwei Mal bestritten die Hessen schon die volle Serie von drei Matches in den Playoffs, einmal absolvierten sie Hin- und Rückspiel im Europapokal gegen Tours. Eine Ausnahme gab es: Vor fast genau zwei Jahren, im Dezember 2015, unterlag man im Pokal-Halbfinale ganz knapp im Tiebreak den Berlin Recycling Volleys.

    Alle wollen ins Volleyball-Mekka

    Damit ist klar, dass das Match am Mittwoch kein gewöhnliches ist – weder für die Spieler noch für die Fans, die ein echter Volleyball-Leckerbissen erwartet, zumal diesmal der Heimvorteil auf Seiten der United Volleys ist. Den gilt es allerdings auch zu nutzen: „Wir brauchen eine große Zuschauerkulisse, um als krasser Außenseiter gegen das überragende Hinrunden-Team vielleicht doch die Überraschung zu schaffen und im März in der SAP Arena in Mannheim aufschlagen zu dürfen“, fordert Cheftrainer Michael Warm die volle Unterstützung aus der gesamten Region. „So eine Gelegenheit hat man schließlich nicht allzu oft.“ Tatsächlich ist es wohl der Traum eines jeden deutschen Volleyballers, einmal vor 12.000 Besuchern im Mannheimer Volleyball-Mekka, das vor zwei Jahren Halle in Westfalen als Endspielort abgelöst hat, antreten zu dürfen.

    Zwei aus dem United-Kader hatten dieses Erlebnis bereits: Zuspieler Patrick Steuerwald und Mannschaftskapitän Sebastian Schwarz, die mit ihrem Ex-Club Generali Haching sogar drei beziehungsweise zwei Mal den Cup holten. „Das Pokalfinale ist wirklich ein absolut einzigartiges Ereignis – in Deutschland, aber auch international“, schildert Steuerwald. Seine United Volleys haben es auf dem Weg dorthin allerdings, wie schon 2015, mit dem wohl härtesten Gegner im Wettbewerb zu tun. Nicht umsonst bringt es der VfB Friedrichshafen auf 13 Meister- und 14 Pokalsieger-Titel. In der aktuellen Bundesligasaison war das ungeschlagene Team vom Bodensee bislang das Maß aller Dinge, gab in allen Partien insgesamt nur zwei Sätze ab und triumphierte zudem im Supercup über Berlin.

    Große Namen und positive Erinnerungen

    Allerdings: Friedrichshafen im Pokal, da war doch was? Stimmt: In ihrer ersten Saison überhaupt, schafften es die Uniteds nämlich schon einmal, dem Favoriten ein Bein zu stellen. Damals siegten sie am Ausweichspielort Wiesbaden mit 3:1 und kickten die großen Namen des VfB schon im Viertelfinale raus. Die Häfler von heute präsentieren sich freilich bislang stabiler als die Stars von damals. Der Kern des Teams spielt schon seit dem vergangenen Jahr zusammen, herausragend war zuletzt ausgerechnet der mit 1,80 Metern Kleinste: Der Grieche Athanasios Protopsaltis wurde bereits sechs Mal in der noch jungen Bundesligasaison zum „MVP“ gewählt, verwandelte vergangene Woche auch den Matchball zum 3:1-Sieg gegen Halkbank Ankara in der Champions League.

    Beeindruckend besetzt ist auch der Mittelblock mit dem deutschen Ex-Nationalspieler Philipp Collin und Scott Kevorken, US-Neuzugang aus Lüneburg. Die Fäden im Zuspiel zieht mit Simon Tischer einer der Routiniertesten seines Fachs, selbstverständlich auch er langjähriger DVV-Auswahlspieler, ebenso wie Steuerwald-Bruder Markus auf der Liberoposition. Doch auch wenn die Herausforderung kaum größer sein könnte – Die United Volleys haben gegen Berlin bewiesen, dass sie sich in der Rolle des Underdogs durchaus wohlfühlen, und werden alles geben, um ihr erstes Finale überhaupt zu erreichen. Denn bestimmt wären auch die Fans aus der Fraport Arena im März gern beim Endspiel in Mannheim mit dabei. „Der Rückhalt von den Rängen kann viel ausmachen“, zeigt ihnen Cheftrainer Warm den möglichen Weg dorthin auf.

     

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    12.12.2017 10:16
  • Harte Nuss: Bühl spielt um den Pokaltraum
    Volleyball Bisons Bühl vs. TSV Herrsching, 13.12.17, POK M
    "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel": selten trifft es ein Sprichwort so gut wie vor dem zweiten Match am Mittwoch. Und Wolochin warnt: "Es wird sehr hart, Herrsching ist jetzt besser vorbereitet."
    Bereit für eine Premiere: Yanagida kann der erste Japaner werden, der ins DVV-Pokalfinale einzieht.
    Foto: Lucas Martin Photography

    "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel": selten trifft es ein Sprichwort so gut wie vor dem zweiten Match am Mittwoch. Und Wolochin warnt: "Es wird sehr hart, Herrsching ist jetzt besser vorbereitet."

    Der Dezember zeigt sich sehr variabel: Dicke Schneeflocken am Sonntag, danach Tauwetter und +8° in der Nacht, der Montag ein konstanter Regenfall. Keinen Wetterwechsel hingegen plant der argentinische Headcoach für das Spiel am kommenden Mittwoch, wenngleich er mit einem deutlichen Anstieg der Kerntemperatur rechnet. „Wir haben Herrsching am Samstag optimal erwischt, das wird uns nicht mehr so einfach gelingen. Nach unserem 3:1 Sieg haben sie mit Sicherheit die Statistiken und Videos akribisch analysiert. Sie werden versuchen, uns ein neues Bild präsentieren und vor allem heiß auf die Revanche sein.“ Und dass die Bayern nicht weniger als die Bisons vom Pokalfinale in Mannheim träumen, das muss Wolochin nicht eigens erwähnen.

    Mit nur einem Tag Ruhepause und zwei Tagen Training zwischen den beiden Spielen ist der Zeitplan für das Pokal-Halbfinale sehr eng gestrickt. Auch die Bisons nutzen diese Zeit, sich für das entscheidende Spiel in der „Bayrischen Woche“ einzustimmen. Dass es in den ersten beiden Sätzen gut gelaufen ist, ist für das Team kein Grund, sich zurückzulehnen. Zuspieler Mario Schmid legt den Finger in die Wunde: „Wir haben besonders im dritten Satz gesehen, wie gefährlich Herrsching sein kann und müssen daher an unserer Konstanz arbeiten.“ Das wird auch Wolochins Augenmerk sein, denn auch er weiß, wie schnell die Bayern aufdrehen und sich emotional nach vorne pushen können.

    Zudem bringt Herrsching Verstärkung mit, rund 50 bayrische Fans reisen am Mittwoch in die Zwetschgenstadt, um die Jungs vom Ammersee anzufeuern. Geschäftsführer Manohar Faupel: „Die letzten Sitzplatzkarten gehen Montag und Dienstag über die Theke, natürlich freuen wir uns, wenn die Herrschinger den Hexenkessel mit anheizen. Aber bitte nicht zu viel, es ist ja unser Heimspiel.“

    Für dieses Spiel rührt das Management der Bisons seit Wochen die Trommel. Mit Facebook-Werbung, Extraplakaten und Citylights an den Ortseingängen, Sonderaktionen für Schulen, Vereine und Firmen wurde massiv für das bayrische Doppel-Event geworben. Faupel hofft auf eine wirklich volle Halle: „Es war klar, dass am Samstag nicht ganz so viele kommen, denn jeder will das Pokal-Halbfinale am Mittwoch live erleben. Es wird ein Erlebnis für Bühl und die ganze Region hier.“ Unterstützung kommt von den anderen Sportarten: so haben sich die Vorstände der SV Kappelwindeck-Handballer und des Judo Club JC Sinzheim angemeldet. Und mit dem SC Sand kommen die Erstligakolleginnen und Spitzenfußballerinnen aus dem Ortenaukreis. Mit diesen verbindet die Bisons auch eine Gemeinsamkeit: beide Vereine qualifizierten sich 2016 für das Pokalfinale. Bereits jetzt sind mehrere Schulklassen fest eingeplant, kurz, alles ist vorbereitet für eine zweite, spannende Begegnung mit den Bayern.

    Libero Tomas Ruiz erwartet einen heißen Tanz auf dem Parkett: „Am Mittwoch wird es sehr viel schwieriger und auch deutlich härter zur Sache gehen. Wir müssen intelligent spielen und die Konzentration hochhalten.“ Er rechnet fest mit dem Heimvorteil im Hexenkessel: „Ich habe von Fans gehört, dass die Mannschaft dieses Jahr toll spielt. Aber wir müssen uns bei den Zuschauern bedanken, denn die Stimmung und die Atmosphäre hier, das ist der Wahnsinn.“

    Auch für Masahiro Yanagida, der bereits so viel in Japan und international erlebt hat, könnte der Abend eine Premiere werden, denn mit einem Sieg der Bisons stünde er zum ersten Mal in einem DVV-Pokalfinale. 12.000 Zuschauer, das kennt selbst er nicht aus Japan, wo Volleyball einen sehr hohen Stellenwert in der Öffentlichkeit und vor allem in den Medien genießt. „Wir spielen mit der Nationalmannschaft häufiger vor bis zu 10.000 Zuschauern. Natürlich werde ich für mein Team alles geben, damit wir nach Mannheim kommen. Für diese Momente leben wir Spieler und wir werden uns auf dem Spielfeld zerreißen.“

    Tickets für das Spiel am Mittwoch gibt es online bei www.ticketmaster.de, im Bürgerhaus Neuer Markt in Bühl (Öffnungszeiten siehe http://www.buergerhaus-buehl.de/de/) und an der Abendkasse ab 18:30 Uhr.

    11.12.2017 16:49

Bühl macht Pokalfinale mit 3:1 perfekt

Volleyball Bisons Bühl vs. TSV Herrsching, 13.12.17, POK M

In einem hochdramatischen, aber von den Volleyball Bisons Bühl taktisch dominierten Spiel gegen den TSV Herrsching konnten sich die Bühler mit 3:1 den Einzug ins Pokalfinale im März 2018 sichern.

14.12.2017 04:09

Uniteds ohne Geduld, VfB ohne Gnade

United Volleys Rhein-Main vs. VfB Friedrichshafen, 13.12.17, POK M

„Wir sind nicht besser als die United Volleys, vielleicht etwas konstanter“, hatte Friedrichshafen-Coach Vital Heynen vor dem Pokal-Halbfinale am Mittwochabend in der Frankfurter Fraport...

14.12.2017 03:21

DVV-Pokalfinale: Friedrichshafen und Bühl buchen das Ticket für Mannheim

Pokal | News

Der VfB Friedrichshafen und Volleyball Bisons Bühl bestreiten das Finale im DVV-Pokal der Männer am 4. März 2018 in der SAP Arena von Mannheim.

13.12.2017 21:55

DVV-Pokal: Der letzte Schritt nach Mannheim

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Das Halbfinale im DVV-Pokal der Männer steht am Mittwoch-Abend auf dem Programm. Während für zwei Vereine dann der Finaltraum platzen wird, dürfen die Gewinner vom Pokalsieg am 4. März 2018 in der SAP-Arena von Mannheim träumen

12.12.2017 10:43

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„Alles oder nichts“ heißt es am Mittwoch in der Fraport Arena für die beiden Teams, die ab 19.30 Uhr um den Einzug ins Endspiel des DVV-Pokals kämpfen – die United Volleys und den VfB Friedrichshafen.

12.12.2017 10:16

Harte Nuss: Bühl spielt um den Pokaltraum

Volleyball Bisons Bühl vs. TSV Herrsching, 13.12.17, POK M

"Nach dem Spiel ist vor dem Spiel": selten trifft es ein Sprichwort so gut wie vor dem zweiten Match am Mittwoch. Und Wolochin warnt: "Es wird sehr hart, Herrsching ist jetzt besser vorbereitet."

11.12.2017 16:49

Live im Free-TV: Pokalkracher der Frauen läuft auf Sport1

Pokal | News

In der Vorweihnachtszeit liefern sich der Dresdner SC und der SSC Palmberg Schwerin gleich zwei Duelle. Die beiden Topteams der Volleyball Bundesliga (VBL) treffen innerhalb von zwei Wochen in der Liga und im Pokal aufeinander. Beide Partien werden von Sport1 im Free-TV übertragen.

01.12.2017 12:57

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