• Von der Ivy League in die Bundesliga
    SVG Lüneburg vs. CV Mitteldeutschland, 25.11.15, POK M
    Cody Kessel heißt der nächste Neuzugang der SVG Lüneburg. Der 24 jährige Außenangreifer spielte in der US-College Liga für die Elite-Universität Princeton.
    Cody Kessel kommt aus der Schweiz
    Foto: nh

    Cody Kessel heißt der nächste Neuzugang der SVG Lüneburg. Der 24 jährige Außenangreifer spielte in der US-College Liga für die Elite-Universität Princeton und in der vergangenen Saison beim Schweizer Erstligisten Schönenwerd. Kessel verfügt dabei über eine beachtliche Sprungkraft mit einer Reichhöhe von 3,60 Meter und macht damit durchaus NBA Profis Konkurrenz. In der US-College Liga überzeugte Kessel in seiner letzten Saison als drittbester Angreifer der Liga. Und das trotz Prüfungsstress an einer der renommiertesten Univesitäten der Welt. Und so hat Cody "nebenbei" noch einen Abschluss in Geschichte vorzuweisen. Mit der - zugegebenermaßen noch jungen - Geschichte der SVG Lüneburg hat sich Kessel dann auch gleich auseinandergesetzt: "Ein junger aufstrebender und sehr familiärer Verein. Ich habe in der Schweiz sehr gute Erfahrungen mit einem ähnlichen Club gemacht und freue mich nun darauf in Deutschland zu spielen. Zudem freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Trainer Stefan Hübner, von dem ich viel Gutes gehört habe." Und auch Stefan Hübner schein sich auf die Zusammenarbeit mit Kessel zu freuen: "Cody verfügt über großes Potential. Er hat hervorragende Anlagen und ist auch vom Typ ein Spieler, der perfekt zur SVG passt." Kessel, der auch schon im Kader der US-Nationalmannschaft stand, unterschreibt zunächst einen Vertrag für eine Saison. Abschied nehmen müssen die Lüneburger hingegen vom Kanadier Nick del Bianco. Der Angreifer wechselt zum französischen Spitzenteam AS Cannes Volleyball. "Ich hatte eine unglaublich schöne Zeit in Lüneburg und danke allen Beteiligten, die und meine Freundin hier unterstützt haben", so Del Bianco. Und SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg ergänzt: "Wir wirtschaften nachhaltig mit einem kleinen Budget. Wenn dann wirklich ein finanzkräftiger Verein mit einem starken Angebot kommt, können und wollen wir da nicht mithalten. Es ist ein Kompliment für den Verein und den Trainer, dass ein Spieler wie Nick in so kurzer Zeit europaweit Begehrlickeiten wecken konnte." Und um auf den Neuzugang Kessel zurückzukommen sagt Bahlburg: "Wir haben jetzt richtig Druck auf dem Kessel. Und wichtig ist, das neue Spieler zu uns passen, unseren Verein leben und nicht nur sportlich einen Mehrwert bringen. Das es bei Kessel passt, davon sind wir überzeugt und heißen ihn herzlichst in Lüneburg willkomnmen!"

    18.05.2016 15:05
  • Lüneburg stellt Hallenpläne vor
    SVG Lüneburg vs. CV Mitteldeutschland, 25.11.15, POK M
    Erstmals sind offiziell Pläne zu einem möglichen Hallenneubau in Lüneburg vorgestellt worden.
    So soll sie von innen aussehen: Die neue Sporthalle in Lüneburg
    Foto: Architekturbüro Buddelmeyer

    Am heutigen Nachmittag haben die Stadt Lüneburg, vertreten durch Oberbürgermeister Ulrich Mädge und der Landkreis Lüneburg, vertreten durch Landrat Manfred Nahrstedt, die Pläne für einen möglichen Bau einer wettkampfgerechten Sporthalle vorgestellt.
    Dabei eröffneten Mädge und Nahrstedt dem Sportausschuss von Stadt und Landkreis erstmals Details zu einem möglichen Bau. Die Halle wird rund 3.500 Zuschauern Platz bieten und als möglicher Namensgeber ist die Sparkasse Lüneburg im Gespräch. Mit einer Deckenhöhe von 12,50 Metern würde diese Halle auch internationalen Kriterien des Volleyball-Verbandes genügen. Dabei soll die Halle auch für Veranstaltungen genutzt werden können. Ein finaler Beschluss soll von den jeweiligen Gremien im August gefasst werden. Baubeginn könnte dann im Herbst sein und im optimalen Falle wäre eine Fertigstellung im September 2017 möglich. Dann müsste die SVG, deren Ausnahmegenehmigung für die Gellersenhalle für die Saison 2017/2018 ausläuft, nicht in eine andere Halle ausweichen. Mädge und Nahrstedt legten aber wert darauf deutlich zu machen, dass diese Halle nicht ausschließlich für den Spitzensport sei. Vielmehr werde eine Lücke geschloßen für den gesamten Sport, zudem könne Vormittags Schulsportbetrieb in der Halle stattfinden. Betreiber der Halle könnte die Campus Management GmbH werden, die sich bereits mit zahlreichen Veranstaltungen in Lüneburg einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat.

    Doch auch die SVG hob Mädge hervor: "Es ist eine starke Marke entwickelt worden, welche die Region bundesweit vertritt. Das müssen andere erst einmal schaffen". Und Nahrstedt merkte an, dass auch er beispielsweise seinem letztmaligen Besuch in der Hansestadt Hamburg vom 1. Bürgemeister Olaf Scholz auf die Erfolge der Lüneburger angesprochen worden sei. Verständlich, dass sich auch SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg erfreut zeigt: "Das ist ein tolles Projekt für die Hansestadt und den Landkreis Lüneburg und wertet die Attraktivität der gesamten Region weiterhin auf. Diese Wettkampfstätte ist kein reines Volleyball-Projekt, sondern eine Chance für ganz Lüneburg. So können wir alle gemeinsam in den Bereichen Kulturangebot, Spitzensport und Schulsport einen großen Schritt nach vorne machen."

    12.05.2016 22:26
  • Ein Traum ohne Happy End
    TV Ingersoll Bühl vs. BERLIN RECYCLING Volleys, 28.02.16, POK M
    Der TV Ingersoll Bühl musste sich am gestrigen Abend den Berlin Recycling Volleys mit 3:0 im Pokalfinale geschlagen geben.
    Haben sich im Finale wacker geschlagen: Die Spieler des TV Ingersoll Bühl.
    Foto: Andreas Arndt

    Es war alles angerichtet für ein rauschendes Volleyball-Fest. Pokalfinale. SAP Arena. Vor der neuen Rekordkulisse von 12.000 Zuschauern. Auf der einen Seite der Favorit und deutsche Topklub aus der Weltstadt, die Berlin Recycling Volleys. Auf der anderen Seite der Außenseiter aus dem kleinen Bühl. David gegen Goliath. Die Rollen waren klar verteilt. Aber eben jener David hatte fast auf den Tag genau einen Monat zuvor Goliath mit 3:2 besiegt, die Hoffnung und die Zuversicht auf eine abermalige Überraschung war da.
    Letzten Endes bleibt zu konstatieren, dass Berlin zu stark und zu dominant war. Erster Satz lange Zeit exzellent mitgehalten, es stand nur 18:21 aus Bühler Sicht. Was danach folgte war eine pure Demonstration der Stärke von den Hauptstädtern.
    Satz Nummer zwei? Legen wir einen Mantel des Schweigens darüber. Satz drei? Wieder einigermaßen mitgehalten, aber nur mithalten reicht gegen so einen Klub nunmal nicht aus.
    Am Ende steht ein glattes 3:0 (25:18, 25:12, 25:17) und damit der Pokalsieg für die Berlin Recycling Volleys.

    Doch soll man nun als Bühler traurig sein? Die Antwort lautet definitiv nein. Klar, als erstes kommt erst einmal die Enttäuschung, vor allem bei den Spielern selbst. Aber mit etwas Abstand sollte dann das Gefühl von Stolz überwiegen. Die Jungs haben es zum ersten Mal überhaupt geschafft, ins Pokalfinale zu kommen. Auf dem Weg nach Mannheim dabei drei Bundesligisten (Coburg, Rottenburg, Lüneburg) in Folge rausgehauen. Dazu mit das jüngste Team der gesamten Bundesliga, Kapitän David Sossenheimer ist Jahrgang ´96.
    Ebenso kann jeder einzelne der 30.000 Bühler Einwohner stolz darauf sein, wie die Jungs die Stadt repräsentiert haben und auch stolz auf sich selber sein. Ohne die grandiosen Fans wäre z.B. der Halbfinalsieg gegen Lüneburg nicht möglich gewesen. 1000 Bühler Fans kamen gestern mit nach Mannheim, sie haben die Mannschaft vorher und während dem Spiel super unterstützt und die Mannschaft nach der Niederlage weiter gefeiert.
    All diese Erfahrungen während dem Pokalfinale kann der Mannschaft niemand mehr nehmen, einige werden ganz sicher im Laufe ihrer Karriere noch viele Möglichkeiten haben ins Finale zu kommen und ihn dann auch zu gewinnen. 
    Wir hoffen und glauben, dass der TV Ingersoll Bühl es ebenso in der Zukunft wieder in ein Finale schaffen kann. Für den Augenblick war Goliath zu stark und zu erfahren, aber wer weiß schon, was die Zukunft bringen mag…
    Vamos Bisons!

    29.02.2016 16:35
  • BR Volleys brechen „Pokalfluch“ – 3:0 gegen Bühl
    Pokal | VBL-News
    Die Berlin Recycling Volleys haben ihren "Pokalfluch" gebrochen und nach 16 Jahren wieder den DVV-Pokal gewonnen: Vor 12.000 Zuschauer in der SAP Arena Mannheim siegte der Favorit 3:0 (25:18, 25:12, 25:17) gegen den TV Ingersoll Bühl. 

    Die Berlin Recycling Volleys haben ihren "Pokalfluch" gebrochen und nach 16 Jahren wieder den DVV-Pokal gewonnen: Vor 12.000 Zuschauer in der SAP Arena Mannheim siegte der Favorit 3:0 (25:18, 25:12, 25:17) gegen den TV Ingersoll Bühl. Damit holten sich die Hauptstädter nach 1994, 1996 und 2000 zum vierten Mal den Pokal. Bühl stand das erste Mal im DVV-Pokalfinale, enttäuschte nicht, konnte die Berliner aber auch nicht richtig gefährden. Punktbeste Spieler waren bei Berlin Paul Carroll (17) und Robert Kromm (15) sowie Paul Buchegger (10) bei Bühl.


    Die BR Volleys, DVV-Pokalsieger 2016 (Quelle: Conny Kurth, www.kurth-media.de)

    Die Berliner schrien nach dem Sieg ihre Freude heraus und bildeten ein Jubel-Knäuel. Der Druck, den der Tabellenführer der Volleyball Bundesliga hatte, war immens. "Der Pokalsieg bedeutet uns und mir sehr viel, es ist der erste Pokalsieg in meiner Karriere. Nach der langen Durststrecke werden wir heute einiges trinken", meinte Kapitän Robert Kromm hinterher.

    Der Auftakt in das Finale verlief jedoch völlig ausgeglichen: Die Berliner gingen hohes Risiko im Aufschlag, aber die Bühler um Libero David Molnar parierten prächtig und punkteten immer wieder mit harten Angriffen. Ein Block von Berlins Zuspieler Tsimafei Zhukouski und ein Angriff von Robert Kromm sorgten für die ersten Breaks und brachten den Favoriten mit drei Punkten in Front (17:14). Danach spielte fast nur noch Berlin. Bühl vermochte es nicht mehr, den Rückstand aufzuholen und gegenzuhalten. Vor allem der australische Diagonalspieler Paul Carroll lief auf Berliner Seite "heiß", punktete nach Belieben und versenkte auch den ersten Satzball erfolgreich.

    Die Bühler versuchten im zweiten Satz ihre gefürchteten Schnellangreifer Nehemiah Mote und Magloire Nzeza vermehrt einzusetzen, doch die Abstimmung mit Zuspieler Graham Mc Ilvaine funktionierte noch nicht perfekt. Der Favorit punktete dagegen konstant aus der eigenen Annahme heraus und lag bei der ersten technischen Auszeit bereits wieder in Führung (8:6). Als Frankreichs Europameister Nicolas Le Geoff im Block gegen Nzeza zupackte und Kromm einen langen Ballwechsel erfolgreich abschloss, hieß es bereits 12:8. Die Berliner spielten auch in der Folge ihre technische und körperliche Überlegenheit aus und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus (17:11). Bühls Trainer Ruben Wolochin wechselte in der Folge munter durch, der Spiel-Rhythmus der Berliner konnte jedoch nicht unterbrochen werden. Ein Bühler Fehler war es, der für die souveräne 2:0-Satzführung sorgte. "Berlin hatte sich gut auf uns eingestellt, wir konnten weit weniger als gewohnt unsere starken Mittelangreifer einsetzen. Damit haben sie uns den Zahn gezogen", sagte Bühls Kapitän David Sossenheimer nach der Partie.

    Mehr Risiko im Aufschlag, mehr Bälle über die Mitte. Das schien die Marschroute der Bühler im dritten Durchgang zu sein, die zweimal spektakulär über den Kongolosen Nzeza punkteten. Die Berliner zeigten sich aber unbeeindruckt und gingen nach einem Doppelblock wieder mit zwei Punkten Führung in die technische Auszeit (8:6). Aus einer sicheren Annahme um die US-Boys Erik Shoji und Paul Lotman agierte das deutsche Top-Team weiter wie aus einem Guss und setzte den Außenseiter somit immer mehr unter Druck (15:12). Aber alle Maßnahmen nutzten nichts, nach zwei Schnellangriffen von Felix Fischer fehlten den Berlinern nur noch drei Punkte zum Pokalsieg (22:16). Letztlich war es Carroll, der danach zum wertvollsten Spieler gewählt wurde, der den zweiten Matchball verwandelte und für einen Jubeltanz auf Berliner Seite sorgte.

    Auch die Verantwortlichen des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) und der Volleyball Bundesliga (VBL) zeigten sich begeistert von der Premiere in Mannheim. "Das Fazit fällt sehr positiv aus! Wir haben einen neuen Zuschauerrekord aufgestellt, waren fünf Stunden live im TV und haben mit den Möglichkeiten der SAP Arena das Niveau der Veranstaltung auf ein neues Level gehoben", sagte DVV-Präsident Thomas Krohne. Und Michael Evers, VBL-Präsident, schloss an: "Das war schon fast zu perfekt für die Premiere und hat mich an die Volleyball-WM 2014 in Polen erinnert!" Polen gilt als das Land mit der größten Volleyball-Begeisterung weltweit - ein größeres Kompliment kann man kaum aussprechen.

    28.02.2016 20:27
  • Pokalschlacht in Mannheim - DSC holt Titel
    Pokal | VBL-News
    Pokal-Wahnsinn in Mannheim! 12.000 Zuschauer (das ist neuer Deutschland-Rekord im Volleyball) sind beim Pokalsieg des Dresdner SC in der SAP Arena in Mannheim dabei gewesen! Und das Spiel war nichts für schwache Nerven. 

    Pokal-Wahnsinn in Mannheim! 12.000 Zuschauer (das ist neuer Deutschland-Rekord im Volleyball) sind beim Pokalsieg des Dresdner SC in der SAP Arena in Mannheim dabei gewesen! Und das Spiel war nichts für schwache Nerven. Am Ende setzte sich das Team aus der Landeshauptstadt Sachsens mit 3:2 (25:22, 20:25, 25:18, 17:25, 15:10) gegen den letztjährigen Gewinner vom Allianz MTV Stuttgart durch.


    Dresden jubelt über den Pokalsieg bei den Frauen (Quelle: Conny Kurth, www.kurth-media.de)

    Bei der "Volleyball-Finalpremiere" in Mannheim machte Stuttgart den ersten Punkt. Doch der Deutsche Meister aus Dresden legte gleich nach. Mit einem 8:4-Vorsprung ging es in die erste technische Auszeit des Spiels. Das Team von Trainer Alexander Waibl fand schneller den richtigen Rhythmus. Dabei war es von Beginn an Diagonalspielerin Kristina Mikhailenko, die für Punkte (am Ende waren es 23) sorgte. Letztlich war es jedoch ihre Teamgefährtin Michelle Bartsch, die mit einem Block zum 25:22 für den Satzgewinn sorgte.

    Im zweiten Durchgang drehten die Stuttgarterinnen den Spieß um. Diesmal ging das Team durch einen Punkt von Kapitänin Kim Renkema mit 8:5 in die erste technische Auszeit. Schließlich gehörte der zweite Satz mit 25:20 dem letztjährigen Pokalsieger.

    Jetzt hatte Stuttgart so richtig Fahrt aufgenommen. Doch dann kam Dresden wieder auf. "Es war lange Zeit ein 50:50-Spiel", sagte Dresdens Myrthe Schoot hinterher. "Stuttgart hat bis zum Schluss alles gegeben und eine tolle Partie gezeigt." Beim Aufschlag von Laura Dijkema gingen die DSC Volleyball Damen mit 10:8 in Führung. Später setzten sich die Volleyballerinnen aus Sachsen ab, sodass sie den 25:18-Satzgewinn feiern konnten.

    Doch wer gedacht hatte, Stuttgart würde sich jetzt geschlagen geben, der sah sich getäuscht. Kaja Grobelna schmetterte die Mannschaft von Trainer Guillermo Hernandez mit dem 25:17 zum 2:2-Satzausgleich.

    Beim 10:10 im Tiebreak war das Spiel endgültig nicht mehr an Spannung zu überbieten. "Doch dann hat sich die individuelle Klasse durchgesetzt und Dresden vielleicht ein wenig mehr Glück gehabt", wusste Stuttgarts Coach Hernandez hinterher. Der Dresdner SC setzte sich ab. Und Michelle Bartsch schmetterte ihr Team mit dem entscheidenden 15:10 in den siebten Pokalhimmel. 

    28.02.2016 19:55
  • Finalisten liefern sich enges „Wissens-Duell“
    Pokal | VBL-News
    Am Vorabend des DVV-Pokalfinals findet traditionell ein Zusammentreffen der "Volleyball-Familie" statt. So auch dieses Mal in Mannheim, wo am 28. Februar in der SAP Arena erstmals die Entscheidung in den Finalspielen (live bei SPORT1) fällt.

    Am Vorabend des DVV-Pokalfinals findet traditionell ein Zusammentreffen der "Volleyball-Familie" statt. So auch dieses Mal in Mannheim, wo am 28. Februar in der SAP Arena erstmals die Entscheidung in den Finalspielen Allianz MTV Stuttgart - Dresdner SC (14.05 Uhr) und TV Ingersoll Bühl - Berlin Recycling Volleys (16.45 Uhr, beide Spiele live bei SPORT1) fällt.


    Hatten Spaß beim Volleyball-Quiz um das DVV-Pokalfinale: David Sossenheimer, Kim Renkema, Moderatorin Anett Sattler, Myrthe Schoot und Robert Kromm (Quelle: Conny Kurth) 

    Dementsprechend groß ist die Vorfreude: "Wir sind stolz und froh und bedanken uns für den Vertrauensvorschuss bei DVV und VBL. Die Mannschaft der SAP Arena ist heiß auf dieses Premium-Event, die Kulisse und die hohe Zahl der Medienvertreter werden für einen tollen Rahmen sorgen", brachte Daniel Hopp, Geschäftsführer der SAP Arena, die Stimmung auf den Punkt.

    DVV-Präsident Thomas Krohne und VBL-Präsident Michael Evers beglückwünschten in ihrem Grußwort die vier Finalteilnehmer und hoben die Rahmenbedingungen hervor. "Das neue Design des DVV-Pokals kommt viel frischer und moderner rüber, die SAP Arena ist eine tolle Veranstaltungshalle, wir haben knapp 120 Medienvertreter, SPORT1 überträgt fünf Stunden live - wir freuen uns auf ein Volleyballfest", so Krohne.

    Anschließend äußerten sich die vier Kapitäne der Finalteilnehmer, Kim Renkema (Stuttgart), Myrthe Schoot (Dresden), David Sossenheimer (Bühl) und Robert Kromm (Berlin) zum Finale. "Wir haben zuletzt sieben Siege in der Liga gefeiert, wir wollen den achten Sieg in Serie", sagte Renkema, und Schoot erwiderte: "Es ist definitiv ein 50:50-Spiel!" Bei den Männern liegt die Favoritenrolle bei den Berlinern, Sossenheimer setzt aber auf die Fans und die Erfahrung aus der Bundesliga als ein 3:2-Sieg gelang: "Es hilft zu wissen, dass wir sie schlagen können. Die Fans sind sehr wichtig, es ist eine Art Heimspiel und könnte bei einem knappen Spiel den Ausschlag geben." So weit will es Kromm aber gar nicht kommen lassen, der sich auf die Atmosphäre freut: "Der Adrenalinspiegel vor 12.000 Zuschauern ist enorm hoch, da ist man wie im Rausch."

    Anschließend mussten die vier Kapitäne, die in zwei Teams (Baden-Württemberg und Nord-Ost) eingeteilt wurden, ihr Fachwissen auf Fragen rund um das DVV-Pokalfinale beweisen. SPORT1-Moderatorin Anett Sattler wollte beispielsweise wissen, wie groß Robert Kromm ist (2,12 Meter), wie viele Pokale die vier Finalisten zusammen gewonnen haben (8), wie weit der Geburtsort von Berlins Australier Paul Carroll von Mannheim entfernt ist

    (16.454 km) oder die wievielte öffentliche Veranstaltung das DVV-Pokalfinale in der SAP Arena ist (1141). Am Ende hatte das Team Baden-Württemberg (Stuttgart & Bühl) knapp mit 8:7 gewonnen. Mal sehen, wie die Kräfteverhältnisse bei den Finalspielen verteilt sein werden.

    Das DVV-Pokalfinale am 28. Februar (live bei SPORT1) im Überblick:

    14.05 Uhr: Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC (Frauen)
    16.45 Uhr: TV Ingersoll Bühl vs. BR Volleys (Männer)

    Das DVV-Pokalfinale, das gemeinsam vom Deutschen Volleyball-Verband und der Volleyball Bundesliga veranstaltet wird, findet am 28. Februar 2016 in der SAP Arena in Mannheim statt. Eintrittskarten sind noch an der Tageskasse (ab 12.30 Uhr) erhältlich.

    28.02.2016 11:03
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Von der Ivy League in die Bundesliga

SVG Lüneburg vs. CV Mitteldeutschland, 25.11.15, POK M

Cody Kessel heißt der nächste Neuzugang der SVG Lüneburg. Der 24 jährige Außenangreifer spielte in der US-College Liga für die Elite-Universität Princeton.

18.05.2016 15:05

Lüneburg stellt Hallenpläne vor

SVG Lüneburg vs. CV Mitteldeutschland, 25.11.15, POK M

Erstmals sind offiziell Pläne zu einem möglichen Hallenneubau in Lüneburg vorgestellt worden.

12.05.2016 22:26

Ein Traum ohne Happy End

TV Ingersoll Bühl vs. BERLIN RECYCLING Volleys, 28.02.16, POK M

Der TV Ingersoll Bühl musste sich am gestrigen Abend den Berlin Recycling Volleys mit 3:0 im Pokalfinale geschlagen geben.

29.02.2016 16:35

BR Volleys brechen „Pokalfluch“ – 3:0 gegen Bühl

Pokal | VBL-News

Die Berlin Recycling Volleys haben ihren "Pokalfluch" gebrochen und nach 16 Jahren wieder den DVV-Pokal gewonnen: Vor 12.000 Zuschauer in der SAP Arena Mannheim siegte der Favorit 3:0 (25:18, 25:12, 25:17) gegen den TV Ingersoll Bühl. 

28.02.2016 20:27

Pokalschlacht in Mannheim - DSC holt Titel

Pokal | VBL-News

Pokal-Wahnsinn in Mannheim! 12.000 Zuschauer (das ist neuer Deutschland-Rekord im Volleyball) sind beim Pokalsieg des Dresdner SC in der SAP Arena in Mannheim dabei gewesen! Und das Spiel war nichts für schwache Nerven. 

28.02.2016 19:55

Finalisten liefern sich enges „Wissens-Duell“

Pokal | VBL-News

Am Vorabend des DVV-Pokalfinals findet traditionell ein Zusammentreffen der "Volleyball-Familie" statt. So auch dieses Mal in Mannheim, wo am 28. Februar in der SAP Arena erstmals die Entscheidung in den Finalspielen (live bei SPORT1) fällt.

28.02.2016 11:03

Neuer Zuschauer-Rekord beim DVV-Pokalfinale

Pokal | VBL-News

Bestmarke geknackt, Vorfreude riesig! Bevor am Sonntag das DVV-Pokalfinale in Mannheim auf dem Programm steht, dürfen sich der Deutsche Volleyball-Verband und die Volleyball Bundesliga über einen neuen Zuschauerrekord freuen.

27.02.2016 15:04

Der Tag ist gekommen

TV Ingersoll Bühl vs. BERLIN RECYCLING Volleys, 28.02.16, POK M

Am Sonntagnachmittag (28. Februar um 16.45 Uhr) treffen die Berliner im großen DVV-Pokalfinale in der Mannheimer SAP Arena auf den TV Ingersoll Bühl.

27.02.2016 08:28

Team-News: Sondertrikot und Extra-Schuh

Pokal | VBL-News

Nur noch zwei Tage, dann kommt es in der SAP Arena in Mannheim (live auf SPORT1) zur ersten nationalen Titelentscheidung des Jahres. Bevor die ersten Bälle durch die SAP Arena fliegen, gibt es noch Neuigkeiten von den vier Finalteilnehmern.immerhin sieben verschiedene Vereine in die Siegerlisten eintragen. 

26.02.2016 13:38

DVV-Pokalfinale: Noch mehr Fakten!

Pokal | VBL-News

Norisha Campbell singt beim DVV-Pokalfinale die Nationalhymne (Foto: Conny Kurth, www.kurth-media.de) Erstmalig werden die DVV-Pokalsieger in der SAP Arena in Mannheim gekürt. Welche Dimensionen die Veranstaltung am 28. Februar hat, verdeutlichen einige Fakten und Zahlen.

25.02.2016 21:44

SPORT1: Längste Volleyball-Livestrecke aller Zeiten

Pokal | VBL-News

VBL-Präsident und DVV-Vizepräsident Michael Evers freut sich auf die Pokalpremiere in Mannheim (Foto: Nils Wüchner) Das DVV-Pokalfinale am Sonntag live auf SPORT1: Längste Volleyball-Livestrecke in der Geschichte des Sportsenders! Dresdner SC vs. Allianz MTV Stuttgart und TV Ingersoll Bühl vs. Berlin Recycling Volleys live auf SPORT1.

24.02.2016 17:47

Vor dem DVV-Pokalfinale: Rekorde und Zahlen

Pokal | VBL-News

Max Günthör hat den Seit 1973 wird jährlich der DVV-Pokal ausgetragen. In der ehemaligen DDR fand die erste Pokal-Auflage 1953 statt. Seitdem hat sich viel getan. In diesem Jahr finden die Finalspiele zum ersten Mal in der SAP Arena in Mannheim statt.

23.02.2016 19:48

10.800 Tickets weg – jetzt wackelt der Rekord!

Pokal | VBL-News

Kim Renkema, Tomas Kmet, David Sossenheimer und Lisa Izquierdo freuen sich auf die Volleyball-Pokalpremiere in Mannheim (Foto: Nils Wüchner, nilswuechner.com) Am Sonntag ist Mannheim zum ersten Mal Austragungsort für das DVV-Pokalfinale. Schon jetzt ist klar: Die Premiere in der SAP Arena wird ein riesiges Spektakel. 10.800 Eintrittskarten sind vergriffen. Jetzt wackelt der Zuschauerrekord!

22.02.2016 17:57

Schoot: Mit Omas Power zum Pokalsieg?

Pokal | VBL-News

Myrthe Schoot spielt für Dresden auf der Libero-Position (Quelle: Corbin Hackley, Dresdner SC) Am 28. Februar ist es so weit! In Mannheim findet das DVV-Pokalfinale statt. Im Endspiel der Frauen (live bei SPORT1) treffen der Dresdner SC und Allianz MTV Stuttgart aufeinander. Für Myrthe Schoot ist es ein ganz besonderes Finale.

19.02.2016 20:29

DVV-Pokalfinale: Pokal-Historie Frauen

Pokal | VBL-News

Anders als bei den Männern mit dem VfB Friedrichshafen, der in den vergangenen 18 Jahren mit insgesamt 13 Siegen den Pokalwettbewerb dominiert hat, verhält es sich bei den Frauen: In den vergangenen 15 Jahren konnten sich immerhin sieben verschiedene Vereine in die Siegerlisten eintragen. 

17.02.2016 13:52

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