• Vorschau 2. Bundesliga Süd der Männer
    VBL-News
    Wer wird Meister der 2. Volleyball Bundesliga Süd? Am Samstag fällt der Startschuss für die neue Saison. Damit wird das Titelrennen eröffnet, das in diesem Jahr große Spannung verspricht.

    Wer wird Meister der 2. Volleyball Bundesliga Süd? Am Samstag fällt der Startschuss für die neue Saison. Damit wird das Titelrennen eröffnet, das in diesem Jahr große Spannung verspricht. Die Teams aus Fellbach und Eltmann gelten bei einigen Experten als Favoriten. Aber es gibt noch ein paar andere Mannschaften, die durchaus oben mitspielen könnten.

    Der SV Fellbach wurde zweimal in Folge Zweitliga-Meister, nahm aber sein Aufstiegsrecht nicht wahr (Foto: Strohbücker/SVF)

    Der SV Fellbach wurde zweimal in Folge Zweitliga-Meister, nahm aber sein Aufstiegsrecht nicht wahr (Foto: Strohbücker/SVF)

    Die Männermannschaften der 2. Bundesliga Süd im Überblick:

    FT 1844 Freiburg

    Mit Kampfgeist und einer Mischung aus Unbekümmertheit und Erfahrung will die Freiburger Turnerschaft eine gute Saison spielen. Der Vorjahresvierte startet mit einigen neuen Namen in die ersten Spiele: Paul Mauch (Jugend), Giovanni Böwer (Jugend), Oliver Hein (eigene Jugend/VYS Friedrichshafen) und Marc Zimmermann (älterer Bruder von Nationalspieler Jan Zimmermann) werden zukünftig im Zweitliga-Trikot der Freiburger zu sehen sein. Das einstige Gründungsmitglied der 1. Bundesliga gibt als Saisonziel zunächst den Nichtabstieg aus. Trainer Wolfgang Beck: "Rüsselsheim, Fellbach, Eltmann und noch einige mehr sind die Favoriten. Offensichtlich hat sich jede Mannschaft mit externen Zugängen verstärkt, während wir versuchen, nachhaltig Spieler aus der eigenen Jugend an die 2. Bundesliga heranzuführen."

    GSVE Delitzsch

    Erst im Jahr 1995 gegründet - trotzdem ist der GSVE Delitzsch nun seit vielen Jahren nicht aus dem Spielbetrieb der Volleyball Bundesliga wegzudenken. Diese beeindruckende Statistik belegt die größte Stärke der Sachsen: Beständigkeit. So gilt auch in der Spielzeit 2016/17 das Ziel, mit mannschaftlicher Geschlossenheit die Klasse zu halten - am besten mit einem Platz im Mittelfeld der Abschlusstabelle. Einer, der dazu beitragen soll, ist Chris Erdmann. Der 30-Jährige verstärkt das von Frank Pietzonka trainierte Team aus Sachsen im Mittelblock.

    L.E. Volleys

    Bei den Volleyballern aus Leipzig ist der Generationswechsel voll im Gang. Insofern steht das Zusammenwachsen des Teams im Vordergrund. Als Trainer wird in der neuen Saison Thomas Bauch, der das Amt Anfang des Jahres von Steffen Busse übernommen hat, weiterhin zur Verfügung stehen. Die "Brüderhölle" [Sporthalle Brüderstraße; Anm. d. Red.] soll nach ihrer umfangreichen Renovierung wieder als Spielstätte etabliert werden. Dazu gehört auch der Austausch des alten Bandensystems in der Kult-Sporthalle: Der Verein wirft die alten PVC-Planen über Bord und wird auch andere Werbemittel, wie etwa Werbung mit Fußbodenaufklebern und die multimediale Darstellung von Sponsorenlogos, testen. Neu sind auch die VIP-Tickets, zu denen ein Catering im Oberrang gehört.

    Oshino Volleys Eltmann

    Die Oshino Volleys vom VC Eltmann wollen wieder oben mitspielen. Der Vize-Meister der Vorsaison hat im Kader nur wenige Veränderungen zur vorherigen Spielzeit zu verzeichnen. Der verletzungsbedingte Abgang von Rudy Dedic soll durch die Verpflichtung von Timon Schippmann (letzte Saison in der 1. Liga für Coburg/Grub) nicht weiter ins Gewicht fallen. Darüber hinaus konnte Heriberto Quero reaktiviert werden. Der inzwischen 39-Jährige spielte einst für Düren und Bühl in der 1. Liga. Mit seiner Erfahrung und Routine kann er dem Team von Trainer Milan Maric in der einen oder anderen Situation zur nötigen Sicherheit verhelfen. Mit variantenreichem Volleyball und großer Geschlossenheit hat Eltmann eine Menge vor. "Wir wollen wieder aufs Treppchen", kündigt Teammanager Rolf Werner selbstbewusst an.

    SV Fellbach

    Nach zwei Zweitliga-Meisterschaften in Folge muss das Ziel beim SV Fellbach eigentlich "Titelhattrick" lauten. "Das #Rote Rudel steht weiter für Emotionen, Power und Teamwork", weiß Trainer Markus Weiß. "Unser Ziel ist es, am Ende auf den ersten drei Plätzen zu landen. Der Titel-Hattrick wäre das Sahnehäubchen." Ob das gelingt, hängt natürlich auch von den Leistungen der Neuen ab. Mit dem jungen Außenangreifer Jan Jalowietzki hat sich Fellbach auf alle Fälle adäquat verstärkt. Dazu plant der Verein noch einen weiteren Transfercoup, der aber erst mit Saisonbeginn vollzogen werden soll. Den Top-Favoriten verorten die Baden-Württemberger in Franken. "In einer in der Spitze stärkeren Liga wird sich Eltmann durchsetzen, da das Team sehr eingespielt ist und sich weiter verstärkt hat", so Stephan Strohbücker, in Fellbach Vorstand Lizenzspielbetrieb. "Zusammen mit Hammelburg können wir uns ebenfalls Chancen ausrechnen. Geheimfavorit ist wie immer Freiburg. Auch auf Schwaig und Rüsselsheim darf man gespannt sein."

    SV Schwaig

    Mit dem SV Schwaig könnte in der Saison 2016/17 durchaus zu rechnen sein. Nach dem Rücktritt von Michael Raddatz, der aus privaten und beruflichen Gründen das Traineramt abgegeben hat, konnte Jozef Janosik (37) als versierter Nachfolger gewonnen werden. Der Slowake war zuletzt Coach des Liga-Konkurrenten Eltmann. Der frühere Nationalspieler will mit seinem neuen Team an die Vorsaison anknüpfen. Da erkämpften die Franken den siebten Tabellenplatz. Da das Gesicht der Mannschaft fast unverändert ist, darf man optimistisch sein. Darüber hinaus soll Zuspieler Laurentiu Vinatoru, der vom rumänischen Erstligisten VC Banatul Caransebes nach Schwaig wechselt, dem Team noch mehr Klasse verleihen.

    TG 1862 Rüsselsheim II

    In der 2. Volleyball Bundesliga setzt die TG 1862 Rüsselsheim auf junge Talente. Mit Patrick Kummer, Jannik Weber und Jonas Reinhardt verstärken gleich drei "U 20-Neuzugänge" vom Volleyball-Internat Frankfurt das Team der United Volleys Reserve. Mit Philipp Schumann (23) und Routinier Aljoscha Grabowski (2,06 Meter) rücken weitere  Verstärkungen hinzu. Ziel ist es, mit erfolgshungrigen Spielern über mehrere Jahre hinweg ein Team aufzubauen, das anspruchsvollen und begeisternden Volleyball zeigt. Zudem will Cheftrainer Luis Ferràdas Talenten aus der Umgebung die Möglichkeit bieten, sich zu entwickeln. Obwohl dies Zeit benötigt, will die Mannschaft von Beginn an mit Herz und Leidenschaft zur Sache gehen. In der Rüsselsheimer Großsporthalle - nach der Sanierung jetzt mit einem Spielfeld in den Vereinsfarben ausgestattet - sollen so die Herzen der Fans erobert werden.

    TGM Mainz-Gonsenheim

    Nach dem hervorragenden sechsten Tabellenplatz in der vergangenen Saison setzt die TGM Mainz-Gonsenheim auch in der neuen Spielzeit auf alte Tugenden. "Wir wollen mit Teamgeist, guter Stimmung und mannschaftlicher Geschlossenheit wieder in der oberen Tabellenhälfte landen", nennt Trainerin Aline Reinhardt die Ziele. Mit Zuspieler Sebastian Sent und Diagonalangreifer Jörn Freiwald wurde das Team verstärkt. Zudem soll Klaus-Dieter Musslick als neuer Teammanager "noch mehr Professionalität in die Mannschaft bringen", sagt die frisch vermählte Reinhardt. Top-Favorit für die Meisterschaft ist aus Sicht der einzigen Trainerin im Zweitliga-Männervolleyball der VC Eltmann: "Die Mannschaft hat nach anfänglichen Problemen letzte Saison irgendwann kein Spiel mehr verloren und sich jetzt noch weiter verstärkt."

    TSV GA Stuttgart

    Der TSV Georgii Allianz Stuttgart musste lange um den Verbleib in der 2. Volleyball Bundesliga Süd zittern. Erst nachdem Coburg seinen Lizenzantrag zurückgezogen hatte, konnte Anfang Juli die Organisation des Spielbetriebs beginnen. Stuttgart hat insgesamt fünf junge Spieler aus dem direkten Umland als Neuzugänge zu vermelden. Die 'Jungen' sollen an das Niveau der 2. Volleyball Bundesliga Süd herangeführt werden und langfristig zu Leistungsträgern heranwachsen. "Nach der kurzen Planung der 2. Liga haben wir direkt mit dem Konditionstraining losgelegt", lässt der neue Trainer Tim Schöne verlauten. Kapitän Tom Hinsken ergänzt: "Insgesamt sind sich alle einig, dass unser Ziel nur der Klassenerhalt sein kann." Der Kampfgeist des Teams, einer der wichtigsten Faktoren der letzten Saison, soll ungebrochen bleiben.

    TSV Grafing

    Sich auf dem Feld füreinander zerreißen und gemeinsam eine Menge Spaß haben - das soll auch in der Saison 2016/17 der Weg der Grafinger Volleyballer sein. Mit seiner "Fighting Bayrisch" Leidenschaft will der Zweitligist bei Heim- wie Auswärtsspielen die Fans begeistern. "Wir wollen so schnell wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben", gibt Teammanager Johannes Oswald als Marschroute aus. Er verrät: "Wir peilen Platz sieben an und wollen die Jugend heranführen. Die gesamte Volleyball-Abteilung soll sich weiterentwickeln." Die Heimspiele der Grafinger sollen in der neuen Saison noch attraktiver werden. Viele Aktionen sind bereits geplant und das neue Drehbandensystem bietet den Werbepartnern interessante Flächen. Ganz oben mitzuspielen, traut man sich in Grafing aber noch nicht zu. "Klarer Favorit ist der SV Fellbach, der Kader ist extrem gut besetzt. Eltmann wird dagegenhalten", glaubt Oswald.

    TV/DJK Hammelburg

    Das war eine Saison! Als Aufsteiger aus der Dritten Liga gekommen, ist den Hammelburger Volleyballern in ihrer ersten Zweitliga-Spielzeit direkt der Sprung auf Platz drei gelungen. Das weckt Begehrlichkeiten für die kommende Saison. Trainer Tado Karlovic glaubt: "Die Qualitäten des Teams sind in etwa die gleichen, wie im letzten Jahr und unterscheiden sich in keiner Weise vom Rest der Liga. Wir wollen Spaß haben, gut spielen und unsere Saaletalhalle füllen." Grundsätzlich schätzt der Coach die Qualität der 2. Volleyball Bundesliga Süd höher als in der Vorsaison ein: "Mit einem einstelligen Tabellenplatz wären wir deshalb sehr zufrieden!" Darüber hinaus steht das Publikum der Franken im Vordergrund. "Unter dem Label #HammelburgerJungs werden wir deshalb weiter versuchen, bei den Heimspielen bestes 'Volleytainment' zu bieten", so PR-Mann und Hallensprecher Oliver Wendt.

    VC Dresden

    Der VC Dresden ist zurück in der 2. Volleyball Bundesliga. Nach dem Aufstieg aus der Dritten Liga Ost wird der frühere Erstligist mit Marco Donat als Trainer in die Saison 2016/17 gehen. Auch im Kader hat sich eine Menge getan. Neben Felix Weishaupt, der vom VCO Berlin nach Dresden kommt, ist das Team allerdings in erster Linie mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs ergänzt worden. Trotz einer Reihe von Abgängen (zum Beispiel hat Eric Grosche das Team verlassen) besteht die Mannschaft aus einer guten Mischung aus erfahrenen Spielern und tatendurstigen jungen Akteuren, die fast alle beim VC Dresden mit dem Volleyball begannen und die Altersklassen der eigenen Nachwuchsabteilung durchliefen. Deshalb geht es für das Team zunächst einmal darum, sich bei den Heimspielen in guter Verfassung zu präsentieren und den Abstieg zu vermeiden.

    VYS Friedrichshafen

    Die Volley YoungStars Friedrichshafen sind eine Bundesstützpunktmannschaft mit Sonderspielrecht. Junge Volleyballer mit großem Potenzial sollen hier weiter geformt werden. "Der Wille jedes  Einzelnen, sich in jedem Training zu verbessern und das in jedem Spiel zu zeigen, steht im Vordergrund", sagt Coach Adrian Pfleghar. Das gilt auch für Max von Berg und Johannes Lelle, die sich zukünftig im Friedrichshafener Zweitliga-Trikot präsentieren werden. Darüber hinaus können in der kommenden Saison Felix Roos, Julian Weisigk und Julian Schupritt dank eines Doppelspielrechts das Friedrichshafener Publikum begeistern.

    14.09.2016 18:01
  • Vorschau 2. Bundesliga Nord der Männer
    VBL-News
    Am Freitag startet die neue Saison der 2. Volleyball Bundesliga Nord. Wenn es um die Favoriten für die Zweitliga-Meisterschaft geht, fällt permanent ein Name: CV Mitteldeutschland.

    Am Freitag startet die neue Saison der 2. Volleyball Bundesliga Nord. Wenn es um die Favoriten für die Zweitliga-Meisterschaft geht, fällt permanent ein Name: CV Mitteldeutschland. Man darf gespannt sein, ob das letztjährige Erstligateam dieser Rolle gerecht wird. Die größte Konkurrenz könnte dabei vom "Nachbarn" aus Bitterfeld-Wolfen kommen. Wir haben vor Saisonbeginn die Teams unter die Lupe genommen.

    Die Solingen Volleys freuten sich letzte Saison über die Meisterschaft und spielen fortan in der 1. Volleyball Bundesliga (Foto: Matthias Frenzel)

    Die Solingen Volleys freuten sich letzte Saison über die Meisterschaft und spielen fortan in der 1. Volleyball Bundesliga (Foto: Matthias Frenzel)

    Die Männermannschaften der 2. Bundesliga Nord im Überblick:

    CV Mitteldeutschland

    Der CV Mitteldeutschland gehört zu den ganz großen Meisterschaftsfavoriten für die Saison. Durch die 1. Liga haben sich Strukturen gebildet, von denen die Spergauer auch in der zweithöchsten Spielklasse zehren können. Drei Erstligaspieler (Kapitän und Mittelblocker Artur Augustyn, Mittelblocker Danilo Mirosavljevic und Zuspieler Lukasz Szablewski) sind geblieben. Mit Ricardo Nitschke wechselt zudem ein erfahrener Volleyballer aus der Regionalliga-Mannschaft in den Zweitliga-Kader. Trainer Mircea Dudas, der die Nachfolge von seinem vorherigen Chef Ulf Quell angetreten hat, will mit seiner Mischung aus jungen, wilden und erfahrenen Spielern das Ziel direkter Wiederaufstieg in die 1. Volleyball Bundesliga in Angriff nehmen.

    DJK Delbrück

    In Delbrück wird auf den Nachwuchs gesetzt. Mit den Jung-Talenten Lars Wienhues und Fabian Albrecht stoßen zwei Youngster aus der Regionalliga zum Kader. Zudem ist der zweitligaerfahrene Fabian Dicken in die Mannschaft integriert worden. "Wir werden durch Teamgeist und einen ausgeglichenen Kader ohne Stars überzeugen. Alle Spieler bringen ein ähnliches Niveau mit, insbesondere die jungen Spieler haben großes Potenzial und werden das ein oder andere Mal über sich hinauswachsen", ist sich Teammanager Franz-Josef Mertens sicher. Als offizielles Saisonziel wird von Trainer Ulrich Kussin erst einmal der Klassenerhalt angestrebt. Die Favoritenrolle übernehmen aus Delbrücker Sicht der VC Bitterfeld-Wolfen und CV Mitteldeutschland.

    FC Schüttorf 09

    Mit Daniel Górski und Matthew Lee Busse werden sich in der Saison 2016/17 interessante Neuzugänge im Schüttorfer Trikot präsentieren. "Insgesamt ist es ein breiter Kader mit großem Zusammenhalt", weiß Kapitän Philipp Lammering um die Stärken. Trainer Stefan Jäger glaubt: "Die Spieler spornen sich gegenseitig an. Wir haben mehr Möglichkeiten, unsere Kontrahenten zu überraschen." Am Ende soll somit ein Platz in den Top-5 herausspringen. Manager Diedrich Lammering: "Mit Stefan Jäger als hauptamtlichen Trainer, der Fokussierung der Jugendarbeit und grundsätzlichen Verbesserungen in der Planung haben wir wichtige Grundlagen für die Zukunft geschaffen." Aber für die Meisterschaft reicht es wohl noch nicht. In Schüttorf sieht man Mitteldeutschland, Giesen und Bitterfeld-Wolfen vorne.

    SF Aligse

    Die Sportfreunde Aligse haben sich für die Spielzeit 2016/17 mit Patrick Pioßek verstärkt. Der 27-Jährige spielt beim Tabellenvierten der Vorsaison auf der Außen-/Annahme-Position. Nach den Abgängen wichtiger Stammspieler könnte die kommende Saison für Aligse eine schwierige werden. Deshalb lautet die ausgegebene Zielstellung erst einmal Klassenerhalt. Co-Trainer Stefan Drews: "Meisterschaftskandidat ist in diesem Jahr ganz klar Giesen. Durch mehrere Neuzugänge - inklusive eines neuen Trainers, der das Potenzial der Mannschaft mit Sicherheit auszuschöpfen weiß - ist eine starke Saison zu erwarten. Die Chemie Volleys Mitteldeutschland sind ebenfalls professionell aufgestellt und weisen massive Erfahrung auf höchstem Niveau auf."

    SV Lindow-Gransee

    Der SV Lindow-Gransee geht in der kommenden Spielzeit mit einem recht eingespielten Team an den Start. Einen wichtigen Neuzugang gibt es dennoch zu vermelden: Mittelblocker Romulo Galiao Gonzalves aus Brasilien spielt wieder bei den Brandenburgern. Große Töne spuckt der Vereinsvorsitzende Frank Seeger dennoch nicht. "Wir sprechen hier erst einmal über den Klassenerhalt." Als klaren Meisterschaftsfavoriten hat man die Chemie Volleys Mitteldeutschland ausgemacht. Seeger: "CV Mitteldeutschland hat mit seiner Erstligaerfahrung finanziell und strukturell mutmaßlich die besten Voraussetzungen." Aber vielleicht kommt ja auch alles ganz anders, wie in der Saison 2014/15: Da feierte Lindow-Gransee als Zweitliga-Meister den größten Erfolg der Vereinsgeschichte.

    TSGL Schöneiche

    Mit Schöneiche kehrt ein zweitligaerfahrenes Team in die 2. Volleyball Bundesliga Nord zurück. Und die Zeichen stehen gut, eine erfolgreiche Saison zu bestreiten. Denn die TSGL kann weiter auf die Dienste von Willi Becker setzen, der die Mannschaft in der letzten Saison als Kapitän zur Drittliga-Meisterschaft geführt hat. Eigentlich wollte er sich mehr seiner Familie und dem Job widmen. Aber nach dem Aufstieg bleibt er doch dabei. Zudem unterstützen Florian Hecht (Sohn von Rekordnationalspieler René Hecht), Sebastian Grösch und Jacob Genzmer das Team aus der Nähe Berlins. Mit Teamgeist, Leidenschaft und Siegeswillen will die Mannschaft aus dem Brandenburgischen die Klasse halten. An der Spitze der Tabelle sieht Trainer Mewes Goertz die Teams aus Mitteldeutschland und Bitterfeld-Wolfen.

    TSV Giesen GRIZZLYS

    Die GRIZZLYS haben den prominentesten Neuzugang auf ihrer Trainerposition zu vermelden. Der frühere Bundesligaspieler und Erstligacoach Itamar Stein will mit Giesen die nächsten Schritte der VISION 2020 gehen, mit der sich die Niedersachsen in Richtung Volleyball-Oberhaus orientieren. Dazu sollen auch Milan Hrinak, Marcel Fode und Kiyarash Maleki beitragen, die neu im Kader sind. "Das Team wird in der kommenden Saison mit der richtigen Mischung aus Erfahrung und jugendlichem Ehrgeiz vor allem mannschaftlich geschlossen versuchen, das Bestmögliche zu erreichen und oben mitzuspielen", sagt der Sportliche Leiter Sascha Kucera. Ziel ist ein Platz in den Top-3. Dazu will sich das Team der GRIZZLYS im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Eventisierung verbessern.

    TVA Hürth

    Zum ersten Mal überhaupt tritt der TVA Hürth in der 2. Volleyball Bundesliga an. Nach drei direkten Aufstiegen in Folge hat sich im Verein eine Menge getan. Entsprechend freuen sich alle Beteiligten auf das neue, spannende Kapitel der Vereinsgeschichte. Das Gesicht des Teams hat sich im Vergleich zur Saison davor nur marginal verändert. Trainer-Urgestein Gerd Aurbach ist aus privaten Gründen nicht mehr dabei. Da sich ein Teil der Mannschaft seit vielen Jahren kennt, herrscht ein sehr großer Zusammenhalt. Dieser soll ein Grundstein dafür sein, dass die Klasse gehalten wird. Die Favoriten um das Titelrennen sieht man in Hürth woanders. "Neben dem Top-Favoriten Mitteldeutschland haben die Teams aus Bitterfeld-Wolfen und Lindow wohl die größten Chancen", tippt der Mannschaftsverantwortliche Alexander Roozen.

    Tecklenburger Land Volleys

    Die Volleyballer aus dem Tecklenburger Land freuen sich auf die Rückkehr in die 2. Bundesliga. Diese soll mit dem Klassenerhalt gekrönt werden. Dabei setzt man auf mannschaftliche Geschlossenheit und ein eingeschworenes, junges Team. Dieses konnte kurz vor Saisonbeginn den Herforder Cup in Bielefeld gewinnen. Die meisten Spieler haben bereits als Jugendliche für die "Tebu Volleys" gespielt. Darüber hinaus sollen die Strukturen im Umfeld weiter gefestigt und verbessert werden. Trainer Hendrik Rieskamp glaubt, dass der Meisterschaftsfavorit aus Mitteldeutschland kommt. "Die Chemie Volleys sind ein erstligaerfahrenes Team, das mit internationaler Besetzung und professionellen Strukturen arbeiten kann und wird. Bitterfeld wird sicherlich auch weit oben stehen."

    TuB Bocholt

    Mit Marinus Wouterse geht der TuB Bocholt mit einem neuen Trainer in die Saison. Der Coach soll dem Team frischen Wind einhauchen. Der Niederländer bringt viel Erfahrung mit und darf sich mit Steffan Hebbink, Rudy Schneider und Thomas Wittkowski über interessante Neuzugänge freuen. Das Grundgerüst des Teams ist geblieben. "Das Saisonziel lautet oberes Mittelfeld", weiß sein Co-Trainer Sven Böhme. Darüber hinaus will man den jungen Spielern genügend Einsatzzeiten gewähren, um sich zu entwickeln. Die Titelanwärter vermutet man in Bocholt ebenfalls in Sachsen-Anhalt. Böhme: "Mit Mitteldeutschland kommt eine Mannschaft aus der 1. Liga, die eine Menge Qualität und Erfahrung mitbringt. Bitterfeld wird sich nach dem Aufstieg von Solingen ebenfalls Hoffnungen auf die Meisterschaft machen."

    USC Braunschweig

    In Braunschweig geht man mit einer sehr ausgeglichenen Mannschaft in die neue Saison. Vom USC Magdeburg ist Zuspieler Alexander Abramow verpflichtet worden. Libero Björn Schnalke wird während seiner Abwesenheit aufgrund eines Auslandssemesters von seinem kleinen Bruder Nils Schnalke vertreten. Das Saisonziel ist, sich so schnell wie möglich vom Tabellenende abzusetzen und einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Trainer Thorsten Galgoneck sieht in der Saison Mitteldeutschland und Bitterfeld-Wolfen als Meisterschaftsfavoriten, gefolgt von Giesen. Der Coach des Universitäts-Sport-Clubs traut aber auch dem TVA Hürth eine Menge zu: "Aufsteiger Fischenich kann für einige Überraschungen sorgen."

    VC Bitterfeld-Wolfen

    Der VC Bitterfeld-Wolfen hat sich bereits in der letzten Saison ausführlich mit dem Thema Erstligaaufstieg beschäftigt. So ist es nicht verwunderlich, dass der Vize-Meister der 2. Bundesliga auch in der neuen Spielzeit um die Meisterschaft mitspielen will. Besonders freut man sich schon jetzt auf die Derbys gegen die Chemie Volleys Mitteldeutschland. Dabei setzt man auf die große mannschaftliche Geschlossenheit und den Teamgeist. Mit dem britischen Mittelblocker Andrew Clayton und dem Deutsch-Kanadier Jarron Mueller darf sich Trainer Karl Kaden über neue Spieler in seinem Team freuen. Neben der sportlichen Weiterentwicklung setzt man in Bitterfeld-Wolfen darauf, sich auch wirtschaftlich noch besser aufzustellen. Dann könnte ein Aufstieg in die 1. Volleyball Bundesliga perspektivisch zu realisieren sein.

    VI Frankfurt

    Das Volleyball-Internat Frankfurt wird auch in der neuen Saison alles daran setzen, dass sich die Spieler in allen Bereichen verbessern. Für die Bundesstützpunktmannschaft ist die 2. Volleyball Bundesliga eine gute Möglichkeit, sich im Wettkampf mit starken Teams zu messen. Die Mannschaft hat sich zum Vorjahr nicht so sehr verändert. Mit Noah Wolf, Mika Drantmann und Louis Kunstmann gibt es dennoch ein paar neue Gesichter. Mit Kampfgeist, Wille und Leidenschaft will das Team vom Volleyball-Internat Frankfurt die Großen der Liga ärgern. "Wir werden uns in allen Spiel-Elementen stärker präsentieren können und wollen uns - gemessen am Vorjahr - auch in der Tabelle verbessern", sagt Trainer Matus Kalny. Als Titelaspiranten sehen Kalny und sein Trainerkollege Olaf Minter Mitteldeutschland und Giesen.

    VV Humann Essen

    Das Essener Trainerteam Jens Bräkling, Falko Hildebrand und Christoph Happe setzt auf Hingabe, Teamgeist und harte Arbeit. Mit Niko Meyer, Sascha Schneider und Tim Neufeld will man das Team im Angriff weiter verstärken. Wie sich an den Namen erkennen lässt, setzt man dabei auf die eigene Jugend. "Wir wollen uns weiter verbessern! Schön, wenn sich das am Ende der Saison auch an einem Tabellenplatz erkennen lässt", sagt Chefcoach Bräkling. In der letzten Saison erreichte der Essener Volleyballverein immerhin den siebten Rang. An die Chance, ganz oben mitzuspielen, glaubt man bei den Ruhrpott-Volleyballern aber noch nicht. "Wir erwarten einen spannenden Dreikampf zwischen Mitteldeutschland, Giesen und Bitterfeld, den wir uns gerne aus nächster Nähe anschauen", so Bräkling.

    14.09.2016 17:36
  • Saisonvorschau 2. Bundesliga Süd der Frauen
    VBL-News
    Man kann die Tage bis zum Saisonstart der 2. Volleyball Bundesligen bereits an zwei Händen abzählen - dementsprechend groß ist die Vorfreude.

    Man kann die Tage bis zum Saisonstart der 2. Volleyball Bundesligen bereits an zwei Händen abzählen - dementsprechend groß ist die Vorfreude. Am 17. September beginnt die Spielzeit für die 2. Bundesliga Süd der Frauen. Meister VCO geht mit neuem Sponsor und hohen Zielen als VC Printus Offenburg in die neue Saison, Erstliga-Absteiger NawaRo Straubing spricht erst einmal nicht vom direkten Wiederaufstieg und den AllgäuStrom Volleys Sonthofen wird eine starke Saison vorausgesagt. Was gibt es sonst noch Neues bei den Vereinen? Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat sich umgehört.

    Der VC Offenburg durfte sich in der Spielzeit 2015/16 über die Zweitliga-Meisterschaft im Süden freuen (Foto: Rainer Fritzen)

    Der VC Offenburg durfte sich in der Spielzeit 2015/16 über die Zweitliga-Meisterschaft im Süden freuen (Foto: Rainer Fritzen)

    Die Mannschaften der 2. Bundesliga Süd im Überblick:

    AllgäuStrom Volleys Sonthofen

    "Wir bauen auf das Potenzial unserer erfahrenen Spielerinnen und dem Tatendrang unserer jungen Spielerinnen", sagt Achim Flick, Teammanager der AllgäuStrom Volleys aus Sonthofen. Ein attraktives, schnelles und variables Spiel will das Team aus Bayern in dieser Saison anbieten. Ein festes Ziel für die Spielzeit gibt es nicht. "Die Favoriten Straubing und Offenburg ärgern und besser werden als im Vorjahr, das wäre schön", sagt Flick. Das hieße mindestens Rang zehn. Neben Cheftrainer Andreas Wilhelm habe man außerdem eine Konstellation auf der Bank gefunden, die in der Lage sei, das Optimale aus dem Team herauszuholen. Außerhalb des Kaders setzt Sonthofen auf Bewährtes. Mit einem gut aufgestellten Team hinter dem Team will man im Allgäu punkten und hat in allen Bereichen aufgerüstet.

    Allianz MTV Stuttgart II

    Mit einem kompakten Spielsystem und einer Verbesserung in den Bereichen Annahme, Abwehr und Aufschlag will Johannes Koch, Trainer der zweiten Mannschaft vom Allianz MTV Stuttgart, in der kommenden Saison das Ergebnis der abgelaufenen Spielzeit bestätigen. Platz sechs ist also das angestrebte Ziel. Dabei steht er vor der Herausforderung, die Mannschaft nach sieben Abgängen und mit fünf Neulingen anders zu strukturieren. Das Trainerteam bleibt in Zeiten des Umbruchs jedoch eine Konstante. Und die Favoriten? "Das sind für mich Straubing als Absteiger und Sonthofen durch die Neuzugänge", so Koch.

    DJK Sportbund München-Ost

    Einige Abgänge haben große Lücken in das Team von DJK München-Ost gerissen. Doch der Verein aus der Landeshauptstadt der Freistaates Bayern sieht die Vorteile eines reduzierten, kompakteren Teams. "Jeder muss sich zu 1000 Prozent einbringen, an Kampf- und Teamgeist wird es dem Team in der anstehenden Saison mit Sicherheit nicht mangeln", sagt Teammanagerin Rebecca Seifert. Nach dem fünften Platz der vergangenen Saison gibt man sich bei den Zielen vorerst bescheiden. Sich in der Bundesliga langfristig etablieren und die neuen, teilweise jungen und unerfahrenen Spielerinnen integrieren, lautet der Anspruch. Zudem intensiviert der Verein die Zusammenarbeit mit dem "GeilstenClubderWelt" TSV Herrsching, Erstligist bei den Männern. "Es war ein richtiger und wichtiger Schritt, die Kompetenzen zu vereinen, um voneinander profitieren zu können", so Seifert.

    NawaRo Straubing

    Mit Kampfgeist und Emotionen will NawaRo Straubing den Neuanfang in der 2. Bundesliga erfolgreich gestalten. Managerin Ingrid Senft wünscht sich einen Tabellenplatz unter den Top-Fünf. Helfen sollen dabei Rückkehrerin Rachel Olinyk, die Serbin Danica Markovic sowie Franziska Liebschner und Laura Müller aus der eigenen Jugend. "Es ist ein wichtiges Zeichen für die Talente im Verein, dass der Sprung in die erste Mannschaft möglich ist", sagt Trainer Andreas Urmann. Strukturell profitiert der Verein von der Erstligasaison. Und wer holt den Titel? "Offenburg hat das Meisterteam punktuell verstärkt. Auch Sonthofen hat den Kader aufgewertet und einen erfahrenen Trainer", so Urmann. Straubing profitiert in der Saison 2016/17 von verbliebenen Erstligastrukturen. Vor allem das Team hinter dem Team ist zum Großteil erhalten geblieben.

    Rote Raben Vilsbiburg II

    Die Zweitliga-Mannschaft der Roten Raben Vilsbiburg sieht dem Kampf um den Klassenerhalt in dieser Saison optimistisch, aber auch mit gemischten Gefühlen entgegen. "Letztes Jahr war der Abstiegskampf bis zum Schluss wahnsinnig eng. In dieser Saison wird die 2. Bundesliga Süd wahrscheinlich noch stärker", sagt Trainer Ronny Johansson. "Hoffentlich läuft es auch so gut wie im letzten Jahr, als wir die entscheidenden Spiele um den Klassenerhalt gewinnen konnten." Johansson hat sich vorgenommen, die jungen Spielerinnen des Teams auf ein hohes Niveau zu bringen. Eine davon ist Naomi Janetzke, Jahrgang 2001, die großes Potenzial mitbringt.

    SV Lohhof

    Große mannschaftliche Geschlossenheit, starkes Block-Abwehr-Verhalten und eine enorme Lust aufs Gewinnen - mit diesen Qualitäten will der SV Lohhof die ausgemachten Titelfavoriten VC Printus Offenburg und AllgäuStrom Volleys Sonthofen auf den Pelz rücken. "Wir sind die Jäger", sagt Trainer Jürgen Pfletschinger. Als Zugänge kann Lohhof Sandra Baier von DJK München-Ost und Lisa Haddick (zweite Mannschaft) vermelden. "Ich bin auch froh, dass Stefanie John nach ihrer langen Pause vergangene Saison wieder dabei ist", so Pfletschinger. Mit einem Trainingslager in Italien hat er sein Team auf die Saison eingestellt. Das ist nur einer von vielen Schritten in Richtung Professionalisierung.

    TG Bad Soden

    Eine Mannschaft bestehend aus einer gesunden Mischung aus zweitligaerfahrenen Spielerinnen der letzten Saison und talentierten neuen Spielerinnen hat sich Bad Sodens neuer Trainer Stefan Bräuer gewünscht und bekommen. "Die Mannschaft ist hochmotiviert und will sich stetig weiterentwickeln. Wir wollen ein unbequemer Kontrahent in spielerischer Hinsicht werden", so Bräuer, der auf den vorderen Tabellenplätzen am Saisonende Straubing, Offenburg und Sonthofen erwartet. "Ich hoffe, dass wir auch für die eine oder andere Überraschung sorgen werden." Volleyball-Abteilungsleiter Christian Kunstmann formuliert das Selbstverständnis des Vereins: "Wir wollen dem Publikum wieder attraktiven und spannenden Volleyball bieten und den jungen Spielerinnen im Verein zeigen, wie begeisternd Volleyball sein kann und was sie erreichen können."

    VC Neuwied 77

    Der VC Neuwied 77 will in der neuen Saison an die Erfolge der vergangenen Spielzeit anknüpfen. Das Team und peilt eine Platzierung unter den besten vier Plätzen an. Der Kern der Mannschaft ist geblieben. Mit der Slowakin Jaroslava Smatanikova kommt eine neue Zuspielerin, zudem ist die Außenangreiferin Justyna Sachmacinska (kommt von Wisła Warschau) neu dabei. "Ich erwarte, dass sich die Mannschaft, wie in der Vergangenheit, wieder durch Teamgeist und Erfolgshunger auszeichnen wird - besonders bei den Heimspielen", sagt Trainer Milan Kocian. "Favoriten sind für mich Meister Offenburg und Absteiger Straubing." Doch nicht nur das Team auf dem Feld wurde verbessert. Auch hinsichtlich der fachlichen und personellen Strukturen im Hintergrund strebt Neuwied nach Steigerung.

    VC Printus Offenburg

    Der Meister aus der Vorsaison will auch in dieser Spielzeit ganz vorne dabei sein. Der VC Offenburg hat sich aus diesem Grund unter anderem mit der Juniorennationalspielerin Pia Leweling vom USC Münster verstärkt. Dazu kommen Rückkehrerin Molly Karagyaurov, Mittelblockerin Sarah McKinny aus den USA und Salomé Dikongué als erste Französin der Vereinsgeschichte. "Wir haben eine starke Mischung aus Jung und Alt, Kampfgeist und Emotionen und wir werden bei keinem Spielstand aufgeben", sagt Trainerin Tanja Scheuer. "Wenn ich mich festlegen muss, wer als Favorit für die Spielzeit gilt, sage ich Sonthofen. Die machen tolle Arbeit und werden die beste Annahmeachse der Liga haben." Einen wichtigen Schritt hat ihr eigener Verein in Sachen wirtschaftliche Sicherheit getan. Ein Hauptsponsor und Namensgeber wurde gefunden. Aus diesem Grund geht der VCO in der Saison 2016/17 als VC Printus Offenburg an den Start.

    VCO Dresden

    Nach einigen "schmerzhaften Abgängen" werden die erst 15 Jahre alten Neuzugänge Josephine Quell und Lina-Marie Lieb den VCO Dresden in der kommenden Saison tatkräftig unterstützen. Quell ist die Tochter von Ulf Quell, selbst früher einmal erfolgreich als Spieler und heute als Trainer. "Wir werden in dieser Saison die junge, freche Mannschaft aus der letzten Spielzeit erleben, die gestärkt durch weitere Erfahrungen und getragen von neuen Talenten noch emotionaler und mit noch mehr Spielwitz agieren wird als das die Ligakonkurrenz gewohnt ist", sagt Vorstandsmitglied Claudia Linek augenzwinkernd. Favorit aus Dresdner Sicht ist der VC Printus Offenburg, bei dem "das Gesamtpaket einfach stimmt".

    VV Grimma

    "Eine Platzierung werden wir erst einmal nicht vorgeben, jedoch peilen wir das obere Tabellendrittel an", sagt Teammanager Frank Geißler vom VV Grimma. NawaRo Straubing als Absteiger aus der 1. Liga und Titelverteidiger Offenburg  sind für den sächsischen Verein die Titelfavoriten. Mit einer alten Bekannten wurde das Team von Trainer Jorge Munari komplettiert. Nora Ebert kehrt nach zwei Jahren bei Lok Engelsdorf wieder nach Grimma zurück. Munari selbst ist ebenfalls ein bekanntes Gesicht und Rückkehrer. Unter ihm wurde Grimma in der Saison 2011/12 Zweitligameister. Mit Teamgeist und besonders harter Arbeit, auch im mentalen Bereich, blickt der VV Grimma dem Saisonstart entgegen.

    09.09.2016 17:21
  • Saisonvorschau 2. Bundesliga Nord der Frauen
    VBL-News
    Die Saison 2016/17 wirft ihre Schatten voraus. Am 17. September 2016 startet die 2. Bundesliga Nord der Frauen in die neue Spielzeit.

    Die Saison 2016/17 wirft ihre Schatten voraus. Am 17. September 2016 startet die 2. Bundesliga Nord der Frauen in die neue Spielzeit. Die Teams haben ihre Kaderplanung weitgehend abgeschlossen, Ziele definiert und Strukturen geschaffen. Neue Gesichter, neue Trainer - bekannte Favoriten? Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat sich bei den Vereinen umgehört.

    Beim TSV Bayer 04 Leverkusen durfte man in der Vorsaison über die Zweitliga-Meisterschaft jubeln (Foto: MOWY)

    Beim TSV Bayer 04 Leverkusen durfte man in der Vorsaison über die Zweitliga-Meisterschaft jubeln (Foto: MOWY)

    Die Mannschaften der 2. Bundesliga Nord im Überblick:

    DSHS SnowTrex Köln

    "Wir haben einen großen Kader - in der Höhe und in der Breite", sagt Jimmy Czimek, Trainer bei DSHS SnowTrex Köln, mit einem Schmunzeln. Im Kampf um den Titel sieht er aber andere in der Tabelle vorne: "Leverkusen, Oythe und Gladbeck haben sicher wieder gute Chancen, weil sie auch schon im letzten Jahr oben mitgespielt haben." Mindestens einen dieser Favoriten wollen die Kölnerinnen allerdings hinter sich lassen, denn ein Platz unter den drei Saisonbesten ist das angestrebte Ziel. Helfen sollen die Rückkehrerinnen Linda Büsscher, Laura Feldmann und Kerstin Freudenhammer sowie die Neulinge Lea Jaklen und Lena Fenten. Mittelblockerin Fenten rückt aus der zweiten Mannschaft auf.

    Köpenicker SC II

    Mit Thea Janich und Josephine Suhr haben zwei Nachwuchstalente für die kommende Saison beim Köpenicker SC II unterschrieben. "Die Nachwuchsförderung und die Weiterentwicklung unserer Spielerinnen sind zwei unserer Ziele. Rangmäßig wollen wir uns ebenfalls verbessern, damit ist die Richtung vorgegeben", sagt Trainer Florian Völker, der die Hauptstadt-Volleyballerinnen in der Vorsaison auf Platz sechs führte. Titelfavorit ist aus Sicht des KSC das Volleyball-Team Hamburg, das einige Spielerinnen mit enormer Qualität und reichlich Erstliga-Erfahrung aufweist. "Gegen solche Teams werden wir sehr engagiert und kämpferisch spielen und auf sportliche Art möglichst unangenehm werden", fügt Völker hinzu, der eine hohe Leistungsdichte und knappe Entscheidungen voraussagt. 

    RC Sorpesee

    Der RC Sorpesee wäre nicht der RCS, wenn er seinen Kader nicht vor allem aus dem eigenen Nachwuchs auffüllen würde. So ist es auch in diesem Jahr. Erstmals wird jedoch auch eine externe Kraft die Geschicke des Teams mit in die Hände nehmen. Mit Amy Knight verpflichtete der Club aus dem Sauerland eine erfahrene Zuspielerin, die zuletzt beim Drittligameister SV Bad Laer auf dieser Position gespielt hatte. Leidenschaft, Emotionen und Kampfgeist stehen auch in der zweiten Zweitligasaison im Mittelpunkt. Außerdem will Sorpesee in der Annahme und der Abwehr deutlichere Akzente setzen als noch in der Vergangenheit. Trainer Julian Schallow hat kein festes Saisonziel vor Augen: "Wir wollen von Spiel zu Spiel besser werden und von Beginn an auf Punktejagd gehen. Und dann schauen wir mal, wofür das reicht."

    SCU Emlichheim

    Beim SC Union Emlichheim kommen in der Saison 2016/17 viele Talente aus dem eigenen Nachwuchs zum Zug. Gleich fünf Spielerinnen sind in den Kader der ersten Mannschaft aufgerückt. Dazu kommen Zuzana Buchlová vom VfL Oythe, die bereits in der Saison 2010/11 ein Jahr für den SCU in der 2. Liga gespielt hat, und die amerikanische Mittelblockerin Evann Slaughter. "Wir wollen im gesicherten Mittelfeld einen möglichst guten Tabellenplatz erreichen und die Nachwuchstalente an Bundesliganiveau heranführen", heißt es von offizieller Seite von Heino Konjer. Neue Kapitänin ist Alicia Nelson. Die US-Amerikanerin hat sich nicht nur auf dem Feld, sondern auch im Emlichheimer Umfeld als eine echte Größe und Sympathieträgerin etabliert.

    SV Blau-Weiß Dingden

    Blau-Weiß Dingden wird mit einem eingespielten Team in die kommende Saison gehen. Neuzugänge gibt es nur aus den eigenen Reihen. Die 15-jährige Greta Klein-Hitpaß (Außenangriff/Mittelblock) hat den Sprung in den Zweitliga-Kader geschafft, auch Lena Priebs rückt aus der zweiten Mannschaft ins Bundesligateam. Das Ziel ist der Klassenerhalt. Der bisherige Co-Trainer Pascall Reiß hat die A-Trainerausbildung begonnen und wird in der Saison 2016/17 die Position des Chefcoachs besetzen. Vorgänger Olaf Betting wird ihm allerdings weiter zur Seite stehen. Teammanager Dirk Kappmeyer hat einen klaren Favoriten auf die Meisterschaft ausgemacht: "Bayer Leverkusen wird es schaffen. Sie waren schon in der letzten Saison überragend."

    Skurios Volleys Borken

    Bei den Skurios Volleys Borken wird der wichtigste Neuzugang nicht auf, sondern neben dem Feld stehen: Der neu verpflichtete Trainer Chang Cheng Liu hat die Aufgabe, das Team neu zu formen und sportlich zu einem ansprechenden Niveau zu führen. "Wir werden eine Mannschaft erleben, in der Teamspirit zu finden ist, von der kein Ball aufgegeben wird und der Zusammenhalt wirklich großgeschrieben wird", sagt Vereinssprecher Hans Seyer. "Erstes Ziel wird es hier sein, möglichst schnell den Klassenerhalt zu sichern. Ein Platz weiter oben in der Tabelle wird dann mit Sicherheit als Erfolg anzusehen sein." Mit einer Prognose für das Rennen um die Meisterschaft ist man in Borken eher zurückhaltend: "Es gab in vielen Mannschaften Veränderungen, aber sicherlich werden wir den einen oder anderen bekannten Namen oben sehen."

    Stralsunder Wildcats

    Drei Neuzugänge sind auf der Mannschaftsliste der Stralsunder Wildcats für die kommende Saison zu finden. Tanja Joachim, Lene Scheuschner und Melanie Horn bringen Erstligaerfahrungen mit in den hohen Norden. "Erfahrungen sind wichtig, um unser Ziel erreichen zu können und dem Abstieg fernzubleiben", so Trainer André Thiel. "Wir haben einen guten Mix aus jugendlicher Frische und Routine und sind auf einigen Positionen doppelt gut besetzt. Das macht einiges möglich." Der Favorit für die kommende Saison ist mit Bayer Leverkusen schnell ausgemacht. "Leverkusen hat eine gute personelle Besetzung, ein professionelles Umfeld und immer den Blick in Richtung Aufstieg", sagt Teammanager Steffen Täubrich.

    TSV Bayer 04 Leverkusen

    Der Vorjahresmeister TSV Bayer 04 Leverkusen verfügt auch in der kommenden Saison über einen ausgeglichen besetzten Kader. "Alle Leitungsträgerinnen der vergangenen Saison sind erhalten geblieben", sagt Abteilungsleiter Jürgen Rothe. Das Team wurde gezielt verstärkt. Neu in Leverkusen ist unter anderem Mittelblockerin Ruth Scheuvens vom Ligakonkurrenten DSHS SnowTrex Köln. Mit dabei ist auch wieder Speerwurf-Weltmeisterin Katharina Molitor. Deswegen lautet das Ziel: Titelverteidigung. "Ein Stolperstein könnte VT Hamburg werden", warnt Rothe. "Dort sind einige ehemalige Erstligaspielerinnen im Kader." Außerdem wurde die Position des Co-Trainers in Leverkusen neu besetzt. Konstantin Wechsler wird neben Coach Zhong Yu Zhou an der Seitenlinie stehen.

    TV Gladbeck

    Die TV Gladbeck Giants wollen auch in dieser Saison wieder ein Team sein, das im oberen Tabellendrittel ein Wörtchen mitzureden hat. Der ehemalige Co-Trainer von USC Münster, Til Kittel, wurde für die Trainerposition verpflichtet. In Sachen Kader gibt es auch ein paar Neuigkeiten. Neben den Rückkehrerinnen Katharina Friedrich und Jil Döhnert heißt der TV Gladbeck mit Anne Paß auch eine neue Zuspielerin willkommen. "Unser Ziel ist es, jede einzelne Spielerin zu verbessern und das Beste aus ihnen herauszuholen" sagt Coach Kittel, der bereits einen Titelfavoriten ausgemacht hat. "Ganz heißer Kandidat ist sicherlich der amtierende Meister TSV Bayer 04 Leverkusen. Unser Geheimtipp sind die Stralsunder Wildcats", so Kittel.

    USC Münster II

    Traditionell geht das Ausbildungsteam des USC Münster mit einem sehr jungen Kader in eine neue Saison. "Chiara Hoenhorst ist mit 19 Jahren unsere älteste Spielerin, alle anderen sind noch Schülerinnen. Das ist sicher etwas Besonderes", sagt Trainer Christian Wolf, der die Spielerinnen weiterentwickeln will. "Spiele gewinnen und mit dem Abstieg nichts zu tun haben, das ist das Ziel", so der 30-Jährige. "Aber in erster Linie geht es für uns als Bundesstützpunktteam darum, die Akteurinnen auf die Jugend-EM- und WM-Qualifikationen und hoffentlich auch die EM und WM vorzubereiten." Wer die Meisterschaft holt, ist für Wolf keine klare Sache: "Generell glaube ich, dass die Liga stärker geworden ist im Vergleich zum letzten Jahr."

    VCO Schwerin

    Für den VC Olympia Schwerin steht als Bundesstützpunktteam mit Sonderspielrecht die Nachwuchsarbeit an erster Stelle. Die Neuzugänge für die anstehende Zweitligasaison kommen alle aus den eigenen Reihen. "Kampfgeist und harte Arbeit wird diese junge Mannschaft auszeichnen", sagt Stützpunkttrainer Bart-Jan van der Mark. "Die Weiterentwicklung der Spielerinnen in Richtung Jugendnationalmannschaft und 1. Bundesliga hat oberste Priorität." Im Durchschnitt hat sich das Team aus der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns im Vergleich zur letzten Saison wieder verjüngt. "Wir wollen die Spielerinnen schneller an das höhere Niveau heranführen. Dieser Trend zeichnet sich international bereits ab", so van der Mark.

    VfL Oythe

    Der Vizemeister VfL Oythe startet nach einem personellen Umbruch in die neue Saison. "Jedes Jahr gibt es Veränderungen in der Struktur unserer Mannschaft", sagt Trainerin Danuta Brinkmann. "Der Kader ist klein, aber dafür auch viel ausgeglichener als in der letzten Saison, in der wir erneut die beste Spielerin der Saison in unseren Reihen hatten." Volleyballobmann Matthias Schumacher will die Mannschaft auch in der neuen Saison wieder in der oberen Tabellenhälfte sehen. "Wenn wir ohne große Verletzungen bleiben, können wir eine Rolle spielen", so Schumacher. "Meisterschaftskandidaten sind aber auf jeden Fall Leverkusen und Hamburg. Aber vielleicht gibt es ja auch wieder mal einen Überraschungsmeister." Das hofft Schumacher nicht ganz ohne Grund. Immerhin ist es Oythe schon häufiger gelungen, die vermeintlich Größeren zu ärgern.

    Volleyball-Team Hamburg

    "Alte Zöpfe abschneiden und mit neuen Ideen in die Zukunft" - so lautet die Marschroute vom Volleyball-Team Hamburg. Nach dem Rückzug aus der 1. Bundesliga hat sich der gesamte Verein neu aufgestellt. Karine Muijlwijk, Saskia Radzuweit, Nina Braack und Maria Kirsten bleiben aber dennoch aus Erstligazeiten erhalten. Vom Zweitligameister Leverkusen kommt Anisa Sarac zurück. Dazu wurden einige vielversprechende Talente verpflichtet. Vereinssprecher Stephan Lehmann sieht jedoch Titelverteidiger Bayer Leverkusen im Meisterschaftsrennen vorne. Mit Teamwork und Kampfgeist und dem Ansporn, jeden Tag ein Stückchen besser zu werden, will das Volleyball-Team Hamburg aber oben mitspielen.

    09.09.2016 17:00
  • Ehrung für Acosta Alvarado
    VBL-News
    Große Freude bei Roslandy Acosta Alvarado: Die "Neu-Potsdamerin" ist am Mittwochabend von der Volleyball Bundesliga als Most Valuable Player der Saison 2015/16 ausgezeichnet worden.

    Große Freude bei Roslandy Acosta Alvarado: Die "Neu-Potsdamerin" ist am Mittwochabend in der UCI Kinowelt in Potsdam von der Volleyball Bundesliga (VBL) als Most Valuable Player (MVP) der Saison 2015/16 ausgezeichnet worden.

    Roslandy Acosta Alvarado bekam von Jan Sienicki den MVP-Pokal überreicht (Foto: Gerhard Pohl)

    Roslandy Acosta Alvarado bekam von Jan Sienicki den MVP-Pokal überreicht (Foto: Gerhard Pohl)

    Insgesamt brachte es die Volleyballerin in der vergangenen Saison auf neun goldene und zwei silberne MVP-Medaillen. Damit belegte sie in der 1. Liga der Frauen zusammen mit Michelle Bartsch Rang eins. Da die 24 Jahre alte Außenangreiferin in der Vorsaison mit den Roten Raben Vilsbiburg Ende März im Meisterschafts-Viertelfinale ausschied, reiste sie anschließend nach Venezuela in den Heimaturlaub. Deshalb konnte sie die Ehrung am Ende der Saison nicht persönlich entgegennehmen.

    Dies ist beim Potsdamer Fan-Talk am Mittwoch nachgeholt worden. "Das ist eine großartige Auszeichnung", so Acosta Alvarado freudestrahlend. "Es gibt so viele gute Spielerinnen in der 1. Volleyball Bundesliga, da ist es schon etwas ganz Spezielles, wenn man geehrt wird. Für mich ist es eine Bestätigung dafür, dass sich das harte Training gelohnt hat. Ich muss mich aber auch bei den Teamkolleginnen der Roten Raben Vilsbiburg bedanken. Hätten sie mich in der letzten Saison nicht so gut in Szene gesetzt, wäre ich nicht so erfolgreich gewesen. Die Auszeichnung ist gleichzeitig eine Motivation für die kommende Saison. Jetzt spiele ich für Potsdam und will etwas erreichen."

    Überreicht wurde der MVP-Pokal von Jan Sienicki, Manager 1. Bundesliga bei der VBL. "Die Ehrung der wertvollsten Spielerinnen und Spieler hat einen extrem hohen Stellenwert bei Fans und Sportlern. Umso mehr freue ich mich, Roslandy Acosta Alvarado auszuzeichnen. Ich bin sehr gespannt, in welcher Form sie sich in der kommenden Saison, die im Oktober beginnt, präsentieren wird."

    25.08.2016 20:46
  • Volleyball Bundesliga legt bei TV-Quoten zu
    VBL-News
    Erfreuliche Neuigkeiten für die Volleyball Bundesliga (VBL): Die kumulierte TV-Reichweite der Erstligateams ist in der Spielzeit 2015/16 um fast zehn Millionen gestiegen.

    Erfreuliche Neuigkeiten für die Volleyball Bundesliga (VBL): Die kumulierte TV-Reichweite der Erstligateams ist in der Spielzeit 2015/16 auf 170,04 Millionen gestiegen. Das sind fast zehn Millionen Fernseh-Zuschauer mehr als in der Vorsaison (160,63 Mio.). Das hat eine Studie des Forschungs- und Beratungsunternehmens Nielsen Sports ergeben.

    Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga (Foto: Photo Wende,www.photowende.com)

    Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga (Foto: Photo Wende)

    "Obwohl unser Live-Angebot auf dem Online-Sender Sportdeutschland.TV deutlich gewachsen ist, haben wir uns auch bei der TV-Reichweite gesteigert. Damit sind wir auf einem guten Weg", freut sich VBL-Präsident Michael Evers über die jüngsten Zahlen. "Für die neue Saison, die für die 1. Volleyball Bundesliga im Oktober beginnt, setzen wir uns noch größere Ziele."

    Das erfolgreichste Team der Frauen-Bundesliga ist bei den Einschaltquoten der Dresdner SC. Der Deutsche Meister und DVV-Pokalsieger hat in der abgelaufenen Spielzeit 66,43 Millionen Menschen an den Fernsehbildschirmen erreicht. Das entspricht einem Wert von 227,16 Mio. Werbeträgerkontakten.

    Bei den Männern ist Triple-Sieger BR Volleys (Deutscher Meister, Pokalsieger und Gewinner des CEV Cups) das Maß aller Dinge. Die Berliner erzielen eine kumulierte TV-Reichweite von 51,93 Millionen. Bei den Werbeträgerkontakten liegen die Hauptstadt-Volleyballer mit einer Summe von 236,59 Mio. auf Platz eins.

    22.08.2016 17:17

Vorschau 2. Bundesliga Süd der Männer

VBL-News

Der SV Fellbach wurde zweimal in Folge Zweitliga-Meister, nahm aber sein Aufstiegsrecht nicht wahr (Foto: Strohbücker/SVF) Wer wird Meister der 2. Volleyball Bundesliga Süd? Am Samstag fällt der Startschuss für die neue Saison. Damit wird das Titelrennen eröffnet, das in diesem Jahr große Spannung verspricht.

14.09.2016 18:01

Vorschau 2. Bundesliga Nord der Männer

VBL-News

Die Solingen Volleys freuten sich letzte Saison über die Meisterschaft und spielen fortan in der 1. Volleyball Bundesliga (Foto: Matthias Frenzel) Am Freitag startet die neue Saison der 2. Volleyball Bundesliga Nord. Wenn es um die Favoriten für die Zweitliga-Meisterschaft geht, fällt permanent ein Name: CV Mitteldeutschland.

14.09.2016 17:36

Saisonvorschau 2. Bundesliga Süd der Frauen

VBL-News

Der VC Offenburg durfte sich in der Spielzeit 2015/16 über die Zweitliga-Meisterschaft im Süden freuen (Foto: Rainer Fritzen) Man kann die Tage bis zum Saisonstart der 2. Volleyball Bundesligen bereits an zwei Händen abzählen - dementsprechend groß ist die Vorfreude.

09.09.2016 17:21

Saisonvorschau 2. Bundesliga Nord der Frauen

VBL-News

Beim TSV Bayer 04 Leverkusen durfte man in der Vorsaison über die Zweitliga-Meisterschaft jubeln (Foto: MOWY) Die Saison 2016/17 wirft ihre Schatten voraus. Am 17. September 2016 startet die 2. Bundesliga Nord der Frauen in die neue Spielzeit.

09.09.2016 17:00

Ehrung für Acosta Alvarado

VBL-News

Roslandy Acosta Alvarado bekam von Jan Sienicki den MVP-Pokal überreicht (Foto: Gerhard Pohl) Große Freude bei Roslandy Acosta Alvarado: Die "Neu-Potsdamerin" ist am Mittwochabend von der Volleyball Bundesliga als Most Valuable Player der Saison 2015/16 ausgezeichnet worden.

25.08.2016 20:46

Volleyball Bundesliga legt bei TV-Quoten zu

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Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga (Foto: Photo Wende,www.photowende.com) Erfreuliche Neuigkeiten für die Volleyball Bundesliga (VBL): Die kumulierte TV-Reichweite der Erstligateams ist in der Spielzeit 2015/16 um fast zehn Millionen gestiegen.

22.08.2016 17:17

Sports&Travel präsentiert die MVP-Ehrungen

VBL-News

Katharina Keil und Michael Kirchner von Sports&Travel organisieren Reisen für die Volleyball Bundesliga (Foto: www.mowy.de) Die Reiseagentur Sports&Travel präsentiert zukünftig die wertvollsten Spielerinnen und Spieler der 1. und 2. Ligen und wird die Most Valuable Player (MVP) des Heim- und Gästeteams ehren. 

18.08.2016 12:10

Sports&Travel neuer VBL-Reisepartner

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Katharina Keil und Michael Kirchner von Sports&Travel organisieren Reisen für die Volleyball Bundesliga (Foto: www.mowy.de) Sonnige Aussichten für die Volleyball Bundesliga (VBL)! Die Reiseagentur Sports&Travel wird exklusiver Reisepartner des Ligaverbandes. Die Zusammenarbeit ist zunächst für den Zeitraum von drei Jahren vereinbart worden.

18.08.2016 12:10

Stefan Hübner im Interview

VBL-News

Trainer Stefan Hübner hat seinen Vertrag in Lüneburg bis 2019 verlängert (Foto: Conny Kurth, www.kurth-media.de) Trainer Stefan Hübner hat seinen Vertrag bei der SVG Lüneburg bis zum Jahr 2019 verlängert. Der frühere Nationalspieler erreichte mit dem Team aus Niedersachsen zweimal in Folge die Bronzemedaille.

27.07.2016 10:03

DOSB verleiht VCW und DSC das „Grüne Band“

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Eine große Ehre wird dem VC Wiesbaden und dem Dresdner SC zuteil: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) verleiht beiden Vereinen der 1. Bundesliga der Frauen das "Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein".

21.07.2016 14:01

Ackermann: "Optimierungspotenziale nutzen"

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Im Interview spricht der neue VBL-Schiedsrichtermanager Ronny Ackermann, der selbst als Schiedsrichter aktiv ist, über die Herausforderungen des Jobprofils.

20.07.2016 11:35

Happy End für TSV GA Stuttgart

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Der TSV Georgii Allianz Stuttgart spielt auch in der Saison 2016/17 in der 2. Liga. Gute Nachrichten für den TSV Georgii Allianz Stuttgart: Das Team wird auch in der Saison 2016/17 in der 2. Volleyball Bundesliga Süd der Männer spielen.

01.07.2016 12:32

Spielpläne sind da!

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Der Dresdner SC gewann in der Saison 2015/16 die Meisterschaft und den Pokal (Foto: Corbin Hackley) Jetzt nimmt die Vorfreude auf die neue Saison der Volleyball Bundesliga Konturen an! Denn ab sofort sind die Spielpläne der 1. und 2. Ligen verfügbar.

27.06.2016 13:01

Hammergruppen für deutsche CL-Teilnehmer

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Die Vertreter der Volleyball Bundesliga müssen sich auf schwere Gruppengegner in der Champions League einstellen. Das hat die Auslosung im Rahmen der "European Volleyball Gala" am Donnerstagabend im italienischen Rom ergeben.
10.06.2016 12:07

Scheuer neu im VBL-Vorstand

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Philipp Grau (re.) übergibt an Florian Scheuer (li.), Foto: VBL Neues Gesicht im Vorstand der Volleyball Bundesliga: Florian Scheuer wird Sprecher der 2. Bundesliga Süd und Vizepräsident des Liga-Verbandes.
05.06.2016 13:48

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