• Volleyball Bundesliga legt bei TV-Quoten zu
    VBL-News
    Erfreuliche Neuigkeiten für die Volleyball Bundesliga (VBL): Die kumulierte TV-Reichweite der Erstligateams ist in der Spielzeit 2015/16 um fast zehn Millionen gestiegen.

    Erfreuliche Neuigkeiten für die Volleyball Bundesliga (VBL): Die kumulierte TV-Reichweite der Erstligateams ist in der Spielzeit 2015/16 auf 170,04 Millionen gestiegen. Das sind fast zehn Millionen Fernseh-Zuschauer mehr als in der Vorsaison (160,63 Mio.). Das hat eine Studie des Forschungs- und Beratungsunternehmens Nielsen Sports ergeben.

    Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga (Foto: Photo Wende,www.photowende.com)

    Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga (Foto: Photo Wende)

    "Obwohl unser Live-Angebot auf dem Online-Sender Sportdeutschland.TV deutlich gewachsen ist, haben wir uns auch bei der TV-Reichweite gesteigert. Damit sind wir auf einem guten Weg", freut sich VBL-Präsident Michael Evers über die jüngsten Zahlen. "Für die neue Saison, die für die 1. Volleyball Bundesliga im Oktober beginnt, setzen wir uns noch größere Ziele."

    Das erfolgreichste Team der Frauen-Bundesliga ist bei den Einschaltquoten der Dresdner SC. Der Deutsche Meister und DVV-Pokalsieger hat in der abgelaufenen Spielzeit 66,43 Millionen Menschen an den Fernsehbildschirmen erreicht. Das entspricht einem Wert von 227,16 Mio. Werbeträgerkontakten.

    Bei den Männern ist Triple-Sieger BR Volleys (Deutscher Meister, Pokalsieger und Gewinner des CEV Cups) das Maß aller Dinge. Die Berliner erzielen eine kumulierte TV-Reichweite von 51,93 Millionen. Bei den Werbeträgerkontakten liegen die Hauptstadt-Volleyballer mit einer Summe von 236,59 Mio. auf Platz eins.

    22.08.2016 17:17
  • Ehrung für Acosta Alvarado
    VBL-News
    Große Freude bei Roslandy Acosta Alvarado: Die "Neu-Potsdamerin" ist am Mittwochabend von der Volleyball Bundesliga als Most Valuable Player der Saison 2015/16 ausgezeichnet worden.

    Große Freude bei Roslandy Acosta Alvarado: Die "Neu-Potsdamerin" ist am Mittwochabend in der UCI Kinowelt in Potsdam von der Volleyball Bundesliga (VBL) als Most Valuable Player (MVP) der Saison 2015/16 ausgezeichnet worden.

    Roslandy Acosta Alvarado bekam von Jan Sienicki den MVP-Pokal überreicht (Foto: Gerhard Pohl)

    Roslandy Acosta Alvarado bekam von Jan Sienicki den MVP-Pokal überreicht (Foto: Gerhard Pohl)

    Insgesamt brachte es die Volleyballerin in der vergangenen Saison auf neun goldene und zwei silberne MVP-Medaillen. Damit belegte sie in der 1. Liga der Frauen zusammen mit Michelle Bartsch Rang eins. Da die 24 Jahre alte Außenangreiferin in der Vorsaison mit den Roten Raben Vilsbiburg Ende März im Meisterschafts-Viertelfinale ausschied, reiste sie anschließend nach Venezuela in den Heimaturlaub. Deshalb konnte sie die Ehrung am Ende der Saison nicht persönlich entgegennehmen.

    Dies ist beim Potsdamer Fan-Talk am Mittwoch nachgeholt worden. "Das ist eine großartige Auszeichnung", so Acosta Alvarado freudestrahlend. "Es gibt so viele gute Spielerinnen in der 1. Volleyball Bundesliga, da ist es schon etwas ganz Spezielles, wenn man geehrt wird. Für mich ist es eine Bestätigung dafür, dass sich das harte Training gelohnt hat. Ich muss mich aber auch bei den Teamkolleginnen der Roten Raben Vilsbiburg bedanken. Hätten sie mich in der letzten Saison nicht so gut in Szene gesetzt, wäre ich nicht so erfolgreich gewesen. Die Auszeichnung ist gleichzeitig eine Motivation für die kommende Saison. Jetzt spiele ich für Potsdam und will etwas erreichen."

    Überreicht wurde der MVP-Pokal von Jan Sienicki, Manager 1. Bundesliga bei der VBL. "Die Ehrung der wertvollsten Spielerinnen und Spieler hat einen extrem hohen Stellenwert bei Fans und Sportlern. Umso mehr freue ich mich, Roslandy Acosta Alvarado auszuzeichnen. Ich bin sehr gespannt, in welcher Form sie sich in der kommenden Saison, die im Oktober beginnt, präsentieren wird."

    25.08.2016 20:46
  • Sports&Travel neuer VBL-Reisepartner
    VBL-News
    Sonnige Aussichten für die Volleyball Bundesliga (VBL)! Die Reiseagentur Sports&Travel wird exklusiver Reisepartner des Ligaverbandes. Die Zusammenarbeit ist zunächst für den Zeitraum von drei Jahren vereinbart worden.

    Sonnige Aussichten für die Volleyball Bundesliga (VBL)! Die Reiseagentur Sports&Travel wird exklusiver Reisepartner des Ligaverbandes. Die Zusammenarbeit ist zunächst für den Zeitraum von drei Jahren vereinbart worden.

    Katharina Keil und Michael Kirchner von Sports&Travel organisieren Reisen für die Volleyball Bundesliga (Foto: www.mowy.de)

    Katharina Keil und Michael Kirchner von Sports&Travel organisieren Reisen für die Volleyball Bundesliga (Quelle: Edward Wypchlo)

    "Sport und Reisen - das hat für mich irgendwie schon immer zusammengehört", erinnert sich Michael Kirchner an das Jahr 2005 und damit die Anfänge seines selbständigen Wirkens. Nachdem er zuvor eine Ausbildung in einem Reisebüro absolviert hatte, sorgte der heutige Inhaber und Leiter der CWA-Group umgehend dafür, beide Bereiche in seinem Unternehmen zu etablieren.

    Herausgekommen ist mit der CWA-Group eine "Muttergesellschaft", in der die Agentur Sports&Travel kleine bis große Reisewünsche erfüllt. "Das Spektrum ist riesengroß", berichtet Kirchner. "Zu unseren Kunden gehören Vereine, Konzerne, Sportfans und natürlich andere Privatleute. Mein Ziel ist es, für alle individuelle Lösungen zu finden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um ein Trainingslager im Ausland, eine Incentive-Reise eines Unternehmens oder den Sommer- bzw. Winterurlaub eines Freundes geht. Unsere Kunden und Partner werden immer kompetent beraten."

    Am liebsten organisiert Kirchner allerdings Sportreisen und die Eventlogistik dafür.

    "Ich würde Michael Kirchner durchaus als Sportverrückten bezeichnen", sagt VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung. Und das ist als Kompliment gemeint. Jung: "Er ist ein Reiseprofi und sportbegeistert. Sports&Travel ist in der Lage, maßgeschneiderte Reisekonzepte für uns zuverlässig umzusetzen und die Bundesliga-Teams bei ihren Reisen kompetent zu unterstützen."

    Weitere Infos zu Sports&Travel erhalten Sie unter: www.cwa-sports.de.

    18.08.2016 12:10
  • Stefan Hübner im Interview
    VBL-News
    Trainer Stefan Hübner hat seinen Vertrag bei der SVG Lüneburg bis zum Jahr 2019 verlängert. Der frühere Nationalspieler erreichte mit dem Team aus Niedersachsen zweimal in Folge die Bronzemedaille.

    Trainer Stefan Hübner hat seinen Vertrag bei der SVG Lüneburg bis zum Jahr 2019 verlängert. Nach dem Aufstieg in die 1. Volleyball Bundesliga erreichte der frühere Nationalspieler mit dem Team aus Niedersachsen zweimal in Folge die Bronzemedaille. Im Jahr 2015 zog Lüneburg zudem ins DVV-Pokalfinale ein. Wir haben den Anlass der Vertragsverlängerung genutzt, um ausführlich mit dem Volleyball-Coach zu sprechen.

    Trainer Stefan Hübner hat seinen Vertrag in Lüneburg bis 2019 verlängert (Foto: Conny Kurth, www.kurth-media.de)

    Trainer Stefan Hübner hat seinen Vertrag bis zum Jahr 2019 verlängert (Foto: Conny Kurth, www.kurth-media.de)

    Herr Hübner, Sie haben gerade Ihre Vertragsverlängerung bis 2019 verkündet. Es ist im Volleyballsport eher ungewöhnlich, dass sich Team und Trainer so lange binden. Warum ist das im Fall der SVG Lüneburg und Stefan Hübner anders?

    Stefan Hübner: Zunächst einmal fühlen wir uns als Familie in Lüneburg sehr wohl. Und auf der anderen Seite reizt es mich zu sehen, wie weit wir dieses Projekt noch bringen können.

    Wollten Sie mit der weiteren Zusammenarbeit auch ein Zeichen für andere setzen?

    Hübner: Die Vertragsverlängerung soll zunächst einmal Signalwirkung für den Verein, Spieler, Fans und Sponsoren haben. Es geht nicht darum, einmal 'hurra' zu rufen und in einer Saison erfolgreich zu sein. Vielmehr geht es darum, langfristig etwas zu entwickeln und Erfolge zu wiederholen. Mit dem wachsenden Umfeld, der tollen Unterstützung der Fans und dem möglichen Neubau einer Halle ist hier noch vieles möglich.

    Das Commitment zu Lüneburg ist auch ein Signal für andere Bundesligaspieler und -trainer. Man bekommt den Eindruck, dass es immer mehr Deutsche wieder aus dem Ausland in die Bundesliga zieht. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung?

    Hübner: Es gibt mehr Standorte als Berlin und Friedrichshafen mit guten Rahmenbedingungen für den Volleyballsport. Deshalb werden sich auch immer wieder gute deutsche Spieler für Bundesliga-Vereine entscheiden. Auf der anderen Seite werden auch immer wieder deutsche Top-Spieler in die ausländischen Ligen wechseln, wenn die dortigen Vereine mit entsprechenden Beträgen locken.

    Wir würden gerne mit Ihnen einen Blick auf die kommende Saison der Volleyball Bundesliga werfen. Die SVG Lüneburg hat zweimal in Folge "Bronze" geholt. Welche Ziele streben Sie in der anstehenden Saison an?

    Hübner: Es wird in jedem Jahr schwieriger, die Leistung aus dem Vorjahr zu bestätigen. Es gibt immer einige Spielerwechsel bei den anderen Teams, genauso wie bei uns. Auch ein bisschen Glück in engen Spielen und bei Verletzungen gehört dazu. Die anderen Teams haben sich in diesem Jahr gut verstärkt und die Leistungsdichte ist wahrscheinlich noch einmal gestiegen. Für uns ist es wichtig, dass wir uns über die Saison gut entwickeln und am Ende in den Playoffs Top-Leistungen bringen. Wozu unsere Arbeit dann reicht, das wird man am Ende der Saison sehen.

    Bevor es um Meisterschaftspunkte geht, wird es am 16. Oktober in Berlin den Volleyball Supercup 2016 geben. Finden Sie, das ist ein guter Weg, um die Volleyball-Fans auf die neue Saison einzustimmen?

    Hübner: Bekanntermaßen ist unsere Saison aufgrund des internationalen Kalenders ja sehr kurz. Es ist gut, so einen exponierten Wettbewerb zu haben, deshalb sollten alle Volleyball-Fans dem Supercup eine große Chance einräumen. Ich kenne dieses Format aus Italien und es hat mir immer viel Spaß gemacht. Schließlich ist es eine Möglichkeit für die teilnehmenden Teams, einen Titel zu gewinnen. Welcher Sportler möchte das nicht?

    27.07.2016 10:03
  • DOSB verleiht VCW und DSC das „Grüne Band“
    VBL-News
    Eine große Ehre wird dem VC Wiesbaden und dem Dresdner SC zuteil: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) verleiht beiden Vereinen der 1. Bundesliga der Frauen das "Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein".

    Eine große Ehre wird den Volleyball Bundesligisten VC Wiesbaden und Dresdner SC zuteil: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) verleiht beiden Vereinen der 1. Bundesliga der Frauen das "Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein". Im Herbst dieses Jahres werden die Verantwortlichen zusammen mit den weiteren Preisträgern offiziell im Rahmen einer Gala ausgezeichnet.


    Der Dresdner SC und der VC Wiesbaden erhalten das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein (Quelle Grafik: DOSB/VBL)

    "Das 'Grüne Band' ist eine würdige Anerkennung für die tolle Arbeit, die im Rahmen der Nachwuchsförderung in der Volleyball Bundesliga geleistet wird. Sie zeigt, dass wir in Sachen Nachwuchsförderung durch unsere Bundesligisten in eine gute Richtung gehen", sagt Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga. "Die Arbeit, die in Wiesbaden, Dresden und auch andernorts stattfindet, ist von unschätzbarem Wert für unseren Sport."

    Der VC Wiesbaden hat sich auf die Förderung von jungen weiblichen Volleyball-Talenten spezialisiert und stellte in der Saison 2015/2016 über 30 Jugend- und Amateurmannschaften in unterschiedlichen Altersklassen. So stehen im Amateurbereich des VCW unter anderem die Meisterschaft in der Dritten Liga Süd, mehrere Südwestdeutsche Meistertitel sowie mehrfache Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften zu Buche.

    "Ich selbst bin das beste Beispiel dafür, dass frühe Förderung erfolgreich und auch nötig ist", sagt Nicole Fetting, Sprecherin der Frauen-Bundesliga und Geschäftsführerin beim VC Wiesbaden. Sie selbst fing jung an, erhielt eine fundierte sportliche Ausbildung und wurde Bundesliga- und Nationalspielerin.

    Der wichtigste Ansatz in der Nachwuchsförderung bestehe laut Fetting darin, die Absprungrate so gering wie möglich zu halten. Die Anforderungen an die jungen Leute sind hoch, besonders in der Pubertät sei es schwer, den Fokus zu halten. "Die Zusammenarbeit mit qualifizierten Trainern ist wichtig für den Nachwuchs. Es gilt nicht nur, Technik und Taktik zu vermitteln, sondern auch den Spaß am Spiel", sagt Fetting. "Nur so werden die Kinder langfristig dabeibleiben. Das versuchen wir in Wiesbaden."

    Viel Energie steckt auch der Dresdner SC in die Nachwuchsarbeit. Die Gründe dafür seien vielfältig, erklärt DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann. "Zum einen sehen wir das als gesellschaftlichen Auftrag, mit regionalen und kommunalen Partnern die Nachwuchsarbeit am Standort zu betreiben. Zum anderen investieren wir natürlich auch darin, Talente in die 1. Bundesliga zu führen." Die Sichtung beginnt bereits im Grundschulalter mit der AOK-Schultour. Die jüngste Trainingsgruppe besteht aus Dritt- und Viertklässlern. Neben der U 14, U 16, U 18 und U 20 gibt es die DSC-Talente mit Sonderspielrecht in der 2. Bundesliga.

    Und der Plan geht auf. Das haben in den letzten Jahren verschiedene Personalien gezeigt. Mit Katharina Schwabe und Mareen Apitz gehen zwei Eigengewächse mit dem DSC in die nächste Saison. Andere ehemalige Talente sind oder waren bei anderen Bundesligateams und Spitzenmannschaften Europas aktiv. Der bekannteste Name ist sicherlich Christiane Fürst - 342-malige Nationalspielerin.

    Seit Gründung der Sparte Volleyball engagiert sich der DSC im Nachwuchsbereich. Die ersten Erfolge gehen auf das Jahr 1993 zurück, in dem man die ersten Meistertitel holte. Jüngst wurde die U 18 Deutscher Meister und die U 16 Vizemeister. "Wir sind stolz auf diese Auszeichnung des DOSB. Sie würdigt die Arbeit aller Beteiligten sowohl im Haupt- als auch im Ehrenamt", so Zimmermann.

    Die Bewertungskriterien für die Auszeichnung mit dem "Grünen Band" ergeben sich aus dem Nachwuchsleistungssport-Konzept 2020 des DOSB und schließen unter anderem die Zusammenarbeit mit Schulen, Landessportbünden/Landesssportverbänden oder Spitzenverbänden sowie weitere Aspekte der Leistungsförderung mit ein.

    21.07.2016 14:01
  • Ackermann: "Optimierungspotenziale nutzen"
    VBL-News
    Im Interview spricht der neue VBL-Schiedsrichtermanager Ronny Ackermann, der selbst als Schiedsrichter aktiv ist, über die Herausforderungen des Jobprofils.

    Ronny Ackermann ist das neue Gesicht bei der Volleyball Bundesliga. Im VBL-Center am Berliner Ostbahnhof trat der 36-Jährige Anfang Juli den Posten des Schiedsrichtermanagers an und füllt eine Lücke im Bereich der Hauptamtlichkeit im deutschen Volleyball. Der Diplom-Volkswirt arbeitete zuletzt bei der ZGS Bildungs-GmbH (Schülerhilfe) als Produktmanager Pädagogik und war dort unter anderem für die pädagogisch-didaktische Ausrichtung des Lehrkonzepts zuständig. Im Interview spricht der gebürtige Brandenburger, der selbst als Schiedsrichter aktiv ist, über die Herausforderungen des Jobprofils.


    Neues Gesicht bei der Volleyball Bundesliga: Schiedsrichtermanager Ronny Ackermann (Quelle: VBL)

    Hallo Herr Ackermann. Willkommen im VBL-Center. Sie sind der erste hauptamtliche Schiedsrichtermanager bei der Volleyball Bundesliga. Was sind Ihre wesentlichen Aufgaben?

    Ronny Ackermann: Zu meinen Hauptaufgaben zählen u. a. die komplette Einsatzplanung und -leitung der Schiedsrichteransetzungen in den Volleyball Bundesligen, die Betreuung der Bundesliga-Schiedsrichter, die Aus- und Fortbildung der Schiedsrichter und damit zusammenhängend die Steuerung des gesamten Beobachtungswesens in den Bundesligen.

    Gibt es bestimmte Punkte, die im Rahmen Ihrer Tätigkeit aufgenommen werden sollen?

    Ackermann: Der erste große Tätigkeitsschwerpunkt wird die Implementierung eines neuen Schiedsrichterportals sein, in dem die Einsatzplanung administriert wird. Die Umstellung ist in vollem Gange und wird bereits zur neuen Saison einsetzbar sein.

    Ferner wird es künftig darum gehen, das Aus- und Fortbildungssystem für unsere Bundesliga-Schiedsrichter, -Beobachter und -Supervisor in den Vordergrund zu stellen. Meine bisherige berufliche Tätigkeit bezogen auf die Erstellung von Lern- und Lehrkonzepten - nicht zuletzt auch im eLearning-Bereich - versuche ich diesbezüglich mit einzubringen.

    Durch eine engere Zusammenarbeit mit den Vereinen könnten sich diesbezüglich weitere positive Effekte ergeben, insbesondere wenn man an eine mögliche gemeinsame Nutzung moderner Scouting-Methoden (Stichwort "Video-Sharing") denkt, die bereits seit längerer Zeit von den Vereinen zur Steuerung ihrer Spielvorbereitungs- und Trainingsmethoden erfolgreich eingesetzt werden. Diese können genauso dazu genutzt werden, die Schiedsrichterleistungen zu evaluieren und zu verbessern.

    Ebenso wird eine engere Zusammenarbeit mit den Einsatzleitern der Ligen unterhalb der Bundesligen angestrebt, sodass der Schiedsrichtereinsatz ligaübergreifend noch besser organisiert werden kann.

    Warum ist die zentrale Steuerung des Schiedsrichterwesens so wichtig?

    Ackermann: Das ist wichtig, weil dadurch alle Schiedsrichter einen Ansprechpartner haben, der sich um all ihre Belange ganzheitlich kümmert. Eine nunmehr ganztägige Erreichbarkeit des Einsatzleiters kann meines Erachtens positive Effekte auf die gegenseitige Kommunikation haben. Das betrifft nicht nur das Verhältnis "Einsatzleitung - Schiedsrichter". Man kann es ganz sicher auch auf die Vereine beziehen, die nunmehr auch einen zentralen Ansprechpartner für Sorgen und Nöte haben, was den Schiedsrichtereinsatz angeht. Ferner ist es jetzt möglich, Optimierungspotenziale bei der Einsatzplanung zu erkennen und zu nutzen.

    Wie sehen Sie das Schiedsrichterwesen aufgestellt?

    Ackermann: Das Schiedsrichterwesen in den Bundesligen ist derzeit ganz gut aufgestellt. Es ist immer noch sehr attraktiv, in den Bundesligen als Schiedsrichter aktiv zu sein, da man so halt auf höchstem Niveau dabei sein kann. Viele Spielerinnen und Spieler unterer Ligen nutzen über diese Schiene die Chance, ihren Sport auf dem absoluten Top-Level zu begleiten.

    Allerdings mahnt die Entwicklung in den Ligen darunter zur Vorsicht: In den letzten Jahren ist ein leichter Trend zu verzeichnen, dass es in den Regionalligen und Dritten Ligen mitunter zu größeren Schiedsrichter-Engpässen kommt, da der Nachwuchs fehlt. Noch weiter unten sieht es regional teilweise sehr düster aus. Es gibt kaum noch Freiwillige, die am Wochenende bereit sind, im zentralen Schiedsrichtereinsatz aktiv zu werden. Dort wird lieber die wenige freie Zeit zum Spielen genutzt.

    Sie sind selbst seit Jahren Schiedsrichter. Lässt sich das mit dem neuem Job noch vereinbaren?

    Ackermann: Ich hoffe, dass sich das vereinbaren lässt. Auch wenn ich in den Bundesligen naturgemäß nicht mehr als Schiedsrichter tätig sein kann, werde ich versuchen, einige Schiedsrichter-Einsätze in den Dritten Ligen und den Regionalligen weiterhin wahrzunehmen. Letztlich ist es auch beruflich für mich wichtig, den Kontakt zum aktiven Pfeifen nicht zu verlieren. Mit Erfahrung und aktuellem theoretischen Wissen kann man sicher viel ausgleichen, aber ich denke, dass man irgendwann den Praxisbezug verliert, wenn man nicht mehr aktiv am Feld dabei ist. Das möchte ich möglichst vermeiden.

    20.07.2016 11:35

Volleyball Bundesliga legt bei TV-Quoten zu

VBL-News

Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga (Foto: Photo Wende,www.photowende.com) Erfreuliche Neuigkeiten für die Volleyball Bundesliga (VBL): Die kumulierte TV-Reichweite der Erstligateams ist in der Spielzeit 2015/16 um fast zehn Millionen gestiegen.

22.08.2016 17:17

Ehrung für Acosta Alvarado

VBL-News

Roslandy Acosta Alvarado bekam von Jan Sienicki den MVP-Pokal überreicht (Foto: Gerhard Pohl) Große Freude bei Roslandy Acosta Alvarado: Die "Neu-Potsdamerin" ist am Mittwochabend von der Volleyball Bundesliga als Most Valuable Player der Saison 2015/16 ausgezeichnet worden.

25.08.2016 20:46

Sports&Travel neuer VBL-Reisepartner

VBL-News

Katharina Keil und Michael Kirchner von Sports&Travel organisieren Reisen für die Volleyball Bundesliga (Foto: www.mowy.de) Sonnige Aussichten für die Volleyball Bundesliga (VBL)! Die Reiseagentur Sports&Travel wird exklusiver Reisepartner des Ligaverbandes. Die Zusammenarbeit ist zunächst für den Zeitraum von drei Jahren vereinbart worden.

18.08.2016 12:10

Stefan Hübner im Interview

VBL-News

Trainer Stefan Hübner hat seinen Vertrag in Lüneburg bis 2019 verlängert (Foto: Conny Kurth, www.kurth-media.de) Trainer Stefan Hübner hat seinen Vertrag bei der SVG Lüneburg bis zum Jahr 2019 verlängert. Der frühere Nationalspieler erreichte mit dem Team aus Niedersachsen zweimal in Folge die Bronzemedaille.

27.07.2016 10:03

DOSB verleiht VCW und DSC das „Grüne Band“

VBL-News

Eine große Ehre wird dem VC Wiesbaden und dem Dresdner SC zuteil: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) verleiht beiden Vereinen der 1. Bundesliga der Frauen das "Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein".

21.07.2016 14:01

Ackermann: "Optimierungspotenziale nutzen"

VBL-News

Im Interview spricht der neue VBL-Schiedsrichtermanager Ronny Ackermann, der selbst als Schiedsrichter aktiv ist, über die Herausforderungen des Jobprofils.

20.07.2016 11:35

Happy End für TSV GA Stuttgart

VBL-News

Der TSV Georgii Allianz Stuttgart spielt auch in der Saison 2016/17 in der 2. Liga. Gute Nachrichten für den TSV Georgii Allianz Stuttgart: Das Team wird auch in der Saison 2016/17 in der 2. Volleyball Bundesliga Süd der Männer spielen.

01.07.2016 12:32

Spielpläne sind da!

VBL-News

Der Dresdner SC gewann in der Saison 2015/16 die Meisterschaft und den Pokal (Foto: Corbin Hackley) Jetzt nimmt die Vorfreude auf die neue Saison der Volleyball Bundesliga Konturen an! Denn ab sofort sind die Spielpläne der 1. und 2. Ligen verfügbar.

27.06.2016 13:01

Hammergruppen für deutsche CL-Teilnehmer

VBL-News
Die Vertreter der Volleyball Bundesliga müssen sich auf schwere Gruppengegner in der Champions League einstellen. Das hat die Auslosung im Rahmen der "European Volleyball Gala" am Donnerstagabend im italienischen Rom ergeben.
10.06.2016 12:07

Scheuer neu im VBL-Vorstand

VBL-News
Philipp Grau (re.) übergibt an Florian Scheuer (li.), Foto: VBL Neues Gesicht im Vorstand der Volleyball Bundesliga: Florian Scheuer wird Sprecher der 2. Bundesliga Süd und Vizepräsident des Liga-Verbandes.
05.06.2016 13:48

BELSANA sport und die VBL: „Das passt!“

VBL-News

BELSANA sport ist neuer Businesspartner der Volleyball Bundesliga (Quelle: VBL) Neuigkeiten bei der Volleyball Bundesliga (VBL): Die Marke BELSANA sport (Spezial-Label im Segment Sportstrümpfe und - socken) wird offizieller Businesspartner des Ligaverbandes.

02.06.2016 11:18

Erstligisten nehmen Kurs auf die neue Saison

VBL-News

Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga (Foto: Photo Wende) Wer in den vergangenen Tagen die Diskussionen um die wirtschaftliche Lage einiger Volleyball Bundesligisten verfolgt hat, der hatte gut zu tun. Die Bescheide vom 25. Mai sorgten bei manchen Teams für Sorgenfalten.

01.06.2016 13:46

LEDCON wird offizieller VBL-Businesspartner

VBL-News

LEDCON Systems GmbH wird Businesspartner der Volleyball Bundesliga LEDCON ist ab sofort offizieller Businesspartner der Volleyball Bundesliga (VBL). Das Unternehmen aus dem Münsterland will in Kooperation mit der EyeScreens New Media GmbH noch mehr Aufmerksamkeit für das eigene Portfolio schaffen.

27.05.2016 12:42

Das sicherste Händchen: Kühner und Dijkema

VBL-News

Noch hallt die Saison 2015/16 der Volleyball Bundesliga nach. Es bleiben die Titel, die Erfolge, die Niederlagen - und die reinen Zahlen. Heute im Fokus: das Zuspiel.

26.05.2016 14:56

Lizenzerteilung schreitet voran

VBL-News

Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga (Foto: Photo Wende) Die Saison 2016/17 wirft erste Schatten voraus. Der Vorstand der Volleyball Bundesliga (VBL) beschäftigt sich aktuell mit der Lizenzerteilung für die 1. Ligen. Für die meisten Vereine gibt es grünes Licht.

25.05.2016 15:26

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