Netzhoppers verlieren Heimspiel

Netzhoppers SolWo Königspark KW vs. HYPO TIROL AlpenVolleys Haching, 21.02.18, 1. BLM
Netzhoppers SolWo Königspark KW vs. Hypo Tirol Alpenvolleys Haching
Foto: Dagmar Jaschen

Mittwochabend-Spiele in der Volleyball-Bundesliga scheinen in Bestensee und Umgebung nicht wahrlich beliebt zu sein. Nur 335 Zuschauer wollten die Begegnung in der Landkost-Arena zwischen den Netzhoppers SolWo Königspark KW und dem mehrmaligen österreichischen Meister Hypo Tirol Alpenvolleys Haching, der aufgrund  einer Wildcard in dieser Saison in der höchsten deutschen Liga mitspielen darf, sehen. Nach 97 Spielminuten mussten sich die Brandenburger den Gästen aus Innsbruck mit 1:3-Sätzen (25:23, 13:25, 21:25, 15:25) geschlagen geben. Es war bereits die zwölfte Saisonniederlage für die Hausherren. „Wir sind echt gut ins Match gestartet“, sagte Coach Mirko Culic, „wie aber schon oft in den vergangenen Partien hat es meine Mannschaft anschließend nicht geschafft, den Anfangsschwung in die weiteren Durchgänge mitzunehmen.“

Der Trainer  setzte in seiner Startformation Mittelblocker Nikola Poluga ein und schonte erst einmal seinen Kapitän Daniel Heinecke, der in der vergangenen Woche noch mit einer Grippe das Bett hüten musste. Mit einem stark spielenden Routinier Björn Andrae, der mit 23 Punkten erfolgreichster Angreifer bei den Dahmeländern war, holten sich die Netzhoppers den ersten Durchgang gegen Tirol nach einer guten kämpferischen Leistung mit 25:23.

Im folgenden Abschnitt lief beim Heimteam nicht wirklich viel zusammen. Hypo Tirol führte bereits mit 6:0, ehe Andrae der erste Zähler für sein Team gelang. Am Ende wurde dieser Durchgang beim 25:13 nach  20 Minuten eine klare Angelegenheit für die Gäste aus dem Nachbarland. „Wir haben es in Satz zwei überhaupt nicht geschafft, nach einer guten Annahme zu punkten“, erkannte Culic“, dadurch haben die Gäste mehr Selbstvertrauen gehabt und uns in diesem Abschnitt eine kleine Lehrstunde erteilt.“

Im folgenden Durchgang zeigten die Netzhoppers wieder ein ganz anderes Gesicht. Zwar lagen sie zwischenzeitlich immer mal wieder deutlich hinten (5:9, 7:14, 18:21), schafften es aber bis in die Schlussphase hinein, diesen Durchgang offen zu gestalten. Erst mit dem dritten Satzball stellten die Innsbrucker den 25:21-Erfolg her. Im Schlussdurchgang war bei den Hausherren nicht mehr wirklich viel Luft nach oben vorhanden. Im Kopf nicht richtig frei, verloren sie diesen Abschlusssatz deutlich mit 15:25. „Mich hat diese Niederlage sehr geärgert, denn der mehrfache Champions League-Teilnehmer war heute nicht so stark. Aber am Ende reichte ihm eine doch eher durchschnittliche Leistung aus, um uns zu bezwingen“, konstatierte Culic, „ein Sonderlob bekommt von mir Björn Andrae, der sehr stark gespielt hat. Leider haben andere Akteure in meinem Team nicht annähernd ihre Leistungen abgerufen.“ Für seinen Auftritt wurde Andrae nach dem Match mit der silbernen Plakette für den wertvollsten Spieler (MVP) geehrt. Gold erhielt  der Kanadier Rudy Verhoeff.

Jetzt hat Culic gut zwei Wochen Zeit, um sein Team auf das schwierige Auswärtsspiel am Sonnabend, dem 10. März, um 19 Uhr bei den BR Volleys vorzubereiten. „Sicherlich wird dieses Match eine ganz große Herausforderung für uns werden“, weiß der Coach im Vorfeld dieser Begegnung in der Max-Schmeling-Halle, „aber es ist immer wieder schön, dort vor vielen Zuschauern zu spielen.“

Eine noch größere Herausforderung als die Partie in der Hauptstadt steht Culic in den kommenden Wochen bevor, wenn er sich zu Vertragsgesprächen mit dem Vereinsvorstand trifft, denn der Kontrakt des 55-jährigen Serben läuft am Saisonende aus. „Ich werde in Ruhe mit meiner Frau besprechen, wie es sportlich mit mir weitergeht. Aktuell kann ich deshalb noch nicht sagen, ob ich auch im zehnten Jahr die Jungs coachen werde“, so Culic.

Der Spieltag wurde von der se.services GmbH präsentiert. Sie hatten für alle Zuschauer ein besonderes Angebot dabei. Für jeden abgeschlossenen Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag spendieren Sie eine Saisonkarte für 2018/2019.

Bilder zum Spiel gibt es bei Dagmar Jaschen und Wolfgang Purann.

veröffentlicht am Donnerstag, 22. Februar 2018 um 15:07; erstellt von Netzhoppers Königs Wusterhausen e.V.

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