Drei Mann für die Mitte

United Volleys Frankfurt

Nachdem in Sachen Chefcoach die Entscheidung zugunsten des Kanadiers Stelio DeRocco gefallen ist, will Henning Wegter, Geschäftsführer des hessischen Volleyball-Erstligisten United Volleys...

20.06.2018 14:54

Cody Kessel bleibt ein drittes Jahr

SVG Lüneburg

Zurück auf das alte Niveau! Außenangreifer nimmt die Herausforderung an

20.06.2018 12:20

Erfahrung auf der Libero-Position

BERLIN RECYCLING Volleys

Mit dem 31-jährigen Amerikaner Dustin Watten sind die BR Volleys auf der Suche nach einem Nachfolger für Luke Perry fündig geworden.

20.06.2018 10:17

Veränderung auf Mitte

TV Rottenburg

Mittelblocker Paul Henning verlässt den TV Rottenburg nach einem Jahr wieder. Von Frankfurt nach Rottenburg

20.06.2018 09:45

Gijs van Solkema bleibt LüneHüne!

SVG Lüneburg

Harter Arbeiter, der nie genug bekommt Zuspieler will weiter lernen und mit der SVG vorankommen

19.06.2018 13:36

Das erste Mal beim Saisonstart dabei

TV Rottenburg

Timon Schippmann vervollständigt den Kader des TV Rottenburg auf Annahme/Außen. Der 22-jährige hat für zwei Jahre unterschrieben.

19.06.2018 10:51

Bisons-Kader 2018/19 steht

Volleyball Bisons Bühl

Nachdem sieben Spieler aus der vergangenen Saison bereits im April verlängert hatten, stand das Grundgerüst des Teams sehr früh fest.

18.06.2018 16:59

Bogachev bleibt Berliner

BERLIN RECYCLING Volleys

Egor Bogachev geht auch in der Saison 18/19 für die Berlin Recycling Volleys ans Netz. Der 21-jährige Außenangreifer wird seinen laufenden Vertrag erfüllen und den Konkurrenzkampf weiterhin annehmen.

13.06.2018 11:59

United Volleys: Aufschlag für „The Rock“

United Volleys Frankfurt

Mit drei Bronzemedaillen in der Deutschen Meisterschaft und ebenso vielen Halbfinalteilnahmen in den Pokalwettbewerben auf nationaler und europäischer Ebene können die United Volleys...

12.06.2018 16:44

Jung und heiß!

HYPO TIROL AlpenVolleys Haching

Die HYPO TIROL AlpenVolleys Haching verstärken sich kommende Saison mit einem russischen Diagonalangreifer und einem polnischen Annahmespieler!

12.06.2018 11:35

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DVV-Pokalfinale der Frauen: Dresdner SC holt sich nach drei Sätzen den Sieg

VBL | Pressemitteilungen

Der DVV-Pokal 2018 der Frauen geht an den Dresdner SC. In einem spannenden und abwechslungsreichen Match setzten sich die Dresdnerinnen gegen das Team vom VC Wiesbaden mit 3:0 25-21, 25-22, 25-18) durch. Trotz der eindeutig anmutenden Zahlen lieferten sich beide Teams über weite Strecken einen sehenswerten Schlagabtausch auf Augenhöhe. Wiesbadens erfolgreichste Angreiferin war Kimberly Drewniok mit acht Punkten, die auch zum comdirect player of the match gewählt wurde.


Wunschlos glückliche Dresdnerinnen nach dem Pokalsieg (Foto: Sebastian Wells).

DSC-Spielerin Saša Planinšec in Angriffslaune

Einen Favoriten hatte zumindest dem Namen nach auch das Pokalfinale der Frauen. Bereits viermal hat der Dresdner SC die begehrte Trophäe in die Höhe stemmen dürfen, zuletzt 2016. Auf der anderen Seite des Feldes stand mit dem VC Wiesbaden ein Team, das bisher noch keinen Titel im Pokalwettbewerb verzeichnen konnte.

Und so brauchte der VC Wiesbaden auch im ersten Satz zunächst eine ganze Weile, um sich auf die beeindruckende Kulisse und die Dimensionen in der Mannheimer SAP-Arena einzustellen. Sowohl in der Annahme als auch im Angriff fehlte es zu Beginn des ersten Satzes an der nötigen Präzision, um Dresdens Abwehr unter Druck zu setzen. Die Dresdnerinnen fanden schneller zu ihrem Spiel und punkteten mehrfach mit Schnellangriffen der gut aufgelegten Saša Planinšec, die auch im Block fleißig zupackte (am Ende standen neun Blocks und insgesamt 18 Punkte zu Buche) und einigen Anteil an der 7:3 und 15:10 Führung ihres Teams hatte.

Wiesbaden kommt in Fahrt

Wiesbaden arbeitete sich immer besser in die Begegnung, verringerte die Fehlerquote und gewann Sicherheit in Annahme und Aufschlag. Das zeigte Wirkung. Dresden geriet in der Annahme unter Druck, war folglich im Angriff nicht mehr so durchschlagstark und büßte nach 16:13 den Vorsprung bis zum 21:20 fast vollständig ein. Gerade noch rechtzeitig fand das Team von DSC Coach Alexander Waibel zurück in die Spur und markierte per Block das 24:21. Bei der Entscheidung über den Satzball leistete das neu eingeführte Videochallenge-System erneut gute Dienste. Ein Dresdner Angriff, der offensichtlich im Aus landete, war vorher vom Wiesbadener Block noch hauchdünn berührt worden und lieferte so den Punkt zum 25:21 Satzgewinn für den DSC.

Ein packendes Duell auf Augenhöhe bekamen die 11354 Zuschauer über weite Strecken des zweiten Satzes hinweg geboten. Zwar erwischte Dresden abermals den besseren Start (5:3) und Wiesbadens Trainer Dirk Groß musste beim 8:11 sogar mit einer ersten Auszeit reagieren, fand dort aber offenbar die passenden Worte. Seit Team belohnte sich mit mutigen Angriffen und einem Ass von Julia Osterloh mit dem 11:11 Ausgleich. Es folgte ein mitreißender Schlagabtausch, in dem Dresden zunächst mit 20:16 voran ging, beim 23:22 aber fast wieder eingeholt war. Ein Cleverer Lob an den Wiesbadener Block von Dresdens erfolgreichster Angreiferin Piia Korhonen (19 Punkte) bescherte Dresden den ersten Satzball, ein weiterer Block das 25:22.

Dresden am Ende das stärkere Team

Weiterhin mitreißenden Volleyball boten beide Mannschaften im dritten Abschnitt der Partie. Diesmal gelang Wiesbaden der bessere Start zum 6:2, nur wenig später beim 12:12 folgte der Ausgleich. Danach war es ein absolut offenes Match zweier gleichwertiger Teams. Dresden wirkte insgesamt etwas frischer und münzte das in Punkte um. Dem 15:13 folgte das 18:15. Egal was Wiesbaden versuchte, Dresden fand die besseren Antworten und nach dem Endstand von 25:18 durfte der DSC seinen fünften Pokalgewinn feiern.

Stimmen zum Spiel:

Alexander Waibl:

„Unser Gegner heute hat Stuttgart und Schwerin geschlagen, wir wussten schon, dass es nicht leicht wird gegen Wiesbaden. Das hat sich auch bewahrheitet. Der Schlüssel heute war, dass wir nicht hektisch geworden sind, wenn Wiesbaden ins Rollen kam oder wir zurück lagen. Daher ein Kompliment an meine Mannschaft, die sich auch von der Kulisse und der Situation nicht hat beeindrucken lassen.“

Katharina Schwabe:

„Ich bin super zufrieden. Es war für uns nach den verlorenen Spielen zuletzt in Stuttgart nicht einfach hier befreit aufzuspielen, vor allem weil wir unbedingt gewinnen wollten. Wiesbaden hat gute Einzelspielerinnen und agieren auch als Mannschaft stark, das hat auch der Sieg in Schwerin zuletzt gezeigt.  Ich bin einfach mega froh, dass wir das heute in einem guten Spiel so hinbekommen haben.

Dirk Groß:

„In erster Linie bin ich stolz und zufrieden mit meiner Mannschaft. Wir haben heute Silber gewonnen. Es war unser Ziel so gut es geht dagegen zu halten. Das geht nur, wenn wir mit viel Druck aufschlagen und wenig Fehler machen, das hat heute nicht immer geklappt. Zum einen lag das an der individuellen Klasse der Dresdner Spielerinnen, zum anderen sind wir in Summe noch zu unerfahren und haben entsprechende Schwankungen.

Tanja Großer:

„Ich bin in erster Linie glücklich, dass wir es bis ins Finale des DVV-Pokals geschafft haben. Natürlich ist auch ein wenig Enttäuschung dabei, weil wir am Ende nicht den letzten Schritt machen konnten. In Mannheim zu spielen, ist einfach genial, unsere Fans haben uns großartig unterstützt. Wir haben in den entscheidenden Momenten zu wenig Druck aufgebaut und dann war die Luft irgendwann raus. Aber: Den zweiten Platz werden wir natürlich feiern.“

veröffentlicht am Sonntag, 4. März 2018 um 19:27; erstellt von Hoppe, Madeleine
letzte Änderung: 04.03.18 19:28

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