Siegesserie des SSC gerissen

SSC Palmberg Schwerin vs. VC Wiesbaden, 25.02.18, 1. BLF
Siegesserie des SSC reißt
Foto: SSC

Beim SSC Palmberg Schwerin kommt es Schlag auf Schlag. Erst das Hinspiel im CEV Cup gegen das italienische Top-Team Pomi Casalmaggiore (gewonnen 3:0) dann die Ehrung als Mannschaft des Jahres am Sonnabend und am Sonntag das Bundesligamatch gegen den VC Wiesbaden. Keine Zeit zum Ausruhen oder Feiern. Nötig war ein schnelles Umschalten vom Europapokal- auf Bundesliga-Modus. Das war aber angesichts des unbequemen Gegners Wiesbaden keine leichte Aufgabe, wie sich bereits im ersten Satz zeigte. Die ersten fünf Pluspunkte für die Gäste resultierten aus Fehlern des SSC. Vor allem knirschte es in Annahme und Abwehr. Die Gäste ballerten überlegt und munter drauflos. Angriffslustig und aufschlagstark setzten sie den SSC gehörig unter Druck. Zur ersten Technischen Auszeit stand es 3:8, zur zweiten 10:16. Das war nicht alles, was Wiesbaden gelang. Der Vorsprung wurde auf zehn Zähler ausgebaut. Satz 1 gehörte dem VCW ( 16:25).

Auch im zweiten Satz lief es nicht rund im Spiel des SSC. Den Angriffen fehlte die Durchschlagskraft oder sie landeten im Aus. Abstimmungsprobleme kamen hinzu. Dennoch führte der SSC zur zweiten TA 16:13. Viel risikoreicher und entschlossener präsentierte sich Wiesbaden. Aus dem 14:10 entwickelte sich das 16:18. Eine Auszeit für den SSC war fällig. Der SSC pirschte sich wieder heran. Dann war der Ausgleich geschafft (24:24). Der Rest des Satzes wurde zur Zitterpartie mit wechselnden Führungen. Schließlich verwandelte Louisa Lippmann mit einem wuchtigen Schlag zum 28:26-Satzgewinn für den SSC.

Dem dritten Satz drückten vor allem die beiden Diagonalangreiferinnen Louisa Lippmann (SSC) und Kimberly Drewniok (VCW) ihren Stempel auf. Leichte  Vorteilspunkte  erarbeitete sich dabei Kimberly. Sie erzielte das 2:4. Auch ihr folgender Aufschlag saß. Louisa konterte mehrfach erfolgreich. Als sie direkt auf ihr Gegenüber Kimberly zielte, sprang der Ball ins Aus. Es stand 14:16. Lauren Barfield gelang der Ausgleich zum 18:18. Kimberly sorgte für die erneute Führung, verschlug aber auch zwei Bälle. Trainer Dirk Groß verordnete ihr eine kurze Pause. Am Ende triumphierte sein Team (24:26). 1:2 lautete der Spielstand.

Wenn nicht alle drei Punkte nach Wiesbaden gehen sollten, musste der SSC im vierten Satz den Hammer auspacken und die Fehlerzahl klein halten. Zu Beginn des Satzes klappte das gut. 11:3 und 17:9 waren die Zwischenstände. Doch der Vorsprung schmolz dahin, weil Unsicherheiten bei einigen Spielerinnen Platz griffen. Felix Koslowski nahm Jelena Oluic aus dem Spiel beim Stande von 18:13. Der Anschlusstreffer zum 23:22 löste bei den Mädels des VCW Jubelschreie aus. Der Satz stand auf der Kippe. Beim Stande von 24:22 kam Kaisa Alanko für Denise Hanke an den Aufschlag. Sie brachte den Ball sicher über das Netz. Schwerin punktete zum 25:22.

Der Entscheidungssatz brachte keinen neuen Auftrieb ins Spiel. Der VCW vereitelte jeden Vorsprung des SSC. Beim 8:7 folgte der Seitenwechsel. Kimberly schlug zurück und holte erneut die Führung heraus (8:9). Obwohl die Mannschaft von Felix Koslowski leidenschaftlich kämpfte, konnte die Leidenschaft der Gäste nicht bezwungen werden. Kimberly Drewniok war es vorbehalten, das Match mit 13:15 für den VC Wiesbaden zu entscheiden. Sie wurde als beste Spielerin ausgezeichnet. Beste des SSC in diesem Spiel wurde Lauren Barfield.

veröffentlicht am Sonntag, 25. Februar 2018 um 17:37; erstellt von Wolfgang Schmidt, Schweriner SC e.V.
letzte Änderung: 25.02.18 17:36

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