Potsdam wahrt Chance auf Platz 7

Schwarz-Weiß Erfurt vs. SC Potsdam, 24.02.18, 1. BLF
Potsdam bejubelt den 3:0-Sieg in Erfurt.
Foto: Felix Adamczik

Die Volleyballerinnen des SC Potsdam haben am Samstagnachmittag mit 3:0 (25:20, 25:15; 25:16) gegen den Tabellenvorletzten Schwarz-Weiß Erfurt gewonnen und so drei wichtige Punkte im Kampf um Tabellenplatz 7 geholt.

„Wenn wir die drei ausstehenden Spiele noch gewinnen, ist Platz 7 noch in Reichweite und wir würden Stuttgart in den Play-Offs aus dem Weg gehen“, sagte Antonia Stautz vor der Partie gegen ihren Ex-Verein. Mit einer disziplinierten Leistung haben sie die erste von drei Aufgaben souverän gelöst.

Cheftrainer Davide Carli begann wie zuletzt mit Anne Hölzig und Toni Stautz im Außenangriff, Marta Drpa auf Diagonal, Denise Imoudu wurde im Zuspiel nur phasenweise im ersten und dritten Satz von Ann-Marie Knauf ersetzt, im Mittelblock wehrten die beiden Routiniers Ivona Svobodnikova und Lisa Gründing ab und auf der Libero-Position setzte der 34-Jährige erneut auf Ljubica Kecman. Anders als in den zurückliegenden Spielen, wo sie sich mit Sophie Dreblow abwechselte, blieb die 19-Jährige in Erfurt das gesamte Spiel über auf der Bank.

Klare Angelegenheit in allen drei Sätzen

Im ersten Satz enteilte der SC Potsdam schnell auf 1:8 und 3:12. Das Potsdamer Team ließ von Anbeginn keinen Zweifel an einem klaren Sieg aufkommen. In der Annahme standen sie sicher, mit starken Aufschläge setzten sie den Gegner direkt unter Druck und auch die Angriffe fanden ihr Ziel im Feld der Erfurterinnen. Beim Stand von 21:13 schien der erste Satz so gut wie gelaufen, doch die Gastgeberinnen gaben sich noch nicht auf und kamen noch auf 25:20 heran.

Mit dem Aufwind zum Satzende legte Erfurt im zweiten Satz ordentlich los und konnte bis zur ersten technischen Auszeit gut mithalten: 8:7. Doch nach der kurzen Pause baute Potsdam seine Führung aus, führte mit 16:9 und 21:13. Dieses Mal brachten sie den Satz schneller durch und beendeten diesen bereits beim 25:15.

Der dritte Satz verlief ähnlich wie der zweite: Potsdam dominierte in allen Bereichen, hatte mit Lisa Gründing eine ganz starke Mittelblockerin auf dem Feld, die mit 16 Zählern auch die meisten Punkte für ihr Team erzielte und holte sich souverän den 3:0-Auswärtssieg.

Vilsbiburg unterliegt den Stuttgarterinnen

Da die Roten Raben Vilsbiburg gleichzeitig beim Spitzenreiter aus Stuttgart keine Punkte holen konnten, kommt es nun am letzten Spieltag zum direkten Duell um den 7. Tabellenplatz. Vorausgesetzt, Potsdam holt am Mittwoch gegen den VCO Berlin die nötigen drei Punkte. „Wir können uns auf ein ganz spannendes Saisonfinale freuen“, sagte Teambetreuer Eugen Benzel. Denn gegen Vilsbiburg muss auch ein 3:0- oder 3:1-Sieg her, um diese noch zu überholen.

Als Tabellensiebter würde der SC Potsdam aller Voraussicht nach auf Dresden treffen, die aktuell den zweiten Platz belegen. Schwerin hat mit Wiesbaden und Stuttgart noch zwei harte Brocken vor der Nase, die sie beide siegreich beenden müssten, um noch an Dresden vorbeiziehen zu können. Verbliebe Potsdam auf dem 8. Rang, müsste es beim Ligaprimus in Stuttgart ran. „Das wollen wir möglichst vermeiden“, so Benzel.

veröffentlicht am Sonntag, 25. Februar 2018 um 10:35; erstellt von SC Potsdam, SC Potsdam e.V.

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