Es ist schön zu sehen, wie offen alle sind

VfB Suhl LOTTO Thüringen vs. Dresdner SC, 24.02.18, 1. BLF
Dominika Strumilo saß zuletzt oft auf der Bank beim DSC
Foto: Dirk Michen

Noch mindestens fünf Tage sind die DSC Volleyball Damen dreifach im Geschäft: In Liga, CEV Cup und Pokalfinale. Mit der herben 0:3-Niederlage gegen Stuttgart auf europäischem Parkett in den Beinen, dem Rückspiel und vor allem dem Pokalfinale vor Augen darf das Team von Trainer Alexander Waibl allerdings unter keinen Umständen die Pflichtaufgaben in der Bundesliga vernachlässigen. Denn unter Umständen ist mit zwei deutlichen Siegen an den verbleibenden beiden Hauptrunden-Spieltagen Platz zwei in der Tabelle noch möglich.

Doch bevor die Mannschaft am 10. März auf die Partie Stuttgart gegen Schwerin schaut, müssen die eigenen Hausaufgaben erledigt werden. Und die stehen gleich im thüringischen Doppelpack an. Denn am Samstag tritt der DSC um 19:00 Uhr in Meiningen beim VfB Suhl LOTTO Thüringen an. Zwei Wochen später kommt Schwarz-Weiß Erfurt in die Margon Arena. 

Nach dem 0:3 gegen Stuttgart am Mittwoch stand am Donnerstag ein intensiver Trainingstag auf dem Programm. „Man hat gespürt, dass den Mädels die Niederlage und die Art und Weise, wie Stuttgart dominierte, sehr wehgetan hat. Eine Lange Phase ist bei uns alles gutgegangen, nun haben wir in kurzer Zeit drei Spiele so deutlich verloren. Das ist nicht einfach für so eine junge Mannschaft“, weiß Alexander Waibl. 

Doch er weiß auch, dass er ein tolles Team zusammengestellt und geformt hat, das sich bislang stets von Niederlagen erholte. „Es ist schön zu sehen, wie offen alle sind. Keiner lässt den Kopf hängen und alle haben im Training wieder sehr gut gearbeitet“, berichtet er von den Einheiten. 

Auf der Suche nach der verloren gegangenen Lockerheit und Sicherheit waren im Training viele Wiederholungen in den Basic-Elementen nötig, die taktische Vorbereitung wurde auf das Nötigste reduziert. „Wir müssen uns vor allem auf uns konzentrieren“, weiß der Coach. 

Auch Zuspielerin Mareen Apitz ist klar, dass Suhl keine Laufkundschaft ist. „Manche vergessen vor dem Rückspiel in Stuttgart und dem Pokalfinale vielleicht Suhl, aber sie sind auf keinen Fall im Vorbeigehen zu besiegen. Da gilt die volle Konzentration“, weiß die 30-Jährige. 

Wer die Partie in Suhl nicht live verfolgen kann, dem steht der Liveticker der Volleyball Bundesliga und der Livestream von Sportdeutschland.tv zur Verfügung.

veröffentlicht am Freitag, 23. Februar 2018 um 17:35; erstellt von Dresdner SC 1898 e.V.

Spiele

Mittwoch, 31. Oktober 2018

18:00
Suhl VfB Suhl LOTTO Thüringen
VCO Berlin VCO Berlin
-:-
19:00
Erfurt Schwarz-Weiß Erfurt
Aachen Ladies in Black Aachen
-:-
19:30
Münster USC Münster
Dresden Dresdner SC
-:-
19:30
Straubing NawaRo Straubing
Schwerin SSC Palmberg Schwerin
-:-