Deutsches Duell im CEV Cup

Dresdner SC
Dirk Michen
Foto: DSC 1898 Volleyball GmbH

Sie thronen von der Tabellenspitze, zuletzt gab es eine empfindliche Niederlage gegen sie und trotzdem wollen die DSC Volleyball Damen im Viertelfinale des europäischen CEV Volleyball Cup versuchen, Bundesliga-Spitzenreiter Allianz MTV Stuttgart auf dem Weg ins Halbfinale ein Bein zu stellen.

Zweimal trafen die beiden Spitzenteams in dieser Saison bereits aufeinander. Einem knappen 3:2-Erfolg in der Hinrunde in der Margon Arena für den DSC, folgte Ende Januar eine klare 0:3-Niederlage in der SCHARRena in Stuttgart. Vor dem Hinspiel im Europacup am Mittwoch um 19:00 Uhr in der Margon Arena ist die Bilanz also ausgeglichen, wenn auch mit einer leicht besseren Tendenz für die Gäste aus Stuttgart.

„Stuttgart hatte in dieser Saison erst eine einzige schlechte Woche, in der sie gegen Schwerin verloren haben und im DVV-Pokal ausgeschieden sind. Es ist in den beiden Partien alles möglich. Aber natürlich hat die Mannschaft, die zuletzt zu Hause spielt, hinsichtlich eines eventuellen Golden Sets einen leichten Vorteil“, weiß DSC-Trainer Alexander Waibl.

Er muss gemeinsam mit seinem Trainerteam seit Wochen den Spagat schaffen, seine Mannschaft auf das Pokalfinale und die Play-offs vorzubereiten und sich nebenbei in Liga und CEV Cup schadlos zu halten. „Wir wollen schon im ersten Spiel versuchen, uns eine gute Ausgangslage für das Rückspiel zu schaffen und das ist jede Form von Sieg“, so der Coach.

Für ein 3:0 oder ein 3:1 gibt es drei Punkte, für einen 3:2-Erfolg zwei Zähler. Wenn beide Teams nach Hin-und Rückspiel den gleichen Punktestand haben, dann muss der Golden Set bis 15 über das Weiterkommen entscheiden. „Wenn wir einen guten Tag erwischen, haben wir die Chance, sie vor heimischem Publikum zu schlagen“, weiß Waibl.

Dass das alles andere als einfach wird, ist allen klar. Der Gegner verfügt mit McCage, Tapp, Potts und Pissinato über gleich vier starke Mittelblockerinnen. Über die Außen sorgen vor allem Nika Daalderop und Michaela Mlejnkova für die Punkte, mit Renata Sandor sitzt eine weitere ganz starke Außenangreiferin auf der Bank. Auch im Zuspiel (Stoltenborg und Kästner), auf der Liberaposition (Pusic) und vor allem auf Diagonal mit der erfahrenen Deborah van Daelen sind die Schwaben sehr gut aufgestellt.

„Wir haben im letzten Spiel gesehen, wie dominant Stuttgart ist. Für uns wird es enorm wichtig sein, eine stabile Annahme zu haben. Im Angriff haben wir in den vergangenen Wochen versucht, uns neue Lösungen zu erarbeiten“, erklärt Waibl.

Wer die Partie nicht in der Margon Arena verfolgen kann, dem steht der Liveticker der CEV sowie die beiden Livestreams auf MDR.de und LAOLA1.tv zur Verfügung.

veröffentlicht am Dienstag, 20. Februar 2018 um 15:22; erstellt von Dresdner SC 1898 e.V.

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