Dresden will zu Hause ungeschlagen bleiben

Dresdner SC vs. Rote Raben Vilsbiburg, 03.02.18, 1. BLF
Barbara Wezorke wechselte im Sommer von Vilsbiburg nach Dresden
Foto: Denis Trapp

Es war ein komisches Gefühl am vergangenen Sonntag: Das erste Mal seit Oktober gingen die DSC Volleyball Damen als Verlierer vom Feld, hatten dabei in Stuttgart kaum eine Chance, nicht viel lief zusammen. Nach vielen anstrengenden Wochen waren die Akkus einfach alle, zudem fehlte mit Piia Korhonen nicht nur die beste DSC-Angreiferin, sondern die Top-Athletin der ganzen Liga.

Am Samstag will die Mannschaft um Zuspielerin Mareen Apitz nun wieder auf die Erfolgsspur einbiegen. Um 17:30 Uhr empfängt das Team dabei die Roten Raben Vilsbiburg in der Margon Arena. „Wir haben keine Angst, dass wir wegen einem blöden Spiel aus dem Rhythmus kommen. Vilsbiburg ist definitiv ein Team, das wir schlagen können. Es ist wichtig, gut zu spielen und das Selbstvertrauen wieder aufzubauen“, sagt Mittelblockerin Barbara Wezorke.

Sie wechselte im Sommer von Niederbayern an die Elbe, hat den Schritt nie bereut und sich unter den Fittichen von Trainer Alexander Waibl extrem gut entwickelt. Beim 3:0-Sieg im Hinspiel drückte sie der Partie einen entscheidenden Stempel auf. Mit 14 Punkten war sie die Top-Scorerin des Tages, sammelte acht Zähler im Angriff, fünf Blockpunkte und servierte ein Ass.

So darf es auch gern am Samstag laufen, auch wenn allen klar ist, dass Vilsbiburg keine Laufkundschaft ist. „Es ist immer ein gefährlicher Gegner. Sie haben in Schwerin gewonnen, das sollte Warnung genug sein. Man darf nicht denken, dass es so leicht wird, wie im Hinspiel“, meint Waibl.

Er warnt vor physisch starken Spielerinnen wie Stigrot und Künzler sowie dem starken Mittelblock um Pettke und Schwertmann. Bei seiner eigenen Mannschaft hat er in der Woche keine negativen Auswirkungen der Niederlage in Stuttgart ausgemacht. „Wir haben an den Dingen gearbeitet, die nicht gut geklappt haben. Ich habe im Training nicht bemerkt, dass das Spiel noch im Kopf ist. Die Stimmung ist gut“, erklärt der Coach.

Wer es nicht in die Margon Arena schafft, der kann die Partie wie immer im Livestream auf Sportdeutschland.tv und im Liveticker auf Volleyball Bundesliga verfolgen.  

veröffentlicht am Freitag, 2. Februar 2018 um 17:03; erstellt von Dresdner SC 1898 e.V.

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