Drei Punkte gegen Erfurt „klarer Anspruch“

Rote Raben Vilsbiburg vs. Schwarz-Weiß Erfurt, 27.01.18, 1. BLF
Drei Punkte fest im Blick: Ilka Van de Vyver (re.) und Dayana Segovia. (Foto: Eckhard Mai)
Foto: Rote Raben Vilsbiburg

Wiedergutmachung ist angesagt bei den Roten Raben. Wenn am Samstag ab 19 Uhr Schwarz-Weiß Erfurt in der Ballsporthalle gastiert, wollen Kapitän Lena Stigrot und Co. mit einer überzeugenden Leistung und einem Heimsieg wieder in die Erfolgsspur zurückkehren, nachdem die Siegesserie der Vilsbiburgerinnen (acht Punkte aus den drei Spielen gegen Potsdam, in Schwerin und gegen Aachen) zuletzt mit der 1:3- Auswärtsniederlage beim VfB Suhl LOTTO Thüringen ein unerwartetes Ende fand. Trainer Timo Lippuner liefert eine klare Ansage: Drei Punkte gegen den Tabellenvorletzten aus der thüringischen Landeshauptstadt seien „nicht nur der klare Anspruch, sondern auch Pflicht“.

Sein Team, betont der Schweizer, verfüge „über genug Qualität, um einen selbstsicheren Auftritt aufs Parkett zu legen – und genau das fordere ich von den Spielerinnen: konzentriert, mutig und entschlossen zu agieren.“ Unter dem Strich wollen die Raben, so ihr Trainer, ein „deutliches Zeichen“ setzen, dass sie im restlichen Verlauf der Bundesliga-Hauptrunde vom 7. Platz noch den einen oder anderen Rang in der Tabelle nach oben klettern wollen.

Gegner Erfurt, trainiert vom Ex-Vilsbiburger Coach Jonas Kronseder, hat von seinen 13 Saisonspielen nur zwei gewonnen, wobei das 3:2 Anfang Januar gegen den USC Münster aufhorchen ließ. Diagonalangreiferin Erika Mercado aus Ecuador häufte in diesem Match nicht weniger als 33 Punkte an und gilt auch sonst als absolute Schlüsselfigur in der SWE-Offensive. „Ihre Angriffshärte ist eine starke Waffe, auf die wir uns gut vorbereiten werden“, kündigt Timo Lippuner an. Als zweite zentrale Spielerin beim Gegner hat der Raben-Trainer die 1,58 Meter große japanische Libera An Saita ausgemacht: „Wir müssen präzise aufschlagen, damit sie nicht in den Rhythmus kommt.“

Der Schwerpunkt in dieser Raben-Trainingswoche lag in der Verteidigung, berichtet der Trainer, der insbesondere mit diesem Element bei der Niederlage gegen Suhl nicht zufrieden war und sein Ziel klar umreißt: „Wir müssen uns mehr Chancen für den Gegenangriff erarbeiten.“ Den Kampf um den dritten Heimsieg in Folge nehmen die Roten Raben ohne Anja Zdovc in Angriff, die Slowenin leidet an einer Mittelohrentzündung.

Noch eine Info zum Rahmenprogramm: Die Narrhalla Vilsbiburg gibt sich am Samstagabend in der Ballsporthalle die Ehre und wird die Raben-Fans nach dem Spiel mit einem ihrer beliebten Auftritte erfreuen.

veröffentlicht am Freitag, 26. Januar 2018 um 10:25; erstellt von Michael Stolzenberg, Rote Raben Vilsbiburg
letzte Änderung: 26.01.18 10:25

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