• Königsklasse wirft ihre Schatten voraus
    Dresdner SC
    Der europäische Volleyball Verband, CEV, vermeldete heute ein Rekord-Teilnehmerfeld von 66 Teams für die Qualifikations- und Hauptrunde der Champions League.
    Volleyball auf internationalem Spitzenniveau wird ab Oktober auch wieder in Dresden zu sehen sein
    Foto: Dresdner SC

    Die DSC Volleyball Damen sind in der kommenden Saison zum sechsten Mal in Folge und als einzige deutsche Frauen-Mannschaft in der europäischen Königsklasse vertreten.

    Erstmalig in der Geschichte des europäischen Volleyball Verbandes, CEV, vermeldet dieser ein Rekord-Teilnehmerfeld mit insgesamt 66 Teams aus 29 Nationen bei den Frauen und Männern. Die DSC Volleyball Damen zählen damit zu einem der 12 Top Teams Europas bei den Damen, die mit dem nationalen Meistertitel direkt den Sprung in die Champions League Hauptrunde geschafft haben.  

    Während bei den Männern die BR Volleys als amtierender Meister und Pokalsieger direkt für die Gruppenphase - League Round der 12 besten Teams qualifiziert ist, wird der VfB Friedrichshafen mit 24 weiteren Teams in drei Qualifikationsrunden um den Einzug in die League Round kämpfen.

    Die Damen des Dresdner SC reihen sich mit Europas besten Mannschaften wie u.a. den mehrmaligen Champions League Siegern von Fenerbahce SK Istanbul oder auch VakifBank Istanbul in den Kreis der 12 Teams in der League Round ein. Ergänzt wird das Starterfeld um weitere 18 Mannschaften, die in insgesamt drei Qualifikationsrunden um vier offene Qualifikanten-Plätze in der League Round spielen. Im Pool der Qualifikanten finden sich aber auch namenhafte Gegner wie Eczacibasi VitrA Istanbul, die zuletzt 2015 die Champions League gewannen. Jedoch sind insgesamt zehn Teams in der Qualifikationsrunde vertreten, die Premiere in der Königsklasse feiern.

    "Endlich wissen wir, wer in diesem Jahr in der League Round und der Qualifikationsrunde antreten wird. Wir sind gespannt, welche Gruppengegner uns die Auslosung am 9. Juni in Rom bescheren wird. Unsere Fans können sich schon jetzt wieder auf spannende Spiele auf europäischen Spitzenniveau freuen", blickt DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann voraus.

    Mit der Modifizierung des Wettbewerbsmodus hat die CEV den Teilnehmern eine deutlich höhere Qualifikationshürde vorgegeben. So wurde das Starterfest von bisher 24 Frauenteams auf nur noch 16 Starplätze in der Königsklasse reduziert. Erstmals sind nur noch 12 europäische Teams über die nationale Meisterschaft direkt für den Wettbewerb qualifiziert, die vier verbleibenden Startplätze für die Gruppenphase werden in einer dreistufigen Qualifikationsrunde ausgespielt. Das Starterfeld sowie die Anzahl der Startplätze je Nation ergeben sich auf dem Nationen-Ranking der CEV in den letzten drei abgelaufenen Spielzeiten.

    Teilnehmer Frauen - League Round:

    VakifBank ISTANBUL (TUR), Fenerbahce SK ISTANBUL (TUR), Dinamo MOSCOW (RUS), Uralochka-NTMK EKATERINBURG (RUS), Chemik POLICE (POL), Azerrail BAKU (AZE), Telekom BAKU (AZE), ST-RAPHAËL Var VB (FRA) *, Imoco Volley CONEGLIANO (ITA), DRESDNER SC (GER), Volero ZÜRICH (SUI), CS Volei Alba BLAJ (ROU) 

    Teilnehmer Frauen - Qualifikation:

    Eczacibasi VitrA ISTANBUL (TUR), Dinamo KRASNODAR (RUS) *, MKS DABROWA GORNICZA (POL), RC CANNES (FRA), Liu Jo Nordmeccanica MODENA (ITA), Agel PROSTEJOV (CZE), Vizura BEOGRAD (SRB), HPK HÄMEENLINNA (FIN) *, Khimik YUZHNY (UKR) *, Calcit LJUBLJANA (SLO),
    Maccabi XT HAIFA (ISR) *, ZOK Bimal-Jedinstvo BRČKO (BIH) *, Minchanka MINSK (BLR) *, Linamar-BEKESCSABAI RSE (HUN) *, Maritza PLOVDIV (BUL) *, Luka BAR (MNE) *, KOHILA VC (EST) *, KV Drita GJILAN (KOS) *

    Teilnehmer Männer - League Round:

    Zenit KAZAN (RUS), Dinamo MOSCOW (RUS), MODENA Volley (ITA), Cucine Lube CIVITANOVA (ITA), Halkbank ANKARA (TUR), ISTANBUL BBSK (TUR), Zaksa KEDZIERZYN-KOZLE (POL), Asseco Resovia RZESZOW (POL), BERLIN Recycling Volleys (GER), Knack ROESELARE (BEL), PARIS Volley (FRA), S.C.M. "U" CRAIOVA (ROU) *

    Teilnehmer Männer - Qualifikation:

    Belogorie BELGOROD (RUS), Sir Safety-Sicoma PERUGIA (ITA), Arkas IZMIR (TUR), PGE Skra BELCHATOW (POL), VfB FRIEDRICHSHAFEN (GER), Noliko MAASEIK (BEL), Arago de SETE (FRA), Dukla LIBEREC (CZE), PAOK THESSALONIKI (GRE), Dobrudja 07 DOBRICH (BUL) *, Hypo Tirol INNSBRUCK (AUT), Crvena Zvezda BEOGRAD (SRB), Volley AMRISWIL (SUI) *, ACH Volley LJUBLJANA (SLO), Tiikerit KOKKOLA (FIN) *, Budvanska Rivijera BUDVA (MNE), Abiant Lycurgus GRONINGEN (NED) *, Stroitel MINSK (BLR) *, Selver TALLINN (EST) *, Hapoel MATE-ASHER AKKO (ISR) *, Mladost Marina KASTELA (CRO) *, Omonia NICOSIA (CYP) *, GENTOFTE Volley (DEN) *, KV Besa PEJA (KOS) * 

     

    * Diese Teams nehmen erstmalig an der CEV Volleyball Champions League teil.

    27.05.2016 16:09
  • Holland-Power für den Mittelblock
    Rote Raben Vilsbiburg
    Der zweite Neuzugang der Roten Raben für die kommende Saison heißt Marlies Wagendorp. Die 22-jährige und 1,93 Meter große Mittelblockerin kommt aus Holland nach Vilsbiburg.
    Neu im Raben-Nest: Marlies Wagendorp.
    Foto: Rote Raben Vilsbiburg

    Der zweite Neuzugang der Roten Raben für die kommende Saison heißt Marlies Wagendorp. Die 22-jährige und 1,93 Meter große Mittelblockerin kommt aus Holland nach Vilsbiburg, im Land des aktuellen Vize-Europameisters spielte sie zuletzt für Sliedrecht Sport. Nikol Sajdova, bisherige Stammkraft im Mittelblock, verlässt dagegen nach zwei Spielzeiten die Roten Raben.

    Mit der Verpflichtung von Marlies Wagendorp verbindet der Bundesliga-Sechste der letzten Saison einige Hoffnungen, wie Raben-Trainer Jonas Kronseder sagt: "Mit Marlies konnten wir eines der Talente aus Holland auf der Mittelblock-Position verpflichten. Sie wird uns besonders im Block mit ihrer Größe verstärken und ist sehr hungrig, sich weiter zu entwickeln, um den nächsten Schritt zu machen." Mit Marlies Wagendorp und Barbara Wezorke, die ihren Vertrag verlängert hat, "haben wir zwei blockstarke Spielerinnen, die ihre Leistungsgrenze noch lange nicht erreicht haben", so der Chefcoach.

    Die Neu-Vilsbiburgerin, die zum erweiterten Kader des holländischen Nationalteams gehört, sieht der ersten Profistation außerhalb ihres Heimatlandes mit Zuversicht und Ehrgeiz entgegen: "Ich freue mich sehr, in Zukunft für die Roten Raben zu spielen, ich kann es jetzt schon kaum mehr erwarten, das erste Match mit meinem neuen Team zu spielen! Die Bundesliga wird eine komplett neue Herausforderung für mich, ich bin bereit für den nächsten Schritt und hoffe, dass ich mich in der neuen Saison weiter verbessern kann." 

    27.05.2016 12:36
  • Marvin Prolingheuer bleibt in Düren
    SWD powervolleys DÜREN
    Angreifer Marvin Prolingheuer hat sich entschieden, seinen Vertrag bei den SWD powervolleys um ein weiteres Jahr zu verlängern.
    Marvin Prolingheuer bleibt in Düren.
    Foto: powervolleys

    Angreifer Marvin Prolingheuer hat sich entschieden, seinen Vertrag bei den SWD powervolleys um ein weiteres Jahr zu verlängern. Der 2,10 Meter große Diagonalangreifer ist damit Spieler Nummer sechs mit einem Vertrag für die Saison 2016/17. Für die SWD powervolleys Düren ist die Vertragsverlängerung gerade vor dem Hintergrund des Abgangs von Sebastian Gevert wichtig, schließlich ist mit Prolingheuer sichergestellt, dass einer der beiden starken Hauptangreifer auch in der kommenden Saison zum Team angehört. "Ich habe Lust darauf, eine richtig geile Saison zu spielen", gibt sich der 25-Jährige angriffslustig. Denn zum einem stimmen ihn die bisherigen personellen Entscheidungen positiv. Zum anderen will Prolingheuer mehr Verantwortung übernehmen. "Egal, wer jetzt noch verpflichtet wird: Ich will zeigen, dass ich die Nummer eins sein kann. Ich freue mich auf einen harten und ehrlichen Wettkampf um den Stammplatz." Ein weiterer Grund hat aus Prolingheuers Sicht für die Verlängerung gesprochen: der Dürener Weg, auf dem es möglich ist, Beruf und Spitzensport zu verbinden. Derzeit schließt der 25-Jährige seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei Hauptsponsor Peterhoff ab, bald tritt er dort eine Stelle an. Berufseinstieg und Volleyball sind so aufeinander abgestimmt, dass sich der Angreifer während der Saison voll auf den Sport konzentrieren kann, dann ist die Stelle auf Halbtagsumfang reduziert. "Düren bietet mir die wichtige Möglichkeit, Ausbildung, Berufseinstieg und Spitzensport miteinander zu verbinden. Das ist für mich ein großes Plus."

    Der sportliche Leiter Goswin Caro zeigte sich erfreut, dass die Verlängerung mit Marvin Prolingheuer geklappt hat. "Nach dem Abgang von Sebastian Gevert können wir uns jetzt sicher sein, dass wir weiter viel Qualität auf der Diagonalen haben. Wir sind überzeugt davon, dass Marvin in der Lage ist, im Angriff viel Verantwortung zu übernehmen. Er wird hart mit unserem neuen Trainer Tommi Tiilikainen arbeiten, um sein großes Potenzial abzurufen."

     

    Der Dürener Kader für die kommende Saison: Marvin Prolingheuer (Diagonal), Blair Bann (Libero), Michael Andrei, Jaromir Zachrich (Mittelblock), Dennis Barthel (Außenangriff), Jay Blankenau (Zuspiel).

    27.05.2016 08:46
  • Das sicherste Händchen: Kühner und Dijkema
    VBL-News
    Noch hallt die Saison 2015/16 der Volleyball Bundesliga nach. Es bleiben die Titel, die Erfolge, die Niederlagen - und die reinen Zahlen. Heute im Fokus: das Zuspiel.

    Die letzten Bälle sind längst gespielt, das Konfetti aus den Hallen gefegt. Doch noch hallt die Saison 2015/16 der Volleyball Bundesliga nach. Was bleibt sind die Titel, die Erfolge, die Niederlagen - und die reinen Zahlen. Wer sind die Topscorer der Saison? Wer blockt am besten? Und wer hat das sicherste Händchen im Zuspiel? Die VBL wirft einen Blick auf die Zahlen der abgelaufenen Saison. Heute im Fokus: das Zuspiel.


    Sebastian Kühner und Laura Dijkema sind die besten Zuspieler/-innen der Saison 2015/16 (Fotos: Ingo Kuzia u. Dresdner SC)

    Der Dresdner SC räumte in diesem Jahr nicht nur beide nationalen Titel ab, auch im statistischen Saisonrückblick liegen die Damen aus der Elbestadt immer wieder vorn. So ist auch im Vergleich der besten Zuspielerinnen eine Spielerin vom Meister und Pokalsieger auf Platz eins: Laura Dijkema, die den Doublesieger nach dieser Saison in Richtung Italien verlässt, bewies im Verlauf der Spielzeit das sicherste Händchen beim Verteilen der Bälle.

    2094 Bälle spielte die Niederländerin insgesamt zu, in 26,8 Prozent aller Fälle war der angespielte Angreifer erfolgreich. Es folgen auf den Plätzen zwei Damen vom Schweriner SC. Denise Hanke kommt auf eine Effizienz von 25,2 Prozent, dicht gefolgt von Michaela Wessely. Ebenfalls knapp dahinter ist Amanda Sá vom USC Münster (25,0). Auf Platz fünf reiht sich Denise Imoudu vom VT Aurubis Hamburg ein.

    Bei den Herren darf sich ein Berliner über den Titel des besten Zuspielers freuen. Sebastian Kühner von Triple-Sieger Berlin Recycling Volleys kommt auf den Bestwert von 42,3 Prozent, sein Teamkollege Tsimafei Zhukouski landet mit einer Effizienz von 34,1 Prozent auf dem fünften Rang. Simon Tischer vom Vizemeister VfB Friedrichshafen nimmt mit 40,7 Prozent Platz zwei ein.

    Es folgen die Brüder Adam und Tomas Kocian, die beide zu 35,9 Prozent effizient sind. Und doch liegt Adam von der SVG Lüneburg im Ranking vor seinem Bruder (VfB Friedrichshafen), weil aus seinen Pässen prozentual mehr Angriffe möglich wurden.

    Die besten Zuspielerinnen der Saison 2015/16 im Überblick*

    1. Laura Dijkema Dresdner SC 26,8
    2. Denise Hanke Schweriner SC 25,2
    3. Michaela Wessely Schweriner SC 25,1
    4. Amanda Sá USC Münster 25,0
    5. Denise Imoudu VT Aurubis Hamburg 23,8

    Die besten Zuspieler der Saison 2015/16 im Überblick*

    1. Sebastian Kühner Berlin Recycling Volleys 42,3
    2. Simon Tischer VfB Friedrichshafen 40,7
    3. Adam Kocian SVG Lüneburg 35,9
    4. Tomas Kocian VfB Friedrichshafen 35,9
    5. Tsimafei Zhukouski Berlin Recycling Volleys 34,1

    *berücksichtigt wurden Spieler/innen mit >100 gespielten Pässen

    26.05.2016 14:56

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