• Stefan Hübner im Interview
    VBL-News
    Trainer Stefan Hübner hat seinen Vertrag bei der SVG Lüneburg bis zum Jahr 2019 verlängert. Der frühere Nationalspieler erreichte mit dem Team aus Niedersachsen zweimal in Folge die Bronzemedaille.

    Trainer Stefan Hübner hat seinen Vertrag bei der SVG Lüneburg bis zum Jahr 2019 verlängert. Nach dem Aufstieg in die 1. Volleyball Bundesliga erreichte der frühere Nationalspieler mit dem Team aus Niedersachsen zweimal in Folge die Bronzemedaille. Im Jahr 2015 zog Lüneburg zudem ins DVV-Pokalfinale ein. Wir haben den Anlass der Vertragsverlängerung genutzt, um ausführlich mit dem Volleyball-Coach zu sprechen.

    Trainer Stefan Hübner hat seinen Vertrag in Lüneburg bis 2019 verlängert (Foto: Conny Kurth, www.kurth-media.de)

    Trainer Stefan Hübner hat seinen Vertrag bis zum Jahr 2019 verlängert (Foto: Conny Kurth, www.kurth-media.de)

    Herr Hübner, Sie haben gerade Ihre Vertragsverlängerung bis 2019 verkündet. Es ist im Volleyballsport eher ungewöhnlich, dass sich Team und Trainer so lange binden. Warum ist das im Fall der SVG Lüneburg und Stefan Hübner anders?

    Stefan Hübner: Zunächst einmal fühlen wir uns als Familie in Lüneburg sehr wohl. Und auf der anderen Seite reizt es mich zu sehen, wie weit wir dieses Projekt noch bringen können.

    Wollten Sie mit der weiteren Zusammenarbeit auch ein Zeichen für andere setzen?

    Hübner: Die Vertragsverlängerung soll zunächst einmal Signalwirkung für den Verein, Spieler, Fans und Sponsoren haben. Es geht nicht darum, einmal 'hurra' zu rufen und in einer Saison erfolgreich zu sein. Vielmehr geht es darum, langfristig etwas zu entwickeln und Erfolge zu wiederholen. Mit dem wachsenden Umfeld, der tollen Unterstützung der Fans und dem möglichen Neubau einer Halle ist hier noch vieles möglich.

    Das Commitment zu Lüneburg ist auch ein Signal für andere Bundesligaspieler und -trainer. Man bekommt den Eindruck, dass es immer mehr Deutsche wieder aus dem Ausland in die Bundesliga zieht. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung?

    Hübner: Es gibt mehr Standorte als Berlin und Friedrichshafen mit guten Rahmenbedingungen für den Volleyballsport. Deshalb werden sich auch immer wieder gute deutsche Spieler für Bundesliga-Vereine entscheiden. Auf der anderen Seite werden auch immer wieder deutsche Top-Spieler in die ausländischen Ligen wechseln, wenn die dortigen Vereine mit entsprechenden Beträgen locken.

    Wir würden gerne mit Ihnen einen Blick auf die kommende Saison der Volleyball Bundesliga werfen. Die SVG Lüneburg hat zweimal in Folge "Bronze" geholt. Welche Ziele streben Sie in der anstehenden Saison an?

    Hübner: Es wird in jedem Jahr schwieriger, die Leistung aus dem Vorjahr zu bestätigen. Es gibt immer einige Spielerwechsel bei den anderen Teams, genauso wie bei uns. Auch ein bisschen Glück in engen Spielen und bei Verletzungen gehört dazu. Die anderen Teams haben sich in diesem Jahr gut verstärkt und die Leistungsdichte ist wahrscheinlich noch einmal gestiegen. Für uns ist es wichtig, dass wir uns über die Saison gut entwickeln und am Ende in den Playoffs Top-Leistungen bringen. Wozu unsere Arbeit dann reicht, das wird man am Ende der Saison sehen.

    Bevor es um Meisterschaftspunkte geht, wird es am 16. Oktober in Berlin den Volleyball Supercup 2016 geben. Finden Sie, das ist ein guter Weg, um die Volleyball-Fans auf die neue Saison einzustimmen?

    Hübner: Bekanntermaßen ist unsere Saison aufgrund des internationalen Kalenders ja sehr kurz. Es ist gut, so einen exponierten Wettbewerb zu haben, deshalb sollten alle Volleyball-Fans dem Supercup eine große Chance einräumen. Ich kenne dieses Format aus Italien und es hat mir immer viel Spaß gemacht. Schließlich ist es eine Möglichkeit für die teilnehmenden Teams, einen Titel zu gewinnen. Welcher Sportler möchte das nicht?

    27.07.2016 10:03
  • Louisa, Lauren, Lenka und nun Lexi
    Schweriner SC
    Nach Louisa (Lippmann, Diagonal), Lauren (Barfield, Mittelblock) und Lenka (Dürr, Libera) stößt nun noch Lexi Dannemiller als zweite Zuspielerin zu den Norddeutschen.
    Lexin Dannemiller (USA) wird Denise Hanke im Zuspiel unterstützen
    Foto: privat

    Geboren als Alexa Marie Dannemiller 1993 in West Chester/Ohio, spielte Lexi (23 Jahre, 1,80 Meter) ab der dritten Klasse Volleyball. Bis zum Alter von 13 wurde sie von ihrer Mutter trainiert, einer früheren kolumbianischen Nationalspielerin. Von 2011 bis 2014 gehörte Lexi zu den Michigan Wolverines, dem Team der University of Michigan, wo sie Psychologie studierte. Wir haben nachgefragt, was sie nun von Schwerin und der deutschen Bundesliga erwartet.


    Lexi, wie kommt es - vom College-Volleyball zum Profi in der deutschen Bundesliga?
    Nach dem Uniabschluss 2014 wollte ich eigentlich Beach Volleyball spielen und als Trainerin arbeiten. Dabei ist mir bewusst geworden, wie sehr ich es vermisse, Hallenvolleyball zu spielen. Außerdem wollte ich reisen. Also habe ich mir einen Agenten gesucht, der wiederum Schwerin für mich gefunden hat.

    Weißt Du schon, was Dich in Schwerin erwartet?
    Nicht wirklich. Ich habe zwar auch deutsche Vorfahren, war aber noch nie in Deutschland. Schwerin wird eine ganz neue Welt für mich. Ich werde bestimmt jede Menge Würste und Kartoffeln essen!

    Kennst Du denn hier Spielerinnen?
    Ich habe zu College-Zeiten oft gegen Ariel Turner gespielt und auch gegen andere Amerikanerinnen, die jetzt in der Bundesliga sind, wie Nia Grant, Aiyana Whitney und Val Nichole (alle Stuttgart, Anm. der Red.). Jen Cross und Liz McMahon, die in Dresden spielen, waren früher meine Teamkolleginnen. Ich freu mich darauf, gegen sie anzutreten.

    Wann genau wirst Du nach Schwerin kommen?
    Ich reise in der ersten Augustwoche nach Deutschland. Bevor das Training losgeht, will ich erst noch ein bisschen Sightseeing machen, mir München und Neuschwanstein ansehen und im Schwarzwald wandern.

     

    Dann viel Spaß dabei und wir freuen uns auf Dich in Schwerin!

     

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    26.07.2016 20:55
  • Göpner mit 100 Prozent für das Team
    Köpenicker SC Berlin
    Jessica Göpner kann nicht vom schönsten Hallensport lassen und nimmt erneut die Herausforderung an.
    Konzentriert: Jessica Göpner
    Foto: Foto: Michael Lowin

    "Nein, ich werde doch nicht so schnell von meiner Leidenschaft lassen. Dazu liebe ich den Sport doch viel zu sehr." Auch nach 16 Jahren Volleyballsport - davon nur ein Jahr nicht beim Köpenicker SC - kann Jessica Göpner nicht vom schönsten Hallensport lassen und nimmt erneut die Herausforderung an, sich für die 1. Liga fit zu machen und für den Verein alles während der Saison zu geben.

    Die letzte Saison lief für sie freilich nicht so zufriedenstellend. Auf der Libero-Lieblingsposition gab es wenige Einsätze, allerdings brachte der Trainer die Fünfundzwanzigjährige gelegentlich als reguläre Feldspielerin, um in bestimmten Situationen die Abwehr zu stärken und eine zusätzliche gute Annahmespielerin auf dem Feld zu haben. "Ich habe für meine Leistungen sowohl im Training wie auch bei den Spieleinsätzen - egal auf welcher Position - regelmäßig ein gutes Feedback vom Trainer erhalten und ich glaube auch, dass ich durchaus meine Aufgaben gut erfüllt habe", schätzt die Köpenickerin die vergangene Saison ein. "Dabei hat mir die gute Grundausbildung aus Jugendzeiten geholfen, denn mit meinen Aufschlägen wie mit dem Zuspiel im Training bei Verletzungen/Krankheiten konnte ich immer wieder eigene Akzente auch außerhalb der Liberoposition setzen. Andererseits hat mir die Mannschaft während der Durststrecke immer wieder den Rücken gestärkt, das war ganz wichtig, um die Freude am Sport zu erhalten. Und so habe ich auch gelernt, mit bestimmten Situationen besser umzugehen." 

    Nun will Jessi mit der Zielstellung in die neue Saison gehen, sich mehr Einsätze zu erarbeiten, am liebsten natürlich auf der Libero-Position. Trainer Manuel Rieke weiß um die positive Wirkung solcher Leidenschaft für den Volleyball: "Jessi hat sicher nicht immer die Einsatzzeiten bekommen, die sie sich gewünscht hat, aber sie gibt nicht auf und möchte auch diese Saison gerne wieder in den Konkurrenzkampf treten. Sie hat oft in Drucksituationen bewiesen, dass sie - egal mit welcher Aufgabe sie auf dem Feld steht - immer hundert Prozent für das Team gibt. Solche Spieler braucht eine eine Mannschaft, solche Spieler braucht der KSC."

    25.07.2016 23:38
  • DSC verlängert Vertrag mit Myrthe Schoot
    Dresdner SC
    Die 28-jährige Kapitänin und Libera bleibt an Bord und unterschreibt für zwei weitere Jahre beim Double-Sieger.
    So emotional jubelt Schoot auch 2016/17 im DSC Trikot
    Foto: Lutz Hentschel

    Die DSC Volleyball Damen haben den zum Saisonende ausgelaufenen Vertrag mit Libera und Kapitänin Myrthe Schoot um zwei Jahre verlängert. Die 28-jährige Niederländerin spielt seit Herbst 2012 für den DSC und gewann mit ihm in den vergangenen drei Jahren die Deutsche Meisterschaft, gekrönt vom Double samt Pokalsieg in der abgelaufenen Saison. Schoot ist längst nicht nur zur absoluten Führungsspielerin gereift, sondern hat sich mit ihrer sympathischen Art auch zu einer herausragenden Sympathieträgerin für den gesamten Verein entwickelt.

    DSC-Cheftrainer Alexander Waibl bringt seine Freude über die Vertragsverlängerung mit Myrthe Schoot kurz und bündig auf den Punkt: "Myrthe ist seit Jahren eine der Stützen unserer Mannschaft. Es ist sehr wichtig, dass sie sich in dieser Phase des Umbruchs zum DSC bekennt!"

    Auch Myrthe Schoot äußerte sich sehr zufrieden über die Aussicht auf zwei weitere Jahre an der Elbe: "Ich bin wirklich glücklich, dass ich nach Dresden zurückkehren werde. Der Verein, die Fans und die gesamte Stadt geben mir immer das Gefühl, nach Hause zu kommen. Hier ist alles top-organisiert und wird noch gekrönt von der Tatsache, dass wir wieder Champions League spielen werden."

    Mit der niederländischen Nationalmannschaft wurde Myrthe Schoot im vergangenen Herbst Vize-Europameister und erreichte in diesem Sommer Platz drei des World Grand Prix. Ab dem 5. August wird sie sich mit Oranje in Rio de Janeiro den Traum von einer Teilnahme an den Olympischen Spielen erfüllen. Derzeit bereitet sich das Team von Auswahltrainer Giovanni Guidetti in den Niederlanden auf Olympia vor.

    Steckbrief Myrthe Schoot:

    Geburtstag: 29. August 1988

    Größe: 1,83 m

    Position: Libero

    beim DSC: seit 2012

    Familienstand: ledig

    Nationalität: NED

    Frühere Vereine: bis 2005 Udense Saturnus, 2005/06 VC Weert, 2006 - 2008 Longa 59 Lichtenvoorde, 2008/09 Martinus Amstelveen, 2009 - 2011 TVC Amstelveen, 2011/12 Rote Raben Vilsbiburg

    Der aktuelle Kader des DSC:
    Mareen Apitz - GER, Lucie Smutná - CZE (beide Zuspiel), Jennifer Cross - CAN, Barbora Purchatová - CZE (beide Mittelblock), Katharina Schwabe - GER, Eva Hodanová - CZE, Dominika Strumilo - BEL (alle Außen-Annahme), Liz McMahon (Diagonal), Valerié Courtois - BEL, Myrthe Schoot - NED (beide Libero)

    25.07.2016 12:09
werbung_supercups

Louisa, Lauren, Lenka und nun Lexi

Schweriner SC

Nach Louisa (Lippmann, Diagonal), Lauren (Barfield, Mittelblock) und Lenka (Dürr, Libera) stößt nun noch Lexi Dannemiller als zweite Zuspielerin zu den Norddeutschen.

26.07.2016 20:55

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Spiele

Samstag, 22. Oktober 2016

17:30 Dresden Dresdner SC Suhl VfB 91 Suhl -:-
19:00 Aachen Ladies in Black Aachen Erfurt SWE Volley-Team -:-
19:00 Wiesbaden VC Wiesbaden Vilsbiburg Rote Raben Vilsbiburg -:-
19:00 Potsdam SC Potsdam Schwerin Schweriner SC -:-
19:00 Köpenick Köpenicker SC Berlin VCO Berlin VCO Berlin -:-

Sonntag, 23. Oktober 2016

14:30 Münster USC Münster Stuttgart Allianz MTV Stuttgart -:-
18:00 VCO Berlin VCO Berlin Schwerin Schweriner SC -:-
MIKASA